„Sahnetage“

Post by Phillipp

Bad Düben/Eilenburg. Sowohl die erste als auch die dritte Damenmannschaft der Bad Dübener Volleyballer konnten bei ihren jüngsten Auftritten jubeln. Die Bezirksklasse-Damen fegten die Gäste aus Reudnitz förmlich aus der Oberschul-Halle. Am Montagabend siegten zudem die Kreisklasse-Damen im Spitzenspiel.

SV Bad Düben – SV Reudnitz III        3:0 (12, 11, 15) 66 min.

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch erwischten bei ihrer Heimpremiere nach dem Aufstieg einen wahren Sahnetag. Mit einer der besten Leistungen überhaupt schickten die Kurstädterinnen in gewohnten Gefilden den Kontrahenten aus Leipzig unter die Dusche. Das Team von Trainer-Guru Rolf „Arnie“ Arnold hatte von Beginn an nicht den Hauch einer Chance.

Mit Sandra Grundmann, Julia Tröbs und Barbara Schneider fehlten gleich drei Akteure auf Seiten der Gastgeberinnen. Die vakante Mittelblock-Position nahm Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht ein, die an diesem Tag in beeindruckender Manier – größtenteils gewaltvoll – punktete. Die Windisch-Damen legten mit konstant starken Aufschlägen ins hintere Felddrittel den Grundstein für ihren Erfolg. Die Reudnitzerinnen hatten große Probleme, den Ball zu ihrer talentierten Zuspielerin Philin Dittrich zu bringen. Den Rest erledigte eine überragende Dübener Feldabwehr. Mit ausgezeichnetem Stellungsspiel brachte der SVBD seine gegnerischen Angreiferinnen förmlich zur Verzweiflung.

Mit den Saisonpunkten sieben bis neun bleibt Rang sechs zwar erhalten. Kapitänin Sara Vogelweider und Co. haben jedoch immer noch bis zu drei Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz. Nichtsdestotrotz verschafft dieser dritte Saisonsieg weiter Luft nach unten. Mit der gezeigten Leistung ist allerdings auch der Blick nach oben nicht unverschämt. Die Spitzenteams haben fünf bis sechs Punkte mehr auf dem Konto, jedoch auch schon sieben Spiele auf der Uhr.

Eins nach dem anderen: Passend dazu gastieren am 15. Dezember mit der TSG Markkleeberg 1903 V und dem BBV Wurzen die Tabellenzweiten und -dritten an der Mulde. Im Anschluss soll der Ouzo auf der Weihnachtsfeier schmecken.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Sina Franke, Luisa Beutelrock, Sophia Schaffernicht, Maria Krafczyk, Caroline Monien, Carmen Drefs und Juliane Heßler

FSV Eilenburg – SV Bad Düben III     0:2

Die „Erste“ legte vor, die „Dritte“ ließ sich nicht lumpen. Am Montagabend gewannen die Kreisklasse-Damen das nachgeholte Spitzenspiel bei Tabellenführer FSV Eilenburg mit 2:0 und schieben sich damit auf Rang drei. In der Eilenburger Belian-Sporthalle erwischten die gut aufgestellten Spielerinnen von Kapitänin Andrea Schulz einen guten Tag und brachten die Gastgeberinnen immer wieder in Bedrängnis.

Gleich vier Teams wurden in der Tabelle mit diesem vierten Saisonsieg im fünften Spiel geschluckt. Am kommenden Freitag wird in der Sporthalle der Bad Dübener Oberschule (Windmühlenweg 11) noch das vereinsinterne Duell mit den Mädels der zweiten Mannschaft nachgeholt, bevor das Wettkampfjahr am 16. Dezember in Torgau ein Ende findet. Gegner sind hier der FSV 02 Thallwitz und die LSG Löbnitz.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Annett Stänicke, Susanne Petersohn, Daniela Sieg, Simone Piatyschek, Kati Poschmann, Maria Burkhardt und Marion Lange

„Damen-Herzen schlagen höher“

Post by Phillipp

Krostitz/Belgern. Am vergangenen Wochenende waren ausschließlich und ausnahmslos die weiblichen Teams der Bad Dübener Schmetterer im Einsatz. Bei ihren Auswärtsfahrten konnten die Mannschaften Zählbares mit in die Kurstadt bringen.

