„Zu früh gefreut“

Post by Phillipp

Bad Düben. Die Bezirksklasse-Männer sind am jüngsten Spieltag auf den Boden der Tatsachen geholt wurden. Mit einem Bein in der Bezirksliga setzte es ein schmerzliche 0:3-Pleite gegen furios aufspielende L.E. Volleys V. Nun deutet alles auf ein dramatisches Saisonfinale am 22. April heraus, wenn sich die Top 3 in einer Halle treffen. Am Freitagabend schlossen die Kreisklasse-Jungs ihre Spielzeit mit Sieg und Niederlage auf Rang sechs ab.

 

SV Bad Düben II – SV Reudnitz IV (SSR)        3:1 (15, -17, 11, 13) 84 min.

SV Bad Düben II – L.E. Volleys V                     0:3 (-22, -21, -27) 87 min.

Da hatte tatsächlich schon jemand (Name bleibt anonym) Sekt für das anschließende Duschen besorgt. Aus einer feucht-fröhlichen Feier-Orgie wurde jedoch nichts – die fünfte Garde der Leipziger Volleys grätschte in Badelatschen dazwischen. Um beim Fußball zu bleiben: Bad Dübens Reserve um Spielertrainer Kevin Phillipp bekam vor dem Spieltag einen Elfmeter zugesprochen, der Torwart konnte vernascht werden, die Pille prallte aber vom Pfosten zurück, blieb im Spiel. Die Kurstädte haben weiter Ballbesitz und nun zwei Wochen Zeit, einen gewinnbringenden Angriff zu kreieren.

Die Misere deutete sich Freitag beim Abschlusstraining an. Parallel wurde der Kreisklasse-Spieltag ausgetragen, was nicht sonderlich zur nötigen Konzentration beitrug. Niveau und Wille waren nach dem befreienden Husarenritt durch Czermaks Garten eine Woche zuvor nur selten zu erblicken. In der ersten Begegnung des Tages gegen die grünschnäbligen Tabellenletzten vom SV Reudnitz IV mündete dies in der schlechtesten Saisonleistung. Die vielen individuellen Fehler der grün-weißen Arni-Army kurierten den Beinahe-Blackout noch aus – drei Punkte, Pflicht erfüllt, fehlen noch drei.

Doch die L.E. Volleys machten schnell klar, wo die Reise hingeht. Bei beiden Teams agierten die letztjährigen Regionalliga-Spieler im Zuspiel. Jakob Röhner, bis dato in dieser Spielzeit Hauptangreifer der Messestädter, mimte den Regisseur und setzte seine athletischen Offensivspieler immer wieder glänzend in Szene und übte im Aufschlag hohen Druck aus. Gegenpart Phillipp hatte auch durch eine eher wacklige Annahme seiner Mitspieler größere Probleme, seine Mannen gewinnbringend vor die gut stehenden Blöcke zu positionieren. Die LEV bestimmten in den ersten beiden Durchgängen das Tempo, hätte in dieser Verfassung locker um Aufstieg mitgespielt. Gegen Mitte des zweiten Abschnitts erwachten die beeindruckten Heidestädter, holten einen großen Rückstand aufwendig auf, versäumten es jedoch am Ende Schritt zu halten. Im dritten Satz entwickelte sich ein Augenschmaus auf allerhöchstem Bezirksklasse-Niveau. Beide Angriffsreihen feuerten aus allen Rohren, die Defensiven kratzte, was die Abwehrradien hergaben und die Emotionen kochten auf beiden Seite hoch. Zwischen Dübens Hauptangreifer Tim Bomsdorf und Leipzigs Spielertrainer Dimitri Trauter entwickelte sich ein ansehnliches Privatduell. Das bessere, glücklichere, aber auch nicht unverdient gute Ende hatten die Gäste, die damit die zwölf Spiele währende Siegesserie beendeten.

Wie ist nun die Lage der Dinge? Spitzenreiter SV Sachsen Delitzsch gewinnt mit 3:1 in Markkleeberg, steht mit nunmehr 47 Zählern als Meister und Aufsteiger fest. Dahinter kämpfen jetzt punkt- und satzgleich (!) der SV Bad Düben II und der SV Lok Engelsdorf – siegten daheim gegen Reudnitz III und Wurzen jeweils 3:0 – um Rang zwei, der zu 95 Prozent zum Aufstieg reicht. Vorteil SVBD, da Phillipps Schützlinge einen Sieg mehr eingefahren haben. Beide gastieren chronologisch in tabellarischer Reihenfolge am 22. April beim Primus in Delitzsch. Für die Schokostädter geht es um nichts mehr, Bad Düben hat vorzulegen, wäre mit einem Dreier – egal in welcher Natur – durch. Auf Sekt wird verzichtet.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, Martin Hönemann, Pierre Renner, Martin Zeidler, Lukas Händler, Alexander Becker, Sirko Lange, Stefan Dieter Deinert und Tim Bomsdorf

