„Herren raus aus dem Titelrennen“

Post by Phillipp

Brandis/Eilenburg. Am vergangenen Wochenende waren drei Bad Dübener Volleyball-Teams im Einsatz. Während die Ausbeute sowohl bei den Bezirksliga-Männern als auch bei den Kreisklasse-Mädels sehr überschaubar ausfiel, punkteten die Kreisklasse-Damen in vollem Maße und blieben damit oben dran.

SV Stahl Brandis – SV Bad Düben II                3:0 (16, 18, 22) 65 min.

Rückblick zur Vorsaison: Die Bad Dübener Bezirksliga-Reserve kämpft nach dem Aufstieg in der Hinrunde vor allem mit sich selbst und der fehlenden Erfahrung. Das junge Team hat beim 3:1-Heimsieg gegen den späteren Bezirksmeister ein Erweckungserlebnis, spielt daraufhin die zweitbeste Rückrunde aller Teams und landet mit einigen erfolgreichen Kraftakten gegen Saisonende doch noch in der sicheren Zone.

In der aktuellen Spielzeit verläuft alles irgendwie andersherum. Mit Tim Bomsdorf, Lukas Händler (beide zur Sachsenliga-Mannschaft), Pierre Renner (endgültige Transformation zur Maschine) und Daniil Gorr (GSVE Delitzsch II) verließen vier Talente das Team, welches mit erfahrenen Haudegen wie André Reichenbach, René Hellwig, Michael Bock und später noch Andreas Güttner aufgemotzt wurde. Heraus sprang eine nahezu tadellose Hinrunde ohne jegliche Saisonvorbereitung. Lediglich gegen Ligafavorit GSVE Delitzsch III (0:3) und den aktuellen Tabellenführer aus Brandis (2:3) reichte es nicht für einen Sieg. Das Jahr 2019 ist bislang ein einziger Griff in die Tonne. Dies deutete sich beim schläfrigen Auftritt in Markkleeberg (3:2) an. Die knappe 2:3-Pleite gegen die L.E. Volleys IV (SSR) konnte sich noch sehen lassen. Es folgten eine 3:2-Qual gegen den Krostitzer SV II, eine Woche später eine blamable 0:3-Klatsche bei selbigem Gegner und nun ein chancenloses Unterfangen in Brandis.

Wobei chancenlos? Nicht ganz. Nachdem der SV Stahl die Kurstädter zwei Durchgänge lang an die Wand spielte, stellte der SVBD um. Für die unglücklich agierenden Martins Zeidler und Hönemann rückte Güttner auf Außen und Hellwig kam auf die Mitte. Es entwickelte sich nun ein sehenswertes, weil auch spannendes Bezirksligaduell. Das bessere Ende hatten dann die entschlosseneren Hausherren, die damit nun ordentlich Druck auf Delitzsch ausübten.

Bad Düben verabschiedet sich damit endgültig aus dem Titelrennen. Direkt nach dem Match gab es eine kurze, konstruktive Aussprache. Das inoffizielle Saisonziel von Spielertrainer Kevin Phillipp – Platz drei – soll nun mit aller Macht erreicht werden. Schließlich sitzt Turbine Leipzig mittlerweile direkt im Nacken. Am 6. April kommt es dazu zum direkten Duell in der Kurstadt. Außerdem sind dann die Knaben des GSVE Delitzsch IV (SSR) zu Gast, bevor es zum Saisonfinale am 13. April zum GSVE III geht.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Andreas Güttner, Martin Hönemann, Tobias Stadler und René Hellwig

FSV Eilenburg – SV Bad Düben II                     2:0 (16, 13)

SV Bad Düben II – GSVE Delitzsch III              0:2 (-20, -18)

Nichts zu holen gab es am Sonntag auch für die Kreisklasse-Mädels der Trainierinnen Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs. In Eilenburg ging es erst gegen den gastgebenden Tabellenführer vom FSV Eilenburg. Nach ordentlichem erstem Durchgang, ging Satz zwei dann doch zu deutlich weg. Gegen das junge Team vom GSVE Delitzsch III sah es schon spannenden aus. Zu einem Satzerfolg reichte es jedoch auch hier nicht.

