„Erfolge auf dem Zahnfleisch“

Post by Phillipp

Leipzig/Lobstädt/Delitzsch. Das letzte Wochenende konnte sich sehen lassen. Die Bezirksliga-Männer triumphierten beim Schlusslicht in Leipzig-Grünau. Eine Stunde später jubelten auch die stark ersatzgeschwächten Bezirksklasse-Damen mit Unterstützung von gleich drei Jugendspielerinnen in Lobstädt. Das erste Erfolgserlebnis unserer männlichen U16 gab es am Sonntag beim Satzgewinn gegen den GSVE Delitzsch.

TSV Leipzig 76 – SV Bad Düben II                     1:3 (23, -16, -15, -12) 79 min.

Der Dampfer kommt so langsam auf Touren. In der Vorwoche klappte es mit dem ersten Saisonsieg für die Bad Dübener Bezirksliga-Männer, am jüngsten Spieltag schipperte auch der erste Auswärtserfolg mit zurück an die Mulde. Beim noch punktlosen Tabellenletzten vom TSV Leipzig 76 II wurde die Pflichtaufgabe am Ende mehr als souverän gelöst. Einem verdusselten ersten Satzende folgten drei nie gefährdete Durchgänge in der Grünauer Gefriertruhe.

Mit Martin Hönemann (Speichenbruch), Zuspieler Stefan Nordt (muss noch Krankheit auskurieren), Mittelblocker Vinzenz Rummel, Sirko Lange, Pierre Renner (alle private Gründe) und Libero Alexander Becker (arbeitsbedingt) fehlten gleich sechs Akteure auf der so wichtigen Auswärtsfahrt. Spielertrainer Kevin Phillipp gab im mittlerweile angestammten Sechser Martin Zeidler den Vorzug vor Jugendspieler Daniil Gorr, um in Annahme und Feldabwehr die nötige Festigkeit reinzubringen. Dies zahlte sich über weite Strecken auch aus. Schnelle Kombinationen und gut platzierte Aufschläge brachten die unsicheren Gastgeber zudem immer wieder in Bedrängnis. Der Block arbeitete gegen einfallslose Gegner sehr solide und ermöglichte viele schnelle Punkte. Ende des zweiten Satzes kam Gorr für den seit Wochen angeschlagenen Hauptangreifer Tim Bomsdorf, im vierten Abschnitt begann der 17-Jährige für Außen-Pendant Zeidler. Kurz vor Toreschluss bekam auch Tobias Stadler noch Einsatzzeit als Regisseur für Phillipp.

Die Kurstadt-Reserve schiebt sich mit dem zweiten Spielgewinn auf Rang acht nach oben, verlässt dadurch erstmals die Abstiegszone. Großes Aber: Die nun neuntplatzierten L.E. Volleys IV können mit ihrem Sonderspielrecht nicht absteigen. Außerdem ist die Tabelle aufgrund sehr unterschiedlich absolvierter Spieleanzahl noch recht verzerrt. Fest steht: Weitere Punkte müssen dringend her. Am besten gleich am 9. Dezember, wenn der Klassiker beim SV Sachsen Delitzsch 1994 ansteht. Die Mitaufsteiger sind das Team der Stunde, stehen auf Rang drei und könnten sogar aus eigener Kraft an die Spitze springen. Soweit kommt‘s noch...

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Daniil Gorr und Tobias Stadler

Volksbank-Devils Lobstädt – SV Bad Düben   1:3 (-20, 16, -19, -12) 93 min.

Die Erleichterung im Anschluss war ähnlich groß wie die Ungewissheit vor der Partie. Der zehnköpfige Kader schmolz vor dem Gastspiel bei den Volksbank-Devils des TSV Lobstädt auf magere fünf Spielerinnen. Hilfe kam dieses Mal ausschließlich aus dem jungen zweiten Team. Vanessa Wutzke, Luisa Beutelrock und Jacqueline Volkmann, die als Libera agierte, hießen die drei Jugendspielerinnen aus der Kreisklasse-Team, die höherklassig randurften.

Mit Ausnahme vom zweiten Satz, als nichts klappen wollte und die Gastgeberinnen aus der Neukieritzscher Ortsteil verdient den Ausgleich erzwangen, konnte sich die mannschaftliche Leistung sehen lassen. Volkmann gewöhnte sich Ende des zweiten Durchgangs auch an die ungewohnte Position mit dem anderen Trikot. Beutelrock spielte auf Außen sogar durch und bestätigte die ordentliche Leistung vom Kurz-Debüt in Krostitz.