SV Bad Düben III – SG Pristäblich                                   0:2 (-16, -22)

SV Sachsen Delitzsch 1994 II – SV Bad Düben III        0:2 (-19, -27)

Da hätten die Dübener Kreisklasse-Jungs dem nun feststehenden Meister SG Pristäblich beinahe noch ein Bein gestellt, doch 22 Zähler im zweiten Durchgang reichten nicht, um die erfahrenen Herren noch einmal ins Flattern zu bringen. Zu groß waren die Probleme in der Annahme, die ein geordnetes Spiel von Strippenzieher Tobias Stadler hätten ermöglichen können. Am späten Abend wurde die Saison gegen den Vorletzten SV Sachsen Delitzsch II dann noch versöhnlich beendet – mit einem knappen, aber mehr als verdienten 2:0-Sieg und der Unterstützung der angereisten jungen Damenmannschaft.

Egal was am letzten Spieltag, der ohne Dübener Beteiligung am 22. April ausgetragen wird, noch passiert, das Team von Spielertrainer Michael Bock schließt die Spielzeit auf Rang sechs ab. Sieben Spiele aus 16 Partien erlaubten einfach keine höheren Sprünge. Wie es im Sommer weitergeht, wird sich in den nächsten Woche klären.

Für den SV Bad Düben III spielten: Lukas Ohrisch, Vinzenz Rummel, Daniil Gorr, Tom Lehmann, Tobias Stadler, Nick Rudolph, Michael Bock, Thomas Lutter und Felix Lausmann

„Ein Rausch im Garten“

Post by Phillipp

Leipzig/Dresden/Lindenthal/Torgau. Ein sensationell erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Volleyballer des SV Bad Düben. Die Bezirksklasse-Männer siegen ohne Satzverlust im Spitzenspiel, die Sachsenliga-Männer verabschieden ihren Trainer mit einem letzten Auswärts-Dreier und die Bezirksklasse-Damen gewinnen zuverlässig beim Aufsteiger. Am Sonntag kamen die Kreisklasse-Mädels leider nicht über einen Satzgewinn hinaus.

SV Lok Engelsdorf – SV Bad Düben II               0:3 (-24, -20, -14) 66 min.

Czermaks Garten glühte. Sommerliche Temperaturen herrschten nicht nur draußen, die berüchtigte halbrunde Sporthalle heizte sich entsprechend auf, auch aufgeladen von zwei motivierten Teams. Zwei Teams, die es kaum erwarten konnten, von den Ketten gelassen zu werden. Die üblichen Erwärmungsspielchen wurden flott absolviert, sodass die Begegnung sogar zehn Minuten eher begann – ein absolutes Kuriosum.

Bad Düben musste ohne Zuspieler Alexander Becker auskommen, diesen vertrat Spielertrainer Kevin Phillipp ganz passabel... Auf der gegnerischen Seite musste Sebastian Werner passen. Der sprunggewaltige Diagonalangreifer schoss im Hinspiel noch (fast) alles kurz und klein, zog sich bei der Partie in der Vorwoche jedoch eine Rückenverletzung zu, die für ihn das Saisonende bedeutet – gute Besserung! Aber die Engelsdorfer wussten sich zu helfen, kramten den unbekannten Christian Schmidt aus der Schatulle. Drei Tage vor dem Spiel mit einem Spielerpass versehen, fand er vor allem im ersten Durchgang immer und immer wieder die riesigen Löcher im Block. Das Dübener Spiel wirkte noch sehr nervös, erkämpfte Erfolgsmomente brachten jedoch die nötige Sicherheit. Vor allem Hauptangreifer Christopher Louisgang konnte im Block immer wieder der Zahn gezogen werden. Mit 19:15 ging es in die Endphase, die die Kurstädter erst einmal gründlich verpennten – 19:20. Vorteil und erster Satzball Lok bei 24:23. Per Lob ins hintere Eckchen wehrte der überragende Martin Zeidler diesen ab, zwei Aufschlagwinner von Phillipp besiegelten die Führung.

Die Gäste beeindruckten mit einer unheimlichen Konstanz im Angriff, zwangen kaltschnäuzig die Hausherren immer wieder zu Fehlern – und ließen einfach nicht nach. Das spürte und zermürbte Engelsdorf spürbar. Mit Auszeiten und Spielerwechseln versuchte Trainer Steffen Bischoff noch, den Rhythmus zu brechen, aber der Heide-Express rollte. Der dritte Durchgang war ein reines Schaulaufen. Den krachenden Schlusspunkt setzte Stefan Dieter Deinert mit einem Hinterfeldangriff fast von der Bank.

