„Mit Rechenschieber ins Saisonfinale“

Post by Phillipp

Liebertwolkwitz/Leipzig/Eilenburg. Finale furioso gleich in drei Volleyball-Spielklassen mit Bad Dübener Beteiligung und überall reden die Schmetterer aus der Kurstadt noch ein gewichtiges Wörtchen mit. Drei Teams haben es in der eigenen Hand: Die Bezirksklasse-Damen können Meister werden und aufsteigen, die Bezirksliga-Männer können ihre fantastische Rückrunde krönen und sich damit den nach gehörigem Stotterstart nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt sichern und die Kreisklasse-Damen können tatsächlich Kreismeister werden. Schützenhilfe könnten dazu sogar die Mädels der zweiten Garde leisten.

SV Liebertwolkwitz – SV Bad Düben             Sa., 28.04., 16 Uhr, Jahn-Sporthalle

Die Damen von Trainerin Susanne Windisch können und wollen am Samstag ihre beste Saison krönen. Mit einem Drei-Punkte-Erfolg stünden sie als Meister der 2. Bezirksklasse fest und hätten nach einigen Anläufen endlich den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse perfekt gemacht. Zum Saisonfinale wartet jedoch noch eine mehr als knifflige Aufgabe auf die Kurstädterinnen (43 Punkte): der viertplatzierte SV Liebertwolkwitz. Gespielt wird in der Jahn-Sporthalle (Jahnstraße 3/Am Angerteich 2) im Anschluss an die Partie der „Wolkser“ gegen Bad Dübens Hauptverfolger SV Lok Engelsdorf III (43) – also gegen 16 Uhr.

Das Hinspiel zu Saisonbeginn gewannen Dübens Kapitänin Sara Vogelweider und Co. mit 3:2. Eine Wiederholung garantiere zwar Dramatik und graue Haare, würde jedoch auch zu Platz zwei reichen, der in der Regel zum Aufstieg berechtigt. Selbst der Gewinn von „nur“ zwei Sätzen reicht für Rang zwei. Parallel ist der drittplatzierte Krostitzer SV (41) bei den Leipziger Nordsternen gefragt. Bei Punktegleichheit richten es die mehr erzielten Spielerfolge der Muldestädterinnen. Und Liebertwolkwitz? Das Team der Trainer-Brüder Jan und Mike Röser hat aktuell 37 Punkte, könnte auf beide Samstags-Gegner aufschließen, hätte dann jedoch das ähnliche Problem mit den zu wenig gewonnenen Spielen. Heißt auch, der SVL spielt im Grunde um die goldene Ananas, was jedoch auch gefährlich sein kann. In diesem Falle könnte Krostitz die große Chance wittern und buchstäblich den lachenden Dritten mimen. Genug gerechnet, holt euch das verdiente Ding!

SV Reudnitz II – SV Bad Düben II                    Sa., 28.04., 16 Uhr, SH Humboldt-Gymnasium

Die Euphorie zu Beginn der Saison war groß. Der Aufstieg als insgesamt recht junge Truppe war in den Köpfen noch sehr frisch. Mit nur drei Niederlagen fegten die Kurstädter um Spielertrainer Kevin Phillipp durch die Bezirksklasse und wollten nun auch die Beletage des Bezirks unsicher machen. Die Ernüchterung kam prompt und knallte ordentlich rein. Ein mageres Pünktchen nach fünf Partien, darunter teils empfindlichen Klatschen gegen erfahrene Teams. Aufstecken war jedoch nicht angesagt. Gegen den damaligen Tabellenführer SV Reudnitz II gelang trotz Armbruchs von Martin Hönemann der Befreiungsschlag vor heimischem Publikum. Beim hochverdienten 3:1 zeigte sich die Truppe wie aus einem Guss. Dennoch: Mit lediglich sieben Zählern und bereits sechs Punkte Rückstand aufs rettende Ufer ging es in die Weihnachtspause.

