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"Sommercamp konnte begeistern"

by Phillipp

Bad Düben/Schlaitz. Am 19. Juli hieß es für die 50 Ferienkinder des diesjährigen 13. Integrations-Sommercamps in Schlaitz, Abschied nehmen. Hinter ihnen lagen interessante und spannende fünf Tage die mit Spiel und Spaß, aber auch mit dem Kennenlernen kultureller und naturbezogener Highlights der Dübener Heide, gespickt waren. So wurden u.a. die Bundespolizeiabteilung Bad Düben, die Feuerwehr Gossa, das Haus am See an der Goitzsche und der Verein „Museumsdorf Dübener Heide e.V.“ besucht. Im Museumsdorf standen die Bockwindmühle und die Obermühle zur Entdeckung bereit. Klaus Halangk erklärte den Kindern geduldig Geschichte und Funktion der Bockwindmühle und schaffte es besonders mit der Inbetriebnahme der Mühle die kleinen „Entdecker“ zu begeistern. Auf dem weitläufigen Mühlengelände, welches natürlich zum Rumtollen einlädt, wartete anschließend die nächste Überraschung. Der „Obermüller“ Klaus Morgenstern hatte den Backofen angeheizt und sorgte für die Zubereitung des Mittagessens. Vorher allerdings, mussten noch der Pizzateig und die vielen Beilagen auf den Blechen angerichtet werden. Die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und taten das auch. In Kürze entstanden unterschiedlichste Kreationen die anschließend beim Klaus im Ofen landeten. Aufgrund der Witterung wurde der Besuch des Natursportbades gegen die Erkundung des Naturparkhauses eingetauscht. Während eines Besuchs im Camp, brachte Naturparkranger Udo Reiss vom Verein Dübener Heide e.V., den Ferienkindern die Natur näher. Fragen wie: Wie geht es den Bäumen? Welche Tiere leben im Naturpark? und viele mehr, wurden geklärt. Auch ein reiner Sporttag auf dem Zeltplatz, mit noch unbekannten Spielen kam gut an. Als Gäste konnten ebenso die Kollegen der Bundespolizeiinspektion Leipzig begrüßt werden. Sie informierten zum Thema Taschendiebstahl und wie man dies am besten vermeidet. Höhepunkt und Abschluss, war wie in den vergangenen 12 Jahren auch, der Abschlussabend. Die fünf Gruppen, geteilt in Mädchen, Jungen, Klein, Groß usw., unterhielten mit ihren vorbereiteten Programmen, die angereisten Gäste gewohnt kurzweilig. Spaß und Herausforderung waren wiederum angesagt.

 

Angesagt war auch das Zusammenwachsen der Kinder, die aus den unterschiedlichsten Orten der Region teilnahmen. Vor allem über den Jugendmigrationsdienst der Diakonie mit eingebunden, auch Kinder aus Flüchtlings- und Spätaussiedlerfamilien bzw. Kinder mit ausländischen Wurzeln. Die Küche war wie im letzten Jahr interkulturell besetzt. So sorgten zwei Frauen aus Syrien und eine Bundespolizistin für die Versorgung. Für Michael Marschall, den Leiter des Integrations-Sommercamps, eine runde Sache. „Das Dübener Netzwerk für Integration und Sport hat wiederum im Team ein Ferienlager organisiert und durchgeführt, an das sich die Kinder ganz bestimmt noch lange erinnern werden“, so Marschall im Gespräch.

 

Text und Fotos: Michael Marx

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