Die Muldestädterinnen bleiben mit zwei Siegen aus 14 Partien weiter Tabellenvorletzter. Am 31. März steht der vorletzte Spieltag an. Dann geht es gegen den GSVE Delitzsch II und die eigene dritte Mannschaft.

Für den SV Bad Düben II spielten: ....

 

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben III               0:2 (-18, -10)

SV Roland Belgern – SV Bad Düben III           1:2 (-14, 22, -13)

Die dritte Garde um Hauptangreiferin Kati Poschmann ist wieder zurück in der Spur. Mit zwei Siegen gegen die jungen Eilenburgerinnen und die Rolandstädterinnen aus Belgern halten sie den Abstand auf Spitzenreiter FSV Eilenburg gleich bei vier Punkten. Auch ohne Kapitänin Andrea Schulz hatte der SVBD keinerlei Probleme in der ersten Partie. Gegner Belgern wurde es da schon weitaus umkämpfter. Im Tiebreak zeigten die Bad Dübenerinnen jedoch die stärkeren Nerven.

Auch wenn der Klassenprimus wohl nicht mehr einzuholen ist: Es läuft alles auf eine tolle Saison hinaus. Die Kreismeisterschaft aus dem vergangenen Jahr könnte diesmal durchaus versilbert werden. Am 31. März geht es weiter – logischerweise gegen die eigene zweite Mannschaft und den GSVE Delitzsch II.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kati Poschmann, Jana Schlaak, Victoria Wieland, Maria Burkhardt, Simone Piatyschek, Anja Börner, Susanne Petersohn und Daniela Sieg

„Hochbrisanter Kaffeeklatsch“

Post by Phillipp

Bad Düben/Krostitz. Am kommenden Wochenende werden die Herrenmannschaften der Bad Dübener Volleyballer ans hohe Netz gebeten. Während die Sachsenliga-Holzbuben am Sonntagnachmittag vor heimischem Publikum einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen können, gilt es bereits am Samstag für die Bezirksliga-Reserve, mit maximaler Punkteausbeute weiter an den Spitzenteams dran zu bleiben.

SV Bad Düben – VC Zschopau II                        So., 10.03., 14 Uhr, SH Bundespolizei

SV Bad Düben – SV Kreuzschule Dresden       So., 10.03., 16 Uhr, SH Bundespolizei

Showdown in der Heide: Tabellenführer Bad Düben empfängt mit dem VC Zschopau II einen der beiden verbliebenen Mitstreiter im Kampf um die Meisterschaft zur Revanche. Revanche? Ja richtig. Im Hinspiel gab es die erste von zwei schmerzlichen Packungen in dieser Saison. Die stark ersatzgeschwächte und gesundheitlich unterkühlte Truppe aus der Kurstadt bekam im Erzgebirge drei Sätze heiße Ohren. Die Kerbe soll am kommenden Sonntag zur besten Kaffeezeit ausgebügelt werden.

Gewinnt Bad Düben, ist Zschopau – aktuell sechs Punkte dahinter – endgültig aus dem Rennen. Aber Vorsicht, der zweitplatzierte TSV Leipzig 76 lauert mit fünf Zählern Rückstand auf jeden Wackler vom Primus. Zumal es am 30. März zum direkten Duell in Grünau kommt. Aus diesem Grund sollte auch und vor allem die zweite Begegnung des Tages nicht vergessen werden. Schließlich kommt mit dem SV Kreuzschule Dresden ein wahrer Angstgegner nach Nordsachsen. Die Bilanz in den fünf Duellen der jüngeren Vergangenheit ist zwar leicht positiv aus Dübener Sicht, daheim konnten Spielertrainer Thomas Haack und Co. die abstiegsbedrohten Elbstädter jedoch noch nicht schlagen.

Haack hat am Sonntag alle Mann an Bord. Auch Mittelblocker Lukas Ohrisch hat seine Kapselverletzung im Daumen allmählich überstanden. 14 Uhr geht es in der Sporthalle der Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60) los. Für Verpflegung wird gesorgt. Fehlt lediglich noch die lautstarke Unterstützung des heimischen Publikums.