Krostitzer SV – SV Bad Düben           0:3 (-19, -24, -22) 85 min.

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch haben die Kurvenlage überwinden und sind wieder voll in der Spur. Auf den 3:0-Auftaktkracher beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord folgte zwei durchaus deutliche Pleite beim SV Tresenwald Machern (1:3) und dem SV Sachsen Delitzsch 1994 (0:3). Mit dem jüngsten 3:0-Auswärtssieg bei Mitaufsteiger Krostitzer SV sind die Kurstädterinnen wieder im Soll.

Dabei waren die Vorzeichen erneut nicht die besten: Mit Barbara Schneider, Caroline Monien, Sandra Grundmann und Teamküken Luisa Beutelrock fehlten gleich vier Akteurinnen. Unterstützung fand man bei der Jugendspielerin Helena Hofmann, die die Personaldecke etwas engmaschiger machte. Beide Liganeulinge lieferten sich ein hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe, wussten beide doch um die Bedeutung diese Partie. In den heißen Phasen behielten die Muldestädterinnen jedoch stets die besseren Nerven. „Ein wichtiger Sieg“, schnaufte Windisch kräftig durch.

Mit nunmehr zwei Siegen und sechs Punkten aus vier Begegnungen kann man sich vorerst von der VSG Leipzig Nord (6 Sp., 3 Pkt.) und dem Krostitzer SV (5 Sp., 2 Pkt.) absetzen, die auf den Abstiegsrängen platziert sind. Der aktuelle Platz sechs ist gleichbedeutend mit dem Mittelfeld. Um dort auch punktetechnisch anzukommen und sich endgültig in der Spielklasse zu etablieren, kann bereits am kommenden Samstag (01.12.) nachgelegt werden – schließlich besteht bei der Anzahl der absolvierten Spiele noch Nachholbedarf. Dann laden die Windisch-Damen zur besten Kaffeezeit (14 Uhr) zum ersten Heimspiel nach dem Aufstieg ein. Erwartet wird die dritte Garde des SV Reudnitz, die derzeit fünf Punkte vor den Dübenerinnen auf Platz vier liegt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sara Vogelweider, Juliane Heßler, Sophia Schaffernicht, Sina Franke, Julia Tröbs, Helena Hofmann, Maria Krafczyk und Carmen Drefs

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben II  1:2 (23, -22, -12)

FSV 02 Thallwitz – SV Bad Düben II 2:0 (20, 17)

Kurz vor 11.45 Uhr war es endlich passiert. Nach drei Sätzen aufreibendem Kampf rangen die Mädels der zweiten Bad Dübener Mannschaft das junge Team des FSV Eilenburg II nieder. Mit 15:12 im entscheidenden dritten Satz. Vorausgegangen waren bereits zwei spannende Sätze, die die Kontrahenten brav untereinander aufteilten. Die Freude war freilich ausgesprochen groß. In der weit entfernten Stadthalle Belgern stand somit der erlösende erste Saisonsieg fest. Nach drei 0:2-Pleiten zu Saisonbeginn, bei denen man zumindest immer in einem Satz am Erfolg schnupperte, wurde das Team vom Trainerinnen-Duo Julia Tröbs und Sophia Schaffernicht für die harte Arbeit belohnt.

