„Furioser Jahresstart – doppelt ins Final Four“

Post by Phillipp

Leipzig. Die Bad Dübener Volleyballer hatten im Vorfeld bereits geliebäugelt. Am Ende ist es eingetreten: Beide Teams auf Bezirksebene schnappten sich ein Ticket für das Final Four des Pokalwettbewerbs. Während es die Damen äußerst nervenaufreibend gestalteten, wuppten die ersatzgeschwächten jungen Männer sehr entschlossen die kniffligen Aufgaben.

L.E. Volleys IV – SV Bad Düben         2:3 (-23, -21, 17, 17, -10) 127 min.

SV Bad Düben – SV Reudnitz II         1:3 (-7, -11, 22, -21) 91 min.

Die Damen von Trainerin Susanne Windisch mussten lange zittern. Am Ende hatten sich die Strapazen gelohnt. Der 3:2-Sieg über den couragierten Stadtliga-Spitzenreiter L.E. Volleys IV reichte, um den zweiten Platz zu belegen – auch weil sich die zweite Reudnitzer Garde im abschließenden Spiel gegen die Volleys als faire Sportler präsentierten und trotz bereits feststehendem Weiterkommen das Match nicht aus der Hand gaben. Weiterhin darf man sich freuen, dass Hauptangreiferin Sophia Schaffernicht nach ihrem Bänderriss im Sprunggelenk wieder mit auf der Platte steht. Mit Katja Vogelweider, Vanessa Wutzke und Jacqueline Volkmann vervollständigten auch drei Jugendspielerinnen aus der Kreisklasse das Team.

Im Halbfinale wartet mit Bezirksligist TSV 1862 Schildau ein wahrer Brocken auf die Muldestädterinnen. Parallel spielen dann der SV Stahl Brandis und Titelverteidiger SV Reudnitz II (beide 1. Bezirksklasse) um den Einzug ins Endspiel. Im Ligabetrieb geht es am kommenden Samstag (13.01.) weiter, wenn es in den Leipziger Stadtteil Lindenthal zum Tabellenvorletzten VSG Leipzig Nord II geht.

Für den SV Bad Düben spielten: Julia Tröbs, Sina Franke, Sophia Schaffernicht, Juliane Heßler, Carmen Drefs, Maria Krafczyk, Katja Vogelweider, Vanessa Wutzke und Jacqueline Volkmann

Turbine Leipzig II – SV Bad Düben II                                0:3 (-14, -15, -18) 58 min.

SV Bad Düben II – SV Sachsen Delitzsch 1994               3:0 (27, 24, 20) 70 min.

Balsam für die geschundenen Seelen: Während die Truppe von Spielertrainer Kevin Phillipp in der Liga zumindest punktetechnisch noch hinterherläuft, sorgt zum zweiten Mal in dieser Spielzeit der Pokal für willkommene Abwechslung. Auch wenn mit Kapitän Stefan Tiesies, Zuspieler Stefan Nordt, Mittelblocker Vinzenz Rummel, Libero Alexander Becker sowie die Außenangreifer Sirko Lange und Martin Hönemann gleich sechs Spieler fehlten, lief die Maschinerie auf Hochtouren – besonders gegen Dauerrivale Sachsen Delitzsch.

Bei Stadtligist und Gastgeber Turbine Leipzig II fehlten wohl ein paar Akteure. Der Außenseiter präsentierte sich völlig überfordert – leider auch in Sachen Spieltags-Catering – und kam folgerichtig in den beiden ersten Partien unter die Räder. Somit stand das Weiterkommen der Bezirksligisten aus Nordsachsen bereits vor der abschließenden Partie fest. Dennoch wurde sich im Prestigeduell nichts geschenkt. Den Kurstädtern gelang die viel umjubelte Revanche für die herbe Klatsche zuletzt in der Liga. Den Delitzscher Sachsen – bis auf den fehlenden Libero Tobias Knappe in Bestbesetzung – wurde taktisch clever der Zahn gezogen. Tobias Stadler bekleidete dabei komplett die Position des Regisseurs, sodass sich Phillipp – an diesem Tag Stammesältester – im Angriff austoben konnte. Stefan Dieter Deinert rückte auf die vakante Mittelblock-Position und machte dies mehr als ordentlich. Auf Diagonal konnte zudem Pierre Renner und Daniil Gorr überzeugen. Das Gesamtpaket stimmte, die Feldabwehr arbeitete nach Plan, Bälle wurden im „Sachsen-Style“ vom Boden gekratzt und der Block verdient ein ums andere Mal seinen Namen.

