„Beginn des Endspurts im Doppelpack“

Post by Phillipp

Bad Düben/Dresden/Leipzig. Am kommenden Wochenende sind gleich drei Bad Dübener Volleyballteams im Einsatz. Bereits am Freitagabend versuchen die Kreisklasse-Mädels daheim ins Kreispokal-Halbfinale einzuziehen. Unsere Sachsenliga-Holzbuben sind dagegen beim Aufsteiger in Dresden gefragt und unsere Bezirksklasse-Damen müssen zum Tabellenletzten.

SV Bad Düben II – LSG Löbnitz                        Fr., 15.02., 18 Uhr, SH Oberschule

Zur Trainingszeit am Freitagabend gastieren die Damen der LSG Löbnitz in der Sporthalle der Bad Dübener Oberschule (Windmühlenweg 19). Ausgetragen wird schließlich die Viertelfinal-Partie im diesjährigen Kreispokal. In der Liga gab es bislang zwei knappe Siege für die Landsportgemeinschaft. Im Pokal-Modus mit drei Gewinnsätzen dürfen sich die Mädels um Kapitänin Helena Hofmann durchaus etwas ausrechnen.

Der Sieger dieser Begegnung wartet im Halbfinale auf den Gewinner des Spiels FSV Eilenburg gegen Pokalverteidiger SV Roland Belgern. Unterstützung am Freitagabend ist also gern gesehen.

SV Motor Mickten – SV Bad Düben                Sa., 16.02., 16 Uhr, SH BSZ Gesundheit & Soziales Dresden

So langsam aber sicher biegen die Holzbuben von Spielertrainer Thomas Haack auf die Schlussgerade der Saison ein. Noch haben die Kurstädter einen stattlichen Vorsprung auf die beiden verbliebenen Verfolger. Ob die Luft jedoch bis zur Ziellinie (Sachsenmeisterschaft) reicht und wie es um die Finisher-Qualitäten der Konkurrenz (VC Zschopau II und TSV Leipzig 76) bestellt ist, wird sich allerdings erst noch zeigen. Das fünftletzte Match steigt am kommenden Samstag beim Tabellenvorletzten und stark abstiegsbedrohten Aufsteiger des SV Motor Mickten. Anpfiff in der Sporthalle des Dresdner Berufsschulzentrums für Gesundheit und Soziales (Döbelner Straße 8) ist gegen 16 Uhr, im Anschluss an das Kellerderby zwischen Mickten und dem SV Kreuzschule. Die Unparteiischen sind Falk Stöhr und Ulrich Gäbel.

Das Hinspiel am ersten Heimspieltag endete mit 3:1 zu nordsächsischen Gunsten. Diesmal hat Haack bis auf den am Finger verletzten Mittelblocker Lukas Ohrisch alle Mann an Bord. Klares Ziel ist der zehnte Sieg im zwölften Spiel, um in der sächsischen Premiumliga weiterhin souverän den Ton anzugeben.

L.E. Volleys V (SSR) – SV Bad Düben              Sa., 16.02., 14 Uhr, SH Wittenberger Straße

Das erste Aufeinandertreffen mit den Leipziger Nachwuchstalenten der L.E Volleys V steht am kommenden Samstag für die Damen von Trainerin Susanne Windisch auf dem Programm. Durch den verletztungsbedingten Ausfall von Kapitänin und Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht sollten die Sinne auf das Duell mit dem Tabellenschlusslicht umso geschärfter sein. Zwar sind die Mädchen aus der Messestadt relativ abgeschlagen Letzter. Allerdings ließen sie zu Beginn der Saison gegen Spitzenreiter SV Tresenwald Machern und die VSG Leipzig Nord sowie zuletzt gegen den SV Reudnitz III jeweils mit 3:1-Siegen kräftig aufhorchen. Man sollte also gewarnt sein. Gespielt wird im Stadtteil Eutritzsch in der altehrwürdigen Sporthalle Wittenberger Straße 20. Für alle Fans bedeutet das: Fein Hallenschuhe mitbringen und Steinchen aus den Sohlen pulen.

Die Windisch-Damen sind mittlerweile auf Rang vier abgerutscht, haben durch die weniger absolvierten Spiele jedoch weiterhin alle Trümpfe in der Hand, die Saison als Aufsteiger mehr als erfolgreich abzuschließen.

