„Niederlage und Sieg im Glutofen“

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Das Team bedankt sich nach dem Sieg gegen den SV Schneeberg bei den lautstarken Fans. | Foto: K. Phillipp

SV Bad Düben – SV Kreuzschule Dresden     0:3 (-20, -16, -25) 79 min.

SV Bad Düben – SV Schneeberg                      3:1 (14, -15, 22, 21) 103 min.

Bad Düben. Es war nicht alles schlecht, es war aber auch bei Weitem nicht alles gut. Die Sachsenliga-Volleyballer des SV Bad Düben gehen mit drei Zählern aus ihrem ersten Heimspieltag raus. Dabei setzte es gegen den SV Kreuzschule Dresden eine deutliche Klatsche. Gegen den SV Schneeberg reichte es dagegen auch im fünften direkten Ligaduell zu einem Sieg. In der noch keinesfalls aussagekräftigen Tabelle bedeutet dies immerhin Platz drei.

Die Vorzeichen standen eigentlich ganz gut. Beim saisonvorbereitenden Turnier in Hildburghausen konnte man beim Anblick des Dübener Spiels regelrecht mit der Zunge schnalzen und die letzten Trainingseinheiten waren zudem durchaus vielversprechend. Coach Wolfgang Müller begann gegen die „Kreuzschüler“ aus der Landeshauptstadt mit drei Neuzugängen in der Startformation: Florian Schreiber auf der Diagonalposition, Jens Andrä in der Außenannahme und Constantin Schneider im Mittelblock. Der neu aufgestellte Dübener Annahmeriegel zeigte sich noch nicht genügend eingespielt. Während die Dresdner alles wieder zurückbrachten und die kurstädtischen Angreifer so verzweifelten, kam es auf der Seite der Hausherren immer wieder zu Missverständnissen. Die Gäste übten nicht den größten Angriffsdruck aus, spielten es jedoch clever aus, erkannten die großen Löcher im Block oder suchten sich erfolgreich die Patschepfötchen.

Nach zwei deutlichen Abschnitten stemmten sich die Gastgeber entschlossen dagegen. Daniel Lange ersetzte mittlerweile den unglücklich agierenden Schreiber und Jungspund Felix Kempe, der für David Wächter kam, fügte sich brachial ins Gefüge ein. Angetrieben vom nun stimmungsvollen, rund 70-köpfigen Publikum deutete alles auf einen Anschluss hin. Jedoch folgte beim Stand von 19:17 zu Dübener Gunsten die wohl satz- und auch spielentscheidende Szene. Zuspieler Frank Baumgarten regte Minuten vorher einen Wechsel an. Wächter sollte ihn bei eigenem Aufschlag für den Block ersetzen. Wächter betrat die Wechselzone, nur der SVBD servierte nicht mehr. Verwirrung auf dem Feld, der Wechsel musste durchgeführt werden. Schnell noch einen zweiten Wechsel: Schreiber, der dann einen Punkt lang zuspielte, für Lange. Gelbe Karte wegen Spielverzögerung, Rückwechsel. In der Zwischenzeit holte sich der SVK drei Pünktchen. Bad Düben blieb dennoch dran, erkämpfte sich sogar einen Satzball. Die befreit aufspielenden Elbflorenzer blieben aber ruhig und zogen bei 27:25 den Strick zu.

Puuh! 0:3! Das hat gesessen! Erstmal raus aus der Sauna und per Radler die Enttäuschung wegspülen. Das funktionierte offenbar ganz gut. Die Zuschauer sahen nun ein komplett anderes Spiel, was ehrlicherweise aber auch am Gegner lag. Schneeberg präsentierte sich lange nicht so spritzig und gummiwandig wie sein Vorgänger. Die abwartende Spielweise kam dem SVBD sehr gelegen. Die Außenangreifer Andrä und Kempe kamen immer wieder zu einfachen Punkten. Darüber hinaus packte der Block entschlossener zu. Nach einem äußerst klaren ersten Satzgewinn, stellten die Hausherren erneut das Volleyball spielen ein. Schneeberg nutzte furztrocken die sich ergebenden Chancen und glich verdient aus. Dieser Weckruf kam offensichtlich zur rechten Zeit. Die Nordsachsen rissen das Spiel wieder an sich, bestimmten das Tempo und holten fortan beständig die Big-Points. Ende gut, alles gut! Drei Punkte, der Anfang ist getan. Es wartet noch viel Arbeit auf die Müller-Bande, die sich, wenn sie sich entsprechend aufeinander eingestellt hat, eine gute Rolle in der Liga spielen kann.

