„Sachsenliga-Klassiker und Macherner Doppel“

Post by Phillipp

Dresden/Machern/Eilenburg. Am kommenden Wochenende sind ausnahmslos alle Bad Dübener Volleyball-Teams im Punktspielbetrieb am Netz gefragt. Während die Sachsenliga-Holzbuben zum Klassiker in die Landeshauptstadt reisen, treten beide Teams auf Bezirksebene nahezu parallel im Macherner Sportpark Tresenwald an. Außerdem müssen sich am Sonntag die Kreisklasse-Mädels gegen den Spitzenreiter beweisen.

USV TU Dresden II – SV Bad Düben             Sa., 10.11., 16 Uhr, SH Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium

Die Zeit zum Entspannen hält sich beim Sachsenliga-Spitzenreiter aus Bad Düben in Grenzen und das ist auch gut so. Da kommt man nicht in die Verlegenheit, die Seele baumeln zu lassen. Zumal am kommenden Samstag ein wahrer Klassiker der letzten Jahre auf dem Programm steht. Seit dem Bad Dübener Landesliga-Aufstieg im Jahr 2012 kreuzten die Kurstädter zehnmal die Schwerter mit dem USV TU Dresden II. Zehnmal waren es Top-Duelle um die vorderen Plätze. Das wird sich diesmal ändern.

Während die Holzbuben aus der Heide mit fünf Siegen aus fünf Spielen prächtig in das neue Spieljahr gestartet sind, hinken die Universitätssportler noch hinterher. 1:3 beim SV Reudnitz, daheim 2:3 gegen Aufsteiger SV Motor Mickten und 0:3 gegen SV Chemnitz-Harthau bedeuten ein mageres Pünktchen und die rote Laterne. Da die Anzahl der absolvierten Spiele innerhalb der Liga beträchtlich schwankt, darf dieser Momentaufnahme kein großer Stellenwert angedichtet werden, jedoch ist man derartige Ergebnisse von den erfahrenen TU-Reserve nicht unbedingt gewohnt. Ein Blick in die Mannschaftsliste verrät: Der Meister von 2017 befindet sich im weiteren Umbruch. Zwar sind die Namen der Routiniers noch zu finden, jedoch liest man auch den einen oder anderen Zugang aus der eigenen dritten oder vierten Mannschaft.

Und was sagt nun die Bilanz im Klassiker: In den ersten beiden Jahren entschied jeweils das Heimteam die Spiele für sich (1:3, 3:2, 3:2, 1:3 aus SVBD-Sicht), im Dübener Meisterjahr gab es zwei 3:0-Siege innerhalb von acht Tagen, im USV-Meisterjahr zwei Dresdner Siege (1:3, 2:3) und in der letzten Saison hatten wieder die Nordsachsen die Nase vorn (3:0, 3:2). Macht 6:4 für Bad Düben! Heiß umkämpft war es allerdings immer. Gegen einen Ausbau der Bilanz hätten Spielertrainer Thomas Haack und Co. sicher nichts.

Wie der SV Bad Düben in der Landeshauptstadt aufgestellt ist, bleibt noch unbeantwortet. Definitiv nicht mit am Start sein werden Zuspieler Frank Baumgarten (Beruf) und der Universale Sascha Baumgart (Urlaub). Ob die kränkelnden Tim Bomsdorf und Constantin Schneider wieder zum Kader stoßen, ist noch fraglich.

Die Partie findet in der Sporthalle des Dresdner Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (Haydnstraße 49) im Anschluss an das Stadtderby zwischen USV TU II und dem SV Kreuzschule Dresden – also gegen 16 Uhr – statt.

SV Tresenwald Machern – SV Bad Düben       Sa., 10.11., 16 Uhr, Sportpark Tresenwald

Nach dem Paukenschlag zum Saisonauftakt vor drei Wochen – da gewannen die Damen von Trainerin Susanne Windisch als Aufsteiger beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord in unter einer Stunde mit 3:0 – steht für die Bezirksklasse-Damen am kommenden Samstag der nächste Auswärtsritt bei einem Team, das aus der Bezirksliga kommt: dem SV Tresenwald Machern. Die Damen aus dem Sportpark Tresenwald (Gartenallee 8) laden ab 14 Uhr zum Derby mit dem Spitzenreiter BBV Wurzen. Im Anschluss – also gegen 16 Uhr – sind die Kurstädterinnen gefragt.

