„Ein Turniersieg und viel Hoffnung zum Jubiläum“

by Phillipp

Hildburghausen. Die 23-köpfige Delegation der Bad Dübener Volleyballer ist überaus zuversichtlich aus Südthüringen zurückgekehrt. Zehn Jahre nach dem ersten Turniersieg beim Premieren-Auftritt sicherte sich fast exakt das gleiche Team – diesmal als Traktor Glaucha – die größte Trophäe in der Kategorie B der Herren.

Die Sachsenliga-Herren nutzten den Wegra-Cup vordergründig, um die Talente Daniil Goor und Vinzenz Rummel an das neue Niveau ranzuführen. Zum Auftakt schrammte das Team von Spielertrainer Thomas Haack haarscharf an einem überraschenden Tiebreak-Erfolg gegen Drittliga-Absteiger Neuseenland-Volleys Markkleeberg vorbei. Relativ souverän fuhren die Kurstädter im Anschluss den ersten Sieg gegen Thüringenligist SVV Weimar ein. Zum Testspiel am Montag noch knapp gewonnen, ging das zweite Aufeinandertreffen mit Regionalliga-Aufsteiger GSVE Delitzsch II innerhalb von rund 120 Stunden mit 1:2 an die Loberstädter. Liga-Konkurrent VC Zschopau II wurde anschließend besiegt und der spätere Turniersieger VSV Oelsnitz (3. Liga) sehr weit in den Tiebreak getrieben – Platz vier in der Vorrunde. Auf ein erneutes Duell mit dem GSVE Delitzsch wurde dankend verzichtet, in der abschließende Partie gegen Bayernligist SG Ebersdorf/Coburg wurde kräftig rotiert und knapp abgegeben. Am Ende stand ein ordentlicher siebter Platz zu Buche. Darauf lässt sich aufbauen.

Sehr glücklich über ihr Abschneiden zeigten sich auch die Bezirksklasse-Damen. Zum vierten Mal dabei, bislang jedes Mal an der teilweise bis sechs Ligen höheren Konkurrenz satzerfolglos gescheitert. Diesmal jubelten sie gleich über drei Siege: Zweimal gegen den VfK Berlin-Südwest II (Berlinliga) und einmal gegen den baden-württembergischen Bezirksligisten TSV Willsbach. Dagegen zeigten die Regionalligisten gnadenlos die Lücken und Fehler auf. Am Ende reichte es zu einem tollen Rang acht von elf Teams. Auch darauf lässt sich aufbauen.

Und die Traktoristen? Die fegten am Samstag in beeidruckender Manier durch die Vorrunde, ließen den VfB 91 Suhl (Verbandsliga), den ESV Lok Leinefelde (Bezirksklasse), den SV 04 Plauen-Oberlosa (Sachsenklasse) undden ASV 1932 Schleusingen (Bezirksklasse) keine Chance, hatten gegen Letztgenannten beim 8:17-Rückstand im ersten Durchgang sogar eine knifflige Situation mit 25:21 bravourös gemeistert. In einer Dreierrunde wurde am Sonntag dann das Podium ausgespielt. Gegen den anderen Staffelsieger von der SG Herleshausen/Eisenach (Thüringenliga), die vorher die Plauener 2:0 besiegten, gelang den Schmetterern aus dem Muldedorf ein überaus souveräner 2:0-Erfolg. Ein Satz war gegen die Vogtländer also noch nötig. In einem hart umkämpften Match reichte es jedoch nicht dazu (28:30, 21:25). Wichtig war jedoch, dass im zweiten Akt ein großer Rückstand (8:16) noch aufgeholt wurde. Am Ende hatten die Glauchaer mit fünf kleinen Pünktchen die Nase vor Herleshausen/Eisenach.

Großes Lob wie in jedem Jahr an die Veranstalter. Jens, Axel, Mü und Co., was ihr da jedes Jahr auf die Beine stellt, verzückt einen immer wieder!

Für den SV Bad Düben am Start: Sina Franke, Sandra Grundmann, Julia Tröbs, Maria Krafczyk, Caroline Monien, Sophia Schaffernicht, Juliane Heßler, Thomas Haack, Frank Baumgarten, Jens Andrä, Florian Schreiber, Constantin Schneider, Daniil Gorr und Vinzenz Rummel

Für Traktor Glaucha holten den Titel: Benjamin Keller, Tibor Nyári, André Kanitz, Sirko Lange, Christian Rabe, Henry Ungelenk, Daniel Lange und Kevin Phillipp