Am kommenden Wochenende steht eigentlich der bereits dritte Heimspieltag vor der Tür. Aus privaten Gründen wird die personelle Lage noch mehr angespannt. Da das Team ohnehin seit Wochen auf dem Zahnfleisch kriecht, bittet man den VV Nordstern-Leipzig und den SV Lok Engelsdorf IV SSR aktuell um Verlegung. Fehlen die Bezirksklasse-Damen also im nächsten Vorbericht, war die Verschiebung erfolgreich und es geht am 13. Januar bei der VSG Leipzig Nord II weiter. Vorher (06.01.) ist jedoch noch das Pokal-Viertelfinale angesagt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sandra Grundmann, Sina Franke, Juliane Heßler, Caroline Monien, Julia Tröbs, Vanessa Wutzke, Luisa Beutelrock und Jacqueline Volkmann

SV Bad Düben U16 männlich             5. Platz

Unsere männliche U16-Mannschaft hat beim zweiten Turnierspieltag der Bezirksmeisterschaften ihren ersten Satz gewonnen. Der zweite Durchgang gegen den hoch favorisierten GSVE Delitzsch ging mit 25:23 an das Team vom Trainer-Duo Lukas Ohrisch/Felix Kempe. Für die junge Truppe um Kapitän Dimitri Gorr ist es die erste Wettkampfsaison überhaupt und nach dem Rückzug aus der Erwachsenen-Kreisklasse auch endlich ein Erfolgserlebnis, auf das sich aufbauen lässt. Die Konkurrenz, bestehend aus Turbine Leipzig, L.E. Volleys, VV DJK Colditz und GSVE Delitzsch, ist vielleicht noch ein oder zwei Nummern zu groß, aber der Anfang ist gemacht und der erste Punktgewinn nicht mehr zu nehmen.

Das nächste und bereits letzte Turnier – es wird unter den fünf Teilnehmern jedes Mal im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt – steigt am 17. Dezember in Colditz. Zum Jahresabschluss fährt das Team am 30. Dezember zusätzlich noch nach Mockrehna zum Anti-Weihnachtsspeck-Turnier des Dommitzscher SV Grün-Weiß.

Für die männliche U16 des SV Bad Düben spielten: Kapitän Dimitri Gorr, Philipp Bolduan, Franz Hielscher, John Janetzki, Hannes Oldenburg, Lukas Wieland und Sebastian Wolf

„In Bad Düben brennt noch Licht“

Post by Phillipp

Rote Jahne/Eilenburg. Na geht doch! Die Bad Dübener Bezirksliga-Schmetterer fuhren am vergangenen Wochenende ihren lang ersehnten ersten Saisonsieg ein, patzten jedoch im Anschluss gegen abgebrühte Leipziger Talente. Die Bilanz bei den Kreisklasse-Damen fiel ähnlich durchwachsen aus.

SV Bad Düben II – SV Reudnitz II                     3:1 (-21, 22, 19, 15) 110 min.

SV Bad Düben II – L.E. Volleys IV SSR              0:3 (-26, -22, -17) 81 min.

Die Kurstadt-Schmetterer sind aktuell vom Verletzungspech verfolgt. Erst erwischte es Katja Andrä von den Kreisklasse-Damen schwer am Knie, dann riss sich Sophia Schaffernicht aus der Bezirksklasse drei Bänder im Sprunggelenk und nun das: Beim Stand von 17:14 im ersten Durchgang des Spiels der Bezirksliga-Männer gegen den Tabellenzweiten SV Reudnitz II blieb Martin Hönemann nach einer erfolgreichen Rettungsaktion vor Schmerzen krümmend auf dem Hallenboden hocken. Der Ballwechsel lief weiter, Reudnitz machte letztendlich den Punkt. Erst dann bemerkten es die meisten. „Der ist durch“, rief der Außenangreifer unter den Augen seiner jungen Familie. Mit „der“ war sein Unterarm gemeint. Noch auf dem Spielfeld richtete Hönemann seine gebrochene, schiefstehende Speiche. Libero Alexander Becker hechtete genauso zum Ball, landete mit seinem kompletten Gewicht auf dem ausgestreckten Arm der quirligen Mitspielers. Die Partie wurde nach Rücksprache mit Schiedsgericht und Gegner kurz unterbrochen, um den Verletzten auf den Weg Richtung Krankenhaus mit dem Nötigsten zu versorgen. Gute und schnelle Genesung!

Der erste Saisonsieg rückte im Anschluss fast in den Hintergrund. Dabei zeigte das mittlerweile stark ersatzgeschwächte Team von Spielertrainer Kevin Phillipp unglaubliche Moral. Sirko Lange ersetzte Hönemann, Schocksatz eins ging noch in die Binsen. Fortan übernahm Bad Düben das Kommando. Den gut aufgelegten Mittelblocker Lukas Händler bekam Reudnitz nie in den Griff. Phillipp, der den noch immer erkrankten Zuspieler Stefan Nordt ersetzte, narrte die gegnerischen Blockreihen ein ums andere Mal. Der Rest wurde mit reichlich Willensstärke, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer guten Portion Ruhe auf dem Feld erledigt.