Als Viertelfinal-Turniersieger geht es am 5. Mai im Halbfinale gegen Ligakonkurrent SV Reudnitz II. Das andere Entscheidungsspiel ums Finale bestreiten Sachsen Delitzsch und Vorjahresfinalist SV Stahl Brandis. In der Liga geht es bereits am kommenden Samstag (13.01.) in heimischer Halle weiter. Ab 13 Uhr werden die Gäste aus Brandis und Dommitzsch erwartet. Der Rückenwind aus dem Pokal soll möglichst genutzt werden.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Kevin Phillipp, Tobias Stadler, Stefan Dieter Deinert, Pierre Renner, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Martin Zeidler und Daniil Gorr

„Rückkehr und Spieljahr versüßen“

Post by Phillipp

Bad Düben/Delitzsch/Belgern. Bis auf die Bad Dübener Bezirksklasse-Volleyballerinnen sind am kommenden Wochenende alle Schmetter-Teams am hohen Netz gefragt. Die Sachsenliga-Holzbuben kehren mit den Heimspielen gegen Zschopau und Hoyerswerda in die Bundespolizei-Sporthalle zurück, die Bezirksliga-Männer wollen mit einem Sieg im Klassiker endgültig zum Mittelfeld aufschließen und die Kreisklasse-Damen müssen am Sonntagmorgen nach Belgern reisen.

SV Bad Düben – VC Zschopau II                                      Sa., 09.12., 14 Uhr, SH Bundespolizei

SV Bad Düben – VF Blau-Weiß Hoyerswerda               Sa., 09.12., 16 Uhr, SH Bundespolizei

Die Sachsenliga-Holzbuben können ein hocherfolgreiches Sportjahr 2017 mit zwei abschließenden Heimsiegen vollenden. Nach der bitteren Doppel-Pleite zu Saisonbeginn, als man stark ersatzgeschwächt die beiden damaligen Kellerkinder SV Chemnitz-Harthau (1:3) und Post SV Dresden (0:3) daheim ziehen lassen und kurzzeitig eher Richtung Sachsenklasse schielen musste, legten die Kurstädter einen beeindruckenden Lauf hin. Einzig der spätere Meister USV TU Dresden II (2:3) konnte Ende Februar noch triumphieren. Seitdem gingen Kapitän Thomas Haack und Gefolge neunmal am Stück als Sieger vom Feld. Diese Serie soll ausgebaut werden. Dazu kommen mit dem VC Zschopau II und den VF Blau-Weiß Hoyerswerda zwei der Lieblingsgegner zum rechten Zeitpunkt. Schließlich verloren die Nordsachsen gegen keines der beiden Teams in den letzten fünf Jahren auch nur eine Ligapartie.

Mit der Rückkehr in die gewohnte Sporthalle der Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60) wird zudem die Rückrunde eingeläutet. Ab 14 Uhr fliegt der erste Ball gegen die Motorradstädter aus dem Erzgebirge. Zschopaus zweite Garde firmierte bis zum Vorjahr noch unter SV Schneeberg. Die jahrelang eingespielte Truppe um 2,12-Meter-Leuchtturm Andreas Riedel wurde von talentierten Perspektivspielern für Drittliga-Team aufgepeppt. Das Hinspiel ging mit 3:0 deutlich an den SVBD. Die Saison stand noch in Kinderschuhen, der neu formierte Gegner war noch nicht eingespielt. Das hat sich mittlerweile geändert, der VCZ rangiert auf Platz vier. Vorsicht ist geboten, auch wenn es sich um gern gesehene Gäste handelt.

Die blau-weißen Volleyballfreunde aus dem Sorbenland haben es in ihrer ersten Saison nach dem viel umjubelten Aufstieg offensichtlich schwer. Null Siege und nur ein mageres Pünktchen zieren die Haben-Seite von VF-Spielertrainer Alexander Philipp und Co. Auch die Rückkehr des starken Hauptangreifers Silvio Panoscha vom brandenburgischen Regionalligisten KSC ASAHI Spremberg brachte nicht den erhofften Erfolg. In der Hinrunde dominierten die Kurstädter unübersehbar, ließen dennoch einen Satz liegen. Den sympathischen Hoyerswerdaern ist der Klassenerhalt zu wünschen. Dennoch sollten sie die nötigen Zähler möglichst woanders holen.