„Volldampf mit Hackepeter“

Post by Phillipp

Colditz/Torgau. Die Bezirksliga-Männer der Bad Dübener Volleyballer haben sich im zweiten Jahr hintereinander sowie zum dritten Mal in den letzten vier Saisons für das Final Four des Bezirkspokals qualifiziert. Das Glück verließ dann am Sonntag jedoch die Kreisklasse-Damen, die sich geschlagen geben mussten.

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben II               1:3 (18, -16, -24, -18) 91 min.

VV DJK Colditz II – SV Bad Düben II                0:3 (-14, -12, -12) 55 min.

Die einstündige Reise ins verschneite Colditz am Samstagmorgen hat sich für die Bezirksliga-Männer um Spielertrainer Kevin Phillipp gelohnt. Trotz einigen Ausfällen, darunter die beiden Zuspieler Stefan Nordt und Tobias Stadler sowie Außenangreifer Martin Zeidler, sollte das Ticket zum Bezirkspokal-Final-Four gelöst werden. Das haben die verbliebenen Kurstädter mit Bravour geschafft.

Im ersten Spiel des Tages flogen die ebenfalls ersatzgeschwächten Bezirksliga-Spitzenreiter vom GSVE Delitzsch III in 50 Minuten über den gastgebenden Kreisligisten VV DJK Colditz II (25:12, 25:13, 25:15). Gestärkt mit leckeren Hackepeter-Brötchen stand im Anschluss das Duell der beiden Favoriten an. Delitzsch ohne Zuspieler Ronny Künzel, Mittelblocker Tim Zscheyge und Außenangreifer Stefan Küster, dafür immer noch mit einer beachtlichen Truppe auf der Platte, gegen die wohl älteste Bad Dübener Mannschaft seit vielen Jahren. Phillipp, mit 28 Lenzen zeitweise der jüngste auf dem Feld, übernahm den Part des Regisseurs. Herauskam ein Spiel auf starkem Bezirks-Niveau. Krachende Angriffe, dunkle Blöcke und eine gummiwandartige Feldabwehr waren die Zutaten für den attraktiven Anschauungsunterricht. Nach dem ersten gewonnenen Durchgang waren Christian Wolffs Männer vom Lober sicher im Final Four, wollten das prestigeträchtige Kreisduell jedoch trotzdem für sich verbuchen – das war deutlich zu spüren. Beide Teams schaukelten sich emotional hoch und schenkten sich nichts. Bad Düben lief jeweils bis zur Mitte des Satzes knapp hinterher, um dann eindrucksvoll zum Endspurt anzusetzen. Großer Sport mit einem Altersdurchschnitt von 36,7 am Ende!

Das abschließende Match gegen Colditz wurde lediglich Formsache. Die wacker kämpfenden Hausherren waren vollkommen überfordert und meilenweit entfernt von einem Satzgewinn. Eine Überraschung blieb aus, der Zwei-Klassen-Unterschied war einfach zu deutlich. Glücklicherweise sind alle gesund geblieben, trotz mutwilligem Übertreten des gegnerischen Hauptangreifers. So nicht, Freundchen!

Das Final Four wird am 18. Mai (!) ausgetragen. Gegner im Halbfinale ist Ligakonkurrent Krostitzer SV II, der sich parallel überraschend klar dem Stadtligisten Turbine Leipzig II geschlagen geben musste. Die erfahrenen „Turbinen“ bekommen es dann mit dem GSVE III zu tun. Nächster Gegner in der Liga? Richtig, zweimal die Krostitzer, die am 2. und 9. März jeweils Heimrecht genießen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, André Reichenbach, René Hellwig, Stefan Dieter Deinert, Martin Hönemann, Andreas Güttner und Michael Bock

SV Roland Belgern – SV Bad Düben II              2:0

SV Bad Düben II – SSV 1952 Torgau                0:2

Es hat erneut nicht sollen sein. Die Kreisklasse-Mädels der zweiten Mannschaft verlieren ihre beiden Spiele gegen den SV Roland Belgern sowie den SSV 1952 Torgau mit 0:2. Dabei war durchaus mehr drin für das Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs. Wilhelmine Stollberg übernahm den Part der abwesenden Jaqueline Volkmann als Zuspielerin. Die Aufregung war aus diesem Grund deutlich zu spüren.