Der nächste Auftritt steht am 1. Oktober beim SV Chemnitz-Harthau an. Anschließend geht es am 23. Oktober zum ersten Kreis-Derby der Saison nach Delitzsch, wo der Krostitzer SV wartet. Nächste Heimspiel ist eigentlich ein Auswärtsspiel, das in Düben ausgetragen wird. Die Nachwuchsbuben der L.E. Volleys III genießen an der Mulde dann Heimrecht gegen die Chemnitzer und die Dübener (29.10.).

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, David Wächter, Constantin Schneider, Florian Schreiber, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Daniel Lange, Felix Kempe, René Hellwig, André Reichenbach

„Abteilung Jugend holzt“

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Ausgelassene Stimmung in der Bad Dübener Kabine nach dem erfolgreichen Saisonauftakt | Foto: K.Phillipp

VSG Leipzig Nord – SV Bad Düben II              1:3 (-17, 17, -22, -19) 97 min.

Lindenthal. Das war ein Auftakt nach Maß. Das zweite Herrenteam hat am vergangenen Samstag in teils beeindruckender Manier vorgelegt und die neue Saison so erfolgreich für die Kurstadt-Schmetterer eingeläutet. In Minimalbesetzung und mit der jüngsten Reserve seit knapp einem Jahrzehnt siegte das Team von Spielertrainer und (an diesem Tag) Alterspräsident Kevin Phillipp mit 3:1 bei der VSG Leipzig Nord.

Mit Stefan Tiesies, Martin Zeidler, Martin Hönemann (vormals Köhler), Sirko Lange und Sebastian Tatschner mussten gleich fünf Spieler familien- und berufsbedingt absagen. Die sechs verbliebenen Bad Dübener betraten dann mit einem jugendlichen Altersdurchschnitt von 21,7 Jahren die Platte im Leipziger Stadtteil Lindenthal. Nach gefühlt drei Minuten und zwei Serviceserien von Tages-Kapitän Phillipp und Berufs-Holzer Stefan Deinert blitzte ein Mut machendes 10:1 auf der Anzeigetafel. Mit reichlich Stimmung und Selbstvertrauen wurde dieser Vorsprung verwaltet und ohne Kompromisse ins Ziel manövriert. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste spielbestimmend, verpassten es durch wacklige Annahmen jedoch, sich entscheidend abzusetzen. Beim Stand von 16:17 aus Dübener Sicht ging dann plötzlich gar nichts mehr. Da halfen auch zwei Auszeiten (16:19, 16:22) nichts.

Es ging also wieder bei null los. Eine gewisse Entschlossenheit, gepaart mit Arbeitsbereitschaft sollte zurückkommen. Und das funktionierte. Alle Mannschaftsteile harmonierten nun. Zuspieler Alexander Becker stellte sich auf die tropischen Verhältnisse ein, Mittelblocker und amtierender Vizeweltmeister im Keulenwurf Lukas Händler war nicht zu stoppen, Tim Bomsdorf erlegte nahezu alles, was ihm vor die Flinte kam, Deinert stellte sich vorbildlich in den Dienst der Mannschaft, füllte die vakante zweite Mittelblock-Position ohne Murren aus und machte sein Ding. Auch Kreisklasse-Neuzugang Pierre Renner auf der Diagonalen feierte einen starken Einstand im Bezirk. Und für alle Fälle gab es ja immer noch den Coach. In den restlichen beiden Abschnitten ließen die Jungs von der Mulde nichts mehr anbrennen, setzten sich mit ihren athletischen Vorteilen gegenüber der VSG durch. Symptomatisch für diese Begegnung und den gelungenen Auftakt war ein Ballwechsel im vierten Akt. Die Hausherren sind im Angriff, schlagen den Dübener Block oben an. Phillipp schaufelt die weit hinters Feld fliegende Murmel mit einer katzen… naja sagen wir koalabärengleichen Rettungsaktion zurück Richtung Netz. Händler dreht sich, nimmt das Leder direkt und schweißt den Ball im gegnerischen Drei-Meter-Areal ein.

Der SVBD positioniert sich mit diesem Sieg vorerst auf Rang drei. Die beiden Markkleeberger Heimspiele wurden verlegt. Weiter geht es in drei Wochen (24.09.) beim SV Lok Engelsdorf. Der Bezirksliga-Absteiger gewann vor den Dübenern mit 3:0 bei Leipzig Nord und wird noch eine andere Hausnummer darstellen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Kevin Phillipp, Alexander Becker, Stefan Deinert, Pierre Renner, Tim Bomsdorf, Lukas Händler

„Kurz geschnuppert“

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SV Bad Düben II – Krostitzer SV II             1:3 (-22, -12, 24, -12) 80 min.

