„Bittere Pillen“

Post by Phillipp

Bad Düben. Nach einem mehr als ansehnlichen Januar, mussten die Bad Dübener Volleyballer am vergangenen Wochenende erstmals im neuen Kalenderjahr ganz bittere Pillen schlucken. Die Bezirksklasse-Damen verloren nicht nur ihre beiden Heimspiele mit 0:3, sondern auch ihre Kapitänin verletzungsbedingt. Die Bezirksliga-Männer kämpften über zwei Stunden gegen starke Nachwuchstalente aus Leipzig, die am Ende das Glück auf ihrer Seite hatten.

SV Bad Düben – Krostitzer SV                           0:3 (-24, -23, -19) 85 min.

SV Bad Düben – SV Tresenwald Machern       0:3 (-17, -16, -9) 63 min.

Manchmal gibt es eben solche Tage, da kommt alles zusammen, da klappt einfach nichts, eine Negativ-Nachricht folgt der nächsten. Samstag war für die Bezirksklasse-Damen so ein Tag. Nach wochenlangem Surfen auf der Erfolgswelle, kam es beim jüngsten Heimspieltag zu einem knallharten Bruch. Sowohl das Kreisduell gegen den bis dahin Tabellenvorletzten und Mitaufsteiger Krostitzer SV als auch das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SV Tresenwald Machern verlor das Team von Trainerin Susanne Windisch deutlich mit 0:3.

Dem nicht genug: Nach zwei äußerst knapp abgegebenen ersten Sätzen gegen den KSV riss im dritten Durchgang das Netz, was zu einer längeren Spielunterbrechung führte. Die größte Hiobsbotschaft setzte es jedoch in der zweiten Begegnung des Tages: Mit Kapitänin Sophia Schaffernicht verletzte sich die Hauptangreiferin am Sprunggelenk, fällt also erneut verletzungsbedingt mehrere Wochen aus. Schaffernicht hatte es bereits in der Rückrunde der letzten Saison erwischt.

Der Schock über die Verletzung überwog am Ende des Tages. Das war nicht zu übersehen. Die Ergebnisse rückten dabei fast in den Hintergrund, setzten der Misere aber natürlich die Krone auf. Die komplette direkte Konkurrenz punktete am Wochenende fleißig. Der BBV Wurzen kletterte vorbei auf Aufstiegsrang zwei, Bad Düben rutschte auf Position drei. Tresenwald scheint vorne enteilt. Außerdem spricht der SV Sachsen Delitzsch mit einem doppelten Sieg plötzlich ein gehöriges Wörtchen oben mit. Das zeigt auch, wie eng die Spielklasse ist.

Weiter geht es für die Windisch-Schützlinge in zwei Wochen (16.02.) beim Tabellenschlusslicht L.E. Volleys V (SSR).

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Juliane Heßler, Caroline Monien, Julia Tröbs, Sara Vogelweider, Luisa Beutelrock, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

SV Bad Düben II – L.E. Volleys IV (SSR)           2:3 (-22, 21, 19, -32, -12) 136 min.

Nach sage und schreibe zwei Stunden und 16 Minuten brandete großer Jubel bei den Talenten der L.E. Volleys IV (SSR) auf. Einen Tag vor ihrem Sachsenmeistertitel in der U18 holten sich die Knaben von Trainerfuchs Jens Linkerhand den Tiebreak-Sieg in einem hochintensiven Match. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn die Kurstädter gleich zwei Punkte liegen ließen. Im scheinbar nie enden wollenden vierten Abschnitt konnten zahlreiche Matchbälle nicht genutzt werden. Mit 34:32 hatten die Volleys den längeren Atem.

Bad Düben kam ohne die fehlenden André Reichenbach, Tobias Stadler, Sirko Lange und Michael Bock nur schwer in Tritt. Die jungen Gäste punkteten zudem verlässlich über ihren brandstarken, 2,03 Meter großen Diagonalangreifer. Vor allem Außenangreifer Martin Zeidler und Mittelblocker Andreas Güttner hielten den SVBD-Sechser im Spiel. Die Sätze zwei und drei verbuchten die Hausherren kampfstark, entschlossen und eben auch recht deutlich. Nach dem vierten Akt vergaß irgendjemand, die Handbremse zu lösen. Die Messestädter führten zum Seitenwechsel im Tiebreak bereits mit 8:1. Fünf Punkte später waren Spielertrainer Kevin Phillipp und Co. jedoch wieder dran (8:6), vermochten es in der Folge jedoch nicht, den Abstand weiter zu verkürzen. 12:15 – aus die Maus!