Elfter Drei-Punkte-Sieg in Folge, siebter Auswärtssieg im siebten Spiel, damit bleiben die Kurstädter auf Rang zwei. Ein Erfolg, der Spuren hinterließ. Engelsdorf bekam es im Anschluss mit den U16-Talenten der L.E. Volleys VI zu tun und war völlig von der Rolle. Nach 0:2-Satzrückstand konnte ein totales Fiasko noch verhindert werden. Die Bischoff-Mannen wehrten sechs Matchbälle ab und siegten noch mit 19:17 im Tiebreak. Ein wichtiger Punktverlust für den SVBD. Siegt das Phillipp-Team beim Heimspieltag am kommenden Samstag doppelt deutlich (3:0 oder 3:1), ist der Aufstiegsrang zwei nicht mehr zu nehmen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Lukas Händler, Kevin Phillipp, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Martin Hönemann, Sirko Lange, Pierre Renner, Vinzenz Rummel und Tobias Stadler

SV Motor Mickten – SV Bad Düben 1:3 (17, -22, -18, -17) 86 min.

Eine ernüchternde Spielzeit deutete sich zwischenzeitlich an, am Ende kann man durchaus zufrieden mit dem Geleisteten sein. Durch den siebten Sieg im neunten Auswärtsspiel – das bedeutet Rang zwei in der entsprechenden Statistik – zementieren die Sachsenliga-Schmetterer Platz vier in der Abschlusstabelle, hinter dem verdienten Meister USV TU Dresden II (Glückwunsch an die Elbe), Aufstiegs-Aufsteiger GSVE Delitzsch II (Viel Erfolg in der Regionalliga) und Überraschungsteam SV Kreuzschule Dresden (Respekt für Bronze). Das 3:1 bei nun feststehenden Absteiger SV Motor Mickten bildete gleichzeitig den würdigen Abschied von Meistertrainer Wolfgang Müller, der dem SVBD nach drei wechselvollen Jahren den Rücken kehrt und den wohldienten Ruhestand genießen wird. Danke für alles, Wolfgang! Bleib lange gesund!

Die Muldestädter mussten in Dresden ohne Libero Henry Ungelenk, den verletzten David Wächter und den erkälteten Derbyhelden André Reichenbach auskommen. Zudem meldete Daniel Lange anfangs, dass er nicht ganz auf dem Dampfer ist. MoMi legte ohne Hauptangreifer Paul König los wie die Feuerwehr, brauchte schließlich drei Punkte, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Im zweiten Durchgang – Lange war wieder fit – drehten die Gäste an den Schrauben, wurden souveräner und revanchierten sich in der Folge locker für die Hinspiel-Pleite.

Der Abschied von Coach Müller war im Übrigen nicht der einzige: Auch Mittelblock-Talent Felix Kevin Kempe, vor zwei Jahren noch in der Kreisklasse, wird den SV Bad Düben nach nur einer Saison in der ersten Mannschaft gen Regio-Aufsteiger Delitzsch verlassen – sehr bedauerlich! Großes Trostpflaster: Der 21-Jährige bleibt dem Verein als Jugendtrainer erhalten. Viel Erfolg, FKK! Zeig der Regio, was eine richtige Bäcker-Pranke ist!

Die ersten vier Plätze wurden geschildert, der SV Schneeberg landete im gesicherten Mittelfeld auf Position fünf, dahinter rettete sich der Krostitzer SV mit einem 3:0-Erfolg beim Post SV aus der gefährlichen Zone. Chemnitz-Harthau rutschte dafür ab und muss mit 22 Zählern nun tatsächlich noch bangen. Die Nachwuchstalente der L.E. Volleys III werden Achter, mit Motor Mickten und dem Post SV verabschieden sich zwei Teams aus der Landeshauptstadt in die Sachsenklasse Ost. Wie sieht es nächste Saison? Aus der Regionalliga kommen der SV Reudnitz und den TSV Leipzig 76 runter, von unten steigen wohl die SSV St. Egidien und – jawolllll – die VF Blau-Weiß Hoyerswerda auf.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, Sascha Baumgart, Felix Kevin Kempe, Florian Schreiber, Jens Andrä, Constantin Schneider und Daniel Lange

VSG Leipzig Nord II – SV Bad Düben                0:3 (-23, -10, -23) 73 min.

Drei Punkte, keinen Satz verloren, Pflichtausgabe erfüllt – mehr konnte man nicht verlangen! Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch siegten mit 3:0 beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten von der VSG Leipzig Nord II. Damit landen die Kurstädterinnen am Ende der Saison mindestens auf Rang drei. Nach oben geht nur noch mit einem großen Wunder etwas. Schließlich geht es am letzten Spieltag (22.04.) zu Aufsteiger GLVC 2014, der drei Punkte vor Kapitänin Sara Vogelweider und Co. rangiert, allerdings ebenfalls den VV Nordstern-Leipzig empfängt und dort wohl sichere Zähler einfährt. Ob der dritte Rang wie im vergangenen Jahr zum Aufstieg reicht, bleibt abzuwarten. Der Antrag ist zumindest gestellt.