Ganz anderes Bild dann in der zweiten Partie des Tages: Durch den ersten Bezirksliga-Erfolg nach sechseinhalb Jahren ist offenbar so viel Anspannung abgefallen, dass die Luft völlig raus war. Coach Phillipp gab den Reservisten Pierre Renner (Diagonal) und Tobias Stadler (Zuspiel) Einsatzzeiten, rückte selber in die Außenannahme. Das Spiel wurde merklich träger, der Mumm fehlte auf Gastgeber-Seite. Die jungen Talente der L.E. Volleys IV zeigten dagegen – bemerkenswert in diesem Alter – eine erstaunliche Abgeklärtheit. Das Team von Trainerfuchs Jens Linkerhand behielt auch in engen Phasen die Übersicht und hatte mit dem überragenden Lorenz Deutloff sowie dem Delitzscher Karl-Erik Pöhnitzsch zwei nicht zu bremsende Punktelieferanten in ihren Reihen. Konzentration und Siegeswille sanken auf SVBD-Seite im Minutentakt, die Volleys fuhren so hochverdient den ersten Sieg ein – Chapeau! Aber es gibt ja noch ein Rückspiel.

Bereits am kommenden Samstag sind die Muldestädter erneut gefragt. Mit der Begegnung beim noch punktlosen Tabellenletzten TSV Leipzig 76 II wird der fünfwöchige Spielemarathon abgeschlossen. Ein deutlicher Sieg soll her, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Lukas Händler, Kevin Phillipp, Martin Hönemann, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Alexander Becker, Sirko Lange, Pierre Renner und Tobias Stadler

FSV Eilenburg – SV Bad Düben II                      2:0 (13, 6)

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg II                  0:2 (-15, -17)

Der Schwung vom ersten Punktspielsieg konnte leider nicht rübergerettet werden. Die Kreisklasse-Mädels vom Trainerinnen-Team Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs unterlagen beiden Eilenburger Teams deutlich. Gegen den amtierenden Spitzenreiter war die Leistung der jungen Truppe noch ok, gegen die bis dato letztplatzierte Reserve aus der Papierstadt fehlte jedoch jeglicher Einsatzwille.

Ein gebrauchter Tag, der schnell abgehakt werden kann. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung gibt es am 26. November in Torgau – wieder mit einem Kontrastprogramm. Erst gegen den Tabellenzweiten und Gastgeber SSV 1952 Torgau, dann gegen das neue schlusslicht GSVE Delitzsch II. Die Dübenerinnen rangieren aktuell auf dem vorletzten Platz.

Für den SV Bad Düben II spielten: Luisa Beutelrock, Vanessa Wutzke, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Helena Hoffmann, Lea Drechsler und Jacqueline Volkmann

LSG Löbnitz – SV Bad Düben III                        0:2 (-15, -13)

SV Bad Düben III – SSV 1952 Torgau               0:2 (-25, -9)

Die Bilanz der dritten Damenmannschaft entpuppte sich am Ende als zweigeteilt. Während das Team von Kapitänin Andrea Schulz mit der LSG Löbnitz weniger Probleme hatte, zeigte sich Kreispokalsieger SSV 1952 Torgau als zu große Aufgabe. Der erste Satz ging in die Verlängerung, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Das glücklichere Händchen hatten am Ende jedoch die Elbstädterinnen. Über den zweiten Durchgang soll eigentlich der Mantel des Schweigens gehängt werden. Bad Düben brach völlig ein, es wollte einfach nichts mehr funktionieren.

Haken dran: Auch für die nun Viertplatzierten geht es am 26. November am Torgauer Wasserturm weiter. Gegner ist erneut Löbnitz. Außerdem treten sie gegen den direkten Verfolger SV Roland Belgern an.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Jana Schlaak, Marion Lange, Susanne Petersohn, Marika Göllner, Kati Poschmann und Annett Stänicke

„Schmerzliche Tabellenführung“

Post by Phillipp

Bad Düben/Dommitzsch/Delitzsch. Die ersten Volleyball-Damen des SV Bad Düben haben mit zwei Heimsiegen die Tabellenspitze in der 2. Bezirksklasse erklommen. Die Freude hielt sich jedoch in Grenzen. Die ersatzgeschwächten Bezirksliga-Männer wehrten sich beim Ligaprimus nach Kräften, fuhren allerdings erneut mit leeren Händen nach Hause. In der Kreisklasse hatten es die Jungs erneut äußerst schwer.

SV Bad Düben – VSG Leipzig Nord II                3:1 (5, 7, -23, 27) 94 min.

SV Bad Düben – GSVE Delitzsch                        3:1 (21, 19, -23, 22) 110 min.

Wenn nach einem Sechs-Punkte-Spieltag keinem zum Lachen zumute ist, hat das meist unerfreuliche Gründe. Die ohnehin stark angespannte Personaldecke der Kurstädterinnen erlitt einen erneuten schweren Dämpfer. Im dritten Satz der zweiten Partie knickte Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht am Sprunggelenk um, der Knöchel schwoll dick an. Da hat es wohl die Bänder erwischt. Bei Kapitänin Sara Vogelweider macht das Knie Probleme, Barbara Geißler ist mit einer Achillessehnenreizung zum Zuschauen verdammt, Julia Tröbs kränkelt aktuell und nun noch Schaffernicht. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil: Der Kader besteht aus zehn Spielerinnen, vier fallen derzeit aus. Am nächsten Samstag steht planmäßig das Spitzenspiel beim Krostitzer SV an, zu dem Jung-Unternehmerin Juliane Heßler auch noch arbeiten muss. Um Verschiebung wird gerade gebeten.