Im Meisterschaftsrennen ist jedoch weiterhin noch lange nichts entschieden. Top-Favorit GSVE Delitzsch III lässt gegen beide Aufsteiger vom SV Tresenwald Machern und der TSG Markkleeberg 1903 III überraschend Punkte liegen, gewinnt jeweils erst im fünften Satz. Der SV Stahl Brandis verliert darüber hinaus deutlich bei Turbine Leipzig. Durch die drei addierten Punkte gegen den zurückgezogenen SV Sachsen Delitzsch klettert Bad Düben damit sogar vorerst auf Rang zwei, ist drei Punkte hinter dem GSVE. Das könnte noch sehr interessant werden.

Das nächste Ligaspiel steht am 2. März in Krostitz an. Bereits am kommenden Samstag wollen Phillipps Männer das Ticket für das Bezirkspokal-Final-Four am 18. Mai lösen. Im fernen Colditz geht es gegen den örtlichen VV DJK aus der Bezirksklasse sowie Bezirksliga-Primus Delitzsch. Ersatzgeschwächt würde ein zweiter Platz in diesem Dreier-Turnier genügen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Andreas Güttner, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Martin Hönemann und René Hellwig

„Hop oder top – eins geht nur“

Post by Phillipp

SV Bad Düben – SV Chemnitz-Harthau        3:1 (18, 23, -22, 16) 95 min.

SV Bad Düben – USV TU Dresden II             0:3 (-21, -21, -21) 72 min.

Bad Düben. Hop oder top! Für die Sachsenliga-Holzbuben des SV Bad Düben ist es eine Saison der klaren Angelegenheiten. Nach nunmehr elf Auftritten in dieser Spielzeit sind Fünf-Satz-Entscheidungen absolute Mangelware. Neun Drei-Punkte-Erfolge stehen seit vergangenem Samstag zwei 0:3-Pleiten gegenüber. Der ewige Rivale vom USV TU Dresden II sorgte dafür, dass die weiße Weste der Kurstädter einen zweiten fetten Fleck bekam. Die erste Partie gegen den SV Chemnitz-Harthau gewannen die Männer von Spielertrainer Thomas Haack wiederum souverän mit 3:1. Dadurch festigte der SVBD auch seine Spitzenposition, hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den VC Zschopau II und sieben Zähler auf den TSV Leipzig 76, der jedoch noch eine Partie weniger absolviert hat.

Haack konnte nahezu auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Lediglich ein nicht ganz unwichtiger Akteur fehlte wegen familiären Feierlichkeiten: Diagonal-Waffe Daniel Lange. Dieses Loch konnte Linkshänder Florian Schreiber stopfen, da Zuspieler Frank Baumgarten nach berufsbedingter Pause wieder in die Dübener Reihen zurückkehrte. Die Muldestädter brachten ihre Annahme sicher zum Regisseur und standen felsenfest (oder eben wieselflink) in der Feldabwehr. Das ermöglichte ein variables Spiel, dem die Chemnitzer nur schwer folgen konnten. Harthau, stets athletisch top unterwegs, verzweifelte zudem (zu) oft am eigenen Unvermögen im Angriff. In der Mitte von Durchgang zwei machte auch Hauptangreifer Jens Andrä Platz für Tim Bomsdorf – ein Testlauf für später. Chemnitz kämpfte sich zurück ins Match, wurde erst knapp nicht und dann knapp doch belohnt. Andrä kehrte im vierten Durchgang zurück aufs Feld (für David Wächter) und sorgte mit dafür, dass die Gäste ohne Punkte die Heide wieder verlassen konnten.

Nun zum Testlauf: Andrä stand – ebenfalls wegen familiären Feierlichkeiten – für den Klassiker gegen den USV TU Dresden II nicht zur Verfügung. Erstmals seit 2010 musste das Dübener Team somit ohne Jens Andrä UND Daniel Lange auskommen. Die Universitätssportler zeigten sich mit fast komplett neuem Personal im Vergleich zu den Vorjahren. Lediglich Hauptangreifer Jens Kalisch und Karsten Zander waren aus der „alten Garde" noch übrig. Ansonsten sind die Landeshauptstädter stark verjüngt und haben mit Benjamin Hoffmann, kam von Drittliga-Absteiger VSV Oelsnitz, einen variablen und schnellen Ballverteiler in ihren Reihen. Der USV spielte vom ersten Punkt an erfrischenden Volleyball, griffig, entschlossen, kampfstark sowie – das ist wohl Naturgesetz – emotional. Die Gastgeber spielten gut mit, trugen ihren Teil zu einem attraktiven Spiel bei. Es fehlte letztendlich schlichtweg an einem konstant verlässlichen Angreifer, einem Brecher. Die Niederlage geht also in Ordnung – vielleicht etwas zu deutlich. Dresden war schlichtweg besser, kann in dieser Verfassung jeden schlagen, was ab sofort ja auch ganz dufte wäre...

