„Nachlegen für die Spitze“

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SV Bad Düben – SSV St. Egidien                      Sa., 03.11., 14 Uhr, SH Bundespolizei

SV Bad Düben – TSV Leipzig 76                       Sa., 03.11., 16 Uhr, SH Bundespolizei

Bad Düben. Der zweite Heimspieltag der Bad Dübener Sachsenliga-Schmetterer steht vor der Tür. Am kommenden Samstag gastieren die sogenannten „Tillinger“ der Spiel- und Sportvereinigung (SSV) St. Egidien sowie der Tabellenzweite vom Turn- und Sportverein (TSV) Leipzig 76 in der kurstädtischen Sporthalle der Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60). Den ersten Ball geben die Schiedsrichter Ulrich Gäbel aus Brandis und Jan Brodmann aus Delitzsch um 14 Uhr frei. Eintritt wird wie immer nicht verlangt. Caterer Norbert Pfuhl sorgt zudem für reichlich Speis und Trank.

Die Holzbuben aus der Heide sind vorzüglich aus den SANDalen gekommen. Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte – die Auftaktbilanz kann sich sehen lassen. Bereits zum frühen Zeitpunkt wird dies mit dem Platz an der Sonne belohnt. Da man sich davon im November noch nicht viel kaufen kann (wörtlich gesehen im April übrigens auch nichts), soll die Serie auf heimischem Linoleum möglichst ausgebaut werden. Mit Jung-Außenangreifer Tim Bomsdorf, Mittelblocker Constantin Schneider (beide krankheitsbedingt), Zuspieler Frank Baumgarten sowie Diagonal-Waffe Sascha Baumgart (beide arbeitsbedingt) werden bei diesem Unterfangen gleich vier Kräfte ausfallen.

In das Duell der beiden kleinsten Orte der Sachsenliga gehen die Hausherren sicherlich mit guten Gefühlen. Die Bilanz gegen die Rand-Glauchauer liest sich ausnahmslos erfolgreich: 3:0 und 3:1 im Meisterspieljahr 2014/15 sowie 3:2 und 3:0 in der Vorsaison. Erstmals geht es nun in der Hinrunde daheim ans Netz. Der 2017er Tiebreak-Erfolg in Glauchau sollte Warnschuss genug sein. Das Team um Spielertrainer Michael Albert ist kampfstark und hat nach eigenen Angaben „eine ordentliche Portion Eier“. Nun denn: Daheim gab es gegen den TSV Leipzig 76 und den SV Kreuzschule Dresden Rührei (je 1:3). Punkte wurden bislang ausschließlich auswärts gegen den SV Reudnitz (2:3) sowie zuletzt beim Aufsteiger SV Motor Mickten (3:2) gesammelt – macht drei Zähler und Platz sechs.

In der zweiten Partien des Tages ist noch eine Rechnung offen. Im März trafen sich beide Mannschaften zuletzt. Damals spuckten die „Grünauer Jungs“ dem Tabellenführer aus Bad Düben gehörig in die Suppe. Mit einem 3:1-Sieg ließen sie die Meisterschaftsträume der unterirdisch agierenden Kurstädter zerplatzen und den Krostitzer SV lauthals jubeln. Sprungfloh Benedikt Müller hat das Team von Coach Thomas Patze mittlerweile verlassen. Dafür dürfte Goldhändchen Florian Rappl seine saisonübergreifende Sperre nach einer Tätlichkeit abgesessen haben. Zudem schmücken mit Diagonalangreifer Benjamin Rost und Libero Kristof Thater gleich zwei bundesligaerfahrene Akteure den TSV-Kader. Für‘s gute Gefühl: Daheim blieb der SVBD zuletzt zweimal ohne Satzverlust gegen die Messestädter. Aus den ersten vier Begegnungen nahmen Rost und Co. acht Zähler mit. Nach der 1:3-Niederlage zu Beginn in Chemnitz wurde gegen St. Egidien (3:1) sowie Zschopau (3:2) und Reudnitz (3:1) Zählbares eingefahren.

Das Heim-Team um Spielertrainer Thomas Haack hofft auf zahlreiches Kommen und lautstarke Unterstützung der eigenen Fans!