Die Machernerinnen holten in der Vorsaison fünf Siege in der Beletage des Bezirks, mussten aber dennoch mit großem Abstand zum rettenden Ufer die Segel streichen lassen. In dieser Saison ist das Team von Trainer Paul Weise recht gut gestartet. Nach der 1:3-Auftaktpleite bei den L.E. Volleys V (SSR) folgten zwei lupenreine Heimsiege gegen den SV Reudnitz III und den SV Sachsen Delitzsch. Zwei Erfolge aus drei Begegnungen bedeuten aktuell Rang vier in der durch die unterschiedlichen Anzahlen absolvierter Partien sehr aussageschwachen Tabelle.

Die Muldestädterinnen wollen logischerweise an ihren Auftakt anknüpfen. Mehr Spielpraxis liegt schließlich noch nicht vor. Ohne jeglichen Druck kann sich weiter Luft nach unten verschafft werden. Übrigens: Die letzten direkten Duelle stammen aus der Saison 2013/14. Da hagelte es zwei überaus deutliche Niederlagen für die Nordsächsinnen und Tresenwald stieg am Ende der Saison in die 1. Bezirksklasse auf.

SV Tresenwald Machern – SV Bad Düben II   Sa., 10.11., 17 Uhr, Sportpark Tresenwald

Gleicher Tag, gleiche Halle, nur wohl leicht zeitversetzt gehen auch die Bezirksliga-Männer auf Punktejagd. Die erste Partie des Tages zwischen Tresenwald und Sachsen Delitzsch war für 15 Uhr angesetzt. Da sich die Schokoladenstädter jedoch kurz vor Saisonstart noch zurückzogen, fällt dieses erste Spiel flach. Anpfiff zum Dübener Gastspiel ist trotzdem 17 Uhr! Da können die Damen vom Feld direkt klatschenderweise auf die andere Hallenseite wechseln...

Anders als beim schönen Geschlecht sind die Macherner Herren Aufsteiger. Auf die knappe 2:3-Heimniederlage gegen die L.E. Volleys IV (SSR) folgte ein klarer 3:0-Sieg beim Krostitzer SV II vor zwei Wochen. Der SVT ist eine seit vielen Jahren eingespielte und aktuell sehr fruchtbare Truppe (Grüße an H.S.V.), die in dieser Saison auch wieder auf ihren reiselustigen Kapitän Stefan Vieweg setzen kann. Zudem bringt Karsten Ceschia jahrelange höherklassige Erfahrung mit aufs Feld. Das letzte direkte Aufeinandertreffen zeugt aus der Bezirksklasse-Saison 2015/16. In Bad Düben gab es eine umkämpfte 1:3-Pleite für den SVBD, in Machern folgte wenig später eine bitterböse Klatsche.

Bei den Gästen wird sich am Samstag erstmals die Personalsituation etwas entspannen. Bis auf Michael Bock und Alexander Becker stehen Spielertrainer Kevin Phillipp ziemlich alle Kräfte zur Verfügung. Erstmals dabei sein wird auch ein alter Bekannter: Andreas Güttner besitzt seit Mittwoch wieder einen gültigen Spielerpass für den SV Bad Düben. Nach rund 20 Jahren beim Krostitzer SV und zwei Sachsenmeistertiteln will es der 45-Jährige noch einmal bei seinem alten Heimatverein wissen. Als Verstärkung für den dünn besetzten Mittelblock kommt der Routinier wie gelegen.

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg                      So., 11.11., 9 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

Sonntag ist Kreisklasse-Zeit! Heißt für die jungen Mädels der zweiten Garde: Ab nach Eilenburg. Um 10 Uhr steht in der hiesigen Belian-Halle (Belianstraße) der Härtetest gegen den aktuellen Tabellenführer des FSV Eilenburg an. Vier Spiel, vier Siege – darunter zwei Tiebreak-Erfolge gegen den GSVE Delitzsch II und den FSV 02 Thallwitz – lautet die Bilanz der Papierstädterinnen. Das junge Team um die Trainerinnen Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs warten noch auf den ersten Satzerfolg. In den beiden bisherigen Begegnungen gegen GSVE II und die LSG Löbnitz war man zweimal bereits nah dran.

Eigentlich waren auch das vereinsinterne Duell sowie das Spitzenspiel Eilenburg gegen Bad Düben III angesetzt. Diese wurde jedoch auf eine Trainingszeit in der Woche verlegt (03.12. in Eilenburg und 07.02. in Bad Düben).