Krostitzer SV II – SV Bad Düben II   Sa., 09.03., 12 Uhr, SH Oberschule

Sollten aufmerksame Leser ein leichtes Déjà-vu verspüren, kommt dies nicht von ungefähr. Die männlichen Reserven aus Krostitz und Bad Düben standen sich schließlich bereits am vergangenen Wochenende im Brauereidorf gegenüber. Mit 3:2 fuhren die favorisierten Kurstädter einen äußerst holprigen Sieg ein. Beim vor der Tür stehenden Rückspiel soll die Tendenz bestätigt werden, ein Zähler mehr darf jedoch gern aufs Dübener Konto wandern.

Der KSV steht mit dem Rücken zur Wand, benötigt als Tabellenvorletzter jedes Pünktchen, um im Kampf um den Klassenerhalt überhaupt noch ein Wörtchen mitreden zu können. Dementsprechend kämpferisch präsentierte sich das Team von Spielertrainer Sebastian Walther im noch recht frischen Hinspiel kämpferisch und aufopferungsvoll in der Feldverteidigung. Das SVBD-Team um Kapitän Stefan Tiesies, welches erneut auf André Reichenbach (Sprunggelenksverletzung) und Michael Bock (Erkrankung) verzichten muss, sollte es also besser schaffen, den Kampf anzunehmen sowie die eigenen Chancen effektiver zu nutzen.

Um 12 Uhr wird eines der wohl letzten Spiele in der alten Krostitzer Schulsporthalle (Parkstraße) angepfiffen – mit Sicherheit das letzte Krostitz-Düben-Duell.

„Einfach perfekt gelaufen“

Post by Phillipp

Bad Düben/Dresden/Leipzig. Besser hätte das zurückliegende Wochenende für die Bad Dübener nicht laufen können. Die Kreisklasse-Mädels bezwingen die LSG Löbnitz mit 3:2 im Kreispokal-Viertelfinale, unsere Sachsenliga-Holzbuben fahren einen wichtigen Sieg ein und auch die Bezirksklasse-Damen können ihre Pflichtaufgabe lösen.

SV Bad Düben II – LSG Löbnitz                          3:2 (15, -14, -11, 15, 10) 120 min.

Das absolute Highlight des Wochenendes lieferten bereits am Freitagabend die Mädels der zweiten Mannschaft. Nach zwei Stunden Kampf kegelten Kapitänin Helena Hofmann und Co. die LSG Löbnitz überraschend aus dem Kreispokal. Chancen durfte sich das Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs durchaus ausrechnen. Dass es am Ende zu diesem hart umkämpften Fünf-Satz-Erfolg kommt, war dann allerdings doch etwas unerwartet.

Dabei war der Sieg vollkommen verdient. Mit hoher Einsatzbereitschaft, guter Bewegung und der nötigen Geduld in der Offensive spielten die Kurstädterinnen die Gäste im ersten Durchgang förmlich an die Wand. Mit dem ersten Seitenwechsel übernahmen die erfahreneren LSG-Spielerinnen das Heft in die Hand, zogen mit zwei deutlichen Satzerfolgen vorbei. Im Ligabetrieb wäre das Duell beendet gewesen. Der Pokalmodus macht‘s möglich, die Hoffnungen waren noch nicht begraben.

Die jungen Bad Dübenerinnen zeigten Moral, pushten sich gegenseitig und machten den vielumjubelten Einzug ins Halbfinale klar. Dort wartet entweder Kreisklasse-Spitzenreiter FSV Eilenburg oder Titelverteidiger SV Roland Belgern, die am 11. März aufeinander treffen. Aber hey, der Pokal und seine eigenen Gesetze. In der Liga geht es am 17. März weiter: in Eilenburg gegen den FSV und den GSVE Delitzsch III.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Jaqueline Volkmann, Katharina Sagmeister, Wilhelmine Stollberg, Josephine Sieg, Kim Schönberger und Fina Kähmke

SV Motor Mickten – SV Bad Düben             0:3 (-22, -26, -22) 80 min.