Aber zurück zum eigentlich sehr erfolgreichen Spieltag: Die VSG-Damen wurden in den ersten beiden Durchgängen mit druckvollen Aufschlägen förmlich an die Hallenwand gespielt. Danach ließen es die Gastgeberinnen von Trainerin Susanne Windisch gehörig schleifen, retteten sich jedoch vor dem Tiebreak. Ähnliches Bild im zweiten Spiel gegen die Gymnasialen aus der Loberstadt. Die Damen von der Mulde diktierten die beiden Auftaktsätze, verloren dann – auch bedingt durch die Schaffernicht‘sche Verletzung – den Pfaden. Ein Punktverlust konnte im vierten Akt dank geschlossener Teamleistung noch verhindert werden.

Nach vier Duellen thronen die Windisch-Damen ungeschlagen und punktgleich mit dem SV Liebertwolkwitz an der Tabellenspitze. Klappt es mit der Verlegung des Krostitz-Spiels, geht es am 18. November in der Lobstädter Victoria-Halle weiter. Bis dahin könnte sich die Personalsituation wieder etwas entspannt haben.

Für den SV Bad Düben spielten: Sina Franke, Sandra Grundmann, Julia Tröbs, Maria Krafczyk, Sophia Schaffernicht, Carmen Drefs, Juliane Heßler und Caroline Monien

Dommitzscher SV Grün-Weiß – SV Bad Düben II          3:1 (23, 9, -20, 19) 90 min.

„Wenn das das Niveau eines Spitzen-Teams ist, mach ich mir keine Sorgen um unseren Verbleib in der Liga. Dass wir es jedoch nicht schaffen, solche Spiele mal zu unseren Gunsten zu entscheiden, ist allerdings bedenklich“, grübelt Spielertrainer Kevin Phillipp. Die zweite Garde des SVBD ist derzeit so etwas wie der 1. FC Köln der Volleyball-Bezirksliga. Im Pokal läuft‘s, in der Liga will es einfach nicht klappen. Dabei schlägt der Herz von Phillipp. sozusagen der Dübener Peter Stöger, auch noch für den Erzrivalen aus Mönchengladbach – der Vergleich hinkt also gewaltig.

Beide Teams zeigten bei Weitem nicht ihren besten Volleyball. Auch der Tatsache geschuldet, dass wichtige Pfeiler fehlten: Beim Tabellenführer aus Dommitzsch Zuspieler Marcel Negro und Christian Schulze, bei den Dübenern Hauptangreifer Tim Bomsdorf und Libero Alexander Becker. Der Außenseiter aus der Kurstadt zeigte sich im ersten Durchgang unbeeindruckt von Athletik und Lautstärke in der nördlichsten Sporthalle Sachsens. Bad Düben dominierte, spielte clever, führte bereits 23:19. Plötzlich konnte kein Druck mehr erzeugt werden und der Satz ging noch flöten (23:25). Die komplette Offensive war in den ersten beiden Akten ein Totalausfall, auch weil die Annahme gehörig wackelte. Über den zweiten Satz sollte eigentlich der Mantel des Schweigens gelegt werden. Der Dommitzscher Block wurde blind berühmt geschossen, die Köpfe gingen runter.

Doch das junge Team zeigte Moral. Phillipps geschundener Ellenbogen war endlich auf Betriebstemperatur, wodurch der Coach vom Zuspiel in den Außenangriff rückte und fleißig punktete. Wie aus dem Nichts war der Wille da und die Gänsebrunnenstädter sichtlich beeindruckt. Zudem lief Stefan Dieter Deinert aus allen Lagen zur Höchstform auf. Bis zum 7:2 im vierten Satz klappte nahezu alles, dann verabschiedete sich erneut die Dübener Annahme aus der „grünen Hölle“ – leider, da war mehr drin.

Am kommenden Sonntag geht es zum ungeschlagenen Krostitzer SV II. Hier soll der Knoten platzen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Lukas Händler, Kevin Phillipp, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Daniil Gorr, Stefan Nordt, Pierre Renner und Vinzenz Rummel und Tobias Stadler

Dommitzscher SV Grün-Weiß II – SV Bad Düben III     2:0 (3, 4)

SV Bad Düben III – SV Stahl Delitzsch                              0:2 (-4, -4)

Die Kreisklasse-Jungs bekamen am Sonntag zwei weitere Lehrstunden. Die zweite Truppe aus Dommitzsch ist teils mit Bezirksliga-erfahrenen Spielern bestückt, Stahl Delitzsch ein seit gefühlten Jahrzehnten eingespieltes Ensemble. Die Ergebnisse sind ohnehin nebensächlich, Spielpraxis ist entscheidend. Im Vergleich zur Vorwoche hat das Gezeigte Trainer Lukas Ohrisch nicht gefallen. Kein Elan, nur Behäbigkeit und Schläfrigkeit waren zu sehen.