„Kontrollierte Ruhe“

Post by Phillipp

SV Bad Düben – SSV St. Egidien    3:0 (19, 22, 15) 69 min.

SV Bad Düben – TSV Leipzig 76     3:0 (20, 23, 18) 75 min.

Bad Düben. Die Sachsenliga-Holzbuben des SV Bad Düben haben sich in beeindruckender Manier an der Spitze abgesetzt. Mit zwei 3:0-Siegen gegen die SSV St. Egidien und den TSV Leipzig 76 bleibt die Weste auch nach fünf absolvierten Partien blütenweiß. Der Vorsprung zum neuen Tabellenzweiten SV Chemnitz-Harthau beträgt sechs Zähler, jedoch bei einem Spiel mehr auf der Uhr.

Dabei waren die Vorzeichen nicht unbedingt die besten. Mit Tim Bomsdorf, Constantin Schneider, Frank Baumgarten und Sascha Baumgart standen gleich vier Kräfte krankheits-, urlaubs- oder berufsbedingt nicht zur Verfügung. Zudem ist Spielertrainer Thomas Haack noch nicht vollends fit und nur im Notfall zu gebrauchen. Das Team stellte sich zu sechst plus Abwehrchef Henry Ungelenk also von selbst auf.

Die Begegnung ähnelten einander sehr. Beide Gegner spielten und hielten zwei Sätze lang gut mit. Die Gastgeber bestimmten jedoch das Tempo, verloren nie Ruhe und Kontrolle, machten über alle Positionen ordentlich Druck. Während Spielkapitän Jens Andrä verlässlich punktete, brachte einem die Klasse von Daniel Lange – das mittlerweile 31-Jährige immerhin nahezu ohne Training – durchaus ins Grübeln. Seine Angriffe, die nicht zum direkten Punktgewinn führten, waren an diesem Tag wohl an einer Hand abzuzählen. Hinzu kommt, dass sich „Aushilfs-Zuspieler" Florian Schreiber immer besser in seine Rolle hineinfuchst. Der junge Familienvater kann also doch nicht nur gut kicken... Die Mittelblocker werden spürbar häufiger bedient als zuletzt. Das bringt Variabilität, macht das Spiel undurchsichtiger und stärkt das Selbstvertrauen des jungen Lukas-Doppels. Nicht zu vergessen: David Wächter. Nicht (mehr) der auffälligste Angreifer, übernimmt er mittlerweile die Drecksarbeit, stabilisiert die Annahme, steht richtig, kämpft.

Hut ab vor dieser Leistung. Hält man das Niveau bis zum Frühjahr, wird es schwer für die Konkurrenz. Bereits am kommenden Samstag (10.11.) sollen die nächsten Punkte folgen. In der Landeshauptstadt steht ein kleiner Sachsenliga-Klassiker an. Die sonst so verlässlich starke zweite Garde des USV TU Dresden ist aktuell noch sieglos und Tabellenschlusslicht. Einem heißen Match sollte dennoch nichts im Wege stehen.

Für den SV Bad Düben spielten: Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Jens Andrä, Lukas Ohrisch und Henry Ungelenk

„Ohne Scheiß Digga“

Post by Phillipp

L.E. Volleys IV (SSR) – SV Bad Düben II         2:3 (-20, 21, -23, 18, -11) 123 min.

Leipzig. Die Bad Dübener Bezirksliga-Volleyball haben am jüngsten Samstag einen wichtigen 3:2-Auswärtserfolg bei den hochtalentierten 15-/16-Jährigen der L.E. Volleys IV (SSR) erkämpft. Durch die Minimalbesetzung von nur sechs Spielern inklusive zwei Strippenziehern ist der zweite Saisonsieg gar nicht hoch genug einzustufen.

Dass die Volleys – eben nur zu sechst plus Libero angetreten – schnell zur Stolperfalle werden können, bekamen die Routiniers von Sachsenklasse-Absteiger Turbine Leipzig im ersten Spiel des Tages eindrucksvoll zu spüren. Nach souveräner 2:0-Satzführung spielten die Grünschnäbel wie alten Hasen und drehten kampfstark die Partie. Bei den Bad Dübenern fehlten mit Alexander Becker (Knieverletzung), Martin Hönemann (krank), Sirko Lange, André Reichenbach (jeweils Kinderdienst), Vinzenz Rummel, René Hellwig (jeweils Arbeit) und Michael Bock (Familie) gleich sieben Akteure.

