„Dübener Damen im Drängel-Modus“

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Mittlerweile eine schöne Tradition in dieser Saison: das Siegerselfie. Dieses Mal mit den Bezirksklasse-Damen | Foto: privat

SV Liebertwolkwitz – SV Bad Düben             0:3 (-9, -19, -19) 68 min.

Liebertwolkwitz. Die Bezirksklasse-Damen der Bad Dübener Volleyballer haben am vergangenen Wochenende deutlich beim SV Liebertwolkwitz gesiegt und damit die Tabelle in zwei Hälften geteilt. Während sich oben eine vierköpfige Spitzengruppe mit Aufsteiger GLVC 2014 (12 Punkte), SV Sachsen Delitzsch 1994 (10), Absteiger SV Lok Engelsdorf III (9) und die Kurstädterinnen (8) gebildet hat, muss der Rest der Liga vorerst mit drei oder gar keinen Punkt vorlieb nehmen.

Für das Team von Trainerin Susanne Windisch war es eine Fahrt ins Ungewisse. Die „Wolkser“ mussten sich vorher – wie die Dübener selbst – lediglich den Engelsdorferinnen beugen. Das klar gewonnene Match gegen die Leipziger Nordsterne ging am „grünen Tisch“ verloren. Darüber hinaus fehlten dem SVBD mit Libera Carmen Drefs, Mittelblockerin Julia Tröbs und Außenangreiferin Caroline Monien gleich drei Akteure. Leise Befürchtungen sollten sich schnell verflüchtigen. In Windeseile wurden die Gastgeberinnen im Auftaktsatz überrannt. Gerade einmal eine Viertelstunde benötigten die Nordsachsen für die beruhigende Führung. Auch Durchgang zwei konnte souverän gestaltet werden. Mit dem ersten Zähler in der Tasche schlich sich – wie bereits vor zwei Wochen in Delitzsch der Schlendrian ein. Liebertwolkwitz startete furios mit 7:1 in Abschnitt drei. Dieses Mal behielten die Gäste jedoch die Nerven, kämpften sich ran, später vorbei und fuhren letztendlich den dritten Saisonsieg entschlossen nach Hause.

Gefühlt gerade erst angefangen, ist schon wieder ein Viertel der Saison gespielt. In drei Wochen geht es weiter. Am 29. Oktober wird der Hinrunden-Endspurt eingeleitet. Dann gastieren ab 14 Uhr die beiden Aufsteiger Groitzsch-Luckaer VC 2014 sowie VSG Leipzig Nord II in der Oberschule-Sporthalle. Der Spitzenreiter wird gefordert.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Juliane Heßler, Sina Franke, Sandra Grundmann, Maria Krafczyk, Sophia Schaffernicht, Barbara Geißler und Luise Wottke

„Drei hart erkämpfte Auswärtspunkte“

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Der erste Auswärtssieg ist eingefahren, die Freude dementsprechend groß. | Foto: F. Schreiber

SV Chemnitz-Harthau – SV Bad Düben          1:3 (-17, 22, -22, -23) 107 min.

Einsiedel. Die Bad Dübener Sachsenliga-Volleyballer haben am vergangenen Samstag ihre ersten drei Auswärtspunkte eingefahren. Beim Vorjahres-Siebten SV Chemnitz-Harthau gelang der Müller-Bande ein äußerst knapper und hart erkämpfter 3:1-Sieg. Damit bleiben alle kurstädtischen Schmetterteams in dieser Saison auf fremder Platte weiter unbesiegt.

