„Das letzte Halali“

Post by Phillipp

Bad Düben/Torgau. Am kommenden Wochenende stehen die letzten acht Volleyball-Begegnungen mit Bad Dübener Beteiligung in diesem Jahr auf dem Programm, fair aufgeteilt auf gleich vier Teams. Während sowohl die Bezirksklasse-Damen als auch die Bezirksliga-Männer am Samstag zum Heimspieltag laden, müssen beide Kreisklasse-Teams am Sonntag nach Torgau reisen.

SV Bad Düben – TSG Markkleeberg 1903 V   Sa., 15.12., 12 Uhr, SH Oberschule

SV Bad Düben – BBV 1950 Wurzen                 Sa., 15.12., 14 Uhr, SH Oberschule

Den Anfang machen die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch. Pünktlich zur Mittagszeit startet der erste komplette Heimspieltag in der Sporthalle der Oberschule (Windmühlenweg 19). Die Gegnerschaft hat es wahrlich in sich: Erst müssen die gut gestarteten Aufsteigerinnen aus der Kurstadt gegen die Drittplatzierte TSG Markkleeberg 1903 V ans Netz. Im Anschluss, also gegen 14 Uhr, bekommen es Kapitänin Sara Vogelweider und Co. mit dem Tabellenzweiten vom BBV 1950 Wurzen zu tun.

Alle drei Teams einen zwei Tatsachen: Sie haben alle bereits bzw. erst zwei Saisonspiele verloren. Eines davon gegen Ligaprimus SV Tresenwald Machern. Der Unterschied liegt dagegen bei der unterschiedlichen Anzahl der absolvierten Spiele. Hat der SVBD (verlor noch gegen den SV Sachsen Delitzsch 1994 mit 0:3) erst fünf Begegnungen bestritten, durfte Markkleeberg (gg. Wurzen 2:3) bereits siebenmal und Wurzen (gg. Krostitzer SV 2:3) gar achtmal auf die Platte. Der Rest der Spielklasse dürfte sich also die samstäglichen Ergebnisse aus Bad Düben interessiert anschauen.

Die Windisch-Damen wollen freilich den Trend fortsetzen. In Krostitz gelang beim Mitaufsteiger ein 3:0, welches zuletzt daheim gegen den SV Reudnitz III eindrucksvoll bestätigt werden konnte. Etwa zur Halbzeit der Saison macht es den Anschein, als bleibe die komplette Liga noch länger eng beieinander. Jeder Punkt ist daher wichtig, jedes Ergebnis bedeutet nicht unerhebliche Verschiebungen im Klassement. Der Grundstein für anhaltenden Bad Dübener Erfolg wurde gelegt. Den Schwung gilt es, nun zu nutzen. Auf der Welle surfen ist angesagt.

Der Eintritt ist wie immer frei. Zuschauer sind zur Unterstützung daher gern gesehen. Verpflegung steht traditionell bereit.

SV Bad Düben II – Turbine Leipzig                                   Sa., 15.12., 14 Uhr, SH Bundespolizei

SV Bad Düben II – SV Tresenwald Machern                   Sa., 15.12., 16 Uhr, SH Bundespolizei

Auch die Bezirksliga-Männer von Spielertrainer Kevin Phillipp sind am kommenden Samstag beim Jahresabschluss vor heimischem Publikum gefragt. Als Gäste werden Sachsenklasse-Absteiger Turbine Leipzig und Aufsteiger SV Tresenwald Machern erwartet. Der erste Ball fliegt um 14 Uhr durch die Sporthalle der Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60). Der Eintritt ist auch hier frei. Das hoffentlich lautstarke Publikum wird ebenfalls mit Speis und Trank gelockt.

Die erfahrenen Turbinen stehen mit je einem Punkt und einem Spiel mehr einen Platz vor den Kurstädtern auf Rang vier. Die Truppe um den ehemaligen Bundesliga-Haudegen Sven Heimpold musste jedoch bereits vier bittere Pillen schlucken in dieser Spielzeit. Viermal zog man im Tiebreak den Kürzeren, gleich dreimal sogar nach 2:0-Führung. Turbine hat eine gute Mischung aus alten und jungen Akteuren, besticht mit Routine und Athletik. Mit welchem Aufgebot die Probstheidaer in die Heide kommen, ist jedoch fraglich. Heimpold versuchte im Vorfeld, das Spiel mehrfach zu verlegen, worüber sich alle drei Parteien jedoch nicht einigen konnten. Der ausgedünnte Turbine-Kader setzt am Samstag wohl teilweise auf nicht minder erfahrene Spieler der Stadtliga-Reserve, die in aller Regelmäßigkeit im Bezirkspokal auf sich aufmerksam machen.