Seit dem Jahreswechsel rauschen Phillipps Männer von Erfolg zu Erfolg. Sieben von acht Matches konnten gewonnen werden. Hinzu kommt der glasklare Einzug ins Bezirkspokal-Final-Four, welches in der kommenden Woche (05.05.) in Bad Düben ausgetragen wird. Der SVBD führt mit 19 Punkten die Rückrundentabelle an, geht mittlerweile auch nervenstark durch enge Situationen. Am letzten Spieltag haben die Heidestädter den Klassenverbleib nun selbst in der Hand, auch wenn die Aufgabe schwerer kaum sein könnte. Schließlich kann sich Kontrahent SV Reudnitz II, das Team des ersten Saisonerfolgs, am Samstag mit einem Sieg aus beiden Heimspielen zum Bezirksmeister krönen. „Es ist schon verrückt, dass wir mehr als die Hälfte unserer Spiele gewonnen haben und trotzdem noch zittern müssen. Das hat es so wohl noch nicht gegeben“, sagt Phillipp, der auf eine starke Saison seiner Mannschaft als Aufsteiger blicken kann.

Gespielt wird in der Sporthalle des Leipziger Humboldt-Gymnasiums (Stötteritzer Straße 45) im Anschluss an das Aufeinandertreffen der Gastgeber mit dem SV Stahl Brandis. Siegt Bad Düben (26 Punkte), ist es durch – egal wie. Hagelt es eine deutliche Niederlage (0:3 oder 1:3), muss der Dommitzscher SV (23) mindestens eines seiner Heimspiele gegen den Krostitzer SV II (28) und den SV Hohenprießnitz (27) ebenso deutlich verlieren. Ganz verrückt würde es, wenn Dommitzsch beide Spiele nacheinander mit 3:0/3:1 und 3:2 gewinnt und Bad Düben ebenfalls im Tiebreak triumphiert. Dann wären vier Teams mit 28 Punkten gleichauf und Dommitzsch würde aufgrund weniger gewonnener Spiele auf dem Abstiegsplatz landen. Aber man lasse die Männer erstmal spielen...

SV Bad Düben III – FSV 02 Thallwitz              So., 29.04., 9 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

SV Bad Düben III – FSV Eilenburg II               So., 29.04., 10 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

Wer hätte das gedacht. Plötzlich haben die Bad Dübener Damen der dritten Mannschaft die besten Karten, die Kreismeisterschaft zu holen. Die Konkurrenz stolperte sich vor zwei Wochen derart gegenseitig über den Haufen, dass Andrea Schulz und Co. trotz eigentlich schlechterer Ausgangslage immer von der Spitze grüßen und es nun sogar in der eigenen Hand haben. Thallwitz verlor gegen Eilenburg, die sich wiederum gegen den GSVE Delitzsch II einen Ausrutscher leisteten. Gleichzeitig kam Torgau gegen die SG Pristäblich ins Schlittern und verabschiedete sich somit aus dem Meisterschaftsrennen.

Vor dem letzten Spieltag sind nun der SV Bad Düben III (27:7 Sätze, +20), der FSV Eilenburg (28:9; +19) und der FSV 02 Thallwitz (28:10; +18) punktgleich mit 13 Siegen aus 16 Partien. Es kommt also auch auf die Sätze an. Das Schulz-Team empfängt am frühen Sonntagmorgen gleich die Thallwitzerinnen zum direkten Duell. Nach dieser Partie gehen beide Teams gegen den Tabellenletzten FSV Eilenburg II noch auf Punktejagd. Die erste Eilenburger Mannschaft ist parallel gegen Roland Belgern und die zweite Dübener Garde gefragt. Schützenhilfe ist gern gesehen...

Gespielt wird im Übrigen in der Eilenburger Belian-Sporthalle (Belianstraße 1).