Coach Wolfgang Müller musste mit Diagonal-Waffe Daniel Lange, Mittelblocker René Hellwig sowie den universal einsatzbaren Schützlingen Sascha Baumgart, Michael Bock und René Bischoff auf fünf Akteure verzichten und schickte so den Startsechser vom verpatzten Saisonauftakt gegen den SV Kreuzschule Dresden (0:3) auf das Feld. Frank Baumgarten zog die Strippen, Jens Andrä und David Wächter besetzten die Außenpositionen, Florian Schreiber kam auf der Diagonalen zum Zug und Constantin Schneider sowie Kapitän Thomas Haack stellten den Mittelblock. Die Nordsachsen legten im ersten Abschnitt los wie die berüchtigte Feuerwehr, führten 10:4 und später 21:10. Stabile Annahmen, eine selbstbewusste Feldabwehr sowie entschlossene Angriffe setzten den Chemnitzern vor lediglich 22 Zuschauern gehörig zu.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich dann im zweiten Satz. „Die haben sich sehr gut auf uns eingestellt“, würdigte Andrä im Nachhinein. Harthau präsentierte ein emsiges Block-Feldabwehr-Verhalten und stellte die Dübener Angreifer vor große Herausforderungen. Die Gäste schlichen in der Folge größeren Rückständen hinterher. Am Ende wurde es noch einmal spannend, die Aufholjagd kam jedoch zu spät. Kurz schütteln und weiter? Denkste! Die Hausherren blieben weiter spielbestimmend, punkteten vor allem durch den sprungkräftigen Christian Schmidt. Bad Düben reagierte, brachte für den glücklosen Schneider den eigentlichen Außenangreifer Felix Kempe auf Mitte, der seine Sache ordentlich machte. Als es bereits 16:21 zugunsten des SVCH steht, schreitet Andrä zur Grundlinie und stellte den Satz per Services auf den Kopf. Mit 25:22 konnten die Männer von der Mulde den Kopf noch aus der Schlinge ziehen.

Hallo-Wach-Effekt? Abermals denkste! Die Chemnitzer ließen nicht nach, die Bad Dübener fanden weiterhin nicht zu ihrem Spiel, weil die Gastgeber eben reichlich Druck ausübten. Im kompletten Verlauf des vierten Durchgangs lagen die Haack-Männer mit zwei oder drei Punkten im Hintertreffen – bis zum 19:22. Eine erneute Miniserie riss das Ruder jedoch zum wiederholten Male rum. Finisher-Qualitäten nennt man das wohl. Oder ein gutes Pferd… ach lassen wir das…!

Zu Buche stehen nach den ersten drei Partien nun zwei Siege mit insgesamt sechs Punkten. Ein Auftakt, der nicht so verkehrt ist. Als Sahnehäubchen gibt es einen überraschenden zweiten Platz, der jedoch noch nicht allzu viel Aussagekraft in sich trägt. Schließlich hat beispielsweise Aufsteiger SV Motor Mickten noch gar kein Spiel absolviert. Am oberen Tabellenende thront Top-Favorit USV TU Dresden II mit 15 Punkten aus fünf Begegnungen. Damit sollten dem Serien-Vizemeister von der Elbe noch zwei Siege zum obligatorischen Saisonziel Klassenerhalt fehlen! Für den Dübener Sachsenliga-Trupp geht es am 15. Oktober mit dem Nachholspiel beim Post SV Dresden weiter.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, David Wächter, Constantin Schneider, Florian Schreiber, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Felix Kempe und André Reichenbach

„Zwei Pleiten, zwei Siege“

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Bad Düben/Delitzsch. Und wieder nehmen zwei Volleyballteams des SV Bad Düben etwas Zählbares von ihrem Saisonauftakt mit. Sowohl die Bezirksklasse-Damen als auch die Kreisklasse-Jungs gehen einmal als Verlierer und einmal als Sieger vom Platz und sammelten so die ersten Punkte fürs das Tableau.

SV Bad Düben – SV Lok Engelsdorf III            1:3 (-22, -11, 25, -16) 92 min.

SV Bad Düben – VV Grimma III                       3:0 (16, 17, 20) 66 min.