Nächste Gelegenheit, es besser zu machen, ist am 12. November. Mit Arzberg und Dommitzsch II warten jedoch wieder zwei Brocken.

Für den SV Bad Düben III spielten: Felix Lausmann, Paul Barthel, Franz Hielscher, Sebastian Wolf, Dimitri Gorr und Lukas Wieland

„Samstag top, Sonntag flop“

Post by Phillipp

Rote Jahne/Krostitz. Das jüngste Wochenende war für die Bad Dübener Volleyballer nicht nur datumstechnisch zweigeteilt, sondern auch beim Blick auf die Gefühlswelten. Während am Samstag sowohl die Sachsenliga-Männer als auch die Bezirksklasse-Damen ihre Spitzenspiele gewinnen konnten, versagten den Bezirksliga-Männern am Sonntag in den wichtigen Phasen die Nerven.

SV Bad Düben – TSV Leipzig 76                         3:1 (23, 22, -23, 16)

SV Bad Düben – SV Chemnitz-Harthau           3:0 (22, 23, 19)

Bei den Holzbuben läuft es weiter wie geschmiert. Auch der urlaubsbedingte Ausfall von Spielertrainer Thomas Haack brachte die Maschinerie nicht ins Stottern. Eine sensationell gefestigte Annahme, glänzend dirigiert vom im April letztmalig beim Training gesichteten Libero Henry Ungelenk, zauberte Zuspieler Frank Baumgarten ein ums andere Mal ein verschmitztes Grinsen ins Gesicht. Die gegnerischen Blockreihen mussten ordentlich Meter machen. Besonders über die Außenpositionen glänzten Jens Andrä, der nicht aufzuhaltende Daniel Lange sowie Florian Schreiber mit eindrucksvoller Brachialität.

Beide Gegner hielten lange und gut mit. Die Zuschauer in der Roten Jahne sahen zwei mitreißende Duelle, in denen die Gastgeber stets mit cleverem Spiel in der Cruchtime punkteten. Zudem fruchtete die Integration der jungen Spieler. Der 19-jährige Mittelblocker Lukas Ohrisch gab einen tollen Einstand nach seinem Sprung um vier Spielklassen. Daniil Gorr, erst 17 Jahre alt, spielte auf der Außenposition befreit auf – immer gut mit einem eingespielten, erfahrenen Gebilde um einen herum. Der TSV spielte keinesfalls wie ein Tabellenvorletzter, Chemnitz-Harthau zeigte, warum sie vor dem Spieltag den Platz an der Sonne belegten. Und dennoch siegten die Holz-Liebhaber völlig verdient, beeindruckend dominant.

Drei Kuriositäten hielt der Spieltag noch bereit. Nummer eins: Im Ausweichquartier war kein Messinstrument vorhanden. Gut, wenn man richtige Malocher mit Zollstock im Auto im Team hat. Kurzerhand eine Hochsprunglatte markiert und ans Netz gehalten – fertig. Nummer zwei: Die Lampen brauchen eine Weile im Wald. Vor Beginn des dritten Satzes gegen die Leipziger wurde es plötzlich dunkel in der Sporthalle. Ein Chemnitzer betätigte beim Gang in die Kabine den falschen Lichtschalter. Mehr als fünf Minuten verzögerte sich der weitere Spielverlauf, da die richtige Schalterkombination gefunden sowie Geduld bewiesen werden mussten. Nummer drei: Der Gipfel! Chemnitz zerstört beim Einspielen beide Antennen. Die zugehörigen Taschen hatten fortan ausgedient. Glücklicherweise tragen zahlreiche Ingenieure die Trikots beider Teams. Mit reichlich Tape-Verband und einer patentreifen Doppel-Antennen-Konstruktion konnte die zweite Partie mit 25-minütiger Verspätung starten.

Der SVBD belegt weiterhin ungeschlagen Rang zwei. Neuer Spitzenreiter ist mit dem Krostitzer SV der zweite Vertreter aus Nordsachsen – auch noch unbesiegt, jedoch mit einem Match mehr auf der Uhr. Weiter geht es am 25. November in Glauchau beim Aufsteiger der SSV St. Egidien.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Frank Baumgarten, Florian Schreiber, Constantin Schneider, Daniel Lange, René Hellwig, Henry Ungelenk, Lukas Ohrisch, Daniil Gorr, Lukas Händler, André Reichenbach und Vinzenz Rummel

Krostitzer SV – SV Bad Düben           2:3 (26, -17, 20, -22, -8) 121 min.