Die Partie gegen die Tresenwalder von Kapitän Stefan Vieweg ist bereits das Rückspiel. Vor fünf Wochen kreuzten beide Teams bereits die Klingen. Im Macherner Sportpark erkämpften sich Phillipps Männer ein hartes 3:1. Dabei verletzte sich SVT-Spielertrainer Karsten Ceschia am Sprunggelenk. Ob der Hauptangreifer am Samstag schon wieder vollständig einsatzfähig ist, darf bezweifelt werden.

Die Hausherren können dagegen wohl erstmals auf den nahezu kompletten Kader zurückgreifen. Schließlich findet im Anschluss die Weihnachtsfeier statt. Da will jeder berechtigterweise am Tisch an seinem Ouzo nippen dürfen. Ausgemachtes Ziel sind zwei Heimsiege. Damit könnten die Tabellenplätze zwei oder drei unter den Weihnachtsbäumen liegen.

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben II               So., 16.12., 10 Uhr, SH am Wasserturm Torgau

SV Roland Belgern – SV Bad Düben II              So., 16.12., 11 Uhr, SH am Wasserturm Torgau

Zum Abschluss des Wettkampfjahres müssen die Kreisklasse-Mädels vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs noch einmal nach Torgau reisen. In der Sporthalle am Wasserturm (Dahlener Straße 11a) bekommt man es mit zwei sehr unterschiedliche Teams zu tun. Erst geht es gegen die ebenfalls noch junge dritte Mannschaft des GSVE Delitzsch. Im Anschluss warten die erfahrenen Spielerinnen der SV Roland Belgern auf die Mädels aus der Heide.

Beide gegnerischen Truppen stehen in der Tabelle direkt vor den Kurstädterinnen. Das junge Team von Trainerin Ina Wildführ zeigte zuletzte ansteigende Form. Zuletzt drei Siege am Stück gegen LSG Löbnitz, GSVE II und FSV Eilenburg II sprechen für sich. Der SV Roland ist mit vier Siegen aus acht Duellen zurecht im Mittelfeld angekommen. Auch die einzelnen Ergebnisse deuten auf stets hart umkämpfte Spiele hin.

Der SVBD um Kapitänin Helena Hofmann will den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen. Gerade gegen Belgern hat es in der Vergangenheit ja schon immer ganz gut ausgesehen. Viel Erfolg beim letzten Ritt des Jahres!

FSV 02 Thallwitz – SV Bad Düben III                So., 16.12., 9 Uhr, SH am Wasserturm Torgau

SV Bad Düben III – LSG Löbnitz                        So., 16.12., 11 Uhr, SH am Wasserturm Torgau

Auch die dritte Damen-Riege reist zum letzten Kreisklasse-Spieltag an die Elbe. In der ersten Begegnung des Tages kommt es gegen den FSV 02 Thallwitz zu einem wahren Spitzenspiel. Beide Teams sind punktgleich, Bad Düben hat mit weniger absolvierten Spielen und einem besseren Satzverhältnis die Nase auf Platz zwei vorn. Thallwitz musste bereits zwei Saisonniederlagen hinnehmen. Bereits am ersten Spieltag war gegen Bad Düben III nichts zu holen, ebenso nicht wie später etwas überraschend gegen die Löbnitzerinnen.

Die Damen aus dem Pferdedorf sind der zweite Gegner von Kapitänin Andrea Schulz und Co. Im Vorjahr noch frühzeitig die Segel gestrichen, ist die Landsportgemeinschaft mittlerweile mit reichlich Frauenpower von der abgemeldeten SG Pristäblich ausgestattet. Mit Delitzsch II, Bad Düben II, Thallwitz und Belgern mussten in dieser Spielzeit bereits vier arrivierte Teams klein bei geben. Man dürfte beim SVBD also auch da gewarnt sein. Auch den Damen viel Erfolg in Torgau!