So wirklich zufrieden zeigten sich die Spielerinnen von Trainerin Susanne Windisch nicht mit ihrer dargebotenen Leistung. Gegen die Absteigerinnen aus Engelsdorf war offensichtlich mehr drin, da haderte man mit zu vielen ausgelassenen Chancen. Die Grünschnäbel aus Grimma dagegen machten es den Kurstädterinnen mit mangelnder Annahme immer wieder recht einfach. Aber auch die drei Punkte gilt es erstmal – auch ohne Satzverlust – konzentriert einzufahren.

Die Gastgeber aus der Muldestadt traten mit nahezu voller Kapelle an. Lediglich Diagonalangreiferin Sandra Grundmann kam arbeitsbedingt erst zur zweiten Partie und Mittelblockerin Sara Vogelweider fehlte aus familiären Gründen. Die ersten Gäste des Tages vom Leipziger Stadtrand präsentierten sich als erfahrenes und teilweise sehr hoch gewachsenes Kollektiv mit einer jungen Hauptangreiferin. Frances Venediger war es auch, die den Dübener Sechser mit ihren Schlägen immer wieder vor große Herausforderungen setzte. Auf der anderen Seite vermisste man – abgesehen von Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht und Ersatz-Kapitänin Juliane Heßler – den Druck in der Offensive. Bei gelegten Bällen fehlte oftmals auch ein genauerer Blick auf die andere Seite des Netzes. Und dennoch hielten die Windisch-Mädels durch großen Ehrgeiz lange Kontakt im ersten Durchgang. Beim Stand von 21:23 und eigenem Aufschlag unterlief ihnen jedoch ein Aufstellungsfehler, gefolgt mit langen Diskussionen, einem Wechsel am Schreibertisch und dem fälligen Punktgewinn für die Loksche.

Die Irritationen zogen sich offenbar bis weit in den zweiten Abschnitt hinein. Es wollte einfach kein Fuß mehr auf den Boden kommen. Katastrophale erste Annahmen und mangelndes Abschlussvermögen sorgten für einen deutlichen Satzverlust. Auch der dritte Akt verhieß lange Zeit nichts Gutes. Beim Stand von 16:21 schienen alle Messen gelesen, doch die Bad Dübenerinnen zeigten tollen Charakter, kämpften sich zurück, ran und vorbei. Mit einem Service-Winner gelang der erste Satzerfolg der Saison.

Engelsdorf schüttelte sich anscheinend nur kurz, Bad Düben konnte den Schwung nicht mit hinüberretten. Ohne große Probleme tütete der SV Lok den Sieg ein.

Im zweiten Spiel ersetzte Grundmann nun Barbara Geißler auf der Diagonalposition. Die Gastgeberinnen machten von Beginn an ordentlich Druck von der Grundlinie, was dem jungen Team von VVG-Trainer Enrico Sosnoski ordentlich Probleme bereitete. Zu keinem Zeitpunkt der Begegnung hatte man wirklich das Gefühl, es könne etwas anbrennen. Da wurden auf Dübener Seite später sogar die Sprungaufschläge ausgepackt.

Mit den ersten drei Punkten im Gepäck setzen sich die Vorjahres-Vierten aus der Kurstadt vorerst wieder auf jenen Platz. An der Spitze thronen die ambitionierten Aufsteiger vom Groitzsch-Luckaer Volleyball-Club, kurz GLVC 2014, vor den Engelsdorfern und dem SV Sachsen Delitzsch 1994 (vormals: ESV Delitzsch). Die Damen aus der Schokostadt sind auch gleich die nächsten Kontrahenten am kommenden Samstag (24,09, 14 Uhr) in der Delitzscher Rosenwegs-Sporthalle.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Juliane Heßler, Sina Franke, Barbara Geißler, Sophia Schaffernicht, Caroline Monien, Carmen Drefs, Julia Tröbs, Maria Krafczyk, Sandra Grundmann und Luise Wottke

LSG Löbnitz II – SV Bad Düben III                   0:2 (-23, -25)

SV Bad Düben III – SG Pristäblich                   0:2 (-13, -22)

Die LSG Löbnitz war die erwartet knifflige Aufgabe für die Kurstadt-Buben von Trainer Michael Bock. Mit den engstmöglichen Satzergebnissen zog die dritte Mannschaft des SVBD jedoch den Kopf aus der Schlinge. Im zweiten Satz lagen Kapitän Daniil Gorr und Co. sogar bereits mit 19:24 zurück. Nur ein beherzter Schlussspurt rettete vor einem entscheidenden Tiebreak.