Hoffen durfte man, rechnen konnte damit eigentlich keiner. Die stark ersatzgeschwächten Bezirksklasse-Damen fügten Absteiger Krostitzer SV die erste Saisonniederlage zu. Mit einer tollen Mannschaftsleistung rang das Team von Ersatzkapitänin Sandra Grundmann die Gastgeberinnen aus dem Bierdorf in fünf Durchgängen nieder. Vor allem die Unterstützung von Kati Poschmann aus der eigenen dritten Mannschaft zahlte sich aus. Die höherklassig erfahrene Außenangreiferin brillierte in der Defensive, fand im Angriff stets clevere Lösungen und brachte den KSV so immer wieder zur Verzweiflung. Zudem zeigte Mittelblockerin Julia Tröbs eine starke Vorstellung in der Offensive.

Ohnehin dürfte Trainerin Susanne Windisch mächtig stolz auf das Gesehene sein. Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht, Kapitänin Sara Vogelweider, Barabara Geißler und Juliane Heßler fehlten verletzungs- und arbeitsbedingt. Die Kurstädterinnen hatten somit nichts zu verlieren und spielten unbeschwert auf. Einer für alle, alle für einen! Gut platzierte Aufschläge, eine aufmerksame Verteidigung und eine ansprechende Blockarbeit waren die Zutaten für den fünften Saisonsieg im fünften Match.

Das bedeutet weiterhin Platz eins, der Vorsprung schmilzt aufgrund des dritten Tiebreak-Erfolgs jedoch auf die Verfolger SV Lok Engelsdorf III und SV Liebertwolkwitz. In zwei Wochen (18.11.) geht es beim gut gestarteten Aufsteiger VolksbankDevils Lobstädt weiter. Bis dahin kehrt hoffentlich die eine oder andere Spielerin zurück. Poschmann darf nicht mehr, würde sich festspielen. Aber es gibt ja noch Jugendspieler. So zeigte Luisa Beutelrock aus der zweiten Garde ein ordentliches Debüt. Hier fehlte lediglich der erste eigene Punkt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sandra Grundmann, Sina Franke, Kati Poschmann, Julia Tröbs, Caroline Monien, Maria Krafczyk, Carmen Drefs, Luisa Beutelrock und Johanna Witzke

Krostitzer SV II – SV Bad Düben II   3:0 (22, 21, 24) 75 min.

Es war einfach (wieder) der Wurm drin. Die Muldestädter hielten im Duell der beiden Sachsenliga-Reserven  drei Sätze lang wunderbar mit, zeigten sich beim Vorjahres-Fünften Krostitzer SV II mindestens ebenbürtig. In allen drei Endphasen guckte jedoch mächtig der Stift. Die Routiniers um André Quasdorf, Yves Mattheis und Frank Schenker zeigten ab Punkt 20 die Krallen, die junge Gegnerschaft igelte sich in der Folge zusammen.

Bad Düben kämpfte mit großen Annahmeproblemen, Kevin Phillipp, der den erkrankten Stefan Nordt im Zuspiel ersetzte, musste weite Wege gehen und glänzte zu oft mit Ungenauigkeit. Der Respekt im Angriff war letztendlich zu groß, die eigene Verteidigung zu schwach.

„Das ist bitter. Gegen den bisher schwächsten Gegner zeigen wir die schlechteste Leistung. Auch hier war viel mehr drin“, hadert Coach Phillipp. Im Training bleibt wenig Grund zum Meckern, phasenweise sieht es in den Partien auch ansprechend aus. Nur eine gute Mischung aus Effizienz und Konstanz fehlt im Wettkampfmodus noch.

Viel Zeit zum Verdauen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag (11.11.) soll endgültig der Bock umgestoßen werden. Als Kontrahenten werden der Tabellenzweite vom SV Reudnitz II sowie die Nachwuchstalente der L.E. Volleys IV zum Heimspieltag in der Sporthalle Rote Jahne erwartet. Kopf hoch, Attacke!

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Lukas Händler, Kevin Phillipp, Vinzenz Rummel, Daniil Gorr, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Alexander Becker, Martin Hönemann, Martin Zeidler, Pierre Renner und Tobias Stadler

„Sonne scheint, Siege regnen“

Post by Phillipp

Dresden/Bad Düben/Frohburg/Eilenburg/Delitzsch. Ein außerordentlich erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Bad Dübener Volleyballern. Alle Teams waren im Einsatz. Am Ende der neun Partien jubelten siebenmal die Kurstädter. Beide Teams im Bezirk zogen ins Viertelfinale des Bezirkspokals ein. Das Highlight spielte sich jedoch am Sonntag ab, als die jungen Mädels der zweiten Mannschaft ihren ersten Punktspielsieg überhaupt sicherten.

SV Kreuzschule Dresden – SV Bad Düben       2:3 (23, -17, 16, -22, -8) 115 min.

Die Glückssträhne der Sachsenliga-Holzbuben reißt auch im dritten Saisonspiel nicht ab. Spielzeitübergreifend nun seit sechs Partien ungeschlagen, konnte Spielertrainer Thomas Haack und Co. auch bei den Dresdner Kreuzschülern triumphieren. Mit dem erneuten Gewinn parkt der SVBD aktuell auf dem Bronzerang, hat jedoch – genauso wie der ebenfalls noch ungeschlagene Krostitzer SV – Begegnungen in der Hinterhand.