„Herbstmeister-Holzbuben und ein enges Vereinsduell“

Post by Phillipp

Dresden/Bad Düben. Am vergangenen Wochenende waren drei Bad Dübener Volleyballteams im Einsatz. Am Samstag siegten die Sachsenliga-Holzbuben überaus souverän beim SV Kreuzschule Dresden. Bereits am Freitagabend schnappten sich die Kreisklasse-Damen den Sieg im vereinsinternen Duell gegen die Mädels der zweite Garde.

SV Kreuzschule Dresden – SV Bad Düben       0:3 (-22, -20, -21) 71 min.

Chemnitz-Harthau, Zschopau II und Reudnitz verlieren ihre Partien etwas überraschend im Tiebreak, lassen also jeweils zwei Punkte liegen. Der Tabellenzweite vom TSV 76 aus Leipzig kommt bei den Kreuzschülern nicht über einen Fünf-Satz-Sieg hinaus, hier ging also ein Punkt in die Binsen. Das Feld war also bestellt für die Holzbuben aus der Dübener Heide. Entschlossen, gnadenlos und mit reichlich Spielwitz wurde in drei ansehnlichen Akten der siebte Saisonsieg im achten Match festgezurrt und der Vorsprung wieder ausgebaut.

Ansehnlich war die Begegnung beim eigentlichen Angstgegner SV Kreuzschule Dresden auch, weil die Gastgeber ordentlich mitspielten. Die Elbstädter verteidigten gut, Bad Düben musste sich oft in Geduld üben. Aber das erfahrenere Kollektiv blieb ruhig, nutzte die sich ergebenden Chancen. Erstmals von Beginn an in dieser Saison führte Frank Baumgarten wieder Regie. Berufsbedingt seit Anfang des Jahres sehr stark eingespannt, steht es dem Team fortan wieder häufiger zur Verfügung. Und das auch noch genau zum richtigen Zeitpunkt: Außenangreifer David Wächter fiel im wahrsten Sinne des Wortes flach. Zuspiel-Ersatz Florian Schreiber konnte somit zurück in den Außenangriff rücken. Für den am großen Zeh verletzten Mannschaftsjüngling Lukas Ohrisch übernahm Constantin Schneider im Mittelblock.

Bad Düben diktierte die Partie, punktete sehenswert über außen, variierte mit zunehmender Spielzeit auch erfolgreicher durch die Mitte und stand vor allem in der Defensive felsenfest. Die Satzstände lassen auf ein enges Match deuten. Das Gefühl, in der Johannstadt könne etwas anbrennen, kam jedoch nicht auf.

Dann gab es da noch zwei Highlights im Spiel: Erst war da Jens Andrä! Der zu seinen Bundesliga-Zeiten als „Heideflummi“ in den Gazetten firmierende Hauptangreifer versenkte einen Ball gefühlte 1,73 Meter hinter dem Netz auf der Linie. Aufgrund der enormen Geschwindigkeit dürfte niemand in der Halle gesehen haben, wo der Ball wirklich einschlug. Die Kreuzschüler dürften nun jedoch wissen: Linie freilassen ist bei dem nicht so dufte. Und nun wie versprochen Highlight Nummer zwei inklusive Rückblende: Spielertrainer Thomas Haack verletzte sich Anfang Januar im Skiurlaub schwer an Knie und Hand. Beim 0:3 in Zschopau gab er als Libero sein Comeback. Nun wollte er bei recht sicherem Punktestand auch als Feldspieler zurückkehren – für den Aufschlag wechselte er sich im dritten Durchgang für Constantin Schneider ein. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Ball schaffte es mit einigem Pusten wenigstens noch bis zum Netz. Welcome back, Haacki...!

