„Männer, macht‘s den Damen nach!“

by Phillipp

SV Reudnitz – SV Bad Düben           So., 13.01., 11 Uhr, SH Gymnasium Engelsdorf

Engelsdorf. Zweites Wochenende im neuen Jahr, wieder „nur“ ein Volleyballspiel mit Bad Dübener Beteiligung und erneut heißt es Reudnitz gegen Bad Düben. Nachdem in der Vorwoche die Bezirksklasse-Damen aus der Kurstadt bei der dritten SVR-Garde glänzend vorlegten, müssen sich am kommenden Sonntag (!) die Sachsenliga-Holzbuben zu ihrem Rückrundenauftakt beim Regionalliga-Absteiger beweisen. Die Partie beginnt zur ungewöhnlich frühen Zeit um 11 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Engelsdorf (Arthur-Winkler-Straße 6) und wird von der Chemnitzer Kreisschiedsrichterwärtin Claudia Schellenberger und Alessa Aberle geleitet.

Das Dübener Team von Spielertrainer Thomas Haack geht mit fünf Punkten Vorsprung als Spitzenreiter in die zweite Halbzeit der Saison. Mit dem deutlichen 0:3 beim VC Zschopau II mussten die Nordsachsen erst eine Niederlage hinnehmen. Sieben Drei-Punkte-Erfolge vertuschen jedoch diesen Ausrutscher im Erzgebirge. Am Sonntag wird Strippenzieher Frank Baumgarten letztmalig berufsbedingt im rheinland-pfälzischen Montabaur weilen. Dann sollte der Rotschopf wieder verlässlich übers heimische Parkett schrubben. Baumgartens Part wird daher wieder Florian Schreiber übernehmen. Mannschaftsküken und Mittelblock-Schrankwand Lukas Ohrisch kuriert derweil einen geprellten Zeh aus, David Wächter tastet sich nach längerer Erkältung wieder zurück. Als zusätzlicher Backup für alle Fälle wird Kevin Phillipp aus der Bezirksliga-Reserve dienen.

Der Gegner wird brennen. Reudnitz kehrte der Regionalliga im Vorjahr sang- und klanglos den Rücken. Das Team von Coach Leonard Stampehl nahm sich für diese Runde einiges vor. Dies klappte bislang jedoch nur bedingt. Trotz Zweit- und Drittliga-erfahrene Akteure wie Henning Pietreck, Nils Opitz und Martin Groth rangiert man auf Position fünf. Vier Siege stehen vier Pleiten gegen die ersten drei Teams sowie zuletzt Abstiegskandidat Motor Mickten gegenüber. Vorsicht ist dennoch geboten: ein Team mit reichlich individueller Klasse brauch gegen den Tabellenführer wohl kaum Motivation.