Da sich mit Stefan Nordt und Tobias Stadler gleich zwei Zuspieler unter den sechs verbliebenen tapferen Recken befanden, entschied sich der stark aufspielende Spielertrainer Kevin Phillipp für ein altertümliches 4-2-System. Aus einer stabilen Annahme heraus dominierten die Kurstädter die Szenerie zu Beginn nach Belieben. Da der Blick auf die eigene Ersatzbank – dort saß nur Physiotherapeut Lukas Händler – entfiel, konzentrierte sich jeder auf seine Aufgabe. Im zweiten Durchgang liefen die Gäste früh einem Rpckstand hinterher. Die Leipziger hatten den Kampf aufgenommen und brachten den Dübener Riegel mit starken Aufschlägen oft in Bedrängnis. Der SVBD erwachte zu spät, das letzte Aufbäumen war vergebens.

Die Durchgänge drei und vier ähnelten sich zumindest bis zur Satzmitte. Bad Düben bestimmte vor allem über die Außenpositionen das Tempo. Reichte es im dritten Akt noch zum Erfolg, brach das Korsett im vierten auf einer Position völlig zusammen. Phillipp fand vor dem Tiebreak offenbar die richtigen Worte. Mit einem kleinen Wachrüttler ging es auf die Platte – und wie. 8:2 beim Wechsel. Beim Stand  von 9:3 kam L.E.-Mittelblocker Andrii Bondarenko zum Schuss, der Ball landete jedoch im Aus. Der in der Ukraine geborene hochveranlagte Messestädter vermutete einen Tusch und raunzte Coach Phillipp mit einem „Ohne Scheiß Digga“ an. „Aufpassen Freundchen!“, lautete die Antwort. Nur weil sich da was wölbt unterm Trikot… Der Rest wurde weniger souverän, eher zielführend runtergespielt. Die Punkte fünf und sechs  waren somit dankend eingetütet.

In der (Netto-)Tabelle belegen Phillipp und Co. vorerst Platz zwei, haben jedoch auch die meisten Spiele absolviert. Weiter geht es am 10. November beim SV Tresenwald Machern. Hand und Hand mit den Bad Dübener Damen geht es dort übrigens auf Punktejagd im hiesigen Sportpark. Das Team von Kapitänin Sara Vogelweider ist schließlich parallel gefordert – ohne Scheiß Digga!

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefen Dieter Deinert, Tobias Stadler und Kevin Phillipp

„Nachlegen für die Spitze“

Post by Phillipp

SV Bad Düben – SSV St. Egidien                      Sa., 03.11., 14 Uhr, SH Bundespolizei

SV Bad Düben – TSV Leipzig 76                       Sa., 03.11., 16 Uhr, SH Bundespolizei

Bad Düben. Der zweite Heimspieltag der Bad Dübener Sachsenliga-Schmetterer steht vor der Tür. Am kommenden Samstag gastieren die sogenannten „Tillinger“ der Spiel- und Sportvereinigung (SSV) St. Egidien sowie der Tabellenzweite vom Turn- und Sportverein (TSV) Leipzig 76 in der kurstädtischen Sporthalle der Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60). Den ersten Ball geben die Schiedsrichter Ulrich Gäbel aus Brandis und Jan Brodmann aus Delitzsch um 14 Uhr frei. Eintritt wird wie immer nicht verlangt. Caterer Norbert Pfuhl sorgt zudem für reichlich Speis und Trank.

Die Holzbuben aus der Heide sind vorzüglich aus den SANDalen gekommen. Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte – die Auftaktbilanz kann sich sehen lassen. Bereits zum frühen Zeitpunkt wird dies mit dem Platz an der Sonne belohnt. Da man sich davon im November noch nicht viel kaufen kann (wörtlich gesehen im April übrigens auch nichts), soll die Serie auf heimischem Linoleum möglichst ausgebaut werden. Mit Jung-Außenangreifer Tim Bomsdorf, Mittelblocker Constantin Schneider (beide krankheitsbedingt), Zuspieler Frank Baumgarten sowie Diagonal-Waffe Sascha Baumgart (beide arbeitsbedingt) werden bei diesem Unterfangen gleich vier Kräfte ausfallen.