Mit sechs Punkten würde die Haack-Kombo (16 Punkte, 18:6 Sätze) an Spitzenreiter Krostitzer SV (19 Punkte, 21:9 Sätze) vorbeirobben. Die Rüpel aus dem Bierdorf sind beim Regionalliga-Absteiger TSV Leipzig 76 gefragt. Es stellt sich also folgende Frage: Wer erlebt die Feiertage auf dem Thron?

SV Sachsen Delitzsch 1994 – SV Bad Düben II             Sa., 09.12., 16 Uhr, SH Grundschule Ost

Ein Klassiker zum Jahresabschluss! Die Begegnung des SV Sachsen Delitzsch (vormals ESV Delitzsch) gegen den SV Bad Düben II gab es in der jüngeren Vergangenheit sicherlich im zweistelligen Bereich und das geht im Kalenderjahr 2018 auch in Pokal und Meisterschaft so weiter. Daher wird es höchste Zeit, eine Regel zu brechen: Während im Pokal bislang immer die Bad Dübener die Nase vorn hatten, mussten sie sich in der Liga immer dem erfahrenen Team von Trainerfuchs Heinz Bressel geschlagen geben.

Für die Kurstadt-Reserve von Spielertrainer Kevin Phillipp geht es langsam aber sicher darum, mit Schwung in den Punktetopf zu fallen. Der Rest der stets engen Bezirksliga hamstert sich Spieltag für Spieltag in munterer Abwechslung die Siege hinein in die dicken Backen. Mit zwei Siegen aus den letzten drei Partien begann die Saison leider etwas verspätet. „Wir haben den Saisonstart teilweise sehr unglücklich total verpennt und sind jetzt in der Pflicht, wollen wir den Anschluss nicht verlieren“, weiß der Coach. Phillipp muss am Samstag mit Hauptangreifer Tim Bomsdorf (privat), Martin Hönemann (Armbruch) und Zuspieler Stefan Nordt (Erkrankung) auf drei Spieler verzichten. Dennoch sollen möglichst drei Punkte her. „Beide Teams kennen sich in- und auswendig. Da entscheiden kleinere Sachen“, sagt Kapitän Stefan Tiesies.

Die Delitzscher Sachsen verloren in der Vorwoche überraschend deutlich gegen den neuen Tabellenführer SV Reunditz II mit 0:3 (-16, -16, -17). Zur Erinnerung: Gegen Reudnitz feierten die Dübener vor vier Wochen mit 3:1 ihren ersten Sieg – so viel zum Thema Tagesform. Fest steht: Gespielt wird gegen 16 Uhr in der Sporthalle der Delitzscher Grundschule Ost in der Beerendorfer Straße 47 im Anschluss an das SVS-Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Leipzig 76 II.

SV Roland Belgern – SV Bad Düben II            So., 10.12., 10 Uhr, Stadthalle Belgern

SG Pristäblich – SV Bad Düben II                     So., 10.12., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Die Kreisklasse-Mädels vom Trainerinnen-Duo Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs treffen am kommenden Sonntag (10.12.) auf zwei Teams, mit denen sie durchaus gute Erinnerungen verbinden. In der Vorsaison holten die Muldestädterinnen gegen den gastgebenden SV Roland Belgern ihren ersten Satzgewinn. In dieser Spielzeit klappte es gegen die SG Pristäblich dann auch mit dem ersten Sieg im Punktspielbetrieb. Seitdem wird gewartet – auf Nummer zwei. Die SGP bildet punktgleich mit den Bad Dübenern das Tabellenende, die Rolandstädterinnen sind mit drei Siegen Fünfter. Klingt nach einer guten Chance für Nummer zwei.

Gespielt wird ab ca. 10 Uhr in der Stadthalle Belgern (Mühlberger Straße).

FSV Eilenburg II – SV Bad Düben III               So., 10.12., 9 Uhr, Stadthalle Belgern

SV Bad Düben III – GSVE Delitzsch II              So., 10.12., 11 Uhr, Stadthalle Belgern

Ebenfalls am Sonntag sind die viertplatzierten Kreisklasse-Damen in der Stadthalle Belgern gefragt. Bereits um 9 Uhr startet das Match gegen den siebtplatzierten FSV Eilenburg II. Als drittes Spiel der Dreier-Runde steht dann noch die Begegnung gegen den GSVE Delitzsch II auf dem Programm. Auch gegen Tabellenplatz acht sollten die Damen aus der Heide als Favorit ins Rennen gehen. Mit zwei Siegen könnten Kapitänin Andrea Schulz und Co. durchaus zum Spitzentrio Eilenburg/Torgau/Thallwitz aufschließen.