SV Bad Düben II – SV Roland Belgern            So., 29.04., 9 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg                     So., 29.04., 10 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

Nach dem jüngsten Erfolg gegen Eilenburg II haben die Mädels vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs sicherlich Blut geleckt. Zudem zog Pristäblich wieder in der Tabelle vorbei und es geht gegen den SV Roland Belgern, das Team, gegen das der erste Punktspielsieg gelang. Zu guter Letzt kann dazu beigetragen werden, dass die eigene dritte Mannschaft eventuell Kreismeister wird. Wenn das nicht genügend Motivationsspritzen sind...

„Zum Jubiläum selbst beschenkt“

Post by Phillipp

Bad Düben/Delitzsch. Die Sonne lachte über Bad Düben, der hiesige Sportverein feierte sein 25. Jubiläum mit einem großen Mitmach-Sportfest und auf den Volleyballfeldern schmetterten sich die Teams in eine gute Ausgangslage vor dem entscheidenden letzten Spieltag. Die Bezirksklasse-Damen übernahmen mit zwei ungefährdeten Erfolgen die Tabellenspitze, die Bezirksliga-Männer zitterten sich dagegen zum neunten Saisonsieg in Delitzsch.

SV Bad Düben – GSVE Delitzsch                                        3:0 (16, 12, 12) 55 min.

SV Bad Düben – Volksbank-Devils Lobstädt                  3:0 (7, 11, 15) 54 min.

Überhaupt keine Zweifel ließen am Festtag die Damen um Kapitänin Sara Vogelweider aufkommen. Bei tropischen Temperaturen und vor knapp 60 Zuschauern wurden sowohl der GSVE Delitzsch als auch die Volksbank-Devils Lobstädt in einer Spielzeit von unter einer Stunde abgewatscht. Bis auf Barbara Geißler konnte Trainerin Susanne Windisch auf den vollen Kader zurückgreifen.

Trotz der engen Ausgangslage im Meisterschaftskampf zeigten die Kurstädterinnen keinerlei Nervosität und konnten äußerst souverän die Punkte 38 bis 43 einfahren. Damit ging es seit November erstmals wieder an die Tabellenspitze. Am letzten Spieltag kommt es nun zum absoluten Showdown. Der viertplatzierte SV Liebertwolkwitz hat 37 Zähler und empfängt erst den SV Lok Engelsdorf III (43 Punkte), der zweitplatziert und punktgleich mit den Bad Dübenern ist, die im Anschluss gefragt sind. Die „Wolkser“ könnten mit zwei deutlichen Siegen zwar gleichziehen, sind mit weniger Spielgewinnen jedoch bereits raus aus dem Rennen. Dennoch könnte der SVL zum Zünglein an der Aufstiegswaage werden. Parallel geht der Dritte im Bunde, der Krostitzer SV (41), bei den Leipziger Nordsternen ans Netz und wird sich da wohl keine Blöße geben. Fakt ist: Für Bad Düben genügen zwei Satzgewinne zu Aufstiegsrang zwei. Ein deutlicher Sieg beseitigt jegliche Restfragen...

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Sina Franke, Sandra Grundmann, Julia Tröbs, Maria Krafczyk, Sophia Schaffernicht, Juliane Heßler, Caroline Monien und Carmen Drefs

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben II               2:3 (-19, 21, 24, -18, -6) 112 min.

Zähes Ringen in Delitzsch-Ost: Die Bezirksliga-Männer aus Bad Düben sahen bei der dritten Garde der Gymnasialen lange Zeit wie der sichere Verlierer aus, kamen mit dem Rücken zur Wand und hängenden Köpfen jedoch wieder überfallartig zurück. Beide Mannschaften konnten nahezu aus dem Vollen schöpfen. Beim GSVE fehlte lediglich der Ex-Dübener Peter Lüddecke, beim SVBD waren Sirko Lange, Pierre Renner und Martin Hönemann nicht mit an Bord.