Am 17. März geht es in Eilenburg weiter mit den Spielen gegen den FSV Eilenburg und den GSVE Delitzsch III.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anna Vogelweider, Katharina Sagmeister, Johanna Witzke, Fina Kähmke, Wilhelmine Stollberg, Kim Schönberger und Josephine Sieg

LSG Löbnitz – SV Bad Düben III        1:2

SV Bad Düben III – FSV Eilenburg     0:2

Auch beim amtierenden Kreismeister war an diesem Tag irgendwie der Wurm drin. Gegen die LSG Löbnitz reichte es für die erfahrenen Damen der dritten Riege noch zu einem Tiebreakerfolg. Im Spitzenspiel gegen den FSV Eilenburg setzte es dann jedoch eine deutlich 0:2-Pleite. Die Möglichkeit, gegenüber der Konkurrenz weiter Boden gut zu machen, besteht am 3. März. An diesem Nachholespieltag geht es am Delitzscher Ehrenberg-Gymnasium gegen den GSVE Delitzsch III und den SSV 1952 Torgau.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Daniela Sieg, Victoria Wieland, Jana Schlaak, Susanne Petersohn, Marion Lange und Simone Piatyschek

„Hop oder top – eins geht nur“

Post by Phillipp

SV Bad Düben – SV Chemnitz-Harthau        3:1 (18, 23, -22, 16) 95 min.

SV Bad Düben – USV TU Dresden II             0:3 (-21, -21, -21) 72 min.

Bad Düben. Hop oder top! Für die Sachsenliga-Holzbuben des SV Bad Düben ist es eine Saison der klaren Angelegenheiten. Nach nunmehr elf Auftritten in dieser Spielzeit sind Fünf-Satz-Entscheidungen absolute Mangelware. Neun Drei-Punkte-Erfolge stehen seit vergangenem Samstag zwei 0:3-Pleiten gegenüber. Der ewige Rivale vom USV TU Dresden II sorgte dafür, dass die weiße Weste der Kurstädter einen zweiten fetten Fleck bekam. Die erste Partie gegen den SV Chemnitz-Harthau gewannen die Männer von Spielertrainer Thomas Haack wiederum souverän mit 3:1. Dadurch festigte der SVBD auch seine Spitzenposition, hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den VC Zschopau II und sieben Zähler auf den TSV Leipzig 76, der jedoch noch eine Partie weniger absolviert hat.

Haack konnte nahezu auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Lediglich ein nicht ganz unwichtiger Akteur fehlte wegen familiären Feierlichkeiten: Diagonal-Waffe Daniel Lange. Dieses Loch konnte Linkshänder Florian Schreiber stopfen, da Zuspieler Frank Baumgarten nach berufsbedingter Pause wieder in die Dübener Reihen zurückkehrte. Die Muldestädter brachten ihre Annahme sicher zum Regisseur und standen felsenfest (oder eben wieselflink) in der Feldabwehr. Das ermöglichte ein variables Spiel, dem die Chemnitzer nur schwer folgen konnten. Harthau, stets athletisch top unterwegs, verzweifelte zudem (zu) oft am eigenen Unvermögen im Angriff. In der Mitte von Durchgang zwei machte auch Hauptangreifer Jens Andrä Platz für Tim Bomsdorf – ein Testlauf für später. Chemnitz kämpfte sich zurück ins Match, wurde erst knapp nicht und dann knapp doch belohnt. Andrä kehrte im vierten Durchgang zurück aufs Feld (für David Wächter) und sorgte mit dafür, dass die Gäste ohne Punkte die Heide wieder verlassen konnten.

Nun zum Testlauf: Andrä stand – ebenfalls wegen familiären Feierlichkeiten – für den Klassiker gegen den USV TU Dresden II nicht zur Verfügung. Erstmals seit 2010 musste das Dübener Team somit ohne Jens Andrä UND Daniel Lange auskommen. Die Universitätssportler zeigten sich mit fast komplett neuem Personal im Vergleich zu den Vorjahren. Lediglich Hauptangreifer Jens Kalisch und Karsten Zander waren aus der „alten Garde" noch übrig. Ansonsten sind die Landeshauptstädter stark verjüngt und haben mit Benjamin Hoffmann, kam von Drittliga-Absteiger VSV Oelsnitz, einen variablen und schnellen Ballverteiler in ihren Reihen. Der USV spielte vom ersten Punkt an erfrischenden Volleyball, griffig, entschlossen, kampfstark sowie – das ist wohl Naturgesetz – emotional. Die Gastgeber spielten gut mit, trugen ihren Teil zu einem attraktiven Spiel bei. Es fehlte letztendlich schlichtweg an einem konstant verlässlichen Angreifer, einem Brecher. Die Niederlage geht also in Ordnung – vielleicht etwas zu deutlich. Dresden war schlichtweg besser, kann in dieser Verfassung jeden schlagen, was ab sofort ja auch ganz dufte wäre...