Das Spiel stellte sich wie eine Achterbahnfahrt dar. Die ohne Mittelblocker René Hellwig und Außenangreifer André Reichenbach angereisten Gäste aus Nordsachsen führten vom Start weg, ließen dann aber die Hausherren ins Spiel kommen, die sich den ersten Durchgang noch schnappten. Durch schnelles Spiel und platzierte Aufschläge wurde Satz zwei deutlich eingesackt. Kreuzschule agierte wiederum im dritten Akt wie aus einem Guss und zwang die Haack-Kombo zum ersten Punktverlust in dieser Saison. Mit einem beherzten Schlussspurt gegen stark verteidigende Elbstädter retteten sich die Dübener in den Tiebreak, wo sie ungefährdet den erneuten Sieg einfuhren.

Erfreulich bleibt zu erwähnen, dass der 17-jährige Jugendspieler Daniil Gorr, letzte Saison noch in der Kreisklasse aktiv, ein ordentliches Debüt im sächsischen Oberhaus gab. Der Einstand von Lukas Ohrisch muss dagegen warten. Der 19-Jährige blieb fünf Sätze lang auf der Bank, auch weil Constantin Schneider einen Sahnetag erwischte.

Weiter geht es nach einer zweiwöchigen Pause mit dem ersten Heimspieltag am 4. November. Im Ausweichquartier Rote Jahne geht es dann gegen Regionalliga-Absteiger TSV Leipzig 76 sowie Spitzenreiter SV Chemnitz-Harthau.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, Florian Schreiber, Constantin Schneider, Daniel Lange, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Daniil Gorr, Sascha Baumgart und Lukas Ohrisch

SV Bad Düben – SV Stahl Brandis     2:3 (-19, 19, 23, -22, -13) 114 min.

SV Bad Düben – SV Reudnitz III        3:2 (-18, 24, -21, 16, 14) 118 min.

Wahrlich: Pokal können sie, die Damen von Trainerin Susanne Windisch! Im letzten Jahr musste der Krostitzer SV in der ersten Runde dran glauben, vor drei Spielzeiten erst Bezirksligist SV Lok Engelsdorf III und später mit VSG Leipzig Nord und Reudnitz II weitere höherklassige Teams. Und nun? Hat es den SV Reudnitz III aus der 1. Bezirksklasse erwischt. 15 Sätze lang kämpften sich der SVR, der SV Stahl Brandis und eben die Kurstädterinnen durch die Bad Dübener Sporthalle der Oberschule. Da die ersten beiden Teams dieses Dreier-Turniers ins Viertelfinale zogen, blieb es tatsächlich bis zum allerletzten Punkt hochspannend.

Dass es die stark ersatzgeschwächten Dübenerinnen überhaupt geschafft haben, ist sehr hoch anzurechnen. Mit Juliane Heßler, Sara Vogelweider und Barbara Geißler fehlten gleich drei Akteure, was die Kaderstärke auf sieben sinken ließ. Die Auftaktpartie der beiden Liga-Konkurrenten entschied der SV Stahl mit 3:2 und 15:3 im Tiebreak für sich. Im Anschluss waren die Gastgeberinnen gefragt, hatten laut Plan den Sieger aus Spiel eins gegen sich. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Match, dass die Außenseiterinnen durchaus im vierten Satz schon hätten gewinnen können. Es ging zum zweiten Mal an diesem Tag in den Tiebreak – 13:15 zugusten Brandiser Gunsten, die damit endgültig in der nächsten Runde waren. Spannender hätte die Ausgangslage vor dem abschließenden Duell nicht sein können. Beide Teams verloren ihre erste Begegnung im fünften Durchgang, Rechenspiele erübrigten sich: Wer gewinnt, ist weiter. Weitere fünf Sätze später war die Erleichterung groß. Mit 16:14 im Entscheidungssatz buchten die Muldestädterinnen abermals das Pokal-Viertelfinale. Dort geht es am 6. Januar – vermutlich in Leipzig – gegen Stadtliga-Spitzenreiter L.E. Volleys IV (setzten sich gegen Lobstädt und Kreispokalsieger SSV 1952 Torgau durch) sowie den letztjährigen Finalisten SV Reudnitz II. Im Ligaalltag geht es bereits am kommenden Samstag (28.10.) weiter – erneut in heimischer Halle die VSG Nord II und den GSVE Delitzsch.

Für den SV Bad Düben spielten: Sina Franke, Sandra Grundmann, Caroline Monien, Carmen Drefs, Sophia Schaffernicht, Julia Tröbs und Maria Krafczyk

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben II                               0:3 (-18, -15, -16) 60 min.

Sportfreunde Neukieritzsch – SV Bad Düben II            2:3 (22, -18, -20, 28, -8) 107 min.

Die Bad Dübener Bezirksliga-Männer zogen letztendlich ziemlich ungefährdet ins Viertelfinale ein. Erst wurde der ohne Zuspieler Ronny Künzel auskommende Liga-Konkurrent GSVE Delitzsch III regelrecht an die Wand gespielt, im Anschluss reichte gegen Gastgeber Sportfreunde Neukieritzsch ein Pünktchen. Am Ende wurde der Sieg in fünf Sätzen eingetütet – relativ unnötig einen Satz zu lang.