Gegen den amtierenden Kreismeister der SG Pristäblich ging im Anschluss erst einmal gar nichts. Ohne Annahme kam kein ansehnliches Spiel zustande, wodurch die Männer aus dem Laußiger Ortsteil keinen Druck verspürten. Der zweite Durchgang sah dagegen schon anders aus. Die Dübener Jungs führten bereits mit 22:19, vergeigten jedoch hinten raus diesen Vorsprung und standen mit leeren Händen da. Mund abputzen! Es kommen weitere, machbare Aufgaben mit Punkteaussicht. In acht (!!!) Wochen geht es weiter. Am 13. November heißen die Gegner Vizekreismeister SV Trossiner Biber und SV Stahl Delitzsch.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitän Daniil Gorr, Tobias Stadler, Lukas Ohrisch, Vinzenz Rummel, Tom Lehmann, Florian Reise, Christopher Hontzeck, Nick Rudolph und Thomas Lutter

„Das Comeback-Wochenende“

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Leipzig/Delitzsch/Belgern/Bad Düben. Ein nervenaufreibendes, teils dramatisches Wochenende liegt hinter den Volleyballern des SV Bad Düben. Gleich fünf Teams waren im Einsatz, neun Partien standen auf dem Programm, fünfmal konnte gejubelt werden, insgesamt viermal musste der entscheidende Tiebreak her. Einen informativen Überblick über die Geschehnisse gibt es wie immer hier im Wochenend-Bericht.

SV Lok Engelsdorf – SV Bad Düben II             2:3 (18, 19, -22, -28, -12) 116 min.

Was für eine unglaubliche Moral und starke Nerven bewiesen bitte die jungen Bezirksklasse-Männer. Nach einem sehr ernüchternden 0:2-Satzrückstand, bei dem das Team um Spielertrainer Kevin Phillipp zwar auf Augenhöhe agierte, jedoch in der Crunchtime stets das Spielen einstellte, kamen die Kurstädter mit veränderter Aufstellung zurück und versenkten den Bezirksliga-Absteiger vom SV Lok Engelsdorf doch noch in fünf Akten.

Um 15.56 Uhr sorgte ein erfolgreicher Block vom amtierenden Keulenwurf-Vizeweltmeister und an diesem Tag alles überragenden Mittelblocker Lukas Händler nach fast knapp schweißtreibenden Stunden für die Entscheidung. Vorher durchliefen beide Teams ein wahres Wechselbad der Gefühle. Bad Düben starteten mit der erfolgreichen Startaufstellung des Saisonauftakts: Phillipp und Tim Bomsdorf auf Außen, Alexander Becker im Zuspiel, Pierre Renner auf der Diagonalen und Händler in der Mitte. Lediglich Kapitän Stefan Tiesies ersetzte Stefan Deinert auf der Mittelblock-Position. Die ersten beiden Durchgänge sind schnell erzählt. Bis zum Stand von 17:17 lieferten sich beide Mannschaften einen ausgeglichenen Schlagabtausch, dann kam es jeweils zu einem großen Einbruch auf Gästeseite. Es folgte ein mutiger, aber letztendlich richtiger taktischer Wechsel. Phillipp spielte fortan zu, erzeugte vor allem am Netz dadurch mehr Präsenz, Martin Zeidler übernahm dessen Außenposition und Deinert ersetzte mittlerweile Renner. Engelsdorf ließ nach, Bad Düben war am Drücker, aber noch nicht wirklich angekommen. Mit einem entschlossenen Endspurt konnte der Anschluss eingefahren werden.