Für Haacks Holzbuben geht es am 16. Februar beim Aufsteiger und Tabellenachten SV Motor Mickten weiter. Bleibt noch gute Besserung zu wünschen: Zum einen an den Chemnitzer Tom Gäbler, der sich bei einem Block am Sprunggelenk verletzte, zum anderen an Bad Dübens Lukas Ohrisch. Der 20-Jährige wurde beim Blocken unglücklich am Daumen getroffen, musste mit Verdacht auf Kapselriss ausgewechselt werden. Mittlerweile gab es leichte Entwarnung: Es handelt sich wohl „nur" um eine Stauchung des Daumengelenks.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, David Wächter, Lukas Händler, Florian Schreiber, Jens Andrä, Constantin Schneider, Henry Ungelenk, Sascha Baumgart, Tim Bomsdorf und Lukas Ohrisch

„Anstacheln verboten!“

Post by Phillipp

SV Reudnitz – SV Bad Düben    1:3 (-22, -12, 15, -20) 96 min.

Engelsdorf. Auch im neuen Jahr ziehen die Sachsenliga-Holzbuben des SV Bad Düben weiter ihre Bahnen. Zum Rückrundenauftakt bei Regionalliga-Aufsteiger SV Reudnitz fuhren die Männer von Spielertrainer Thomas Haack einen entschlossenen 3:1-Sieg ein, erhöhen ihr Punktekonto auf 24 und bleiben damit weiter mit fünf Zählern Vorsprung auf den TSV Leipzig 76 Spitzenreiter in Sachsens Spitzenklasse.

Coach Haack, frisch aus dem Skiurlaub zurückgekehrt, konnte nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Zuspieler Frank Baumgarten fehlte letztmalig berufsbedingt. Da der Rotschopf der einzige etatmäßige Strippenzieher im Team ist, gesellte sich Kevin Phillipp aus der Bezirksliga-Reserve zum Kader, um als Backup für Aushilfs-Regisseur Florian Schreiber bereit zu stehen. Ansonsten begann die Stammformation: David Wächter und Jens Andrä kümmerten sich um Annahme und Außenangriff, Daniel Lange knüppelte auf der Diagonalen, die Lukis Ohrisch und Händler machten die Mitte dicht und Henry Ungelenk schrubbte den Hallenboden.

Es sei durchaus dem ungewöhnlichen Sonntagmorgen geschuldet, dass sich beide Teams im Auftaktsatz eher mit Wattebällen bewarfen als sich die Murmeln um die Ohren zu feuern. Viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten sowie eine wacklige Feldabwehr trotz wenig druckvoller Angriffe machten es vor allem den rund 40 Zuschauer nicht sehr einfach. Die Qualität des Dübener Teams zeigte sich dann in der Crunchtime, als sie ab Punkt 20 eben die wichtigsten Punkte hamsterten. Im zweiten Durchgang brach das Reudnitzer Team um den Drittliga-erfahrenen Hauptangreifer Nils Opitz völlig ein. Bad Düben beeindruckte dagegen mit starker Blockarbeit, einer wachen Feldabwehr und guten Aufschlägen. Die erfolgreichen Angriffe der Hausherren konnten wohl an einer Hand abgezählt werden – 25:12!

Zu Beginn von Satz drei ließ Haack die eingewechselten Sascha Baumgart (für Lange) und Constantin Schneider (für Händler) auf der Platte. Kontrapart Leonard Stampehl wechselte ebenso auf zwei Positionen und brachte damit gefühlt eine andere Mannschaft aufs Feld, die mindestens ebenbürtig agierte. Der SVR spielte im Angriff alles oder nichts, verteidigte flink und raufte sich noch einmal zusammen. Die Kurstädter dagegen schenkten den Satz relativ schnell weg und brockten sich so einen offenen Schlagabtausch im vierten Akt ein. Haack korrigierte wieder zur Startaufstellung. Nun war es – erstmals an diesem Tag – ein attraktives Spiel auf Augenhöhe. Reudnitz mit Messern zwischen den Zähnen ließ die individuelle Klasse immer mehr aufblitzen, Bad Düben hielt jedoch dagegen. Beim Stand von 7:10 aus Dübener Sicht brachte Haack Tim Bomsdorf für Wächter, der sich immer häufiger im Block festfraß – die Wende im Satz und demnach auch im Spiel. Der 23-Jährige fügte sich mit zwei starken Angriffspunkten, gefährlichen Aufschlägen und einer überaus stabilen Annahme perfekt ein. Die Holzbuben nahmen den Kampf an, holten emotionale Punkte und zogen der Gegnerschaft somit entschlossen den Zahn – 25:20, 3:1, achter Sieg im neunten Spiel und der Hallen-DJ spielt auf Wunsch „Ich und mein Holz"! Läuft...