Eigentlich war die Dreier-Runde in der Neukieritzscher Park-Arena angesetzt. Da dort aber Martin Dulig und seine Genossen der sächsischen SPD tagten, erreichte den Kurstädtern am Vortag gegen 17.30 Uhr die Verlege-Info in die Sporthalle Frohburg. So ging es am Samstagmorgen um 9.50 Uhr auf die 81 Kilometer lange Reise gefühlt an den Rand des Erzgebirges – weiter geht es im Bezirk nicht. Vor Ort konnte sich Spiel trotz eiskalter Temperatur und fehlenden Catering durchaus sehen lassen. Das Fehlen von Zuspieler Stefan Nordt, Libero Alexander Becker, den Außenangreifern Daniil Gorr und Sirko Lange sowie von Diagonalangreifer Pierre Renner war nicht zu spüren. Dafür zeigte Regisseur Tobias Stadler ein ordentliches Debüt im Holzdress. Auch Martin Hönemann und Martin Zeidler konnten erste zusammenhängende Spielminuten in dieser Saison sammeln.

Alles in allem ein gelungener Testlauf vor den heißen Wochen, die nun in der Liga anstehen. Am kommenden Samstag (28.10.) geht es zum Spitzenreiter Dommitzscher SV, dann am 5. November sonntags zum Krostitzer SV II, am 11. November ist Heimspieltag und am 18. November sollen gegen Tabellennachbarn und -schlusslicht TSV Leipzig 76 II Punkte her. Das Pokal-Viertelfinale ist für den 6. Januar angesetzt. Dort wartet zum einen das ewige Duell mit dem SV Sachsen Delitzsch 1994 und zum anderen die Partie gegen Stadtligist und vermutlichem Gastgeber Turbine Leipzig II um das Volleyball-Urgestein Jan Zangrando, die überraschend Dommitzsch aus dem Wettbewerb kegelten.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Martin Hönemann, Tobias Stadler und Vinzenz Rummel

SG Pristäblich – SV Bad Düben II                     0:2 (-18, -13)

SG Pristäblich – SV Bad Düben III                    0:2 (-22, -15)

SV Bad Düben II – SV Bad Düben III                0:2 (-10, -9)

Gefühlsexplosion in der Eilenburger Belian-Halle! Nach 38 Niederlagen am Stück erkämpften sich die Kreisklasse-Mädels der zweiten Dübener Garde ihren ersten Punktspielsieg. Die SG Pristäblich konnte überaus deutlich in die Knie gezwungen werden. Das bescherte dem Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht/Julia Tröbs sogar gleich den vorläufigen Sprung auf Rang sieben. Auch die dritte Mannschaft ließ gegen die SGP keinen Satz liegen. Das abschließende vereinsinterne Duell entschieden dann die erfahreneren Damen sehr deutlich für sich. Die Truppe um Kapitänin Andrea Schulz nimmt nach den mehr als unglücklichen Auftaktniederlagen vorerst auf Rang fünf Platz.

Weiter geht es in der Kreisklasse am 12. November. Die dritte Mannschaft muss dann gegen die LSG Löbnitz und Kreispokalsieger SSV 1952 Torgau ran, das zweite Team erhofft sich gegen die erste und zweite Mannschaft des FSV Eilenburg weitere Erfolgserlebnisse. Gespielt wird erneut in Eilenburg – vielleicht ein perfektes Omen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Luisa Beutelrock, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Anna Vogelweider, Helena Hoffmann, Jacqueline Volkmann, Lea Drechsler, Katharina Sagmeister und Vanessa Wutzke

Für den SV Bad Düben III spielten: Jana Schlaak, Marika Göllner, Andrea Schulz, Simone Piatyschek, Marion Lange, Annett Stänicke, Kati Poschmann, Susanne Petersohn und Daniela Sieg

LSG Löbnitz – SV Bad Düben III        2:0 (6, 3)

Das Ergebnis liest sich äußerst bitter. Nur neun Punkte in zwei Sätzen zu holen, klingt katastrophal. Die Einschätzung von Trainer Lukas Ohrisch klingt da schon wohliger: „Das Ergebnis täuscht etwas über die Leistung hinweg. Die Jungs haben das ordentlich gemacht, einiges aus dem Training ganz gut umgesetzt.“ Lediglich im Angriff werde sich im Erwachsenenbereich einfach noch zu wenig belohnt. Man merke zudem, dass die jüngste Truppe der Kreisklasse nach Verbesserungen giert. Aller Anfang ist schwer. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, das zeigt auch der Werdegang der Kreisklasse-Mädels, die nun im dritten Jahr ihren ersten Sieg einfuhren!

Für den SV Bad Düben III spielten: Paul Barthel, Dimitri Gorr, John Janetzki, Tim Hellwig, Sebastian Wolf und Franz Hielscher