Leipzig. Die erträumte Überraschung als krönender Saisonabschluss blieb den jungen Volleyballern der zweiten Herrenmannschaft verwehrt. Im Halbfinal-Derby war gegen den Bezirksliga-Dritten vom Krostitzer SV II Endstation. Die Sachsenliga-Reserve aus dem Bierdorf spielte am Ende ihre Erfahrung aus und war in den wichtigen Phasen druckvoller. Das Endspiel verloren die Männer um Ex-DDR-Nationalspieler André Quasdorf dann jedoch überraschend deutlich gegen Titelverteidiger L.E. Volleys IV (15:25, 13:25, 19:25).

Bestandsaufnahme beim Einspielen. Wen hat der KSV denn eigentlich alles zu bieten. Es fiel auf, dass Krostitz wohl ohne gelernten Mittelblocker auskommen muss, zwei Linkshänder in ihren Reihen hat und „Quasi" die Strippen ziehen muss. Dies bewahrheitete sich später. Der erste Durchgang war von starken Angriffen, aber auch schlechter Blockarbeit auf beiden Seiten geprägt. Der Favorit setzte sich Mitte des Satzes zwei bis drei Punkte ab und kratzte diesen Vorsprung auch über die Ziellinie. Im zweiten Durchgang lief bei den Kurstädtern überhaupt nichts zusammen. Gute Aufschläge von Yves Mattheis und Co. setzten den Dübener Annahmeriegel um Tim Bomsdorf gehörig unter Druck. Zuspieler Alexander Becker bekam immer mehr Probleme. Peter Lüddecke ersetzte in der Folge Becker, um auch am Netz mehr Präsenz zu zeigen. Das Aufbauspiel stabilisierte sich, jedoch verfehlte ein Großteil der Angriffe das Ziel. Ziemlich fix verdoppelte sich so der Satzrückstand.

„Auch wenn das vor dem Spiel auch schon so war, wir haben jetzt erst recht nichts mehr zu verlieren. Zeigt denen da drüben mal, dass wir noch leben", lautete die Trainer Kevin Phillipps Ansage nach dem Seitenwechsel. Der KSV wechselte leicht durch und der SVBD spielte befreit auf, erarbeitete sich mit viel Einsatz und starker Blockarbeit das nötige Fortune. Die Außenseiter von der Mulde gaben nun den Ton an, legten bei gefühlt 53 Grad Celsius auf der Platte ein gehöriges Tempo vor. Beim Stand von 23:19 schien der Satz eingetütet – denkste! Krostitz zog, angeführt vom eingewechselten Frank Biedermann, die Schrauben an und erarbeitete sich mit 24:23 gar den ersten Matchball. Wild entschlossen konnten SVBD-Kapitän Constantin Schneider und seine Mannen diesen abwehren und sich auch den Abschnitt mit 26:24 krallen.

Anschließend schien es so, als hätten die jungen Männer aus der Bezirksklasse ihr ganzes Pulver verschossen. KSV spielte nach Belieben auf, Dübens Köpfe gingen runter. Schluss, Aus, Mickey Maus! Eine Saison mit vielen Tiefen und sehr intensiven Höhen war beendet. Eine tolle homogene Truppe kann nun ein paar Wochen die Füße hochlegen, wird am kommenden Wochenende noch beim eigenen Heideturnier miteifern und sich im Anschluss durch den Sand wühlen. Im Sommer muss nach nur einem Jahr wieder ein Neuanfang her. Mit Hauptangreifer Felix Kempe und Kapitän Constantin Schneider (rücken in die erste Mannschaft auf) sowie Zuspieler und Alterspräsident Peter Lüddecke (verlässt den Verein) werden in der neuen Spielzeit drei Leistungsträger vermisst werden. Mit Kevin Phillipp, der aus dem diesjährigen Regionalliga-Team als Spielertrainer zur Mannschaft stößt, sowie zwei Akteure aus der eigenen dritten Auswahl wird zumindest die Kadergröße gehalten. Damit auch die Qualität nicht leidet, müssen fortan die Backen zusammengekniffen werden.