Bad Düben legte einen ersten Sahnesatz hin, bekam in der Folge jedoch zunehmend schlottrige Knie, als der Gastgeber Erfahrung und Blockhöhe einwechselte. Mitte des zweiten Durchgangs kämpften sich die jungen Holzbuben wieder ran, verpassten aber das Zielfinish. Im dritten Durchgang scheiterten die Gäste an der eigenen Konzentration. Delitzsch war stimmungstechnisch längst obenauf, obwohl das Spiel hin und her schwankte. Ohne Mumm im Angriff und mit katastrophaler Feldverteidigung wurde es den Herren in schwarz zu einfach gemacht. Mit Wut im Bauch wurde im „Vierten“ ein ordentlicher Vorsprung rausgespielt. Nach einer eigenartigen Schiedsrichterentscheidung verließen die beiden wichtigsten Delitzscher Akteure Christian Wolff und Ronny Künzel wutentbrannt die Halle. Von da an war Einbahnstraßen-Volleyball in der Ost-Sauna angesagt. Bad Düben wuppte die Begegnung der beiden besten Rückrunden-Teams noch, gewann erstmal gegen diese Truppe und fuhr somit den wichtigen siebten Sieg in den letzten acht Spielen ein.

Im Anschluss kam der Dommitzscher SV gegen Delitzsch, das nun zum Großteil ihre Reservisten spielen ließ, nicht über eine 2:3-Niederlage hinaus. Beim Blick auf die Tabelle vor dem letzten Spieltag kann einem durchaus schwindlig werden. Vierter ist der SV Stahl Brandis mit 29 Punkten, gefolgt vom Krostitzer SV (28), dem SV Hohenprießnitz (27), dem SV Bad Düben II (26) und schließlich dem Dommitzscher SV (23) auf Abstiegsrang acht. Brandis und Krostitz können nicht mehr absteigen. Dahinter wird es interessant: Dommitzsch empfängt am kommenden Samstag den KSV sowie Hohenprießnitz. Bad Düben muss hingegen beim Zweitplatzierten SV Reudnitz II, der aus eigener Kraft Bezirksmeister werden kann, antreten. Die schwierigste Aufgabe liegt also vor den Bad Dübenern, die aktuell jedoch einen wahren Lauf haben und – auch das ist im Hinterkopf – bereits das Hinspiel gewinnen konnten. Was wäre, wenn? Um es kurz zu machen: Siegt Bad Düben, spielen sie nächste Saison erneut Bezirksliga. Verlieren sie deutlich, müsste Dommitzsch mindestens eine Partie ebenso deutlich abgeben. Die erste Variante wäre dem Team von Spielertrainer Kevin Phillipp etwas lieber.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Kevin Phillipp, Daniil Gorr, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Stefan Dieter Deinert, Vinzenz Rummel, Tobias Stadler und Martin Zeidler

„Sieg trotz zweier Gastgeschenke“

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SV Chemnitz-Harthau – SV Bad Düben           1:3 (26, -22, -18, -18) 102 min.

Einsiedel. Der Krostitzer SV ist zum dritten Mal Sachsenmeister geworden! Auch der souveräne 3:1-Erfolg der Bad Dübener Holzbuben beim Tabellenvierten SV Chemnitz-Harthau konnte daran nichts ändern. Das Team von Spielertrainer Thomas Haack muss sich nach 14 Siegen aus 16 Partien und somit der besten Saison der Vereinsgeschichte mit dem Silberrang begnügen. Ein aufgrund dieser Zahlen völlig verdientes Happy End kann es dennoch geben. Wie der Verband mitteilte, hänge der zweite Regionalliga-Aufstieg vom Ausgang der Drittliga-Relegation zwischen den Neuseenland-Volleys Markkleeberg und dem TSV Eibelstadt (20. und 22.04.) ab.