In zwei Wochen sind sie wieder gefragt, die Volleyballer aus der Heide. Beim Heimspieltag am 26. Januar (diesmal ab 15 Uhr) warten mit dem SV Chemnitz-Harthau und dem USV TU Dresden II die nächsten kniffligen Aufgaben.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Ohrisch, Daniel Lange, Jens Andrä, Lukas Händler, Henry Ungelenk, Constantin Schneider, Sascha Baumgart, Tim Bomsdorf und Kevin Phillipp

„Damen unaufhaltsam, Männer mit Haar in der Suppe“

Post by Phillipp

Bad Düben/Markkleeberg/Delitzsch. Das zurückliegende Wochenende hatte es erneut in sich für die Bad Dübener Schmetter-Künstler. Sowohl die Bezirksklasse-Damen als auch die Bezirksliga-Männer holten ihren sechsten Sieg am Stück. Außerdem legten die Kreisklasse-Mädels am Samstag erfolgreich nach.

SV Bad Düben – SV Stahl Brandis     3:0 (22, 27, 22) 81 min.

Jetzt gewinnen sie schon ersatzgeschwächt die ganz engen Spitzenspiele deutlich! Am Samstag hat es mit dem SV Stahl Brandis einen weiteren Big Player erwischt. Die Gäste machten insgesamtacht Pünktchen weniger, Bad Düben sicherte sich im hart umkämpften Match jedoch alle drei Durchgänge. Nächster Drei-Punkte-Sieg, Tabellenposition zwei einzementiert. Als Aufsteiger.

Trainerin Susanne Windisch musste mit Barbara Schneider sowie Juliane Heßler und Sandra Grundmann auf drei Akteurinnen verzichten. Der Rest der Bande zeigte sich vor heimischem Publikum dennoch wild entschlossen. Mit dem Siegeslauf im Rücken kommt das Selbstvertrauen hinzu. In der Crunchtime blieben unkonzentrierte Wackler fern.

21 Punkte nach neun Partien – das hätte vor der Saison wohl jeder schnellstmöglich unterschrieben. Die Kustädterinnen haben sich den Aufstiegsrang zurück erkämpft. Der BBV Wurzen hupt mit zwei Punkten Abstand am Hinterrad, hat jedoch schon zwei Duelle mehr absolviert. An der Spitze thront weiterhin der SV Tresenwald Machern. Sieben Zähler Vorsprung wirken uneinholbar viel. Mit drei Spielen mehr und dem aktuellen Lauf der SVBD-Damen scheint aber selbst dies möglich. Am 2. Februar kommt es in Bad Düben zum Gipfeltreffen: Erst das Derby gegen den vorletzten Mitaufsteiger Krostitzer SV und im Anschluss gegen Tresenwald. Das ist noch eine Rechnung offen.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Maria Krafczyk, Luisa Beutelrock, Caroline Monien, Sara Vogelweider, Julia Tröbs und Carmen Drefs

TSG Markkleeberg 1903 III – SV Bad Düben II              2:3 (-11, 21, -17, 20, -8) 120 min.

Die Bezirksliga-Männer um Spielertrainer Kevin Phillipp haben beim Aufsteiger TSG Markkleeberg 1903 III den sechsten Sieg in Folge aufs Tableau gezimmert. In fünf wechselhaften Sätzen zogen sie den Kopf lachend aus der Schlinge. Das könnte zu neuerlichen Freudensprüngen animieren, tut es aber nicht. Die eigenen Ansprüche haben sich zur Vorsaison offenbar geändert.