Für Haacks Holzbuben geht es am 16. Februar beim Aufsteiger und Tabellenachten SV Motor Mickten weiter. Bleibt noch gute Besserung zu wünschen: Zum einen an den Chemnitzer Tom Gäbler, der sich bei einem Block am Sprunggelenk verletzte, zum anderen an Bad Dübens Lukas Ohrisch. Der 20-Jährige wurde beim Blocken unglücklich am Daumen getroffen, musste mit Verdacht auf Kapselriss ausgewechselt werden. Mittlerweile gab es leichte Entwarnung: Es handelt sich wohl „nur" um eine Stauchung des Daumengelenks.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, David Wächter, Lukas Händler, Florian Schreiber, Jens Andrä, Constantin Schneider, Henry Ungelenk, Sascha Baumgart, Tim Bomsdorf und Lukas Ohrisch

„Bittere Pillen“

Post by Phillipp

Bad Düben. Nach einem mehr als ansehnlichen Januar, mussten die Bad Dübener Volleyballer am vergangenen Wochenende erstmals im neuen Kalenderjahr ganz bittere Pillen schlucken. Die Bezirksklasse-Damen verloren nicht nur ihre beiden Heimspiele mit 0:3, sondern auch ihre Kapitänin verletzungsbedingt. Die Bezirksliga-Männer kämpften über zwei Stunden gegen starke Nachwuchstalente aus Leipzig, die am Ende das Glück auf ihrer Seite hatten.

SV Bad Düben – Krostitzer SV                           0:3 (-24, -23, -19) 85 min.

SV Bad Düben – SV Tresenwald Machern       0:3 (-17, -16, -9) 63 min.

Manchmal gibt es eben solche Tage, da kommt alles zusammen, da klappt einfach nichts, eine Negativ-Nachricht folgt der nächsten. Samstag war für die Bezirksklasse-Damen so ein Tag. Nach wochenlangem Surfen auf der Erfolgswelle, kam es beim jüngsten Heimspieltag zu einem knallharten Bruch. Sowohl das Kreisduell gegen den bis dahin Tabellenvorletzten und Mitaufsteiger Krostitzer SV als auch das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SV Tresenwald Machern verlor das Team von Trainerin Susanne Windisch deutlich mit 0:3.

Dem nicht genug: Nach zwei äußerst knapp abgegebenen ersten Sätzen gegen den KSV riss im dritten Durchgang das Netz, was zu einer längeren Spielunterbrechung führte. Die größte Hiobsbotschaft setzte es jedoch in der zweiten Begegnung des Tages: Mit Kapitänin Sophia Schaffernicht verletzte sich die Hauptangreiferin am Sprunggelenk, fällt also erneut verletzungsbedingt mehrere Wochen aus. Schaffernicht hatte es bereits in der Rückrunde der letzten Saison erwischt.

Der Schock über die Verletzung überwog am Ende des Tages. Das war nicht zu übersehen. Die Ergebnisse rückten dabei fast in den Hintergrund, setzten der Misere aber natürlich die Krone auf. Die komplette direkte Konkurrenz punktete am Wochenende fleißig. Der BBV Wurzen kletterte vorbei auf Aufstiegsrang zwei, Bad Düben rutschte auf Position drei. Tresenwald scheint vorne enteilt. Außerdem spricht der SV Sachsen Delitzsch mit einem doppelten Sieg plötzlich ein gehöriges Wörtchen oben mit. Das zeigt auch, wie eng die Spielklasse ist.

Weiter geht es für die Windisch-Schützlinge in zwei Wochen (16.02.) beim Tabellenschlusslicht L.E. Volleys V (SSR).

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Juliane Heßler, Caroline Monien, Julia Tröbs, Sara Vogelweider, Luisa Beutelrock, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

SV Bad Düben II – L.E. Volleys IV (SSR)           2:3 (-22, 21, 19, -32, -12) 136 min.