Bereits vor dem Anpfiff, bei der Seitenwahl, wurden unbestechende Gastgeschenke verteilt. Bad Dübens Kapitän Jens Andrä händigte die Original-Antennen-Konstruktionen aus dem Hinspiel aus. Zur Erinnerung: Die Harthauer ließen im Ausweichquartier Rote Jahne beim Einspielen/-schlagen ihre Muskeln spielen, sodass beide Antennen brachen. Weitere Taschen waren nicht zugegen, woraufhin beide Teams samt Schiedsrichtergespann mit reichlich Ingenieurskunst und Tapeverband ein Provisorium bastelten. Seitdem gehören die sperrigen Exemplare praktisch in den Restmüll. Aber wie man schnell erkennen konnte, sind sie bei den Karl-Marx-Städtern besser aufgehoben. Die Freude war ausgesprochen groß. Gern geschehen!

Zur Begegnung an sich ist eigentlich nicht viel zu sagen. Für beide Teams ging es um nicht mehr viel, vor allem da man mit einem Krostitzer Sieg in Hoyerswerda rechnen musste. Das Niveau hielt sich weitestgehend in Grenzen und riss die spärlich angereisten Zuschauer zurecht auch nicht von den Sitzen. Bad Düben agierte ohne die Verletzten Haack und Libero Henry Ungelenk sowie den Fehlenden André Reichenbach. Ohne Abwehrspezialist galt es, sich in der Verteidigung erst einmal zu finden. Im Laufe der Zeit fanden die Kurstädter besser zu ihrem Spiel und den Hausherren waren die Fünf-Satz-Strapazen aus Spiel Nummer eins anzumerken. Über eine gute Feldabwehr und eine – im Gegensatz zum Leipzig-Spiel vor zwei Wochen – ausgezeichnete Blockarbeit wurde den Chemnitzern der Zahn gezogen.

Im Anschluss folgte ein kurzer Blick auf den Live-Ticker, ein ebenso kurzes Haschen der letzten Sonnenstrahlen und die Abfahrt gen Turm-Brauhaus. Auch hier wurde zu späterer Stunde der richtige Garpunkt des argentinischen Zuchtbullen gefunden und die Tischplatte hielt dem HSV-Siegtreffer stand. Das Leipziger Nachtleben hatte zwar einiges zu bieten, der magere Haufen allerdings auch mit vielen Unfähigkeiten zu kämpfen. Nützt ja nichts, kurz vor 8 Uhr schien auch in Bad Düben wieder die Sonne.

Vizemeister SVBD gratuliert Titelträger Krostitzer SV, der aufgrund der noch recht frischen Drei-Punkte-Regel jubeln durften. Aber um keinen falschen Zungenschlag aufkommen zu lassen: Wer mehr Punkte holt, ist verdient Meister! Bronze holten sich die „reifen Studenten" des USV TU Dresden II vor dem SV Chemnitz-Harthau, dem VC Zschopau II und dem TSV Leipzig 76. Ein absolutes Drama spielte sich dagegen im Kampf um den Klassenerhalt ab. Der SV Kreuzschule Dresden siegte in den Sätzen knapp mit 3:0 beim erfolglosen Tabellenletzten der VF Blau-Weiß Hoyerswerda. Die SSV St. Egidien hätte einen Sieg – wie auch immer – gebraucht, um sicher zu sein. Die „Tillinger" verlieren jedoch trotz Matchball im vierten Satz noch 2:3 gegen Zschopau und anschließend sang- und klanglos 0:3 gegen den USV TU. Sehr bitter für diese sympathische Truppe. Aber wer weiß, welche Auswirkungen das Markkleeberger Abschneiden in der Relegation noch so hat... Wir wünschen natürlich nur das Beste für alle Beteiligten!

Für den SV Bad Düben wurden Vizesachsenmeister: Kapitän Jens Andrä, Frank Baumgarten, Florian Schreiber, Lukas Ohrisch, Daniel Lange, Sascha Baumgart, Constantin Schneider, David Wächter, Daniil Gorr, Henry Ungelenk und Thomas Haack

sowie im Laufe der Saison auch eingesetzt: René Hellwig, André Reichenbach, Lukas Händler und Kevin Phillipp

„Ergebnisse passend zum Wetter“

Post by Phillipp

Bad Düben. Die Sonne lachte über Bad Düben. Das machte sich auch auf dem Punktekonto bemerkbar. Die Bezirksklasse-Damen springen mit zwei Heimsiegen auf Aufstiegsrang zwei, die Kreisklasse-Mädels erkämpfen sich ebenfalls daheim eine verdienten Sieg gegen die Verfolger aus Eilenburg.