Auch im anschließenden Spiel gegen das Top-Team des FSV 02 Thallwitz zeigten Kapitänin Helena Hofmann und Co. eine ansprechende Leistung, konnten lange gut mithalten, ließen nach anfänglicher Führung im zweiten Durchgang jedoch zu viele Körner liegen. Egal, Lohn für die tolle Leistung war die Abgabe der roten Laterne an die Eilenburger. Am 7. Dezember wird das vereinsinterne Duell gegen die dritte Mannschaft nachgeholt. Geregelt geht es dann am 16. Dezember in Torgau weiter, wo das Wettkampfjahr abgeschlossen wird.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Helena Hofmann, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Jacqueline Volkmann, Katharina Sagmeister, Josephine Sieg, Wilhelmine Stollberg, Anh-Thu Fechner, Kim Schönberger und Lisa Seidel

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben III               2:1 (17, -16, 14)

GSVE Delitzsch II – SV Bad Düben III               1:2 (18, -21, -12)

Jede Serie reißt einmal! Nach saisonübergreifend 14 Siegen am Stück – zwischenzeitlich wurde immerhin nichts Geringeres als die Kreismeisterschaft gefeiert – jubelte bei einem Punktspiel der erfahrenen Damen der dritten Dübener Mannschaft wieder einmal der Gegner. Die letzte Niederlage lag über ein Jahr zurück: Am 12. November 2017 führte – ja genau – der SSV 1952 Torgau den letzten Misserfolg von Kapitänin Andrea Schulz und Co. zu.

Nun also wieder die Elbstädterinnen. Beide Teams lieferten sich einen ansehnlichen, hochspannenden Schlagabtausch. 14:16 im Tiebreak – das spricht für sich.

Das zweite Match gegen den GSVE Delitzsch II hatte es ebenso in sich. Nach verschlafenem ersten Akt tauten die Kurstädterinnen allmählich auf und holten den Sieg noch im Tiebreak an die Mulde. Der Grundstein für eine neue Serie? Wer weiß! In der nächsten Woche werden gleich zwei Spiele nachgeholt. Am 3. Dezember (Montag) geht es zu Spitzenreiter FSV Eilenburg und am 7. Dezember (Freitag) steht das erste vereinsinterne Duell gegen die junge zweite Garde an.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Daniela Sieg, Marion Lange, Victoria Glaser, Kati Poschmann, Susanne Petersohn, Simone Piatyschek und Maria Burkhardt

„Sachsenliga-Klassiker und Macherner Doppel“

Post by Phillipp

Dresden/Machern/Eilenburg. Am kommenden Wochenende sind ausnahmslos alle Bad Dübener Volleyball-Teams im Punktspielbetrieb am Netz gefragt. Während die Sachsenliga-Holzbuben zum Klassiker in die Landeshauptstadt reisen, treten beide Teams auf Bezirksebene nahezu parallel im Macherner Sportpark Tresenwald an. Außerdem müssen sich am Sonntag die Kreisklasse-Mädels gegen den Spitzenreiter beweisen.

USV TU Dresden II – SV Bad Düben             Sa., 10.11., 16 Uhr, SH Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium

Die Zeit zum Entspannen hält sich beim Sachsenliga-Spitzenreiter aus Bad Düben in Grenzen und das ist auch gut so. Da kommt man nicht in die Verlegenheit, die Seele baumeln zu lassen. Zumal am kommenden Samstag ein wahrer Klassiker der letzten Jahre auf dem Programm steht. Seit dem Bad Dübener Landesliga-Aufstieg im Jahr 2012 kreuzten die Kurstädter zehnmal die Schwerter mit dem USV TU Dresden II. Zehnmal waren es Top-Duelle um die vorderen Plätze. Das wird sich diesmal ändern.

Während die Holzbuben aus der Heide mit fünf Siegen aus fünf Spielen prächtig in das neue Spieljahr gestartet sind, hinken die Universitätssportler noch hinterher. 1:3 beim SV Reudnitz, daheim 2:3 gegen Aufsteiger SV Motor Mickten und 0:3 gegen SV Chemnitz-Harthau bedeuten ein mageres Pünktchen und die rote Laterne. Da die Anzahl der absolvierten Spiele innerhalb der Liga beträchtlich schwankt, darf dieser Momentaufnahme kein großer Stellenwert angedichtet werden, jedoch ist man derartige Ergebnisse von den erfahrenen TU-Reserve nicht unbedingt gewohnt. Ein Blick in die Mannschaftsliste verrät: Der Meister von 2017 befindet sich im weiteren Umbruch. Zwar sind die Namen der Routiniers noch zu finden, jedoch liest man auch den einen oder anderen Zugang aus der eigenen dritten oder vierten Mannschaft.