Der Vorsprung beträgt aktuell fünf Punkte auf Leipzig. Zschopau II macht am kommenden Samstag mit einem Heimspieltag gegen Chemnitz und USV TU Dresden II den Deckel auf die Hinrunde. Die Motorradstädter könnten noch auf drei Zähler heranrücken. Die Herbstmeisterschaft ist den Nordsachsen also nicht mehr zu nehmen. Getreu dem Motto „Der Weihnachtsmann ist kein Osterhase“ findet die muntere Punktejagd am 13. Januar ihre Fortsetzung. Am Sonntagvormittag steht das Auswärtsspiel bei Regionalliga-Absteiger SV Reudnitz an.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, Florian Schreiber, Lukas Händler, Daniel Lange, Jens Andrä, Constantin Schneider, Henry Ungelenk, Sascha Baumgart und Tim Bomsdorf

SV Bad Düben II – SV Bad Düben III                0:2

Die Kreisklasse-Damen der dritten Mannschaft hat das vereinsinterne Duell gegen die Mädels der zweiten Riege mit 2:0 gewonnen. Das war im Grunde zu erwarten. Die erfahrenere Truppe um Hauptangreiferin Kati Poschmann wurde somit ihrer Favoritenrolle gerecht. Und dennoch hatte das jüngste Match etwas Neues parat: Es wurde knapp – vor allem im zweiten Durchgang. Das junge Team um Kapitänin Helena Hofmann führte phasenweise mit neun Zählern, konnte den Vorsprung allerdings nicht ins Ziel retten.

Während die „Zweite“ damit auf dem vorletzten Rang verharrt, klettert die „Dritte“ weiter munter nach oben. Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel steht Platz zwei zu Buche. Lediglich der FSV Eilenburg hat zwei Zähler mehr gesammelt, jedoch auch schon zwei Begegnungen mehr auf dem Tacho. Beide Dübener Teams müssen in diesem Jahr noch einmal ran. Am kommenden Sonntag (16.12.) geht es nach Torgau zum letzten Kreisklasse-Spieltag in diesem Kalenderjahr.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Lea Drechsler, Anh-Thu Fechner, Fina Kähmke, Jessica Lenz, Katharina Sagmeister, Lisa Seidel, Josephine Sieg, Wilhelmine Stollberg, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Jaqueline Volkmann und Johanna Witzke

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Simone Piatyschek, Kati Poschmann, Daniela Sieg, Annett Stänicke, Marion Lange, Jana Schlaak und Victoria Glaser

„Damen-Herzen schlagen höher“

Post by Phillipp

Krostitz/Belgern. Am vergangenen Wochenende waren ausschließlich und ausnahmslos die weiblichen Teams der Bad Dübener Schmetterer im Einsatz. Bei ihren Auswärtsfahrten konnten die Mannschaften Zählbares mit in die Kurstadt bringen.

Krostitzer SV – SV Bad Düben           0:3 (-19, -24, -22) 85 min.

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch haben die Kurvenlage überwinden und sind wieder voll in der Spur. Auf den 3:0-Auftaktkracher beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord folgte zwei durchaus deutliche Pleite beim SV Tresenwald Machern (1:3) und dem SV Sachsen Delitzsch 1994 (0:3). Mit dem jüngsten 3:0-Auswärtssieg bei Mitaufsteiger Krostitzer SV sind die Kurstädterinnen wieder im Soll.

Dabei waren die Vorzeichen erneut nicht die besten: Mit Barbara Schneider, Caroline Monien, Sandra Grundmann und Teamküken Luisa Beutelrock fehlten gleich vier Akteurinnen. Unterstützung fand man bei der Jugendspielerin Helena Hofmann, die die Personaldecke etwas engmaschiger machte. Beide Liganeulinge lieferten sich ein hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe, wussten beide doch um die Bedeutung diese Partie. In den heißen Phasen behielten die Muldestädterinnen jedoch stets die besseren Nerven. „Ein wichtiger Sieg“, schnaufte Windisch kräftig durch.

Mit nunmehr zwei Siegen und sechs Punkten aus vier Begegnungen kann man sich vorerst von der VSG Leipzig Nord (6 Sp., 3 Pkt.) und dem Krostitzer SV (5 Sp., 2 Pkt.) absetzen, die auf den Abstiegsrängen platziert sind. Der aktuelle Platz sechs ist gleichbedeutend mit dem Mittelfeld. Um dort auch punktetechnisch anzukommen und sich endgültig in der Spielklasse zu etablieren, kann bereits am kommenden Samstag (01.12.) nachgelegt werden – schließlich besteht bei der Anzahl der absolvierten Spiele noch Nachholbedarf. Dann laden die Windisch-Damen zur besten Kaffeezeit (14 Uhr) zum ersten Heimspiel nach dem Aufstieg ein. Erwartet wird die dritte Garde des SV Reudnitz, die derzeit fünf Punkte vor den Dübenerinnen auf Platz vier liegt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Juliane Heßler, Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Julia Tröbs, Helena Hofmann, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben II  1:2 (23, -22, -12)