„Ohne Scheiß Digga“

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L.E. Volleys IV (SSR) – SV Bad Düben II         2:3 (-20, 21, -23, 18, -11) 123 min.

Leipzig. Die Bad Dübener Bezirksliga-Volleyball haben am jüngsten Samstag einen wichtigen 3:2-Auswärtserfolg bei den hochtalentierten 15-/16-Jährigen der L.E. Volleys IV (SSR) erkämpft. Durch die Minimalbesetzung von nur sechs Spielern inklusive zwei Strippenziehern ist der zweite Saisonsieg gar nicht hoch genug einzustufen.

Dass die Volleys – eben nur zu sechst plus Libero angetreten – schnell zur Stolperfalle werden können, bekamen die Routiniers von Sachsenklasse-Absteiger Turbine Leipzig im ersten Spiel des Tages eindrucksvoll zu spüren. Nach souveräner 2:0-Satzführung spielten die Grünschnäbel wie alten Hasen und drehten kampfstark die Partie. Bei den Bad Dübenern fehlten mit Alexander Becker (Knieverletzung), Martin Hönemann (krank), Sirko Lange, André Reichenbach (jeweils Kinderdienst), Vinzenz Rummel, René Hellwig (jeweils Arbeit) und Michael Bock (Familie) gleich sieben Akteure.

Da sich mit Stefan Nordt und Tobias Stadler gleich zwei Zuspieler unter den sechs verbliebenen tapferen Recken befanden, entschied sich der stark aufspielende Spielertrainer Kevin Phillipp für ein altertümliches 4-2-System. Aus einer stabilen Annahme heraus dominierten die Kurstädter die Szenerie zu Beginn nach Belieben. Da der Blick auf die eigene Ersatzbank – dort saß nur Physiotherapeut Lukas Händler – entfiel, konzentrierte sich jeder auf seine Aufgabe. Im zweiten Durchgang liefen die Gäste früh einem Rpckstand hinterher. Die Leipziger hatten den Kampf aufgenommen und brachten den Dübener Riegel mit starken Aufschlägen oft in Bedrängnis. Der SVBD erwachte zu spät, das letzte Aufbäumen war vergebens.

Die Durchgänge drei und vier ähnelten sich zumindest bis zur Satzmitte. Bad Düben bestimmte vor allem über die Außenpositionen das Tempo. Reichte es im dritten Akt noch zum Erfolg, brach das Korsett im vierten auf einer Position völlig zusammen. Phillipp fand vor dem Tiebreak offenbar die richtigen Worte. Mit einem kleinen Wachrüttler ging es auf die Platte – und wie. 8:2 beim Wechsel. Beim Stand  von 9:3 kam L.E.-Mittelblocker Andrii Bondarenko zum Schuss, der Ball landete jedoch im Aus. Der in der Ukraine geborene hochveranlagte Messestädter vermutete einen Tusch und raunzte Coach Phillipp mit einem „Ohne Scheiß Digga“ an. „Aufpassen Freundchen!“, lautete die Antwort. Nur weil sich da was wölbt unterm Trikot… Der Rest wurde weniger souverän, eher zielführend runtergespielt. Die Punkte fünf und sechs  waren somit dankend eingetütet.

In der (Netto-)Tabelle belegen Phillipp und Co. vorerst Platz zwei, haben jedoch auch die meisten Spiele absolviert. Weiter geht es am 10. November beim SV Tresenwald Machern. Hand und Hand mit den Bad Dübener Damen geht es dort übrigens auf Punktejagd im hiesigen Sportpark. Das Team von Kapitänin Sara Vogelweider ist schließlich parallel gefordert – ohne Scheiß Digga!

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefen Dieter Deinert, Tobias Stadler und Kevin Phillipp

„Achtungszeichen ohne zweieinhalb Stammkräfte“

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Bad Düben/Delitzsch/Eilenburg. Die einen freuen sich, die anderen wirken dagegen deutlich zerknirschter. Die Bad Dübener Sachsenliga-Holzbuben fauhren am vergangenen Wochenende zwei vollpunktige Heimsiege ein, während der Bezirksliga-Garde bei der 0:3-Auswärtspleite beim Delitzscher Ligafavoriten spürbar Alternativen und Körner fehlten. Am Sonntag konnten auch die Kreisklasse-Mädels nichts Zählbares mit nach Hause nehmen.