Im Leipziger Stadtteil Lindenthal musste Windisch ohne Vogelweider, Sandra Grundmann und Barbara Geißler auskommen, hatte dafür jedoch erstmals Jugendspielerin Laura-Marie Rösiger aus dem Kreisklasse-Team mit im Aufgebot.

Für den SV Bad Düben spielten: Maria Krafczyk, Juliane Heßler, Sina Franke, Julia Tröbs, Sophia Schaffernicht, Caroline Monien, Luise Wottke, Carmen Drefs und Laura-Marie Rösiger

FSV Eilenburg – SV Bad Düben II                      2:1 (10, -17, 9)

SV Roland Belgern – SV Bad Düben II              2:0 (12, 17)

Es reichte leider wieder nicht ganz. Die Kreisklasse-Mädels kämpften für den ersten Punktspielsieg, am Ende sprang immerhin ein Satzgewinn – insgesamt der dritte – gegen den FSV Eilenburg heraus. Die Partie gegen den letztjährigen Kreispokal-Finalisten SV Roland Belgern endete 0:2. Hier freute man sich ja im Hinspiel noch über den ersten Satzerfolg. Schwerer als die Trauer über die Niederlage wiegt jedoch der Verlust von Hauptangreiferin Vanessa Wutzke, die im zweiten Match umknickte und sich am Sprunggelenk verletzte.

Am 30. April wird der Deckel auf die Saison gemacht. In der Eilenburger Belian-Sporthalle geht es gegen den Vorletzten SG Pristäblich und erneut gegen den FSV aus der Papierstadt.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Laura-Marie Rösiger, Katja Vogelweider, Jacqueline Volkmann, Luisa Beutelrock, Gina Prywerek, Johanna Witzke, Helena Hoffmann, Vanessa Wutzke und Anna Vogelweider

„Bezirksklässler marschieren, Kreisklasse-Damen im Halbfinale“

Post by Phillipp

Bad Düben/Delitzsch. Sechs Spiele, drei Siege, zweimal Kreispokal, ein Weiterkommen. So lautet die sehr grob zusammengefasste Bilanz der Bad Dübener Schmetterer vom jüngsten Wochenende. Die Bezirksklasse-Männer lösten souverän ihre Pflichtaufgaben, die Kreisklasse-Mädels schrammten dagegen knapp an einem Satzerfolg vorbei. Der Kreispokal hat sich für die Jungs nicht ganz unerwartend erledigt, die Damen der dritten Mannschaft stehen dagegen im Halbfinale.

SV Bad Düben II – 1. VSV Wurzen                                   3:0 (21, 19, 17) 63 min.

SV Bad Düben II – TSG Markkleeberg 1903 III              3:0 (21, 23, 13) 72 min.

Die Bezirksklasse-Männer haben ihren vierten Heimspieltag unbeschadet gemeistert. Dabei mussten das Team von Spielertrainer Kevin Phillipp gegen die beiden Aufsteiger aus Wurzen und Markkleeberg durchaus brenzlige Situationen überstehen. Letztendlich kehrte der pure Einsatzwillen jedoch stets zur rechten Zeit zurück.

Erneut mit voller Kapelle – Hauptangreifer Tim Bomsdorf stand zur Überraschung aller plötzlich doch in der Halle – startete Phillipp mit haargenau dem gleichen Sechser wie beim Hinspiel in Wurzen vor zwei Wochen. Wacklige Annahmen, inkonsequente Blöcke, schwache Angriffe und eine gewisse Behäbigkeit ließen die Keksstädter lange Zeit schnuppern. Einziger Lichtblick im Dübener Spiel: Diagonal-Knaller Pierre Renner, der drei Sätze lang alles verwertete, was ihm Regisseur Alexander Becker servierte. Gegen Ende des zweiten Satzes stellte sich eine gewisse Sicherheit ein, die Spielerwechsel ermöglichten. Bomsdorf kam für den unterirdisch agierenden Phillipp und die beiden Martins wechselten wie schon im Hinspiel – Zeidler für Hönemann. In der restlichen Spielzeit standen sich die Wurzener teilweise selber im Weg, ermöglichten ein Übermaß an leichten Punkten und machten das erste Heim-3:0 des Tages klar.