Den ersten Lacher hatten die Gäste aus der Heide bereits vor dem ersten gespielten Punkt sicher. Zuspieler Frank Baumgarten verfolgte die Partie mit Männerschnupfen vor dem heimischen Live-Ticker. Bedeutet: Florian Schreiber übernahm erneut ersatzweise den Part des Regisseurs. Zusätzlich kam Kevin Phillipp aus der Bezirksliga-Reserve als Backup mit nach Dresden. Um es vorweg zu nehmen: Phillipps einziger konstruktiver Beitrag an diesem Tag blieb das entscheidende 1:0 im Erwärmungs-Kick für die junge Garde. Nun zum Kuriosum: Dem Zuspiel-Roulette nicht genug, vertauschte Spielertrainer Thomas Haack auf dem Aufstellungszettel noch die Nummern. Plötzlich fand sich Sascha Baumgart auf Position 1 wieder. Das Zuspiel beim ersten Ballwechsel übernahm obendrein noch Jens Andrä. Warum einfach,...

Die Begegnung ist schnell zusammengefasst: Mickten hatte wenig zu verlieren, spielte daher trotz fünf Sätzen in den Beinen ganz stark auf. Auch weil Bad Düben stets bis zur Chrunchtime oft zu unentschlossen agierte. MoMi-Kapitän Bastian Deutschmann, der in der vorherigen Begegnung sowie beim Einschlagen noch eindrucksvoll die Murmel malträtierte, fand gegen den Dübener Block gar kein Mittel, dafür bekamen die Holzbuben Außenangreifer Jakob Nahr selten in den griff. Die „Motoren“ führten in jedem Satz mit ein bis zwei Punkten. In der Endphase zogen die Kurstädter jedoch kurz und gnadenlos an. Haack wechselte zudem munter durch, schickte nacheinander David Wächter, sich selbst und Diagonal-Waffe Daniel Lange auf die Bank. Mickten machte nur acht Zähler weniger, gab dafür aber auch drei Sätze mehr ab. Symptomatisch für das Spiel war wohl der letzte Ball im zweiten Durchgang. In einer Schlussphase, geprägt von ständigen Führungswechseln, spielt Schreiber bei eigenem Satzball einen Notpass auf Jens Andrä auf Position 5. Dieser springt (und sauber) kurz vor der 3-Meter-Linie ab. Mickten lässt Block und Feldverteidigung einfach weg, wodurch der Ball ungehindert bei fünf Metern einklatschen konnte. Da half auch alles Monieren nicht. MoMi orientierte sich wohl an der falschen Linie – auf Längsfeld wäre das vielleicht nicht passiert...

Das Spitzen-Trio ist auf die Zielgerade eingebogen. Bad Düben spurtet mit 30 Zählern vornweg. Der TSV Leipzig 76 ließ daheim gegen die SSV St. Egidien einen Zähler liegen, ist jetzt bei 25. Dahinter lauert der VC Zschopau II mit 24 Punkte. Alle drei haben noch vier Matches vor der Brust. Am 10. März kommen Zschopau und Kreuzschule Dresden nach Nordsachsen.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Sascha Baumgart, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Tim Bomsdorf, Constantin Schneider und Kevin Phillipp

L.E. Volleys V (SSR) – SV Bad Düben                1:3 (-8, -19, 21, -14) 94 min.

Trainerin Susanne Windisch musste im Leipziger Stadtteil Eutritzsch gleich auf fünf Akteurinnen verzichten. Da Kapitänin Sophia Schaffernicht, Juliane Heßler, Sandra Grundmann, Luisa Beutelrock und Barbara Schneider berufs-, verletzungs- und urlaubsbedingt sowie aus höchst erfreulichen Gründen passen mussten, wurde mit Helena Hofmann aus der zweiten Mannschaft eine Jugendspielerin nominiert, um wenigstens spielfähig zu sein. Libera Carmen Drefs zog sich zudem das normale Trikot über. 6 plus 1 war dann doch zu riskant.