FSV 02 Thallwitz – SV Bad Düben II 2:0 (20, 17)

Kurz vor 11.45 Uhr war es endlich passiert. Nach drei Sätzen aufreibendem Kampf rangen die Mädels der zweiten Bad Dübener Mannschaft das junge Team des FSV Eilenburg II nieder. Mit 15:12 im entscheidenden dritten Satz. Vorausgegangen waren bereits zwei spannende Sätze, die die Kontrahenten brav untereinander aufteilten. Die Freude war freilich ausgesprochen groß. In der weit entfernten Stadthalle Belgern stand somit der erlösende erste Saisonsieg fest. Nach drei 0:2-Pleiten zu Saisonbeginn, bei denen man zumindest immer in einem Satz am Erfolg schnupperte, wurde das Team vom Trainerinnen-Duo Julia Tröbs und Sophia Schaffernicht für die harte Arbeit belohnt.

Auch im anschließenden Spiel gegen das Top-Team des FSV 02 Thallwitz zeigten Kapitänin Helena Hofmann und Co. eine ansprechende Leistung, konnten lange gut mithalten, ließen nach anfänglicher Führung im zweiten Durchgang jedoch zu viele Körner liegen. Egal, Lohn für die tolle Leistung war die Abgabe der roten Laterne an die Eilenburger. Am 7. Dezember wird das vereinsinterne Duell gegen die dritte Mannschaft nachgeholt. Geregelt geht es dann am 16. Dezember in Torgau weiter, wo das Wettkampfjahr abgeschlossen wird.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Jacqueline Volkmann, Katharina Sagmeister, Josephine Sieg, Wilhelmine Stollberg, Anh-Thu Fechner, Kim Schönberger und Lisa Seidel

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben III               2:1 (17, -16, 14)

GSVE Delitzsch II – SV Bad Düben III               1:2 (18, -21, -12)

Jede Serie reißt einmal! Nach saisonübergreifend 14 Siegen am Stück – zwischenzeitlich wurde immerhin nichts Geringeres als die Kreismeisterschaft gefeiert – jubelte bei einem Punktspiel der erfahrenen Damen der dritten Dübener Mannschaft wieder einmal der Gegner. Die letzte Niederlage lag über ein Jahr zurück: Am 12. November 2017 führte – ja genau – der SSV 1952 Torgau den letzten Misserfolg von Kapitänin Andrea Schulz und Co. zu.

Nun also wieder die Elbstädterinnen. Beide Teams lieferten sich einen ansehnlichen, hochspannenden Schlagabtausch. 14:16 im Tiebreak – das spricht für sich.

Das zweite Match gegen den GSVE Delitzsch II hatte es ebenso in sich. Nach verschlafenem ersten Akt tauten die Kurstädterinnen allmählich auf und holten den Sieg noch im Tiebreak an die Mulde. Der Grundstein für eine neue Serie? Wer weiß! In der nächsten Woche werden gleich zwei Spiele nachgeholt. Am 3. Dezember (Montag) geht es zu Spitzenreiter FSV Eilenburg und am 7. Dezember (Freitag) steht das erste vereinsinterne Duell gegen die junge zweite Garde an.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Daniela Sieg, Marion Lange, Victoria Glaser, Kati Poschmann, Susanne Petersohn, Simone Piatyschek und Maria Burkhardt

„Sahnetage“

Post by Phillipp

Bad Düben/Eilenburg. Sowohl die erste als auch die dritte Damenmannschaft der Bad Dübener Volleyballer konnten bei ihren jüngsten Auftritten jubeln. Die Bezirksklasse-Damen fegten die Gäste aus Reudnitz förmlich aus der Oberschul-Halle. Am Montagabend siegten zudem die Kreisklasse-Damen im Spitzenspiel.

SV Bad Düben – SV Reudnitz III        3:0 (12, 11, 15) 66 min.

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch erwischten bei ihrer Heimpremiere nach dem Aufstieg einen wahren Sahnetag. Mit einer der besten Leistungen überhaupt schickten die Kurstädterinnen in gewohnten Gefilden den Kontrahenten aus Leipzig unter die Dusche. Das Team von Trainer-Guru Rolf „Arnie“ Arnold hatte von Beginn an nicht den Hauch einer Chance.