SV Bad Düben – SV Lok Engelsdorf IV (SSR)  3:0 (11, 15, 17) 57 min.

SV Bad Düben – VV Nordstern-Leipzig          3:0 (13, 20, 19) 67 min.

Der Endspurt der Damen von Trainerin Susanne Windisch hat es in sich. Mit dem abschließenden Bezirkspokal-Final-Four in Bad Düben am 5. Mai müssen die Kurstädterinnen an vier Wochenenden am Stück auf die Platte. Auf die Zielgerade sind Kapitänin Sara Vogelweider und Co. schon einmal stolperfrei eingebogen. Gegen die mit Sonderspielrecht ausgestatteten Nachwuchstalente des SV Lok Engelsdorf IV sowie gegen den VV Nordstern-Leipzig gab es am Samstag bei sommerlichen Temperaturen in und außerhalb der Halle zwei ungefährdete Siege.

Nach vier überaus deutlichen Durchgängen ließen die Gastgeberinnen etwas die Zügel locker. Jugendspielerin Luisa Beutelrock bekam Einsatzzeit und wusste mit zahlreichen guten Angriffen zu überzeugen. Leider ließ die Konzentration in der Feldabwehr spürbar nach, was die Nordsterne zurück ins Spiel brachte. Die spielerische Überlegenheit und viele unglückliche Aktionen des Gegners ließen aber nichts anbrennen.

Mit sechs Punkten schließt der SVBD auf Lok Engelsdorf III auf und rückt durch das bessere Satzverhältnis sogar vorbei. Am kommenden Samstag laden die Windisch-Schützlinge bereits zum nächsten und letzten Heimspieltag ein. Im Rahmen der 25-Jahr-Feier des SV Bad Düben auf dem kompletten benachbarten Schulgelände sind der GSVE Delitzsch und die Volksbank-Devils Lobstädt zu Gast.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Sina Franke, Julia Tröbs, Sophia Schaffernicht, Caroline Monien, Maria Krafczyk, Sandra Grundmann, Carmen Drefs, Luisa Beutelrock und Katja Vogelweider

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben II 1:2

Fast ein halbes Jahr lag der letzte erspielte Sieg zurück. Dementsprechend groß war die Freude ob des neuerlichen Erfolgs gegen den Tabellenvorletzten vom FSV Eilenburg II. Beide Teams schenkten sich nichts, wollten unbedingt eines der eher rar gesäten Erfolgserlebnisse einfahren. Das entschlossenere Ende hatte das Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs für sich.

Mit nunmehr 10 Punkten – darunter drei Nichtantritte des Gegners – schieben sich die jungen Damen vorbei an der SG Pristäblich auf Rang sieben. Auch am letzten Spieltag ist durchaus etwas drin. Am 29. April geht es in Eilenburg gegen den SV Roland Belgern und die erste Mannschaft des Gastgebers.

Für den SV Bad Düben II spielten: Johanna Witzke, Helena Hofmann, Anna Vogelweider, Katharina Sagmeister, Vanessa Wutzke, Katja Vogelweider, Jacqueline Volkmann und Luisa Beutelrock

„Dunkler Samstag, sonniger Sonntag“

Post by Phillipp

Leipzig/Krostitz/Eilenburg/Bad Düben. Freud und Leid wechselten sich in den Reihen der Bad Dübener Volleyballer am letzten Spiel-Wochenende vor Ostern munter ab. Während am Samstag die Sachsenliga-Holzbuben wohl die Meisterschaft verspielten und die Bezirksklasse-Damen krachend am Big Point vorbeistürzten, schien am Sonntag die Sonne über Bad Düben. Die Kreisklasse-Damen siegten in beiden Top-Spielen und die Bezirksliga-Männer befreiten sich erstmals aus der Abstiegszone.