Die nordsächsische Annahme stabilisierte sich nun zunehmend, was ein variantenreiches Zuspiel ermöglichte. Schnell wurde auch klar, dass Händler von der gegnerischen Verteidigung an diesem Tag nicht zu stoppen schien. Auf der Gegenseite hielt der stark aufgelegte Diagonalangreifer Sebastian Werner fast im Alleingang dafür, dass die Loksche dranblieb. Die Dramatik spitzte sich zu. Die jungen Männer von der Mulde wehrten mit einem nervenstarken Zeidler zwei Matchbälle ab, den vierten eigenen Satzball nutzten sie zum 30:28 – 2:2, überraschender Auswärtspunkt beim Absteiger gesichert. Doch nun wollten alle mehr. 7:5 für Engelsdorf, Punkt SVBD, klare Ansage vom Trainer: „Wir wechseln bei 8!“ Gesagt getan, Führung zum Seitenwechsel, Dolchstoß für Engelsdorf. Den Rest erledigten fehlerlose Angriffe, eine bombensichere Annahme und ein letzter Block.

Mit diesem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel schieben sich die Muldestädter vorerst auf Aufstiegsplatz zwei hinter dem SV Sachsen Delitzsch 1994, der Engelsdorf im Anschluss ebenfalls in fünf Sätzen niederrang. Weiter geht es planmäßig am kommenden Samstag mit dem ersten Heimspieltag. Wie und ob überhaupt dieser stattfindet, wird derzeit noch geklärt. Die Nachwuchstalente des SV Reudnitz IV (SSR) fahren anscheinend scharenweise in die Ferien. Wir halten auf dem Laufenden.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Alexander Becker, Kevin Phillipp, Pierre Renner, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Stefan Deinert und Martin Zeidler

SV Sachsen Delitzsch 1994 – SV Bad Düben                 2:3 (-15, -8, 22, 12, -15) 106 min.

„Man war das finster“, lautete der kurze und knappe Kommentar von Trainerin Susanne Windisch zum Auswärtssieg beim SV Sachsen Delitzsch 1994. Klingt komisch, muss aber so gewesen sein, schaut man sich die Satzstände an. Die Dübener Bezirksklasse-Damen fegen die Schokoladenstädterinnen in den ersten beiden Abschnitten förmlich von der Platte, um im Anschluss einen Punkt leichtfertig zu verspielen. Ging der dritte Satz noch knapp aus, folgte im Vierten der Totalausfall der Kurstädterinnen. Wenigstens der zweite Saisonsieg bzw. der zweite Tagespunkt konnte im Tiebreak mit 17:15 hauchdünn gesichert werden.

Mit den Zählern fünf und sechs bleibt der vierte Rang weiter bestehen. Viel mehr war den Beteiligten nicht zu entlocken. Am 8. Oktober geht es zum SV Liebertwolkwitz, bevor am 29. Oktober der Spitzenreiter vom Groitzsch-Luckaer VC 2014 sowie der Aufsteiger VSG Leipzig Nord II in die Heide kommen.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Maria Krafczyk, Sina Franke, Sandra Grundmann, Luise Wottke, Caroline Monien, Barbara Geißler, Julia Tröbs, Sophia Schaffernicht und Carmen Drefs

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben II               2:0 (16, 10)

SV Bad Düben II – SG Arzberg/Blumberg     0:2 (-7, -16)

Schaut man sich die Ergebnisse an, ist eine Entwicklung zu erkennen. Weniger bei den großen Zahlen, dann schon eher bei den kleinen. Die Mädels der zweiten Mannschaft hatten es am Sonntag mit beiden besten Mannschaften der Vorsaison zu tun und schlugen sich dabei achtbar. Sowohl dem SSV 1952 Torgau als auch der SG Arzberg/Blumberg konnte jeweils ein Satz mit 16 Punkten abgetrotzt werden. Also Mädels, weiter so! Der erste Satzgewinn kann kommen!