Mit Sandra Grundmann, Julia Tröbs und Barbara Schneider fehlten gleich drei Akteure auf Seiten der Gastgeberinnen. Die vakante Mittelblock-Position nahm Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht ein, die an diesem Tag in beeindruckender Manier – größtenteils gewaltvoll – punktete. Die Windisch-Damen legten mit konstant starken Aufschlägen ins hintere Felddrittel den Grundstein für ihren Erfolg. Die Reudnitzerinnen hatten große Probleme, den Ball zu ihrer talentierten Zuspielerin Philin Dittrich zu bringen. Den Rest erledigte eine überragende Dübener Feldabwehr. Mit ausgezeichnetem Stellungsspiel brachte der SVBD seine gegnerischen Angreiferinnen förmlich zur Verzweiflung.

Mit den Saisonpunkten sieben bis neun bleibt Rang sechs zwar erhalten. Kapitänin Sara Vogelweider und Co. haben jedoch immer noch bis zu drei Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz. Nichtsdestotrotz verschafft dieser dritte Saisonsieg weiter Luft nach unten. Mit der gezeigten Leistung ist allerdings auch der Blick nach oben nicht unverschämt. Die Spitzenteams haben fünf bis sechs Punkte mehr auf dem Konto, jedoch auch schon sieben Spiele auf der Uhr.

Eins nach dem anderen: Passend dazu gastieren am 15. Dezember mit der TSG Markkleeberg 1903 V und dem BBV Wurzen die Tabellenzweiten und -dritten an der Mulde. Im Anschluss soll der Ouzo auf der Weihnachtsfeier schmecken.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Sina Franke, Luisa Beutelrock, Sophia Schaffernicht, Maria Krafczyk, Caroline Monien, Carmen Drefs und Juliane Heßler

FSV Eilenburg – SV Bad Düben III     0:2

Die „Erste“ legte vor, die „Dritte“ ließ sich nicht lumpen. Am Montagabend gewannen die Kreisklasse-Damen das nachgeholte Spitzenspiel bei Tabellenführer FSV Eilenburg mit 2:0 und schieben sich damit auf Rang drei. In der Eilenburger Belian-Sporthalle erwischten die gut aufgestellten Spielerinnen von Kapitänin Andrea Schulz einen guten Tag und brachten die Gastgeberinnen immer wieder in Bedrängnis.

Gleich vier Teams wurden in der Tabelle mit diesem vierten Saisonsieg im fünften Spiel geschluckt. Am kommenden Freitag wird in der Sporthalle der Bad Dübener Oberschule (Windmühlenweg 11) noch das vereinsinterne Duell mit den Mädels der zweiten Mannschaft nachgeholt, bevor das Wettkampfjahr am 16. Dezember in Torgau ein Ende findet. Gegner sind hier der FSV 02 Thallwitz und die LSG Löbnitz.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Annett Stänicke, Susanne Petersohn, Daniela Sieg, Simone Piatyschek, Kati Poschmann, Maria Burkhardt und Marion Lange

„Ein qualvoller November-Tag“

Post by Phillipp

Zschopau/Delitzsch/Krostitz/Belgern. Das letzte Wochenende hielt keine Glanzstücke für die Bad Dübener Volleyballer bereit. Die Sachsenliga-Holzbuben mussten im Erzgebirge ein empfindliche Klatsche einstecken, die Bezirksliga-Reserve zittert sich bei den Delitzscher Grünschnäbeln zum Pflichtsieg und die Bezirksklasse-Damen kamen beim SV Sachsen Delitzsch unter die Räder.

VC Zschopau II – SV Bad Düben        3:0 (19, 19, 18) 70 min.

Wochenlang schwamm das Team von Spielertrainer Thomas Haack von einer Erfolgswelle zur nächsten. Am letzten Samstag kassierten die Sachsenliga-Holzbuben aus der Dübener Heide ihre erste Breitseite – und was für eine. Land unter im Zschopau. Sang- und klanglos sowie hochverdient hisste die zweite Garde des örtlichen VC ihre Segel. Nach drei kräftigen Zügen sprang der Spitzenreiter mit erhobenen Händen von der Planke ins kalte Nass der Erzgebirges.