TSV Leipzig 76 – SV Bad Düben         3:1 (27, -18, 16, 20) 105 min.

So schnell kann es gehen. In der Vorwoche beim Heimspieltag noch Ekstase kurz vor der innerlichen Explosion und dann das. Spieler und mitgereiste Fans wussten gleichwohl nicht so richtig mit der Situation umzugehen. Der bis dahin noch abstiegsbedrohte Regionalliga-Absteiger TSV Leipzig 76 hat den Meisterschaftsanwärter aus der Heide in vier Akten erlegt. Hochverdient sogar. Die Hausherren schöpften ihr Potential gegen das Spitzenteam voll aus, die Holzbuben aus Bad Düben bekamen einfach keinen Fuß aufs staubige Linoleum. Zuspieler Frank Baumgarten, seit Wochen im beruflichen Stress, hatte spürbar keinen freien Kopf. Zudem nutzte der TSV die erschreckend schlechte Blockarbeit der Gäste an diesem Tag in starker Manier aus. Ohne Feldabwehr, ohne Angriffsdruck wurde es schwer. Auch der sonst so zuverlässige Hauptangreifer Jens Andrä konnte nichts ausrichten, schwankte selber gewaltig.

Der Aderlass in den letzten harten Wochen war wohl doch zu groß. Die zweite Saisonniederlage kam zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt. Vor dem Schlussakord am 7. April liegt der Krostitzer SV nun mit zwei Zählern in Front. Die „Rüpel“ müssen noch zum weit abgeschlagenen Tabellenletzten der VF Blau-Weiß Hoyerswerda. Sollte im Sorbenland nicht ein mittelschweres Wunder passieren, würde auch ein Sahnetag mit drei Punkten beim SV Chemnitz-Harthau nicht zum zweiten Titel nach 2015 reichen. Gefeiert werden soll trotzdem. Schließlich spielt das Team von Spielertrainer Thomas Haack eine berauschende Saison, mindestens die zweitbeste der Vereinsgeschichte. Das darf dann auch mal berauschend gefeiert werden.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Frank Baumgarten, Lukas Ohrisch, Daniel Lange, Florian Schreiber, Constantin Schneider, André Reichenbach, Sascha Baumgart, David Wächter und Daniil Gorr

Krostitzer SV – SV Bad Düben           3:0 (9, 24, 22) 70 min.

„Sch...tag“, lautete das kurze, aber wohl treffende Fazit von Trainerin Susanne Windisch. Auf der Zielgeraden stellten sich ihre Schützlinge mit der mit Abstand schwächsten Saisonleistung selbst ein Bein und verloren hochverdient 0:3 beim Krostitzer SV.

Ohne Libera Carmen Drefs, Juliane Heßler, Sandra Grundmann und Barbara Geißle, dafür erneut mit Jugendspielerin Luisa Beutelorock aus dem Kreisklasse-Team ging es stark ersatzgeschwächt ins Bierdorf. Von Beginn an bekamen die Gäste aus der Kurstadt überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel der stark aufgelegten Krostitzer „Puppen“. Nach der Demontage im ersten Durchgang ging es in den Folgesätzen enger zur Sache. Das Glück hatten jedoch die Gastgeberinnen auf ihrer Seite.

Die unerwartet hohe Pleite, immerhin erst die zweite in der laufenden Saison, hat das Meisterschafts- und Aufstiegsrennen wieder so richtig spannend gemacht. Der KSV führt die Tabelle mit 41 Punkten aus 17 Spielen an. Zum Vergleich: Die viertplatzierten Dübenerinnen haben vier (!) Matches weniger in den Beinen und 31 Zähler gesammelt. Der SV Lok Engelsdorf III (37 Pkt.) und der SV Liebertwolkwitz (34) haben nach 15 Spielen auch noch berechtigte Chancen. Alles deutet auf eine Entscheidung am letzten Spieltag am 28. April hin, wenn Engelsdorf und Bad Düben bei den „Wolksern“ aufschlagen und Krostitz als haushoher Favorit bei den Leipziger Nordsternen gastiert. Vorher gilt es jedoch, bei den Heimspielen am 14. und 21. April den Grundstein zu legen.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Maria Krafczyk, Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Julia Tröbs, Caroline Monien und Luisa Beutelrock