Lediglich im dritten Akt verloren die Muldestädterinnen etwas den Faden gegen die Nachwuchtalente der L.E. Volleys V. Ansonsten fuhren die Windisch-Damen souverän ihren achten Saisonsieg im zwölften Spiel ein. Damit klettert der SVBD wieder zurück auf Aufstiegsrang zwei. Der BBV Wurzen folgt mit zwei Punkten weniger, aber auch zwei Spielen mehr dahinter. Weiter geht es am 2. März beim SV Stahl Brandis. Unter Umständen ist bis dahin auch der Captain wieder an Bord.

Für den SV Bad Düben spielten: Sara Vogelweider, Carmen Drefs, Maria Krafczyk, Caroline Monien-Lange, Sina Franke, Julia Tröbs und Helena Hofmann

„Damen weiter auf Erfolgskurs“

Post by Phillipp

Brandis/Krostitz/Delitzsch. Auch am jüngsten Wochenende konnte sich die Bilanz der Bad Dübener Volleyballer sehen lassen. Die Bezirksklasse-Damen festigten mit einem nervenstarken Auswärtssieg in Brandis Rang zwei und die Bezirksliga-Männer gaben diesen trotz Derbysieg ab. Am Sonntag holten die Kreisklasse-Damen zumindest einen von zwei möglichen Siegen.

SV Stahl Brandis – SV Bad Düben                     1:3 (-20, 27, -25, -22) 122 min.

Wer dachte, der Schwung der Bad Dübener Aufstiegsheldinnen sei mit dem rabenschwarzen Heimspieltag Anfang Februar endgültig verschwunden, sieht sich nun genauso endgültig getäuscht. Nach dem 3:1-Arbeitssieg gegen die jungen Tabellenschlusslichter der L.E. Volleys V (SSR) am letzten Spieltag überzeugten die Schützlinge von Trainerin Susanne Windisch nun auch beim Auswärts-Härtetest in Brandis. In den einzelnen Sätzen äußerst eng, aber verdient fuhr das Team um die wieder genesene Kapitänin Sophia Schaffernicht den neunten Saisonsieg ein.

So langsam aber sicher kristallisiert sich in der überaus engen Spielklasse auch eine Tendenz heraus: Angeführt vom Tabellenführer SV Tresenwald Machern (14 Spiele, 34 Punkte) kämpfen Bad Düben (13 Sp., 27 Pkt.), die TSG Markkleeberg 1903 V (14 Sp., 24 Pkt.), der BBV Wurzen (14 Sp., 22 Pkt.) und der SV Sachsen Delitzsch 1994 (13 Sp., 22 Pkt.) um die beiden zum Bezirksliga-Aufstieg berechtigenden Plätze. Dahinter wollen der Krostitzer SV (13 Sp., 17 Pkt.), die VSG Leipzig Nord (14 Sp., 17 Pkt.), Brandis (13 Sp., 16 Pkt.) und der SV Reudnitz III (14 Sp., 16 Pkt.) dem Abstieg entgehen. Die Leipziger Volleys liegen abgeschlagen auf Rang zehn, haben dank Sonderspielrecht mit dem Klassenverbleib allerdings ohnehin nichts zu tun.

Am 23. März werden die Windisch-Damen versuchen, den Abstand auf die Verfolger aus Wurzen noch etwas zu vergrößern. Dann geht es schließlich in die Keksstadt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Julia Tröbs, Sara Vogelweider, Luisa Beutelrock, Caroline Monien-Lange, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

Krostitzer SV II – SV Bad Düben II                   2:3 (18, -19, 18, -20, -9) 105 min.

Die Bezirksliga-Männer von Spielertrainer Kevin Phillipp haben ihren achten (mit den mitgezählten 3:0-Wertungen gegen Sachsen Delitzsch brutto: zehnten) Saisonsieg eingefahren. Das ist die gute und wichtige Nachricht. Der Weg dahin war ausgesprochen unangenehm und stolprig. Mag man es auf die frühe Spielzeit (Samstag 10 Uhr) oder auf die überschaubare Trainingsbeteiligung des Vorabends schieben, fest steht: Die Kurstädter riefen eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen ab. Der Krostitzer SV II, als Tabellenvorletzter mit dem Rücken an der Wand, präsentierte sich dagegen kampfstark, eingespielt und fleißig in der Verteidigung. Bad Düben musste auf André Reichenbach, Michael Bock, Sirko Lange und Martin Hönemann verzichten, hatte demnach auf Außen keine Wechselmöglichkeit, die es hier und da vielleicht gebraucht hätte. Die Bewegung in der Feldabwehr wurde nicht angenommen, freie Angriffe kläglich vergeben und Blöcke schlampig ausgeführt. Dass das Ergebnis am Ende des Tages doch noch zur guten Nachricht wurde, lag an einer Krostitzer Truppe, der zunehmend die Puste ausging.