Nächste Gelegenheit bietet sich in fünf Wochen am 30. Oktober in der heimischen Sporthalle am Bildungscampus, wenn der SV Roland Belgern und der FSV 02 Thallwitz zu Gast sind. Und dann wären die Hinspiele gegen die ersten Vier der Vorsaison schon einmal weg.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Laura-Marie Rösiger, Luisa Beutelrock, Michelle Goitzsch, Helena Hofmann, Gina Prywerek, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Jacqueline Lara Volkmann, Johanna Witzke und Vanessa Wutzke

SV Roland Belgern – SV Bad Düben III           0:2 (-22, -12)

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben III            0:2 (-9, -14)

Was für ein Comeback! Die Damen der dritten Mannschaft stürmen bei ihrer Rückkehr in die Kreisklasse furios an die Tabellenspitze. Lediglich der erste Satz gegen Gastgeber Belgern war von Spannung geprägt. Ansonsten ging es überaus deutlich zur Sache. Die Roland-Städterinnen und der GSVE Delitzsch III hatten nichts zu bestellen.

Für die erfahrenen Kurstädterinnen geht es bereits am 23. Oktober weiter. Da kommt es in der Eilenburger Belian-Halle gleich mal zum ersten Härtetest, wenn der FSV Eilenburg und Titelverteidiger SG Arzberg/Blumberg bespielt werden.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kati Poschmann, Katja Andrä, Simone Voigt, Annett Stänicke, Marion Lange, Gerda Kleiner, Jana Schlaak und Andrea Schulz

U20m: SV Bad Düben – SG Krostitz/Eilenburg            2:1

U20m: SV Bad Düben – GSVE Delitzsch                        1:2

U20m: SV Bad Düben – L.E. Volleys                              0:2

Auch die U20-Jungs machten Laune, brachten sie die zwei favorisierten Teams des GSVE Delitzsch und der L.E. Volleys doch gehörig ins Schwitzen. Anfangs gegen die SG Krostitz/Eilenburg stotterte der Motor noch an sämtlichen Ecken, spätestens nach dem zweiten Durchgang gegen Delitzsch waren alle hellwach. Zuspieler Valentin Kruse setzte Mittelblocker Vinzenz Rummel und den vor allem annahmestarken Neuzugang Franz Burkhardt auf Außen immer wieder gut in Szene. Am Ende fehlte sowohl gegen die Loberstädter (11:15 im Tiebreak) als auch gegen Leipzig nicht viel (30:32 im zweiten Satz) zur Überraschung.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Vinzenz Rummel, Valentin Kruse, Daniil Gorr, Franz Burkhardt, Nick Rudolph, Tom Lehmann, Felix Lausmann und Tim Hellwig

„Niederlage und Sieg im Glutofen“

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Das Team bedankt sich nach dem Sieg gegen den SV Schneeberg bei den lautstarken Fans. | Foto: K. Phillipp

SV Bad Düben – SV Kreuzschule Dresden     0:3 (-20, -16, -25) 79 min.

SV Bad Düben – SV Schneeberg                      3:1 (14, -15, 22, 21) 103 min.

Bad Düben. Es war nicht alles schlecht, es war aber auch bei Weitem nicht alles gut. Die Sachsenliga-Volleyballer des SV Bad Düben gehen mit drei Zählern aus ihrem ersten Heimspieltag raus. Dabei setzte es gegen den SV Kreuzschule Dresden eine deutliche Klatsche. Gegen den SV Schneeberg reichte es dagegen auch im fünften direkten Ligaduell zu einem Sieg. In der noch keinesfalls aussagekräftigen Tabelle bedeutet dies immerhin Platz drei.