Und was sagt nun die Bilanz im Klassiker: In den ersten beiden Jahren entschied jeweils das Heimteam die Spiele für sich (1:3, 3:2, 3:2, 1:3 aus SVBD-Sicht), im Dübener Meisterjahr gab es zwei 3:0-Siege innerhalb von acht Tagen, im USV-Meisterjahr zwei Dresdner Siege (1:3, 2:3) und in der letzten Saison hatten wieder die Nordsachsen die Nase vorn (3:0, 3:2). Macht 6:4 für Bad Düben! Heiß umkämpft war es allerdings immer. Gegen einen Ausbau der Bilanz hätten Spielertrainer Thomas Haack und Co. sicher nichts.

Wie der SV Bad Düben in der Landeshauptstadt aufgestellt ist, bleibt noch unbeantwortet. Definitiv nicht mit am Start sein werden Zuspieler Frank Baumgarten (Beruf) und der Universale Sascha Baumgart (Urlaub). Ob die kränkelnden Tim Bomsdorf und Constantin Schneider wieder zum Kader stoßen, ist noch fraglich.

Die Partie findet in der Sporthalle des Dresdner Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (Haydnstraße 49) im Anschluss an das Stadtderby zwischen USV TU II und dem SV Kreuzschule Dresden – also gegen 16 Uhr – statt.

SV Tresenwald Machern – SV Bad Düben       Sa., 10.11., 16 Uhr, Sportpark Tresenwald

Nach dem Paukenschlag zum Saisonauftakt vor drei Wochen – da gewannen die Damen von Trainerin Susanne Windisch als Aufsteiger beim Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord in unter einer Stunde mit 3:0 – steht für die Bezirksklasse-Damen am kommenden Samstag der nächste Auswärtsritt bei einem Team, das aus der Bezirksliga kommt: dem SV Tresenwald Machern. Die Damen aus dem Sportpark Tresenwald (Gartenallee 8) laden ab 14 Uhr zum Derby mit dem Spitzenreiter BBV Wurzen. Im Anschluss – also gegen 16 Uhr – sind die Kurstädterinnen gefragt.

Die Machernerinnen holten in der Vorsaison fünf Siege in der Beletage des Bezirks, mussten aber dennoch mit großem Abstand zum rettenden Ufer die Segel streichen lassen. In dieser Saison ist das Team von Trainer Paul Weise recht gut gestartet. Nach der 1:3-Auftaktpleite bei den L.E. Volleys V (SSR) folgten zwei lupenreine Heimsiege gegen den SV Reudnitz III und den SV Sachsen Delitzsch. Zwei Erfolge aus drei Begegnungen bedeuten aktuell Rang vier in der durch die unterschiedlichen Anzahlen absolvierter Partien sehr aussageschwachen Tabelle.

Die Muldestädterinnen wollen logischerweise an ihren Auftakt anknüpfen. Mehr Spielpraxis liegt schließlich noch nicht vor. Ohne jeglichen Druck kann sich weiter Luft nach unten verschafft werden. Übrigens: Die letzten direkten Duelle stammen aus der Saison 2013/14. Da hagelte es zwei überaus deutliche Niederlagen für die Nordsächsinnen und Tresenwald stieg am Ende der Saison in die 1. Bezirksklasse auf.

SV Tresenwald Machern – SV Bad Düben II   Sa., 10.11., 17 Uhr, Sportpark Tresenwald

Gleicher Tag, gleiche Halle, nur wohl leicht zeitversetzt gehen auch die Bezirksliga-Männer auf Punktejagd. Die erste Partie des Tages zwischen Tresenwald und Sachsen Delitzsch war für 15 Uhr angesetzt. Da sich die Schokoladenstädter jedoch kurz vor Saisonstart noch zurückzogen, fällt dieses erste Spiel flach. Anpfiff zum Dübener Gastspiel ist trotzdem 17 Uhr! Da können die Damen vom Feld direkt klatschenderweise auf die andere Hallenseite wechseln...