Ein anderes Kaliber wartete in der zweiten Partie. Die Markkleeberger spielen ein flottes System, das höchste Konzentration verlangt, um sich wohlbehütet aus der Affäre zu ziehen. Die Gastgeber stellten leicht um. Coach Phillipp übernahm die Strippen. Die Männer von Kapitän Lee Henry Szilasi hielten ordentlich mit, spielten es vor allem durch die Mitte clever. Das Dübener Spiel festigte sich jedoch immer mehr, was Abschnitt eins noch relativ souverän bescherte. Im zweiten Durchgang dominierte die TSG. Annahme und Angriff beim SVBD ließen spürbar nach und ein Aufstellungsfehler sorgte für zwischenzeitliche Unruhe. Mitte des Satzes fingen sich die Kurstädter. Sirko Lange ersetzte den angeschlagenen Kapitän auf der Mittelblockposition, Stefan Dieter Deinert den sich aufreibenden Renner. Kein Ball berührte mehr den heimischen Boden, zwei abschließende Blöcke sicherten die endgültige Wende (erste Führung bei 24:23 und 25:23). Das war der Knackpunkt. Bei den Bad Dübenern klappte nun alles, Markkleeberg zerfiel in seine Einzelteile. Sinnbildlich: Sirko Langes Sprungaufschlag beim Matchball tropfte  direkt hinter der Netzkante ab.

Mit den sechs Punkten springt die SVBD-Reserve auf Rang zwei, hat jedoch ein Spiel mehr absolviert als Verfolger Lok Engelsdorf. Am kommenden Samstag geht es zum Tabellenachten L.E. Volleys VI (SSR), eine Woche später (01.04.) wartet der Showdown in Czermaks Garten gegen die „Loksche“.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Alexander Becker, Martin Hönemann, Pierre Renner, Kevin Phillipp, Lukas Händler, Tim Bomsdorf, Martin Zeidler, Sirko Lange und Stefan Dieter Deinert

SV Bad Düben III – SV Roland Belgern            3:1 (19, 17, -21, 15)

Nach drei Finalteilnahmen in Folge – inklusive zweier Titel – sind die Damen des SV Roland Belgern in dieser Saison bereits im Viertelfinale des Kreispokals gescheitert. Und wer ist schuld daran? Richtig: Die dritte Damenmannschaft des SV Bad Düben. Mit einem 3:1-Heimsieg am späten Donnerstagabend rückten Kapitänin Andrea Schulz und ihre Mitspielerinnen in die Runde der letzten Vier vor. Dort wartet der Sieger aus der Partie zwischen dem SSV 1952 Torgau und dem GSVE Delitzsch III.

Der Sieg geht vollends in Ordnung, die Muldestädterinnen dominierten das Geschehen, ließen es lediglich gegen Ende des ersten und im dritten Durchgang gehörig schleifen. Zum Schluss bestand jedoch keine Gefahr und die leichte Favoritenrolle konnte bestätigt werden.

Die nächste Ligapartie steht erst am letzten Spieltag (30.04.) an, wenn es gegen Torgau und Thallwitz geht.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Katja Andra, Kati Poschmann, Daniela Sieg, Simone Voigt, Annett Stänicke und Jana Schlaak

Tiebreakers Delitzsch – SV Bad Düben III       3:1

Mit dem Ergebnis kann man sich wohl anfreunden. Die Tatsache, dass bedeutend mehr drin gewesen ist, nagt dann doch etwas. Durch eine 1:3-Niederlage gegen Titelverteidiger und Top-Favorit Tiebreakers Delitzsch ist die Reise im Kreispokal bereits im Viertelfinale beendet. Für die Loberstädter wartet nun im vorgezogenen Endspiel die SG Pristäblich. Eine Überraschung lag in der Luft, als Michael Bocks Jungs den ersten Durchgang mit 25:23 für sich entschieden. Die erfahrenen Gastgeber stellten in der Folge um und sich auf das Dübener Spiel ein.

Bereits am kommenden Sonntag (26.03.) geht es im Kreisklasse-Alltag weiter. Mit dem VfB Eilenburg und dem GSVE Delitzsch IV sollen zwei Verfolger im direkten Duell abgeschüttelt werden.

Für den SV Bad Düben III spielten: Lukas Ohrisch, Tobias Stadler, Florian Reise, Daniil Gorr, Vinzenz Rummel, Michael Bock, Thomas Lutter, Tom Lehmann, Nick Rudolph

SG Arzberg/Blumberg – SV Bad Düben II       2:0 (7, 11)

SV Bad Düben II – SG Pristäblich                      0:2 (-28, -18)

Stark gekämpft, nah dran gewesen und dennoch hat es nicht ganz gereicht! Gegen die SG Pristäblich lag der dritten Satzgewinn der Saison für die Kreisklasse-Mädels in der Luft. Mit 28:30 unterlagen die Schützlinge vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs jedoch denkbar eng gegen die Damen aus dem Nachbardorf. Auch im zweiten Durchgang schien etwas drin zu sein, Kapitänin Laura Rösiger und Co. kamen aber nicht über 18 Punkte hinaus.