SV Bad Düben – SV Reudnitz                             3:0 (17, 22, 22)

SV Bad Düben – SV Motor Mickten 3:1 (-18, 18, 23, 22)

Die Sachsenliga-Holzbuben haben eine Serie gestartet. Die macht sich besonders bei einem Saisonstart besonders gut. Umso entspannter lässt sich bei den kommenden Aufgaben leben. Mit 3:0 und 3:1 wurden Regionalliga-Absteiger SV Reudnitz und Sachsenklasse-Meister SV Motor Mickten wieder auf den Heimweg geschickt. Mit neun Punkten aus drei Spielen blinkt sogar die Tabellenspitze auf.

Die Personaldecke dürfte Spielertrainer Thomas Haack im Vorfeld durchaus Kopfzerbrechen bereitet haben. Diagonal-Ass Daniel Lange weilte mit der Liebsten im Urlaub, Libero Henry Ungelenk hatte es gripal niedergerafft und Zuspieler Frank Baumgarten, der ausnahmsweise anwesend war, hatte ebenso mit der Gesundheit zu kämpfen, nahm aber auf der Bank Platz. Der Rest war also umso mehr gefragt. Die erfahrenen Jens Andrä und David Wächter auf Außen und Sascha Baumgart auf der Diagonalen sorgten für die druckvolle Gerüst, die junge Doppel-L-Mitte mit Lukas Ohrisch und Lukas Händler für die nötige Abwechslung. Regisseur Florian Schreiber verteilte die Bälle gut, sodass der letztjährige Viertligist nicht viel entgegenzusetzen hatte.

Ganz anderes Bild dann gegen den munter aufspielenden Aufsteiger aus der Landeshauptstadt. Mit den druckvollen MoMi-Aufschlägen hatte der ungewohnte Annahmeriegel seine Probleme und Schreiber weite Wege zu gehen.Die Genauigkeit ließ in allen bereichen zu wünschen übrig und Mickten setzte einen gehörigen ersten Schuss vor den Bug. Kurze Korrektur. Baumgarten übernahm für einen Satz das Spielmacher-Zepter. Mehr war körperlich nicht drin. In den beiden hart umkämpften Schlusssätzen setzte sich die größere Erfahrung, gepaart mit Kostanz durch. Den Schlusspunkt setzte Tim Bomsdorf bei seinem Heimdebüt in der Sachsenliga. Eine krachende Rechte auf die Drei-Meter-Linie beim Stand von 24:22 – Cojones!

Mit neun Punkten aus den ersten drei Partien thronen die Holzbuben vorerst auf Rang eins. Ein Quervergleich ist durch unterschiedliche Spielanzahlen innerhalb der Liga wenig sinnvoll. Weiter geht‘s am 3. November, wieder daheim, gegen St. Egidien und TSV Leipzig 76.

Ein großes Dankeschön möchte die Mannschaft noch loswerden: Karsten Ohrisch, seines Zeichens Spielervater, feierte am Samstag seinen 50. Geburtstag. Sohnemann Lukas sollte nach Spiel eins eigentlich zur familiären Fete. Da der 20-Jährige jedoch eine blendende Vorstellung lieferte, gab es vom Vater quasi von der Tribüne aus ein Verbot, die Halle vorzeitig zu verlassen. Danke und herzlichen Glückwunsch nachträglich!

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Ohrisch, Sascha Baumgart, Tim Bomsdorf, Lukas Händler und Constantin Schneider

SGVE Delitzsch III – SV Bad Düben II               3:0 (18, 21, 21) 76 min.

Nichts zu holen im Delitzscher Osten. Die Bezirksliga-Männer kamen beim Ligafavoriten GSVE Delitzsch III nicht über ein 0:3 hinaus. Ersatzgeschwächt und ohne die nötige Durchschlagkraft im Angriff ging gegen das Kollektiv um Zuspieler und Trainer Ronny Künzel nicht viel.

