„Damen weiter auf Erfolgskurs“

by Phillipp

Brandis/Krostitz/Delitzsch. Auch am jüngsten Wochenende konnte sich die Bilanz der Bad Dübener Volleyballer sehen lassen. Die Bezirksklasse-Damen festigten mit einem nervenstarken Auswärtssieg in Brandis Rang zwei und die Bezirksliga-Männer gaben diesen trotz Derbysieg ab. Am Sonntag holten die Kreisklasse-Damen zumindest einen von zwei möglichen Siegen.

SV Stahl Brandis – SV Bad Düben                     1:3 (-20, 27, -25, -22) 122 min.

Wer dachte, der Schwung der Bad Dübener Aufstiegsheldinnen sei mit dem rabenschwarzen Heimspieltag Anfang Februar endgültig verschwunden, sieht sich nun genauso endgültig getäuscht. Nach dem 3:1-Arbeitssieg gegen die jungen Tabellenschlusslichter der L.E. Volleys V (SSR) am letzten Spieltag überzeugten die Schützlinge von Trainerin Susanne Windisch nun auch beim Auswärts-Härtetest in Brandis. In den einzelnen Sätzen äußerst eng, aber verdient fuhr das Team um die wieder genesene Kapitänin Sophia Schaffernicht den neunten Saisonsieg ein.

So langsam aber sicher kristallisiert sich in der überaus engen Spielklasse auch eine Tendenz heraus: Angeführt vom Tabellenführer SV Tresenwald Machern (14 Spiele, 34 Punkte) kämpfen Bad Düben (13 Sp., 27 Pkt.), die TSG Markkleeberg 1903 V (14 Sp., 24 Pkt.), der BBV Wurzen (14 Sp., 22 Pkt.) und der SV Sachsen Delitzsch 1994 (13 Sp., 22 Pkt.) um die beiden zum Bezirksliga-Aufstieg berechtigenden Plätze. Dahinter wollen der Krostitzer SV (13 Sp., 17 Pkt.), die VSG Leipzig Nord (14 Sp., 17 Pkt.), Brandis (13 Sp., 16 Pkt.) und der SV Reudnitz III (14 Sp., 16 Pkt.) dem Abstieg entgehen. Die Leipziger Volleys liegen abgeschlagen auf Rang zehn, haben dank Sonderspielrecht mit dem Klassenverbleib allerdings ohnehin nichts zu tun.

Am 23. März werden die Windisch-Damen versuchen, den Abstand auf die Verfolger aus Wurzen noch etwas zu vergrößern. Dann geht es schließlich in die Keksstadt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Julia Tröbs, Sara Vogelweider, Luisa Beutelrock, Caroline Monien-Lange, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

Krostitzer SV II – SV Bad Düben II                   2:3 (18, -19, 18, -20, -9) 105 min.

Die Bezirksliga-Männer von Spielertrainer Kevin Phillipp haben ihren achten (mit den mitgezählten 3:0-Wertungen gegen Sachsen Delitzsch brutto: zehnten) Saisonsieg eingefahren. Das ist die gute und wichtige Nachricht. Der Weg dahin war ausgesprochen unangenehm und stolprig. Mag man es auf die frühe Spielzeit (Samstag 10 Uhr) oder auf die überschaubare Trainingsbeteiligung des Vorabends schieben, fest steht: Die Kurstädter riefen eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen ab. Der Krostitzer SV II, als Tabellenvorletzter mit dem Rücken an der Wand, präsentierte sich dagegen kampfstark, eingespielt und fleißig in der Verteidigung. Bad Düben musste auf André Reichenbach, Michael Bock, Sirko Lange und Martin Hönemann verzichten, hatte demnach auf Außen keine Wechselmöglichkeit, die es hier und da vielleicht gebraucht hätte. Die Bewegung in der Feldabwehr wurde nicht angenommen, freie Angriffe kläglich vergeben und Blöcke schlampig ausgeführt. Dass das Ergebnis am Ende des Tages doch noch zur guten Nachricht wurde, lag an einer Krostitzer Truppe, der zunehmend die Puste ausging.

Durch den anschließenden 3:1-Erfolg des SV Stahl Brandis zogen diese mit besserem Satzverhältnis an Phillipps Bands vorbei. Beide Teams lauern nun mit 29 Punkten aus 13 Partien auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters GSVE Delitzsch III (12 Spiele, 30 Punkte). Nächste Möglichkeit, im Rennen zu bleiben, bietet sich bereits am kommenden Samstag. Dann ist der SVBD erneut in Krostitz gefragt. Das zeitnahe Rückspiel wird dann zumindest 12 Uhr angepfiffen...

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Tobias Stadler, Martin Zeidler, René Hellwig, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Andreas Güttner und Stefan Nordt

SV Bad Düben III – GSVE Delitzsch III              1:2 (22, -15, -5)

SV Bad Düben III – SSV 1952 Torgau               2:0 (20, 24)

Der erfolgreiche Tiebreak-Krimi vom Donnerstagabend hing der einen oder anderen Spielerin sicher noch in den Knochen, als es am frühen Sonntagmorgen zum Doppel-Nachholspieltag Richtung Delitzsch ging. Stark aufspielende Gastgeberinnen der jungen dritten Mannschaft der GSVE erkämpften sich dort einen verdienten Drei-Satz-Erfolg gegen die Favoritinnen aus der Kurstadt. Nur knapp 60 Stunden nach dem Pokal-Viertelfinale ging es dann noch erneut gegen den SSV 1952 Torgau. Glücklicherweise mussten die Elbstädterinnen das identische Pensum bewältigen. Die Damen von Kapitänin Andrea Schulz siegten erneut, diesmal mit 2:0 und festigten somit Rang drei.

Der nächste Spieltag steht am 17. März an. In Eilenburg stehen die SVBD-Damen dann dem FSV Eilenburg II und dem SV Roland Belgern gegenüber.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Jana Schlaak, Simone Piatyschek, Victoria Wieland, Daniela Sieg, Maria Burkhardt, Marion Lange, Anja Börner, Susanne Petersohn und Ines Burkhardt