Zuvor wetzten sich beide Teams bereits mehr als erfolglos am neuen Spitzenreiter und Titelverteidiger SG Arzberg/Blumberg ab. Sowohl der SVBD als auch die SGP brachten gemeinsam in vier Abschnitten lediglich 35 Punkte zustande. Mit immer noch null Punkten aus mittlerweile 14 Partien haben die Kurstadt-Mädels weiterhin die rote Laterne inne – mit zehn Punkten Abstand wird das auch bis zum Ende so bleiben. Es bleibt also weiter, auf den ersten Sieg hinzuarbeiten. Die letzten Gelegenheiten in dieser Spielzeit bieten sich am 2. sowie am 30. April, wenn es zweimal gegen Eilenburg und je einmal gegen Pristäblich und Belgern geht. Das ist doch was drin!

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Laura-Marie Rösiger, Katja Vogelweider, Jaqueline Volkmann, Luisa Beutelrock, Gina Prywerek, Vanessa Wutzke, Anna Vogelweider, Helena Hofmann und Johanna Witzke

„Ein Döner gratis“

Post by Phillipp

Leipzig/Delitzsch. Nicht überzeugend aber effizient bringen sich die Bad Dübener Bezirksklasse-Volleyballer vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag (01.04.) in Stellung. Mit einem 3:1-Sieg bei den Leipziger Nachwuchstalenten fuhren sie ihren zehnten Ligaerfolg in Serie ein. Außerdem feierten die Kreisklasse-Jungs ihren sechsten Saisonsieg, mussten jedoch auch eine bittere Pleite hinnehmen.

L.E. Volleys VI (SSR) – SV Bad Düben II         1:3 (-18, -23, 23, -16) 94 min.

Die Stempelkarte ist voll, zehn Siege in Serie können sich sehen lassen. Was beim Kebab-Fritzen um die Ecke einen Gratis-Döner bedeutet, entspricht für die Männer von Spielertrainer Kevin Phillipp weiterhin Platz zwei. Dabei hat Engelsdorf noch zwei Punkte und ein Spiel weniger – verrückt.

Die Partie in der engen Leplayhalle begann äußerst zäh, da die Gäste nur mäßig in Tritt kamen. Phillipp übernahm die Regisseurs-Position, Hauptangreifer Tim Bomsdorf nahm vorerst auf der Bank Platz. Da mit Stefan Dieter Deinert, Sirko Lange (familiäre Gründe) und Kapitän Stefan Tiesies (Nackenverletzung) drei erfahrene Kräfte fehlten, stellte sich Team fast von selbst auf und brauchte seine Zeit, sich zu finden. Jugendspieler Vinzenz Rummel aus dem Kreisklasse-Team spielte auf der vakanten Mittelblock-Position. Mit guten Blockaktionen und souverän ausgespielten Punkten wanderte der erste Satz auf das Dübener Konto. Zuspieler Alexander Becker kam nun für Phillipp, Bomsdorf für Martin Zeidler. Das fahrige Spiel der Kurstädter wurde unsicherer, die Leipziger Knaben mutiger und sicherer. Vor allem Lorenz Deutloff setzte immer wieder tiefe Nadelstiche.

Was im zweiten Durchgang noch gut ging, endete im dritten beinahe in einem Desaster. Phillipp schickte mit Bomsdorf, Becker (21), Lukas Händler, Pierre Renner und Zeidler (20) sowie Rummel (17) den jüngsten Sechser der zweiten Mannschaft seit vielen Jahren aufs Parkett – wohl ein zu hohes Risiko. Becker konnte die zunehmend schlechten Annahmen nicht gewinnbringend verarbeiten, die Angriffe verfehlten ihr Ziel und das Abwehrverhalten war eine reine Katastrophe. Fairerweise muss erwähnt werden, dass die Volleys auf der anderen Seite ordentlich kämpften und sich ihr Glück auch redlich erarbeiteten. Nach der zweiten Auszeit wechselte sich Coach Phillipp für Becker ein, der zwar nichts für den 3:15-Rückstand (!!!) konnte, jedoch zu überdrehen drohte. Innerhalb kürzester Zeit war das Polster abgefrühstückt (20:20). Der SVBD vermochte es allerdings nicht, die Aufholjagd ordentlich zu Ende zu spielen.

Angefressen und humorlos wurde sich auf die eigenen Stärken besonnen und im vierten Satz locker der sechste Auswärtssieg in der sechsten Partie an fremdem Netz eingefahren. Am Samstag geht es nun in Czermaks Garten gegen den SV Lok Engelsdorf, dem Hauptkonkurrenten um den zweiten Platz, um die berühmte Wurst. Mit einer Niederlage schrumpfen die Chancen auf ein Minimum, mit einem deutlichen Sieg wäre die Ausgangslage um einiges besser.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Kevin Phillipp, Lukas Händler, Martin Hönemann, Vinzenz Rummel, Pierre Renner, Martin Zeidler, Tim Bomsdorf und Alexander Becker

VfB Eilenburg – SV Bad Düben III                   2:1 (-23, 23, 9)

GSVE Delitzsch IV – SV Bad Düben III            0:2 (-7, -19)

Mit einem Sieg gegen Elenburg hätten sich die jungen Männer von Spielertrainer Michael Bock absetzen können, so bleibt es im Kampf um Platz fünf weiter spannend. Die Partie gegen Delitzsch IV konnten beide Muldestädter deutlich gewinnen, gegen den VfB entwickelte sich ein enges Match mit dem besseren Ende für die Kontrahenten.