Da mit René Hellwig und Vinzenz Rummel zwei der drei Mittelblocker fehlten, musste Spielertrainer Kevin Phillipp gehörig umbauen. Diagonalangreifer Stefan Dieter Deinert rückte in die Mitte, Martin Hönemann rückte dagegen nach fast einjähriger Verletzungspause aufgrund seines Armbruchs in der Vorsaison erstmals wieder in den Startsechser. Stimmt die Annahme, ist aufgrund der schlagkräftigen Außenpositionen einiges drin. Soweit die Theorie. Die Annahme passte, aber vorn fehlte die Überzeugung. Phillipp und Co. scheiterten immer wieder an der gegnerischen Gummiwand oder den eigenen Nerven. Ab Satz zwei wurde umgestellt. „Igel“ Deinert wieder auf die Diagonale, der glücklose Coach sollte dagegen über Mitte mehr Akzente setzen können. Das klappte durchaus besser, reichte aufgrund kleinerer Unkonzentriertheiten und Eigenfehler gegen diesen sehr stabilen Gegner jedoch nicht aus. Einziger Dübener mit guter Tagesform war Martin Zeidler, der allein sein Team jedoch nicht retten konnte.

Schnell Mund abputzen, hier werden noch viele Teams Punkte lassen. Wichtiger sind die vermeintlich leichteren Aufgaben. Am 27. Oktober geht‘s auf Sportgymnasium zu den L.E. Volleys IV (SSR). Aber Vorsicht, die jungen Talente haben in Machern und in Delitzsch bereits bewiesen, was sie drauf haben.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Dieter Deinert, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Martin Hönemann, Kevin Phillipp, André Reichenbach und Tobias Stadler

GSVE Delitzsch II – SV Bad Düben II                2:0 (18, 20)

SV Bad Düben II – LSG Löbnitz                          0:2 (-13, -22)

Am Ende bildeten zwei 0:2-Niederlagen den Saisonauftakt der Kreisklasse-Mädels. In beiden Partien hätten die Schützlinge vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs allerdings durchaus mindestens einen Satzgewinn verdient gehabt.

„Wir haben den Sack einfach nicht zubekommen“, sagte Tröbs im Anschluss. Dabei schnupperten die jungen Neulinge weitere Spielpraxis. Wilhelmine Stollberg spielte drei Durchgänge durch, auch Kim Schönberger kam auf einen Satz. Nun heißt es, weiter fleißig trainieren. Am 11. November warten zum nächsten Spieltag an gleicher Stelle mit der eigenen dritten Mannschaft und dem FSV Eilenburg andere Kaliber.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Laura Rösiger, Jacqueline Volkmann, Anh-Thu Fechner, Jessica Lenz, Katharina Sagmeister, Lisa Seidel, Josephine Sieg, Wilhelmine Stollberg udn Johanna Witzke

„Booomtschakalaka“

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VSG Leipzig Nord – SV Bad Düben                  0:3 (-6, -15, -21) 58 min.

Lindenthal. Paukenschlag in Lindenthal: Die Bezirksklasse-Damen der Bad Dübener Volleyballer entführen als Aufsteiger zu ihrem Saisonauftakt beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord die vollen drei Punkte. Mehr noch: Beim 3:0-Auswärtssieg ließen die Kurstädterinnen dem Team von Trainer Bernd Neubert wenig bis keine Chancen. Im Vorfeld hatte man sich im Dübener Lager durchaus Möglichkeiten ausgerechnet. Das Endergebnis kalkulierten sicher nur die Kühnsten.

Beim Erfolg im Leipziger Norden wurde trotz des urlaubsbedingten Fehlens von Kapitänin Sara Vogelweider und Mittelblockerin Julia Tröbs gar die magische Spieldauer von einer Stunde unterboten. Einen großen Anteil daran hatte der erste Durchgang. Innerhalb von nur zehn Minütchen stand bereits der erste Seitenwechsel an. Bei der VSG klappte nichts, beim SVBD dagegen alles – 6:25. Nur eine Eintagsfliege? Mitnichten! Die Mannschaft von Trainerin Susanne Windisch machte da weiter, wo sie aufgehört hatte. Die neuen Trikots verliehen Flügel. Nach nur 20 weiteren Minuten war der erste Punkt auf dem Dübener Konto. Die Gäste profitierten von vielen eigenen Fehlern des Gegners, investierten jedoch auch zur Genüge in den eigenen Erfolg. Der dritte Abschnitt war deutlich ausgeglichener. Allerdings hatten auch hier die nun vor Selbstbewusstsein strotzenden Nordsächsinnen den längeren, zielführenden Atem.