Für den SV Bad Düben II spielten in der Saison 2016/2017: Kapitän Constantin Schneider, Vize-Kapitän Lukas Händler, Tim Bomsdorf, Stefan Tiesies, Alexander Becker, Martin Zeidler, Martin Köhler, Stefan Deinert, Peter Lüddecke, Sebastian Tatschner, Sirko Lange und Felix Kempe

"Vier Sieger nach 106 Spielen"

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Jens Andrä beim Angriff gegen Stefan Deinert. Andräs Frau Katja sichert ab. Foto: K. Phillipp
 
Bad Düben. 106 Spiele, 41 Teams, genau 100 aktive Teilnehmer und weit über 5.000 gespielte Punkte – das sind nicht nur die beeindruckenden Zahlen des 5. Bad Dübener Beach Festivals, das ist auch Rekord. Die Schmetterer des SV Bad Düben zauberten am vergangenen Wochenende wieder vier verschiedene quantitativ und auch qualitativ gut bestückte Turniere in den heimischen Sand im Horst-Stahnisch-Stadion. Die vier Sieger-Pokale verließen dabei die Stadtgrenzen.
Chef-Organisator Kevin Phillipp zeigte sich überaus zufrieden: „Alle Teams waren pünktlich vor Ort. Somit ist es ein Selbstläufer.“ Routiniert arbeiteten er und sein Team den Spielplan ab. Zudem war er noch selbst aktiv, drang im Herren-Cup mit Partner Lukas Händler, einem seiner neuen Mannschaftskameraden aus der zweiten Dübener Riege, überraschend bis ins Halbfinale vor, wo die beiden äußerst knapp mit 8:10 im Tiebreak an den Favoriten Frank Baumgarten und Jens Andrä scheiterten. „Platz vier am Ende ist super und mehr als erwartet“, schnaufte Phillipp erschöpft. Sonntag bei Mixed-Cup reichte es mit Luise Wottke vom SVBD zu Platz neun.
Die Podestplätze holten sich andere. Bei den Herren siegten die jungen Phillip Rosenbusch und Martin Grzybek vom Sachsenligisten SV Kreuzschule Dresden im Finale gegen Baumgarten/Andrä. Bei den Damen verteidigte Christina Heinze vom SV Lok Engelsdorf ihren Titel aus dem Vorjahr. Teamkameradin Tina Eichholz war dieses Mal an ihrer Seite. Das starke Schildauer Duo Tina Seifert/Susann Zirm zog im Endspiel den Kürzeren. Das Mixed-Turnier am Sonntag entschieden die Favoriten Nicole Lange/Sebastian Reichstein vor der Tochter-Vater-Kombo Michele und André Quasdorf für sich. Außerdem zog der Quattro-Mixed-Cup mehrere Freizeitteams in die Kurstadt. Hier landete das Team „0815“ aus Eilenburg ganz weit vorn, vor Titelverteidiger Quattro Formaggi aus Bad Düben.
 
Podestplatzierungen: Herren-Beach-Cup – 1. Phillip Rosenbusch/Martin Grzybek (SV Kreuzschule Dresden), 2. Frank Baumgarten/Jens Andrä (SV Bad Düben), 3. Toni Walter/Yves Mattheis (Krostitzer SV); Damen-Beach-Cup – 1. Christina Heinze/Tina Eichholz (SV Lok Engelsdorf), Tina Seifert/Susann Zirm (TSV 1862 Schildau), 3. Kati Poschmann/Katja Andrä (SV Bad Düben), Mixed-Beach-Cup – 1. Nicole Lange/Sebastian Reichstein (VC Zschopau/GSVE Delitzsch), 2. Michele Quasdorf/André Quasdorf (NHV Concordia Delitzsch/Krostitzer SV), 3. Sandra Domann/Stefan Nordt (TSV Leipzig 76/vereinslos); Quattro-Mixed-Cup – 1. „0815“ (Eilenburg), 2. Quattro Formaggi (Bad Düben), 3. Die Schmetterlinge (Wittenberg)
Sieger des Damen-Beach-Cup: Tina Eichholz und Christina Heinze (SV Lok Engelsdorf) Foto: S. Windisch
Sieger im Herren-Beach-Cup: Martin Grzybek/Phillip Rosenbusch (SV Kreuzschule Dresden/Dresdner SSV) Foto: S. Windisch
Sieger im Mixed-Beach-Cup: Sebastian Reichstein/Nicole Lange (GSVE Delitzsch/VC Zschopau) Foto: B. Keller
Sieger im Quattro-Mixed-Cup: Team "0815" aus Eilenburg, die beiden Damen waren bereits abgereist. Foto: B. Keller