Durch den anschließenden 3:1-Erfolg des SV Stahl Brandis zogen diese mit besserem Satzverhältnis an Phillipps Bands vorbei. Beide Teams lauern nun mit 29 Punkten aus 13 Partien auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters GSVE Delitzsch III (12 Spiele, 30 Punkte). Nächste Möglichkeit, im Rennen zu bleiben, bietet sich bereits am kommenden Samstag. Dann ist der SVBD erneut in Krostitz gefragt. Das zeitnahe Rückspiel wird dann zumindest 12 Uhr angepfiffen...

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Tobias Stadler, Martin Zeidler, René Hellwig, Stefan Dieter Deinert, Kevin Phillipp, Andreas Güttner und Stefan Nordt

SV Bad Düben III – GSVE Delitzsch III              1:2 (22, -15, -5)

SV Bad Düben III – SSV 1952 Torgau               2:0 (20, 24)

Der erfolgreiche Tiebreak-Krimi vom Donnerstagabend hing der einen oder anderen Spielerin sicher noch in den Knochen, als es am frühen Sonntagmorgen zum Doppel-Nachholspieltag Richtung Delitzsch ging. Stark aufspielende Gastgeberinnen der jungen dritten Mannschaft der GSVE erkämpften sich dort einen verdienten Drei-Satz-Erfolg gegen die Favoritinnen aus der Kurstadt. Nur knapp 60 Stunden nach dem Pokal-Viertelfinale ging es dann noch erneut gegen den SSV 1952 Torgau. Glücklicherweise mussten die Elbstädterinnen das identische Pensum bewältigen. Die Damen von Kapitänin Andrea Schulz siegten erneut, diesmal mit 2:0 und festigten somit Rang drei.

Der nächste Spieltag steht am 17. März an. In Eilenburg stehen die SVBD-Damen dann dem FSV Eilenburg II und dem SV Roland Belgern gegenüber.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Jana Schlaak, Simone Piatyschek, Victoria Wieland, Daniela Sieg, Maria Burkhardt, Marion Lange, Anja Börner, Susanne Petersohn und Ines Burkhardt

„Volldampf mit Hackepeter“

Post by Phillipp

Colditz/Torgau. Die Bezirksliga-Männer der Bad Dübener Volleyballer haben sich im zweiten Jahr hintereinander sowie zum dritten Mal in den letzten vier Saisons für das Final Four des Bezirkspokals qualifiziert. Das Glück verließ dann am Sonntag jedoch die Kreisklasse-Damen, die sich geschlagen geben mussten.

GSVE Delitzsch III – SV Bad Düben II               1:3 (18, -16, -24, -18) 91 min.

VV DJK Colditz II – SV Bad Düben II                0:3 (-14, -12, -12) 55 min.

Die einstündige Reise ins verschneite Colditz am Samstagmorgen hat sich für die Bezirksliga-Männer um Spielertrainer Kevin Phillipp gelohnt. Trotz einigen Ausfällen, darunter die beiden Zuspieler Stefan Nordt und Tobias Stadler sowie Außenangreifer Martin Zeidler, sollte das Ticket zum Bezirkspokal-Final-Four gelöst werden. Das haben die verbliebenen Kurstädter mit Bravour geschafft.