Mit dem Auftakterfolg passiert in der Tabelle erst einmal nicht viel, da der Rest der Liga bereits zwischen zwei und fünf Partien absolviert hat. Bad Düben wartet nun als Siebter auf die nächste Aufgabe. Am 10. November geht es zum starken SV Tresenwald Machern.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Juliane Heßler, Sina Franke, Barbara Schneider, Sandra Grundmann, Caroline Monien, Sophia Schaffernicht, Luisa Beutelrock, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

„Starker Auftakt der Schmetterer“

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Bad Düben/Einsiedel/Belgern/Delitzsch. Die Kurstadt-Schmetterer sind sehr erfreulich in die neue Spielzeit gestartet. Die Bezirksliga-Männer holten eher unerwartet gleich vier Punkte, die Sachsenliga-Holzbuben siegten in Chemnitz und die Kreisklasse-Damen machten da weiter, wo sie in der letzten Saison aufgehört haben. Außerdem war die männliche U18 im Einsatz. Außer Erfahrung gab es hier jedoch leider nichts zu holen.

SV Bad Düben II – TSG Markkleeberg 1903 III          3:1 (21, 24, -19, 22) 108 min.

SV Bad Düben II – SV Stahl Brandis                            2:3 (-17, 12, 15, -22, -6) 115 min.

Am Ende bestätigten sich die Sorgen im Vorfeld keinesfalls. Der Saisonstart der Bezirksliga-Männer lief um einiges besser als befürchtet. Der erste Spieltag brachte trotz mangelnder Vorbereitung gleich einmal vier Punkte für das Dübener Konto. So viel hatte das Team von Spielertrainer Kevin Phillipp im Vorjahr erst im Dezember! Sogar die erste sehr schmeichelhafte Tabellenführung steht für die Kurstädter zu Buche.

Der Aufsteiger von der TSG Markkleeberg 1903 III entwickelte sich zum dankbaren Auftaktgegner für die Holzbuben-Reserve, die erstmals ohne die beiden in die Sachsenliga gewanderten Top-Angreifer Tim Bomsdorf und Lukas Händler auskommen musste. Nach einem knappen Jahr Volleyball-Abstinenz feierte René Hellwig auf der Mitte ein starkes Comeback. Im ersten Spiel des Tages brachte die größere Erfahrung auf Seiten der Gastgeber den Ausschlag. Große Markkleeberger Defizite im Block- und Abwehrverhalten ließen die gut aufgelegten Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert und auch Kevin Phillipp über die Außenpositionen nach Belieben punkten. Die einzige Durststrecke, die die TSG letztendlich wieder schnuppern ließ, befand sich im zweiten Durchgang. Bad Düben zog von 11:12 auf 21:12 davon. Im Anschluss brachte TSG-Mittelblocker Tobias Uhlig den SVBD-Riegel mit seinen gefährlichen Aufschlägen bis zum Gleichstand ins Schlingern. Aber Ende gut, alles gut.

Dass der nahezu in Bestbesetzung angereiste Vorvorjahres-Meister SV Stahl Brandis eine andere Hausnummer darstellen sollte, war im Vorhinein klar. Zuspieler Rudi Klug brachte ordentlich Tempo ins Spiel, das die Hausherren nicht stetig mitgehen konnten. Nach einem deutlichen ersten Satzverlust gelang es Phillipp und Co. jedoch, die Feldabwehr zu verbessern. Brandis brauchte immer mehr Anläufe, was sichtlich die Geduldsfäden beanspruchte. Bad Düben hingegen nutzte die eigenen Chancen und sicherte sich so klar die Sätze zwei und drei. In Abschnitt vier war der SV Stahl eigentlich schon geschlagen. Langsam schwanden jedoch Kräfte und Konzentration auf Bad Dübener Seite. Am Ende konnte die Kurstädter nicht mehr viel entgegensetzen und so feierten die Brandiser ihren ersten Saisonsieg.