Anders als beim schönen Geschlecht sind die Macherner Herren Aufsteiger. Auf die knappe 2:3-Heimniederlage gegen die L.E. Volleys IV (SSR) folgte ein klarer 3:0-Sieg beim Krostitzer SV II vor zwei Wochen. Der SVT ist eine seit vielen Jahren eingespielte und aktuell sehr fruchtbare Truppe (Grüße an H.S.V.), die in dieser Saison auch wieder auf ihren reiselustigen Kapitän Stefan Vieweg setzen kann. Zudem bringt Karsten Ceschia jahrelange höherklassige Erfahrung mit aufs Feld. Das letzte direkte Aufeinandertreffen zeugt aus der Bezirksklasse-Saison 2015/16. In Bad Düben gab es eine umkämpfte 1:3-Pleite für den SVBD, in Machern folgte wenig später eine bitterböse Klatsche.

Bei den Gästen wird sich am Samstag erstmals die Personalsituation etwas entspannen. Bis auf Michael Bock und Alexander Becker stehen Spielertrainer Kevin Phillipp ziemlich alle Kräfte zur Verfügung. Erstmals dabei sein wird auch ein alter Bekannter: Andreas Güttner besitzt seit Mittwoch wieder einen gültigen Spielerpass für den SV Bad Düben. Nach rund 20 Jahren beim Krostitzer SV und zwei Sachsenmeistertiteln will es der 45-Jährige noch einmal bei seinem alten Heimatverein wissen. Als Verstärkung für den dünn besetzten Mittelblock kommt der Routinier wie gelegen.

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg                      So., 11.11., 9 Uhr, Belian-Halle Eilenburg

Sonntag ist Kreisklasse-Zeit! Heißt für die jungen Mädels der zweiten Garde: Ab nach Eilenburg. Um 10 Uhr steht in der hiesigen Belian-Halle (Belianstraße) der Härtetest gegen den aktuellen Tabellenführer des FSV Eilenburg an. Vier Spiel, vier Siege – darunter zwei Tiebreak-Erfolge gegen den GSVE Delitzsch II und den FSV 02 Thallwitz – lautet die Bilanz der Papierstädterinnen. Das junge Team um die Trainerinnen Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs warten noch auf den ersten Satzerfolg. In den beiden bisherigen Begegnungen gegen GSVE II und die LSG Löbnitz war man zweimal bereits nah dran.

Eigentlich waren auch das vereinsinterne Duell sowie das Spitzenspiel Eilenburg gegen Bad Düben III angesetzt. Diese wurde jedoch auf eine Trainingszeit in der Woche verlegt (03.12. in Eilenburg und 07.02. in Bad Düben).

„Ein qualvoller November-Tag“

Post by Phillipp

Zschopau/Delitzsch/Krostitz/Belgern. Das letzte Wochenende hielt keine Glanzstücke für die Bad Dübener Volleyballer bereit. Die Sachsenliga-Holzbuben mussten im Erzgebirge ein empfindliche Klatsche einstecken, die Bezirksliga-Reserve zittert sich bei den Delitzscher Grünschnäbeln zum Pflichtsieg und die Bezirksklasse-Damen kamen beim SV Sachsen Delitzsch unter die Räder.

VC Zschopau II – SV Bad Düben        3:0 (19, 19, 18) 70 min.

Wochenlang schwamm das Team von Spielertrainer Thomas Haack von einer Erfolgswelle zur nächsten. Am letzten Samstag kassierten die Sachsenliga-Holzbuben aus der Dübener Heide ihre erste Breitseite – und was für eine. Land unter im Zschopau. Sang- und klanglos sowie hochverdient hisste die zweite Garde des örtlichen VC ihre Segel. Nach drei kräftigen Zügen sprang der Spitzenreiter mit erhobenen Händen von der Planke ins kalte Nass der Erzgebirges.