„Ein Deckel für die Punktspiel-Saison“

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Bad Düben/Leipzig. Am kommenden Samstag machen die Bad Dübener Volleyballer endgültig den Deckel auf die Punktspiel-Saison 2015/16. Anschließend steht am 21. Mai lediglich noch das Bezirkspokal-Final-Four an, für das sich die Bezirksklasse-Herren qualifiziert haben. Hier eine kurze Einstimmung, schließlich laden die Bezirksklasse-Damen zum Abschluss auch noch zu einem Heimspieltag:

SV Bad Düben – GSVE Delitzsch II                  Sa., 30.04., 12 Uhr, SH Oberschule

SV Bad Düben – TSV 1862 Schildau II            Sa., 30.04., 14 Uhr, SH Oberschule

Genau genommen geht es für die Kurstädterinnen (33 Punkte) in diesen beiden Partien um rein gar nichts mehr. Der vierte Platz steht fest. Weder nach oben noch nach unten wird sich noch etwas verschieben. Auch die Gastmannschaft aus Schildau (41) beendet die Spielzeit sicher auf Rang drei, der Sprung in die Aufstiegspositionen bleibt den Gneisenaustädterinnen nach dieser starken Saison also dennoch verwehrt. Die einzige Mannschaft im Dreier-Bund, bei der das Abschluss-Halali noch von enormer Bedeutung ist, kommt vom GSVE Delitzsch II (11). Das Team von Trainer Boris Meißner besetzt aktuell noch die (theoretische) Abstiegszone, könnte mit einem satten Sieg noch am Aufsteiger VV Nordstern-Leipzig (13) vorbeiziehen, sofern dieser nicht beim ESV Delitzsch doppelt punktet.

Die Dübener Damen um Trainerin Susanne Windisch haben nach zwei zittrigen Jahren in der 2. Bezirksklasse nun eine solide Saison hinter sich. Mit zwei Siegen zum Abschluss ginge es auch endgültig mit einem guten Gefühl in die Sommerpause. In den heimischen vier Wänden der Oberschul-Sporthalle (Windmühlenweg) will das Team um Kapitänin Sara Vogelweider daher noch einmal alles geben. Ab 12 Uhr startet das „Programm“. Wer die Mädels kennt, weiß: Um köstliche und ausreichende Verpflegung muss man sich keinerlei Sorgen machen.

L.E. Volleys V – SV Bad Düben II                     Sa., 30.04., 14 Uhr, Leplayhalle

Auch in der 1. Bezirksklasse der Männer ist das Wichtigste bereits geklärt. Lediglich zwei Begegnungen stehen noch aus. Der unangefochtene Tabellenletzte der L.E. Volleys V (1 Punkt) empfängt die Nordsachsen (14), die am Ende wohl auf Rang sechs durchs Ziel fahren werden. Anschließend gibt sich der bereits feststehende Meister vom SV Tresenwald Machern (33) bei den Messestädtern die Ehre. Gespielt wird ab 14 Uhr in der altehrwürdigen Leplayhalle (Leplaystraße 11).

Leipzig V und Dommitzsch (10) belegen dabei die Plätze der Abstiegszone. Aufgrund äußerst geringer Mannschaften in beiden Bezirksklassen besteht hier aber wohl keine Gefahr für beide Teams. Neben Tresenwald hat sich der erstarkte SV Stahl Brandis (33) als Zweiter das Recht des Aufstiegs erspielt. GSVE Delitzsch III (30) strauchelte auf der Zielgeraden über den SV Reudnitz III (17), der gegen Ende eine stark ansteigende Form aufwies und auch die Bad Dübener um Kapitän Constantin Schneider noch kassierte. Die Partie der Volleys gegen Reudnitz (eigentlich am 02.04.) existiert auf der Verbands-Homepage nicht mehr. Es ist aber davon auszugehen, dass der SVR auch hier dreifach punktete.

Die SVBD-Reserve hatte zuletzt sechs Wochen Spielpause (!!!), um sich auf das letzte völlig belanglose Match vorzubereiten. Die Verletzten Felix Kempe (Sprunggelenk) und Tim Bomsdorf (Kapselriss im Finger) sind wieder an Bord. Für Schneider, Kempe und Zuspieler Peter Lüddecke wird es zudem das letzte Punktspiel im Trikot der „Zweiten“ sein. Während die beiden Erstgenannten in die erste Mannschaft aufrücken, hört Lüddecke in der Kurstadt gänzlich auf. Der große Abschied wird es dennoch nicht. Wie bereits erwähnt, ist man am 21. Mai ja noch beim großen Bezirkspokal-Spektakel dabei (Ort immer noch nicht bekannt).