Phillipps rüstige Bande ist weiter Dritter (23 Punkte aus 10 Spielen), konnte den Abstand zu Spitzenreiter GSVE Delitzsch III (26 Pkt., 10 Sp.) durch deren Pleite beim Zweiten SV Stahl Brandis (24 Pkt., 10 Sp.) sogar auf drei Zähler verkürzen. Dennoch: Die Freude hielt sich nach der Partie in Grenzen. Ein Punkt wurde leichtfertig verschenkt. Kein einziger Spieler erreichte Normalform an diesem Tag, keiner konnte über einen längeren Zeitraum überzeugen, was sich bereits im vorabendlichen Training andeutete. Zudem zeigten die Hausherren im ersten Satz null Gegenwehr, wirkten ungewohnt bewegungsarm. Sollte TSG-Trainer Gregor Kaczmarek seinem Gefolge eine Einlull-Taktik mit auf dem Weg gegeben haben, hat diese perfekt gestochen. Die Männer vom Cospudener See spielten fortan erfolgreicher mit, Bad Düben kam aus dem Energiespar-Modus aus Durchgang eins nicht raus. Dieses „Schauspiel“ zog sich bis zum Ende durch. Es gab nur ein Team, das den Ausgang des Spiels in der Hand hatte und das kam aus der Kurstadt. Leichtfertig ging Satz vier in die Binsen. Im Tiebreak hievte der SVBD dann wenigstens seinen Allerwertesten über die Ziellinie.

Nächste Gelegenheit, es besser zu machen, ergibt sich am 2. Februar beim Heimspiel gegen die Knaben der L.E. Volleys IV (SSR). Ein zweites Spiel entfällt aufgrund des Rückzugs vom SV Sachsen aus Delitzsch.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Andreas Güttner, André Reichenbach, René Hellwig und Tobias Stadler

SV Bad Düben II – LSG Löbnitz                          1:2 (-13, 23, -11)

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg II                  2:0 (0, 0)

Erfolgreiches gibt es auch von den Kreisklasse-Mädels aus der zweiten Mannschaft zu berichten. Gegen die LSG Löbnitz schrammte das junge Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs nur haarscharf am Drei-Satz-Sieg vorbei. Gegen das Tabellenschlusslicht legten die Spielerinnen um Kapitänin Helena Hofmann einen 2:0-Sieg nach. Da die Papierstädterinnen lediglich zu fünft anreisten, stand der Erfolg zwar bereits im Vorfeld fest. Gezeigte Leistung und Ergebnis bestätigten dies jedoch.

So kann es weitergehen: Am 10. Februar steigt am Torgauer Wasserturm der nächste Auftritt. Dann geht es gegen den SV Roland Belgern (8.) und den SSV 1952 Torgau (5.).

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anh-Thu Fechner, Fina Kähmke, Jessica Lenz, Katharina Sagmeister, Josephine Sieg, Kim Schönberger, Anna Vogelweider, Jaqueline Volkmann und Johanna Witzke

„Der Heide-Express rollt wieder“

Post by Phillipp

SV Reudnitz III – SV Bad Düben                      0:3 (-20, -23, -19) 75 min.

Leipzig. Sie haben es schon wieder getan: Die Bad Dübener Bezirksklasse-Schmetterlinge machen da weiter, wo sie vor dem Jahreswechsel aufgehört haben und angeln sich den nächsten Drei-Punkte-Erfolg. Bei der dritten Mannschaft des SV Reudnitz wird das verlustsatzfreie Hinspielergebnis lupenrein bestätigt. Mit dem sechsten Sieg – davon vier zu null – im achten Match schieben sich die Aufsteigerinnen von Trainerin Susanne Windisch erstmals auf Aufstiegsplatz zwei der Rangliste.

Da in dieser Spielklasse weiterhin jeder jeden zu schlagen vermag, bleibt die Lage jedoch weiter äußerst spannend. Sowohl zu Spitzenreiter SV Tresenwald Machern als auch zum ersten Abstiegsplatz (Krostitzer SV) beträgt der Abstand jeweils sieben Zähler. Wie gut, dass die Damen aus der Heide da noch zwei bis drei Spiele in der Hinterhand haben. Ein schnörkelloser Sieg kann dabei kaum hoch genug bewertet werden.

Die nächste Gelegenheit zum Punktesammeln ergibt sich am 19. Januar. Beim zweiten Einzel-Heimspieltag gastiert mit dem viertplatzierten SV Stahl Brandis die zweite Mannschaft der Stunde zum Topspiel in der Kurstadt. Die Stählernen konnten vier der letzten fünf Begegnungen gewinnen, lauern mit auch erst neun absolvierten Spielen hinter dem Spitzen-Trio.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Luisa Beutelrock, Caroline Monien, Sandra Grundmann, Julia Tröbs, Juliane Heßler, Sara Vogelweider und Carmen Drefs