FSV Eilenburg – SV Bad Düben III                     1:2 (-15, 23, -10)

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben III               0:2 (-12, -15)

Rambazamba am Sonntagmorgen: Die Kreisklasse-Damen fegten in der Eilenburger Rinckart-Halle die beiden Spitzenteams aus Eilenburg und Torgau von der Platte und setzten sich damit selbst an die Spitze. Mit dem zehnten Sieg in Serie haben die Kurstädterinnen um Kapitänin Andrea Schulz nun zwei Punkte Vorsprung auf das Verfolger-Trio aus Thallwitz und den beiden Kontrahenten vom jüngsten Spieltag. Einziger Haken: Vor dem abschließenden Spieltag hat der SVBD aktuell noch zwei Partien mehr absolviert. Die Konkurrenz kann also noch nachlegen. am 29. April geht es in Eilenburg gegen den FSV Eilenburg II sowie den FSV 02 Thallwitz. Von der Kreismeisterschaft bis zur Holzmedaille ist noch alles drin.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Marion Lange, Daniela Sieg, Simone Piatyschek. Susanne Petersohn, Jana Schlaak, Annett Stänicke und Victoria Glaser

SV Bad Düben II – Krostitzer SV II                   3:2 (27, -22, 23, -18, 7) 121 min.

SV Bad Düben II – TSV Leipzig 76 II 3:0 (14, 19, 22) 63 min.

Raus mit Applaus – aus der roten Zone. Mit den Siegen fünf und sechs in den letzten sieben Ligaspielen katapultierten sich die Bezirksliga-Männer erstmalig in dieser Saison weg von den Abstiegsplätzen. In der ersten Partie des Tages war schnell klar, dass beide Teams nicht zum Kaffeekränzchen angereist waren. Ein hochemotionales und hochintensives Derby zwischen den beiden Sachsenliga-Reserven wurde von einem stark überforderten Schiedsgericht des Tabellenschlusslichts aus Leipzig geleitet. Massive Fehlentscheidungen gab es auf beiden Seiten, diskutiert wurde viel. Und laut. Am Ende setzten sich die jüngeren Hausherren – durchaus verdient – durch, auch weil die Unparteiischen einen Aufstellungsfehler des KSV (falsche Nummer auf dem Aufstellungszettel) erst beim Stand von 4:4 bemerkten. Mit 4:0 für den SVBD ging es weiter. Krostitz erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr, legte am Ende gar Protest gegen die Wertung des Spiels ein. Beide Teams waren sich im Nachgang sicher: Eine Neuansetzung braucht es wohl nicht, aber sicherlich einen deutlichen Denkzettel für den TSV. So kann man in der Bezirksliga nicht auftreten.

Spielerisch hatte die zweite Partie kaum Highlights parat. Spielertrainer Kevin Phillipp wechselte von Beginn an munter durch (Martin Zeidler für Phillipp, Daniil Gorr für Stefan Dieter Deinert und Tobias Stadler und Stefan Nordt). Die Herausforderung bestand darin, nicht vollends kalt zu werden angesichts derart wenig Gegenwehr. Schlimm, schlimm, so ein Niveau in der Bezirksliga...

Bad Dübens zweite Garde liegt aktuell fünf Punkte vor dem SV Hohenprießnitz, der sich nun urplötzlich auf dem zweiten Abstiegsrang befindet. Beim GSVE Delitzsch III am 21. April besteht die Chance, den Deckel endgültig auf den Klassenerhalt zu machen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Kevin Phillipp, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Daniil Gorr, Martin Zeidler und Tobias Stadler