Nach sage und schreibe zwei Stunden und 16 Minuten brandete großer Jubel bei den Talenten der L.E. Volleys IV (SSR) auf. Einen Tag vor ihrem Sachsenmeistertitel in der U18 holten sich die Knaben von Trainerfuchs Jens Linkerhand den Tiebreak-Sieg in einem hochintensiven Match. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn die Kurstädter gleich zwei Punkte liegen ließen. Im scheinbar nie enden wollenden vierten Abschnitt konnten zahlreiche Matchbälle nicht genutzt werden. Mit 34:32 hatten die Volleys den längeren Atem.

Bad Düben kam ohne die fehlenden André Reichenbach, Tobias Stadler, Sirko Lange und Michael Bock nur schwer in Tritt. Die jungen Gäste punkteten zudem verlässlich über ihren brandstarken, 2,03 Meter großen Diagonalangreifer. Vor allem Außenangreifer Martin Zeidler und Mittelblocker Andreas Güttner hielten den SVBD-Sechser im Spiel. Die Sätze zwei und drei verbuchten die Hausherren kampfstark, entschlossen und eben auch recht deutlich. Nach dem vierten Akt vergaß irgendjemand, die Handbremse zu lösen. Die Messestädter führten zum Seitenwechsel im Tiebreak bereits mit 8:1. Fünf Punkte später waren Spielertrainer Kevin Phillipp und Co. jedoch wieder dran (8:6), vermochten es in der Folge jedoch nicht, den Abstand weiter zu verkürzen. 12:15 – aus die Maus!

Im Meisterschaftsrennen ist jedoch weiterhin noch lange nichts entschieden. Top-Favorit GSVE Delitzsch III lässt gegen beide Aufsteiger vom SV Tresenwald Machern und der TSG Markkleeberg 1903 III überraschend Punkte liegen, gewinnt jeweils erst im fünften Satz. Der SV Stahl Brandis verliert darüber hinaus deutlich bei Turbine Leipzig. Durch die drei addierten Punkte gegen den zurückgezogenen SV Sachsen Delitzsch klettert Bad Düben damit sogar vorerst auf Rang zwei, ist drei Punkte hinter dem GSVE. Das könnte noch sehr interessant werden.

Das nächste Ligaspiel steht am 2. März in Krostitz an. Bereits am kommenden Samstag wollen Phillipps Männer das Ticket für das Bezirkspokal-Final-Four am 18. Mai lösen. Im fernen Colditz geht es gegen den örtlichen VV DJK aus der Bezirksklasse sowie Bezirksliga-Primus Delitzsch. Ersatzgeschwächt würde ein zweiter Platz in diesem Dreier-Turnier genügen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Andreas Güttner, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Martin Hönemann und René Hellwig

„Damen unaufhaltsam, Männer mit Haar in der Suppe“

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Bad Düben/Markkleeberg/Delitzsch. Das zurückliegende Wochenende hatte es erneut in sich für die Bad Dübener Schmetter-Künstler. Sowohl die Bezirksklasse-Damen als auch die Bezirksliga-Männer holten ihren sechsten Sieg am Stück. Außerdem legten die Kreisklasse-Mädels am Samstag erfolgreich nach.

SV Bad Düben – SV Stahl Brandis     3:0 (22, 27, 22) 81 min.

Jetzt gewinnen sie schon ersatzgeschwächt die ganz engen Spitzenspiele deutlich! Am Samstag hat es mit dem SV Stahl Brandis einen weiteren Big Player erwischt. Die Gäste machten insgesamtacht Pünktchen weniger, Bad Düben sicherte sich im hart umkämpften Match jedoch alle drei Durchgänge. Nächster Drei-Punkte-Sieg, Tabellenposition zwei einzementiert. Als Aufsteiger.

Trainerin Susanne Windisch musste mit Barbara Schneider sowie Juliane Heßler und Sandra Grundmann auf drei Akteurinnen verzichten. Der Rest der Bande zeigte sich vor heimischem Publikum dennoch wild entschlossen. Mit dem Siegeslauf im Rücken kommt das Selbstvertrauen hinzu. In der Crunchtime blieben unkonzentrierte Wackler fern.