Mit vier Punkten im Gepäck geht es nun am kommenden Samstag (29.09.) ersatzgeschwächt zum aufgemotzten Ligafavoriten des GSVE Delitzsch III.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, René Hellwig, André Reichenbach, Tobias Stadler und Martin Hönemann

SV Chemnitz-Harthau – SV Bad Düben           1:3 (23, -17, -20, -22) 101 min.

Der Ofen brauchte eine Weile. Eins, zwei Scheite nachgelegt und das Feuerholz brannte in geregelten Bahnen. Die Bad Dübener Sachsenliga-Holzbuben starteten mit einem souveränen 3:1-Auswärtserfolg beim SV Chemnitz-Harthau in die neue Saison.

Ohne Stammzuspieler Frank Baumgarten galt es in allererste Linie, die verständlicherweise vorhandenen Abstimmungsdefizite kontinuierlich abzubauen. Chemnitz zeigte einen stabilen ersten Satz und gewann diesen verdient. In der Folgezeit klappte das Zusammenspiel mit Neu-Regisseur Florian Schreiber immer besser. Zudem konnten sich die Heidestädter auf ihre Außenkanoniere Jens Andrä und Daniel Lange verlassen. An den Mittelblockern lief das Spiel hingegen mehr oder weniger vorbei. Auch hier sind in den nächsten Wochen weitere Abstimmungen vonnöten. Die Harthauer hielten bis zur Mitte der restlichen Sätzen gut mit, dann spurtete die Bad Dübener Erfahrung stets gnadenlos in Richtung Ziellinie. Ein Erfolg, auf den sich aufbauen lässt.

Am kommenden Samstag (29.09.) steht schließlich der erste Heimspieltag an. Empfangen werden ab 15 Uhr Regionalliga-Absteiger SV Reudnitz und Aufsteiger SV Motor Mickten aus der Landeshauptstadt. Die Leipziger sind mit zwei Siegen gestartet, für „MoMi“, gegen die noch eine Rechnung offen ist, bildet die Auswärtsfahrt in die Heide den Saisonstart.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Constantin Schneider, Henry Ungelenk, Lukas Ohrisch und Sascha Baumgart

SV Bad Düben III – FSV 02 Thallwitz                2:0 (19, 21)

SV Bad Düben III – FSV Eilenburg II 2:0 (6, 19)

Der amtierende Damen-Kreismeister machte zum Saisonstart genau da weiter, wo sie im April aufgehört hatten. In der Belgerner Stadthalle fuhren Kapitänin Andrea Schulz und Co. gleich zwei 2:0-Siege gegen den FSV 02 Thallwitz und den FSV Eilenburg II ein. Als Belohnung auch sofort die erste Tabellenführung für die dritte Mannschaft aus der Kurstadt.

Zum nächsten Spieltag am kommenden Sonntag haben die erfahrenen Damen spielfrei. Erst am 11. November steigen sie wieder ins Geschehen ein. In der Eilenburger Belian-Sporthalle geht es dann gegen die vereinseigene zweite Garde und den gastgebenden FSV.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Marion Lange, Susanne Petersohn, Simone Piatyschek, Maria Burkhardt und Daniela Sieg

Bezirksmeisterschaften U18 männlich (1. Spieltag)

Turbine Leipzig – SV Bad Düben                       2:0 (9, 7)

SV Bad Düben – TSG Markkleeberg 1903       0:2 (-9, -8)

Für die männliche U18 gab es beim ersten Spieltag im Rahmen der diesjährigen Bezirksmeisterschaft nicht viel zu holen. In der Vorsaison noch in der U16 gestartet, hatten es die interimsweise von Lukas Händler angeleiteten Nachwuchs-Schmetterer in der Delitzscher Artur-Becker-Halle gegen Turbine Leipzig und die TSG Markkleeberg 1903 schwer. Man ernährt sich von kleineren Erfolgserlebnissen. Mit fleißiger Trainingsarbeit soll es Schritt um Schritt nach vorn gehen.

Der nächste Spieltag steht am 4. November in der altehrwürdigen Leipziger Leplayhalle an. Dann geht es gegen den SV Reudnitz, den GSVE Delitzsch und erneut Turbine Leipzig.

Für den SV Bad Düben spielten: Paul Albrecht, Elias Dittrich, Dimitri Gorr, Franz Hielscher, Hannes Oldenburg, John Rosengrün und Sebastian Wolf