Bei aller Eingespieltheit und Erfahrung kommt irgendwann der Punkt, wo der angespannten Personalsituation Tribut gezollt werden muss. Zuspieler Frank Baumgarten ist quasi seit Jahresbeginn berufsbedingt zu sehr eingespannt, absolvierte in dieser Saison gar erst einen Kurzeinsatz. Dazu fehlten Sascha Baumgart und der verlässliche Abwehrchef Henry Ungelenk urlaubsbedingt. Tim Bomsdorf, Constantin Schneider und Lukas Händler schleppten sich angeschlagen in die Motorradstadt. Ausreden über Ausreden? Nix da, Zschopau war einfach deutlich besser an diesem Tag. Der eigentliche Lieblingsgegner hatte immer Lösungen parat, war griffig, nutzte geschickt den Rückenwind gegen sichtbar angeknackste Gäste. Hinzu kam, dass die sonst so überragenden Hauptangreifer Jens Andrä und Daniel Lange nicht ihre besten Tage erwischten. Lange, der beim jüngsten Heimspieltag noch alles in Grund und Boden schoss, vermochte es gefühlt nicht einen Ball auf eben jenen Boden zu bugsieren. Die Annahme wackelte darüber hinaus in beträchtlichem Ausmaß. Ungelenk fehlte spürbar auf den eigenen 81 Quadratmetern. Haack feierte nach fast einjähriger Verletzungspause sein Comeback. Trotz heiterem Birkentrikot des Liberos wohnte er jedoch eher einer Trauerfeier bei.

Schuss vor den Bug zur rechten Zeit? Man wird sehen. Am 8. Dezember steht das letzte Spiel des Jahres an. Dann geht es zum SV Kreuzschule Dresden. Ein versöhnlicher Jahresabschluss würde der Laune beim anschließenden Partytrip durch die Landeshauptstadt sicherlich gut tun. Die Tabellenspitze bleibt weiterhin in Bad Dübener Hand. Der Vorsprung auf den neuen Zweitplatzierten aus Zschopau beträgt stattliche acht Zähler. Der VCZ hat jedoch noch drei Begegnungen in der Hinterhand.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Jens Andrä, Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Tim Bomsdorf, Lukas Ohrisch, Constantin Schneider und Thomas Haack

GSVE Delitzsch IV (SSR) – SV Bad Düben II                     1:3 (23, -12, -16, -21) 89 min.

Es ist ja aktuell närrische Zeit in den Karnevalshochburgen. In diesem Zusammenhang passt wohl der typisch rheinländische Ausspruch „Et is noch immer jot jejange!“ perfekt zum Gastspiel der Bezirksliga-Männer bei den Nachwuchstalenten des GSVE Delitzsch IV (SSR). Mit der mit Abstand schlechtesten Saisonleistung sicherte sich das Team von Spieltrainer Kevin Phillipp einen zittrigen Dreier in der Loberstadt.

Im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg beim SV Tresenwald Machern in der Vorwoche wurde ordentlich rotiert. Für den privat verhinderten Zuspieler Stefan Nordt rückte dessen Ersatzmann Tobias Stadler in den Startsechser. Andreas Güttner ersetzte René Hellwig, der gemeinsam mit Phillipp erst einmal auf der Bank Platz nahm. Für den Coach durfte André Reichenbach ran. Vom Start weg funktionierte jedoch rein gar nichts! Aufschläge landeten lustlos im Netz, Angriffe verfehlten das Ziel und die Sonne bereitete der Defensive reichlich Probleme. Kleine Korrektur: Phillipp für Stadler, um etwas Präsenz am Netz zu zeigen. Aus einem über zehn Punkte großen Rückstand wurde plötzlich nur noch einer. Den Delitzschern schlotterten spürbar die Knie. Jedoch passte es zum Dübener Auftritt, dass man den ersten Durchgang nicht mehr umbiegen konnte.