21 Punkte nach neun Partien – das hätte vor der Saison wohl jeder schnellstmöglich unterschrieben. Die Kustädterinnen haben sich den Aufstiegsrang zurück erkämpft. Der BBV Wurzen hupt mit zwei Punkten Abstand am Hinterrad, hat jedoch schon zwei Duelle mehr absolviert. An der Spitze thront weiterhin der SV Tresenwald Machern. Sieben Zähler Vorsprung wirken uneinholbar viel. Mit drei Spielen mehr und dem aktuellen Lauf der SVBD-Damen scheint aber selbst dies möglich. Am 2. Februar kommt es in Bad Düben zum Gipfeltreffen: Erst das Derby gegen den vorletzten Mitaufsteiger Krostitzer SV und im Anschluss gegen Tresenwald. Das ist noch eine Rechnung offen.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Maria Krafczyk, Luisa Beutelrock, Caroline Monien, Sara Vogelweider, Julia Tröbs und Carmen Drefs

TSG Markkleeberg 1903 III – SV Bad Düben II              2:3 (-11, 21, -17, 20, -8) 120 min.

Die Bezirksliga-Männer um Spielertrainer Kevin Phillipp haben beim Aufsteiger TSG Markkleeberg 1903 III den sechsten Sieg in Folge aufs Tableau gezimmert. In fünf wechselhaften Sätzen zogen sie den Kopf lachend aus der Schlinge. Das könnte zu neuerlichen Freudensprüngen animieren, tut es aber nicht. Die eigenen Ansprüche haben sich zur Vorsaison offenbar geändert.

Phillipps rüstige Bande ist weiter Dritter (23 Punkte aus 10 Spielen), konnte den Abstand zu Spitzenreiter GSVE Delitzsch III (26 Pkt., 10 Sp.) durch deren Pleite beim Zweiten SV Stahl Brandis (24 Pkt., 10 Sp.) sogar auf drei Zähler verkürzen. Dennoch: Die Freude hielt sich nach der Partie in Grenzen. Ein Punkt wurde leichtfertig verschenkt. Kein einziger Spieler erreichte Normalform an diesem Tag, keiner konnte über einen längeren Zeitraum überzeugen, was sich bereits im vorabendlichen Training andeutete. Zudem zeigten die Hausherren im ersten Satz null Gegenwehr, wirkten ungewohnt bewegungsarm. Sollte TSG-Trainer Gregor Kaczmarek seinem Gefolge eine Einlull-Taktik mit auf dem Weg gegeben haben, hat diese perfekt gestochen. Die Männer vom Cospudener See spielten fortan erfolgreicher mit, Bad Düben kam aus dem Energiespar-Modus aus Durchgang eins nicht raus. Dieses „Schauspiel“ zog sich bis zum Ende durch. Es gab nur ein Team, das den Ausgang des Spiels in der Hand hatte und das kam aus der Kurstadt. Leichtfertig ging Satz vier in die Binsen. Im Tiebreak hievte der SVBD dann wenigstens seinen Allerwertesten über die Ziellinie.

Nächste Gelegenheit, es besser zu machen, ergibt sich am 2. Februar beim Heimspiel gegen die Knaben der L.E. Volleys IV (SSR). Ein zweites Spiel entfällt aufgrund des Rückzugs vom SV Sachsen aus Delitzsch.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Andreas Güttner, André Reichenbach, René Hellwig und Tobias Stadler

SV Bad Düben II – LSG Löbnitz                          1:2 (-13, 23, -11)

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg II                  2:0 (0, 0)

Erfolgreiches gibt es auch von den Kreisklasse-Mädels aus der zweiten Mannschaft zu berichten. Gegen die LSG Löbnitz schrammte das junge Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs nur haarscharf am Drei-Satz-Sieg vorbei. Gegen das Tabellenschlusslicht legten die Spielerinnen um Kapitänin Helena Hofmann einen 2:0-Sieg nach. Da die Papierstädterinnen lediglich zu fünft anreisten, stand der Erfolg zwar bereits im Vorfeld fest. Gezeigte Leistung und Ergebnis bestätigten dies jedoch.

So kann es weitergehen: Am 10. Februar steigt am Torgauer Wasserturm der nächste Auftritt. Dann geht es gegen den SV Roland Belgern (8.) und den SSV 1952 Torgau (5.).

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anh-Thu Fechner, Fina Kähmke, Jessica Lenz, Katharina Sagmeister, Josephine Sieg, Kim Schönberger, Anna Vogelweider, Jaqueline Volkmann und Johanna Witzke