In das Duell der beiden kleinsten Orte der Sachsenliga gehen die Hausherren sicherlich mit guten Gefühlen. Die Bilanz gegen die Rand-Glauchauer liest sich ausnahmslos erfolgreich: 3:0 und 3:1 im Meisterspieljahr 2014/15 sowie 3:2 und 3:0 in der Vorsaison. Erstmals geht es nun in der Hinrunde daheim ans Netz. Der 2017er Tiebreak-Erfolg in Glauchau sollte Warnschuss genug sein. Das Team um Spielertrainer Michael Albert ist kampfstark und hat nach eigenen Angaben „eine ordentliche Portion Eier“. Nun denn: Daheim gab es gegen den TSV Leipzig 76 und den SV Kreuzschule Dresden Rührei (je 1:3). Punkte wurden bislang ausschließlich auswärts gegen den SV Reudnitz (2:3) sowie zuletzt beim Aufsteiger SV Motor Mickten (3:2) gesammelt – macht drei Zähler und Platz sechs.

In der zweiten Partien des Tages ist noch eine Rechnung offen. Im März trafen sich beide Mannschaften zuletzt. Damals spuckten die „Grünauer Jungs“ dem Tabellenführer aus Bad Düben gehörig in die Suppe. Mit einem 3:1-Sieg ließen sie die Meisterschaftsträume der unterirdisch agierenden Kurstädter zerplatzen und den Krostitzer SV lauthals jubeln. Sprungfloh Benedikt Müller hat das Team von Coach Thomas Patze mittlerweile verlassen. Dafür dürfte Goldhändchen Florian Rappl seine saisonübergreifende Sperre nach einer Tätlichkeit abgesessen haben. Zudem schmücken mit Diagonalangreifer Benjamin Rost und Libero Kristof Thater gleich zwei bundesligaerfahrene Akteure den TSV-Kader. Für‘s gute Gefühl: Daheim blieb der SVBD zuletzt zweimal ohne Satzverlust gegen die Messestädter. Aus den ersten vier Begegnungen nahmen Rost und Co. acht Zähler mit. Nach der 1:3-Niederlage zu Beginn in Chemnitz wurde gegen St. Egidien (3:1) sowie Zschopau (3:2) und Reudnitz (3:1) Zählbares eingefahren.

Das Heim-Team um Spielertrainer Thomas Haack hofft auf zahlreiches Kommen und lautstarke Unterstützung der eigenen Fans!

„Booomtschakalaka“

Post by Phillipp

VSG Leipzig Nord – SV Bad Düben                  0:3 (-6, -15, -21) 58 min.

Lindenthal. Paukenschlag in Lindenthal: Die Bezirksklasse-Damen der Bad Dübener Volleyballer entführen als Aufsteiger zu ihrem Saisonauftakt beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord die vollen drei Punkte. Mehr noch: Beim 3:0-Auswärtssieg ließen die Kurstädterinnen dem Team von Trainer Bernd Neubert wenig bis keine Chancen. Im Vorfeld hatte man sich im Dübener Lager durchaus Möglichkeiten ausgerechnet. Das Endergebnis kalkulierten sicher nur die Kühnsten.

Beim Erfolg im Leipziger Norden wurde trotz des urlaubsbedingten Fehlens von Kapitänin Sara Vogelweider und Mittelblockerin Julia Tröbs gar die magische Spieldauer von einer Stunde unterboten. Einen großen Anteil daran hatte der erste Durchgang. Innerhalb von nur zehn Minütchen stand bereits der erste Seitenwechsel an. Bei der VSG klappte nichts, beim SVBD dagegen alles – 6:25. Nur eine Eintagsfliege? Mitnichten! Die Mannschaft von Trainerin Susanne Windisch machte da weiter, wo sie aufgehört hatte. Die neuen Trikots verliehen Flügel. Nach nur 20 weiteren Minuten war der erste Punkt auf dem Dübener Konto. Die Gäste profitierten von vielen eigenen Fehlern des Gegners, investierten jedoch auch zur Genüge in den eigenen Erfolg. Der dritte Abschnitt war deutlich ausgeglichener. Allerdings hatten auch hier die nun vor Selbstbewusstsein strotzenden Nordsächsinnen den längeren, zielführenden Atem.

Mit dem Auftakterfolg passiert in der Tabelle erst einmal nicht viel, da der Rest der Liga bereits zwischen zwei und fünf Partien absolviert hat. Bad Düben wartet nun als Siebter auf die nächste Aufgabe. Am 10. November geht es zum starken SV Tresenwald Machern.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Juliane Heßler, Sina Franke, Barbara Schneider, Sandra Grundmann, Caroline Monien, Sophia Schaffernicht, Luisa Beutelrock, Maria Krafczyk und Carmen Drefs