Die Vorzeichen standen eigentlich ganz gut. Beim saisonvorbereitenden Turnier in Hildburghausen konnte man beim Anblick des Dübener Spiels regelrecht mit der Zunge schnalzen und die letzten Trainingseinheiten waren zudem durchaus vielversprechend. Coach Wolfgang Müller begann gegen die „Kreuzschüler“ aus der Landeshauptstadt mit drei Neuzugängen in der Startformation: Florian Schreiber auf der Diagonalposition, Jens Andrä in der Außenannahme und Constantin Schneider im Mittelblock. Der neu aufgestellte Dübener Annahmeriegel zeigte sich noch nicht genügend eingespielt. Während die Dresdner alles wieder zurückbrachten und die kurstädtischen Angreifer so verzweifelten, kam es auf der Seite der Hausherren immer wieder zu Missverständnissen. Die Gäste übten nicht den größten Angriffsdruck aus, spielten es jedoch clever aus, erkannten die großen Löcher im Block oder suchten sich erfolgreich die Patschepfötchen.

Nach zwei deutlichen Abschnitten stemmten sich die Gastgeber entschlossen dagegen. Daniel Lange ersetzte mittlerweile den unglücklich agierenden Schreiber und Jungspund Felix Kempe, der für David Wächter kam, fügte sich brachial ins Gefüge ein. Angetrieben vom nun stimmungsvollen, rund 70-köpfigen Publikum deutete alles auf einen Anschluss hin. Jedoch folgte beim Stand von 19:17 zu Dübener Gunsten die wohl satz- und auch spielentscheidende Szene. Zuspieler Frank Baumgarten regte Minuten vorher einen Wechsel an. Wächter sollte ihn bei eigenem Aufschlag für den Block ersetzen. Wächter betrat die Wechselzone, nur der SVBD servierte nicht mehr. Verwirrung auf dem Feld, der Wechsel musste durchgeführt werden. Schnell noch einen zweiten Wechsel: Schreiber, der dann einen Punkt lang zuspielte, für Lange. Gelbe Karte wegen Spielverzögerung, Rückwechsel. In der Zwischenzeit holte sich der SVK drei Pünktchen. Bad Düben blieb dennoch dran, erkämpfte sich sogar einen Satzball. Die befreit aufspielenden Elbflorenzer blieben aber ruhig und zogen bei 27:25 den Strick zu.

Puuh! 0:3! Das hat gesessen! Erstmal raus aus der Sauna und per Radler die Enttäuschung wegspülen. Das funktionierte offenbar ganz gut. Die Zuschauer sahen nun ein komplett anderes Spiel, was ehrlicherweise aber auch am Gegner lag. Schneeberg präsentierte sich lange nicht so spritzig und gummiwandig wie sein Vorgänger. Die abwartende Spielweise kam dem SVBD sehr gelegen. Die Außenangreifer Andrä und Kempe kamen immer wieder zu einfachen Punkten. Darüber hinaus packte der Block entschlossener zu. Nach einem äußerst klaren ersten Satzgewinn, stellten die Hausherren erneut das Volleyball spielen ein. Schneeberg nutzte furztrocken die sich ergebenden Chancen und glich verdient aus. Dieser Weckruf kam offensichtlich zur rechten Zeit. Die Nordsachsen rissen das Spiel wieder an sich, bestimmten das Tempo und holten fortan beständig die Big-Points. Ende gut, alles gut! Drei Punkte, der Anfang ist getan. Es wartet noch viel Arbeit auf die Müller-Bande, die sich, wenn sie sich entsprechend aufeinander eingestellt hat, eine gute Rolle in der Liga spielen kann.

Der nächste Auftritt steht am 1. Oktober beim SV Chemnitz-Harthau an. Anschließend geht es am 23. Oktober zum ersten Kreis-Derby der Saison nach Delitzsch, wo der Krostitzer SV wartet. Nächste Heimspiel ist eigentlich ein Auswärtsspiel, das in Düben ausgetragen wird. Die Nachwuchsbuben der L.E. Volleys III genießen an der Mulde dann Heimrecht gegen die Chemnitzer und die Dübener (29.10.).

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, David Wächter, Constantin Schneider, Florian Schreiber, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Daniel Lange, Felix Kempe, René Hellwig, André Reichenbach