Die restlichen drei Sätze sind schnell erzählt. Bad Düben profitierte von Delitzscher Fehlern und stolperte so von Punktgewinn zu Punktgewinn. Ohne wirklich zu überzeugen, wurde der Pflichtsieg eingetütet. Mehr war auch nicht erwartet. Also schnell abhaken und weiter. Der Rest der Liga holt an den kommenden beiden Wochenenden mal ein paar Spiele auf und wird der Tabelle erstmals etwas Kontur verleihen. Noch stehen Phillipp und Co. mit zwölf Zählern auf Rang zwei, haben allerdings auch die meisten Matches absolviert. Tendenz: Könnte, muss sich aber nicht ändern. Weitere wichtige Punkte für eine ruhige Saison werden am 15. Dezember vergeben. Daheim geht es gegen Sachsenklasse-Absteiger Turbine Leipzig um Altmeister Sven Heimpold und den SV Tresenwald Machern.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Tobias Stadler, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, André Reichenbach, Andreas Güttner, Kevin Phillipp und René Hellwig

SV Sachsen Delitzsch 1994 – SV Bad Düben                   3:0 (23, 15, 17) 70 min.

Krostitzer SV – SV Bad Düben                                           Sa., 24.11., 14 Uhr, Sporthalle Krostitz

Die Bezirksklasse-Damen von Trainerin Susanne Windisch haben im dritten Saisonspiel ihre zweite Niederlage eingesteckt. Nach dem überraschend deutlich 3:0-Auftaktsieg gegen Bezirksliga-Absteiger VSG Leipzig Nord war sowohl bei Spitzenreiter SV Tresenwald Machern als auch gegen den SV Sachsen Delitzsch kein Kraut gewachsen.

Im ersten Satz hielten die Kurstädterinnen lang mit und den Ausgang offen. Das glücklichere Ende hatten die Gastgeberinnen jedoch für sich verbucht. In der Folge rannte das Windisch-Team ständig Rückständen hinterher, die es jedoch nicht mehr aufholen konnten. Somit stand die erste deutliche Pleite nach einer guten Stunde fest – schade, da vorher die VSG Nord klar mit 3:0 gewann. Es wäre also durchaus mehr drin gewesen.

Weiter geht es am kommenden Samstag (24.11.) beim Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Sowohl der Tabellenletzte vom Krostitzer SV als auch der Achtplatzierte vom SV Bad Düben stehen mit einem Sieg und drei Partien im unteren Teil der Tabelle. Der Verlierer dürfte sich früh in der Saison mit dem Rücken an die Wand gedrängt fühlen. Das Spiel beginnt um 14 Uhr in der Krostitzer Schulsporthalle (Parkstraße).

Für den SV Bad Düben spielten: Sina Franke, Sara Vogelweider, Julia Tröbs, Sophia Schaffernicht, Luisa Beutelrock, Juliane Heßler, Carmen Drefs, Maria Krafczyk

SSV 1952 Torgau – SV Bad Düben III               So., 25.11., 10 Uhr, Stadthalle Belgern

GSVE Delitzsch II – SV Bad Düben III               So., 25.11., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Als einziges Team in der Kreisklasse haben die Damen der dritten Dübener Garde erst zwei Spiele absolviert. Der Großteil der Liga hat sogar bereits sechs Duelle hinter sich. So verwundert es auch nicht, dass das Team von Kapitänin Andrea Schulz mit 4:0 Sätzen auf dem drittletzten Rang liegt. Es ist also an der Zeit, wieder etwas aufzuholen. Mit dem Tabellenzweiten vom SSV 1952 Torgau (4 Spiele, 3 Siege, 7:4 Sätze) und dem Fünften GSVE Delitzsch II (6 Spiele, 3 Siege, 8:7 Sätze) warten am kommenden Sonntag (25.11.) gleich zwei herausfordernde Aufgaben auf die erfahrenen Kurstädterinnen. Gespielt wird in der fernen Stadthalle Belgern (Mühlberger Straße). Erst beweisen sich die Dübener als Schiedsgericht, ab ca. 10 Uhr dann auch auf dem Feld.