Bei aller Eingespieltheit und Erfahrung kommt irgendwann der Punkt, wo der angespannten Personalsituation Tribut gezollt werden muss. Zuspieler Frank Baumgarten ist quasi seit Jahresbeginn berufsbedingt zu sehr eingespannt, absolvierte in dieser Saison gar erst einen Kurzeinsatz. Dazu fehlten Sascha Baumgart und der verlässliche Abwehrchef Henry Ungelenk urlaubsbedingt. Tim Bomsdorf, Constantin Schneider und Lukas Händler schleppten sich angeschlagen in die Motorradstadt. Ausreden über Ausreden? Nix da, Zschopau war einfach deutlich besser an diesem Tag. Der eigentliche Lieblingsgegner hatte immer Lösungen parat, war griffig, nutzte geschickt den Rückenwind gegen sichtbar angeknackste Gäste. Hinzu kam, dass die sonst so überragenden Hauptangreifer Jens Andrä und Daniel Lange nicht ihre besten Tage erwischten. Lange, der beim jüngsten Heimspieltag noch alles in Grund und Boden schoss, vermochte es gefühlt nicht einen Ball auf eben jenen Boden zu bugsieren. Die Annahme wackelte darüber hinaus in beträchtlichem Ausmaß. Ungelenk fehlte spürbar auf den eigenen 81 Quadratmetern. Haack feierte nach fast einjähriger Verletzungspause sein Comeback. Trotz heiterem Birkentrikot des Liberos wohnte er jedoch eher einer Trauerfeier bei.

Schuss vor den Bug zur rechten Zeit? Man wird sehen. Am 8. Dezember steht das letzte Spiel des Jahres an. Dann geht es zum SV Kreuzschule Dresden. Ein versöhnlicher Jahresabschluss würde der Laune beim anschließenden Partytrip durch die Landeshauptstadt sicherlich gut tun. Die Tabellenspitze bleibt weiterhin in Bad Dübener Hand. Der Vorsprung auf den neuen Zweitplatzierten aus Zschopau beträgt stattliche acht Zähler. Der VCZ hat jedoch noch drei Begegnungen in der Hinterhand.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Tim Bomsdorf, Lukas Ohrisch, Constantin Schneider und Thomas Haack

GSVE Delitzsch IV (SSR) – SV Bad Düben II                     1:3 (23, -12, -16, -21) 89 min.

Es ist ja aktuell närrische Zeit in den Karnevalshochburgen. In diesem Zusammenhang passt wohl der typisch rheinländische Ausspruch „Et is noch immer jot jejange!“ perfekt zum Gastspiel der Bezirksliga-Männer bei den Nachwuchstalenten des GSVE Delitzsch IV (SSR). Mit der mit Abstand schlechtesten Saisonleistung sicherte sich das Team von Spieltrainer Kevin Phillipp einen zittrigen Dreier in der Loberstadt.

Im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg beim SV Tresenwald Machern in der Vorwoche wurde ordentlich rotiert. Für den privat verhinderten Zuspieler Stefan Nordt rückte dessen Ersatzmann Tobias Stadler in den Startsechser. Andreas Güttner ersetzte René Hellwig, der gemeinsam mit Phillipp erst einmal auf der Bank Platz nahm. Für den Coach durfte André Reichenbach ran. Vom Start weg funktionierte jedoch rein gar nichts! Aufschläge landeten lustlos im Netz, Angriffe verfehlten das Ziel und die Sonne bereitete der Defensive reichlich Probleme. Kleine Korrektur: Phillipp für Stadler, um etwas Präsenz am Netz zu zeigen. Aus einem über zehn Punkte großen Rückstand wurde plötzlich nur noch einer. Den Delitzschern schlotterten spürbar die Knie. Jedoch passte es zum Dübener Auftritt, dass man den ersten Durchgang nicht mehr umbiegen konnte.