Platz fünf bleibt weiterhin bestehen, punktgleich mit den Eilenburgern, die jedoch noch zwei Spiele in der Hinterhand haben. Am letzten Spieltag (09.04.) geht es gegen den Vorletzten Sachsen Delitzsch II und die SG Pristäblich, die sich wohl zum abermaligen Kreismeister krönen will.

Für den SV Bad Düben III spielten: Lukas Ohrisch, Vinzenz Rummel, Daniil Gorr, Tobias Stadler, Florian Reise, Thomas Lutter, Tom Lehmann und Michael Bock

„Die Rückkehr der Festung“

Post by Phillipp

Bad Düben/Delitzsch/Eilenburg. In dieser Saison liegen bereits einige erfolgreiche Wochenenden hinter den Bad Dübener Volleyballern. Das spiegelt sich auch in den Tabellenständen der einzelnen Teams wider. Aber die jüngste Bilanz wird den Beteiligten in langer Erinnerung bleiben. Die Sachsenliga-Männer erkämpfen sich daheim zwei viel umjubelte Derbysiege, die Kreisklasse-Jungs bringen ein Top-Team sowie den Tabellenletzten zur Strecke und auch die Damen der dritten Mannschaft bleiben mit einem Sieg an der Tabellenspitze.

SV Bad Düben – GSVE Delitzsch II                    3:1 (-20, 25, 18, 19)

SV Bad Düben – Krostitzer SV                           3:2 (19, -20, -26, 19, 10)

Pünktlich zum doppelten Derby-Spieltag haben die Sachsenliga-Männer ihre alte Heimspiel-DNA wieder gefunden. Das treue Publikum wurde in der Vergangenheit mit Dominanz und gut dosiertem Kampfgeist verwöhnt, die Schmetterer von Trainer Wolfgang Müller ließen in der Sporthalle der Bundespolizei jedoch seit der gewonnenen Sachsenmeisterschaft im April 2015 einige Wünsche offen. Am jüngsten Spieltag kehrte der Glanz alter Tage wieder zurück.

Wobei es zweieinhalb Sätze lang überhaupt nicht danach aussah. Die quirlige Bundesliga-Reserve des GSVE Delitzsch diktierte das Geschehen nach Belieben. Erinnerungen an das Hinspiel, bei dem der Heide-Express lediglich hinterher stotterte, wurden wach. Im zweiten Durchgang stand es bereits 20:11 zugunsten von Sebastian Reichstein, Carsten Schulze und Co. Die Partie schien ein schnelles, knüppeldickes Ende zu nehmen. Dann erlebten die knapp 100 Zuschauer ein Comeback eines taumelnden Boxers wie es das in Bad Düben vermutlich noch nie zu sehen gab. Reichstein, Diagonalwaffe Philipp Thielow und der Ex-Dübener Stefan Küster bissen sich an der SVBD-Defensive die Zähne aus. Block und Feldabwehr arbeiteten wie aus einem Guss. Dazu spielten die Gastgeber in der Offensive vielseitig wie selten. Alle Angreifer waren gut aufgelegt. Angeführt von Jens Andrä und dem überragenden André Reichenbach begann die Hatz. Bei 17:23 müssen die Ehrenbergler noch zwei Schritte gehen, bei 22:24 noch einen. In der Mitte finden die Hausherren die nötigen Lücken, wehren drei Satzbälle ab. Bei 26:25 – erster Dübener Satzball – sitzt in der Halle längst keiner mehr. Was passiert? Felix Kempe, 20 Jahre und in den letzten Minuten heiß gelaufen, geht zur Grundlinie, zeigt Cojones und feuert seinen ersten Sprungaufschlag vor den Latz des unvorbereiteten Thielow. Dessen Annahme kommt postwendend zurück, Bad Düben baut locker auf und Diagonalangreifer Daniel Lange beendet krachend den Satz – der Knackpunkt des Spiels.

In der Folge wirken die Gäste völlig überrumpelt, konsterniert und hilflos. Die Müller-Bande spulen ihr Programm genüsslich runter. Es war ein Kraftakt, der sich lohnte – 3:1, Revanche geglückt!