Im ersten Spiel des Tages flogen die ebenfalls ersatzgeschwächten Bezirksliga-Spitzenreiter vom GSVE Delitzsch III in 50 Minuten über den gastgebenden Kreisligisten VV DJK Colditz II (25:12, 25:13, 25:15). Gestärkt mit leckeren Hackepeter-Brötchen stand im Anschluss das Duell der beiden Favoriten an. Delitzsch ohne Zuspieler Ronny Künzel, Mittelblocker Tim Zscheyge und Außenangreifer Stefan Küster, dafür immer noch mit einer beachtlichen Truppe auf der Platte, gegen die wohl älteste Bad Dübener Mannschaft seit vielen Jahren. Phillipp, mit 28 Lenzen zeitweise der jüngste auf dem Feld, übernahm den Part des Regisseurs. Herauskam ein Spiel auf starkem Bezirks-Niveau. Krachende Angriffe, dunkle Blöcke und eine gummiwandartige Feldabwehr waren die Zutaten für den attraktiven Anschauungsunterricht. Nach dem ersten gewonnenen Durchgang waren Christian Wolffs Männer vom Lober sicher im Final Four, wollten das prestigeträchtige Kreisduell jedoch trotzdem für sich verbuchen – das war deutlich zu spüren. Beide Teams schaukelten sich emotional hoch und schenkten sich nichts. Bad Düben lief jeweils bis zur Mitte des Satzes knapp hinterher, um dann eindrucksvoll zum Endspurt anzusetzen. Großer Sport mit einem Altersdurchschnitt von 36,7 am Ende!

Das abschließende Match gegen Colditz wurde lediglich Formsache. Die wacker kämpfenden Hausherren waren vollkommen überfordert und meilenweit entfernt von einem Satzgewinn. Eine Überraschung blieb aus, der Zwei-Klassen-Unterschied war einfach zu deutlich. Glücklicherweise sind alle gesund geblieben, trotz mutwilligem Übertreten des gegnerischen Hauptangreifers. So nicht, Freundchen!

Das Final Four wird am 18. Mai (!) ausgetragen. Gegner im Halbfinale ist Ligakonkurrent Krostitzer SV II, der sich parallel überraschend klar dem Stadtligisten Turbine Leipzig II geschlagen geben musste. Die erfahrenen „Turbinen“ bekommen es dann mit dem GSVE III zu tun. Nächster Gegner in der Liga? Richtig, zweimal die Krostitzer, die am 2. und 9. März jeweils Heimrecht genießen.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, André Reichenbach, René Hellwig, Stefan Dieter Deinert, Martin Hönemann, Andreas Güttner und Michael Bock

SV Roland Belgern – SV Bad Düben II              2:0

SV Bad Düben II – SSV 1952 Torgau                0:2

Es hat erneut nicht sollen sein. Die Kreisklasse-Mädels der zweiten Mannschaft verlieren ihre beiden Spiele gegen den SV Roland Belgern sowie den SSV 1952 Torgau mit 0:2. Dabei war durchaus mehr drin für das Team vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs. Wilhelmine Stollberg übernahm den Part der abwesenden Jaqueline Volkmann als Zuspielerin. Die Aufregung war aus diesem Grund deutlich zu spüren.

Am 17. März geht es in Eilenburg weiter mit den Spielen gegen den FSV Eilenburg und den GSVE Delitzsch III.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Anna Vogelweider, Katharina Sagmeister, Johanna Witzke, Fina Kähmke, Wilhelmine Stollberg, Kim Schönberger und Josephine Sieg

LSG Löbnitz – SV Bad Düben III        1:2

SV Bad Düben III – FSV Eilenburg     0:2

Auch beim amtierenden Kreismeister war an diesem Tag irgendwie der Wurm drin. Gegen die LSG Löbnitz reichte es für die erfahrenen Damen der dritten Riege noch zu einem Tiebreakerfolg. Im Spitzenspiel gegen den FSV Eilenburg setzte es dann jedoch eine deutlich 0:2-Pleite. Die Möglichkeit, gegenüber der Konkurrenz weiter Boden gut zu machen, besteht am 3. März. An diesem Nachholespieltag geht es am Delitzscher Ehrenberg-Gymnasium gegen den GSVE Delitzsch III und den SSV 1952 Torgau.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Kati Poschmann, Daniela Sieg, Victoria Wieland, Jana Schlaak, Susanne Petersohn, Marion Lange und Simone Piatyschek