Die restlichen drei Sätze sind schnell erzählt. Bad Düben profitierte von Delitzscher Fehlern und stolperte so von Punktgewinn zu Punktgewinn. Ohne wirklich zu überzeugen, wurde der Pflichtsieg eingetütet. Mehr war auch nicht erwartet. Also schnell abhaken und weiter. Der Rest der Liga holt an den kommenden beiden Wochenenden mal ein paar Spiele auf und wird der Tabelle erstmals etwas Kontur verleihen. Noch stehen Phillipp und Co. mit zwölf Zählern auf Rang zwei, haben allerdings auch die meisten Matches absolviert. Tendenz: Könnte, muss sich aber nicht ändern. Weitere wichtige Punkte für eine ruhige Saison werden am 15. Dezember vergeben. Daheim geht es gegen Sachsenklasse-Absteiger Turbine Leipzig um Altmeister Sven Heimpold und den SV Tresenwald Machern.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Tobias Stadler, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, André Reichenbach, Andreas Güttner, Kevin Phillipp und René Hellwig

SV Sachsen Delitzsch 1994 – SV Bad Düben                   3:0 (23, 15, 17) 70 min.

Krostitzer SV – SV Bad Düben                                           Sa., 24.11., 14 Uhr, Sporthalle Krostitz

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch haben im dritten Saisonspiel ihre zweite Niederlage eingesteckt. Nach dem überraschend deutlich 3:0-Auftaktsieg gegen Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord war sowohl bei Spitzenreiter SV Tresenwald Machern als auch gegen den SV Sachsen Delitzsch kein Kraut gewachsen.

Im ersten Satz hielten die Kurstädterinnen lang mit und den Ausgang offen. Das glücklichere Ende hatten die Gastgeberinnen jedoch für sich verbucht. In der Folge rannte das Windisch-Team ständig Rückständen hinterher, die es jedoch nicht mehr aufholen konnten. Somit stand die erste deutliche Pleite nach einer guten Stunde fest – schade, da vorher die VSG Nord klar mit 3:0 gewann. Es wäre also durchaus mehr drin gewesen.

Weiter geht es am kommenden Samstag (24.11.) beim Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Sowohl der Tabellenletzte vom Krostitzer SV als auch der Achtplatzierte vom SV Bad Düben stehen mit einem Sieg und drei Partien im unteren Teil der Tabelle. Der Verlierer dürfte sich früh in der Saison mit dem Rücken an die Wand gedrängt fühlen. Das Spiel beginnt um 14 Uhr in der Krostitzer Schulsporthalle (Parkstraße).

Für den SV Bad Düben spielten: Sina Franke, Sara Vogelweider, Julia Tröbs, Sophia Schaffernicht, Luisa Beutelrock, Juliane Heßler, Carmen Drefs, Maria Krafczyk

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben III               So., 25.11., 10 Uhr, Stadthalle Belgern

GSVE Delitzsch II – SV Bad Düben III               So., 25.11., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Als einziges Team in der Kreisklasse haben die Damen der dritten Dübener Garde erst zwei Spiele absolviert. Der Großteil der Liga hat sogar bereits sechs Duelle hinter sich. So verwundert es auch nicht, dass das Team von Kapitänin Andrea Schulz mit 4:0 Sätzen auf dem drittletzten Rang liegt. Es ist also an der Zeit, wieder etwas aufzuholen. Mit dem Tabellenzweiten vom SSV 1952 Torgau (4 Spiele, 3 Siege, 7:4 Sätze) und dem Fünften GSVE Delitzsch II (6 Spiele, 3 Siege, 8:7 Sätze) warten am kommenden Sonntag (25.11.) gleich zwei herausfordernde Aufgaben auf die erfahrenen Kurstädterinnen. Gespielt wird in der fernen Stadthalle Belgern (Mühlberger Straße). Erst beweisen sich die Dübener als Schiedsgericht, ab ca. 10 Uhr dann auch auf dem Feld.

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben II                  So., 25.11., 10 Uhr, Stadthalle Belgern

FSV 02 Thallwitz – SV Bad Düben II                So., 25.11., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Auch die Mädels der zweiten Dübener Mannschaft mussten bisher noch nicht so oft ran – dreimal, um genau zu sein. In Belgern steht unter anderem das Duell der beiden noch sieglosen Teams an. Gelangen dem FSV Eilenburg II in sechs Spielen zumindest drei Satzerfolge, warten die Schützlinge von Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs noch auf ihren ersten. Eins steht fest: Eines der beiden Teams wird am Sonntag mehr als nur einen Satzerfolg verbuchen können. Im Anschluss sind die Mädels um Kapitänin Helena Hofmann noch gegen den Tabellendritten des FSV 02 Thallwitz gefragt.