Und dann kam ja noch Krostitz! Reichenbach und Haack ließen sich schonen. Florian Schreiber und Lukas Händler aus der zweiten Mannschaft sorgten für Ersatz. Die Reihen der Zuschauer lichteten sich (leider) gewaltig, lauter wurde es trotzdem. Die Rüpel aus dem Bierdorf bearbeiteten in altbewährter Manier ihre Trommeln. Das Spielniveau ließ im Vergleich zum Vorgänger massiv nach. Das eingegroovte Dübener Spiel machte es der Quasdorf-Kombo sichtlich schwer, drei Kartons (gelb, gelb, rot) vom Unparteiischen weckten den KSV jedoch auf. Vor allem der werdende Vater Felix Beyer kanonierte erfolgreich aus allen Lagen. Ging der erste Satz noch souverän an die Muldestädter, holte Krostitz entschlossen die beiden Folgeabschnitte und damit einen wichtigen Auswärtspunkt. Coach Müller schickte wieder seine erfolgreichen Delitzsch-Bezwinger auf die Platte. Die erforderliche Aufholjagd kostete einige Körner, wurde aber willig absolviert. Dem KSV ging gegen Ende die Puste aus – auch aus Mangel an Alternativen. 3:2 für Bad Düben, zweiter Heimsieg, zweiter Derbysieg!

Mit diesen fünf Zählern bugsiert sich der SVBD (30 Punkte) vorerst auf Rang drei hinter dem nun festehenden Meister USV TU Dresden II (39 Pkt., Glückwunsch an die Elbe zum verdienten Meisterstück!) und dem SV Kreuzschule Dresden (32). Auf Platz vier lauert Delitzsch (29) mit noch zwei Spielen in der Hinterhand. Am 1. April wird beim Aufsteiger SV Motor Mickten der Deckel auf die nach dem Umbruch insgesamt doch recht zufrieden stellende Saison gemacht.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, Florian Schreiber, Felix Kempe, Daniel Lange, Jens Andrä, Henry Ungelenk, André Reichenbach, Sascha Baumgart und Lukas Händler

SV Bad Düben III – LSG Löbnitz II                     2:0 (15, 24)

SV Bad Düben III – SV Trossiner Biber            2:1 (-18, 25, 14)

Sie können es noch – und wie! Fast drei Monate nach den letzten beiden Siegen setzen die Jungs der dritten Mannschaft ein fettes Ausrufezeichen in der Kreisklasse. Mit dem knappen 2:1-Sieg gegen Spitzenteam SV Trossiner Biber nimmt das Team von Trainer Michael Bock den Heidedörflern wie bereits in der letzten Saison wohl den letzten Hoffnungsschimmer auf den Meistertitel. Dabei war Bock höchstpersönlich nicht ganz unbeteiligt, streifte er sich doch aus Spielermangel nach fast drei Jahren Punktspiel-Abstinenz wieder das SVBD-Trikot über. Zudem konnte die erste Partie gegen das noch immer sieglose Schlusslicht der LSG Löbnitz II pflichtbewusst gewonnen werden.

Der fünfte Rang bleibt damit weiter gefestigt. Am nächsten Spieltag (26.03.) kann gegen die direkten Verfolger vom VfB Eilenburg und vom GSVE Delitzsch IV weiter Boden gut gemacht werden.

Für den SV Bad Düben III spielten: Vinzenz Rummel, Daniil Gorr, Lukas Ohrisch, Christopher Hontzeck, Tobias Stadler, Florian Reise, Nick Rudolph und Michael Bock

SG Arzberg/Blumberg – SV Bad Düben III      2:1 (-16, 22, 9)

SV Bad Düben III – SSV 1952 Torgau               2:0 (19, 21)

SV Bad Düben III – SV Roland Belgern            Do., 16.03., 20 Uhr, SH Oberschule

Die Dübener Damen der dritten Mannschaft hätten den Meisterkampf noch einmal so richtig spannend machen können. Am Ende fehlten nur sechs Pünktchen. Gegen Titelverteidiger SG Arzberg/Blumberg kamen Kapitänin Andrea Schulz und Co. trotz ganz starkem ersten Satz nicht über ein 1:2 hinaus. Im Anschluss besiegten jedoch die Torgauer Damen (20 Punkte aus 14 Spielen) überraschend die Spielgemeinschaft (18 Pkt., 12 Sp.) und schob sich in der Tabelle vorbei auf Platz zwei. An der Spitze grüßen weiterhin die Kurstädterinnen (22 Pkt., 16 Sp.), die abschließend den SSV 1952 Torgau recht deutlich besiegten.

Am 30. April wird das dritte Team ein letztes Mal gefordert sein. Erneut geht es dann gegen Torgau sowie gegen den FSV 02 Thallwitz. Der zweite Platz ist in Reichweite, Arzberg wird wohl noch kräftig aufholen.

Die nächste Partie findet jedoch bereits am kommenden Donnerstag (16.03.) statt. Im Kreispokal-Viertelfinale empfangen die Muldestädterinnen ab 20 Uhr den SV Roland Belgern in der Sporthalle der Oberschule (Windmühlenweg 19). Unterstützende Zuschauer sind gern gesehen.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Katja Andrä, Marion Lange, Simone Voigt, Daniela Sieg, Jana Schlaak und Annett Stänicke