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben II                  So., 25.11., 10 Uhr, Stadthalle Belgern

FSV 02 Thallwitz – SV Bad Düben II                So., 25.11., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Auch die Mädels der zweiten Dübener Mannschaft mussten bisher noch nicht so oft ran – dreimal, um genau zu sein. In Belgern steht unter anderem das Duell der beiden noch sieglosen Teams an. Gelangen dem FSV Eilenburg II in sechs Spielen zumindest drei Satzerfolge, warten die Schützlinge von Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs noch auf ihren ersten. Eins steht fest: Eines der beiden Teams wird am Sonntag mehr als nur einen Satzerfolg verbuchen können. Im Anschluss sind die Mädels um Kapitänin Helena Hofmann noch gegen den Tabellendritten des FSV 02 Thallwitz gefragt.

„Kontrollierte Ruhe“

Post by Phillipp

SV Bad Düben – SSV St. Egidien    3:0 (19, 22, 15) 69 min.

SV Bad Düben – TSV Leipzig 76     3:0 (20, 23, 18) 75 min.

Bad Düben. Die Sachsenliga-Holzbuben des SV Bad Düben haben sich in beeindruckender Manier an der Spitze abgesetzt. Mit zwei 3:0-Siegen gegen die SSV St. Egidien und den TSV Leipzig 76 bleibt die Weste auch nach fünf absolvierten Partien blütenweiß. Der Vorsprung zum neuen Tabellenzweiten SV Chemnitz-Harthau beträgt sechs Zähler, jedoch bei einem Spiel mehr auf der Uhr.

Dabei waren die Vorzeichen nicht unbedingt die besten. Mit Tim Bomsdorf, Constantin Schneider, Frank Baumgarten und Sascha Baumgart standen gleich vier Kräfte krankheits-, urlaubs- oder berufsbedingt nicht zur Verfügung. Zudem ist Spielertrainer Thomas Haack noch nicht vollends fit und nur im Notfall zu gebrauchen. Das Team stellte sich zu sechst plus Abwehrchef Henry Ungelenk also von selbst auf.

Die Begegnung ähnelten einander sehr. Beide Gegner spielten und hielten zwei Sätze lang gut mit. Die Gastgeber bestimmten jedoch das Tempo, verloren nie Ruhe und Kontrolle, machten über alle Positionen ordentlich Druck. Während Spielkapitän Jens Andrä verlässlich punktete, brachte einem die Klasse von Daniel Lange – das mittlerweile 31-Jährige immerhin nahezu ohne Training – durchaus ins Grübeln. Seine Angriffe, die nicht zum direkten Punktgewinn führten, waren an diesem Tag wohl an einer Hand abzuzählen. Hinzu kommt, dass sich „Aushilfs-Zuspieler" Florian Schreiber immer besser in seine Rolle hineinfuchst. Der junge Familienvater kann also doch nicht nur gut kicken... Die Mittelblocker werden spürbar häufiger bedient als zuletzt. Das bringt Variabilität, macht das Spiel undurchsichtiger und stärkt das Selbstvertrauen des jungen Lukas-Doppels. Nicht zu vergessen: David Wächter. Nicht (mehr) der auffälligste Angreifer, übernimmt er mittlerweile die Drecksarbeit, stabilisiert die Annahme, steht richtig, kämpft.

Hut ab vor dieser Leistung. Hält man das Niveau bis zum Frühjahr, wird es schwer für die Konkurrenz. Bereits am kommenden Samstag (10.11.) sollen die nächsten Punkte folgen. In der Landeshauptstadt steht ein kleiner Sachsenliga-Klassiker an. Die sonst so verlässlich starke zweite Garde des USV TU Dresden ist aktuell noch sieglos und Tabellenschlusslicht. Einem heißen Match sollte dennoch nichts im Wege stehen.

Für den SV Bad Düben spielten: Florian Schreiber, David Wächter, Lukas Händler, Daniel Lange, Jens Andrä, Lukas Ohrisch und Henry Ungelenk