„Erfolge auf dem Zahnfleisch“

Post by Phillipp

Leipzig/Lobstädt/Delitzsch. Das letzte Wochenende konnte sich sehen lassen. Die Bezirksliga-Männer triumphierten beim Schlusslicht in Leipzig-Grünau. Eine Stunde später jubelten auch die stark ersatzgeschwächten Bezirksklasse-Damen mit Unterstützung von gleich drei Jugendspielerinnen in Lobstädt. Das erste Erfolgserlebnis unserer männlichen U16 gab es am Sonntag beim Satzgewinn gegen den GSVE Delitzsch.

TSV Leipzig 76 – SV Bad Düben II                     1:3 (23, -16, -15, -12) 79 min.

Der Dampfer kommt so langsam auf Touren. In der Vorwoche klappte es mit dem ersten Saisonsieg für die Bad Dübener Bezirksliga-Männer, am jüngsten Spieltag schipperte auch der erste Auswärtserfolg mit zurück an die Mulde. Beim noch punktlosen Tabellenletzten vom TSV Leipzig 76 II wurde die Pflichtaufgabe am Ende mehr als souverän gelöst. Einem verdusselten ersten Satzende folgten drei nie gefährdete Durchgänge in der Grünauer Gefriertruhe.

Mit Martin Hönemann (Speichenbruch), Zuspieler Stefan Nordt (muss noch Krankheit auskurieren), Mittelblocker Vinzenz Rummel, Sirko Lange, Pierre Renner (alle private Gründe) und Libero Alexander Becker (arbeitsbedingt) fehlten gleich sechs Akteure auf der so wichtigen Auswärtsfahrt. Spielertrainer Kevin Phillipp gab im mittlerweile angestammten Sechser Martin Zeidler den Vorzug vor Jugendspieler Daniil Gorr, um in Annahme und Feldabwehr die nötige Festigkeit reinzubringen. Dies zahlte sich über weite Strecken auch aus. Schnelle Kombinationen und gut platzierte Aufschläge brachten die unsicheren Gastgeber zudem immer wieder in Bedrängnis. Der Block arbeitete gegen einfallslose Gegner sehr solide und ermöglichte viele schnelle Punkte. Ende des zweiten Satzes kam Gorr für den seit Wochen angeschlagenen Hauptangreifer Tim Bomsdorf, im vierten Abschnitt begann der 17-Jährige für Außen-Pendant Zeidler. Kurz vor Toreschluss bekam auch Tobias Stadler noch Einsatzzeit als Regisseur für Phillipp.

Die Kurstadt-Reserve schiebt sich mit dem zweiten Spielgewinn auf Rang acht nach oben, verlässt dadurch erstmals die Abstiegszone. Großes Aber: Die nun neuntplatzierten L.E. Volleys IV können mit ihrem Sonderspielrecht nicht absteigen. Außerdem ist die Tabelle aufgrund sehr unterschiedlich absolvierter Spieleanzahl noch recht verzerrt. Fest steht: Weitere Punkte müssen dringend her. Am besten gleich am 9. Dezember, wenn der Klassiker beim SV Sachsen Delitzsch 1994 ansteht. Die Mitaufsteiger sind das Team der Stunde, stehen auf Rang drei und könnten sogar aus eigener Kraft an die Spitze springen. Soweit kommt‘s noch...

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Kevin Phillipp, Martin Zeidler, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Lukas Händler, Daniil Gorr und Tobias Stadler

Volksbank-Devils Lobstädt – SV Bad Düben   1:3 (-20, 16, -19, -12) 93 min.

Die Erleichterung im Anschluss war ähnlich groß wie die Ungewissheit vor der Partie. Der zehnköpfige Kader schmolz vor dem Gastspiel bei den Volksbank-Devils des TSV Lobstädt auf magere fünf Spielerinnen. Hilfe kam dieses Mal ausschließlich aus dem jungen zweiten Team. Vanessa Wutzke, Luisa Beutelrock und Jacqueline Volkmann, die als Libera agierte, hießen die drei Jugendspielerinnen aus der Kreisklasse-Team, die höherklassig randurften.

Mit Ausnahme vom zweiten Satz, als nichts klappen wollte und die Gastgeberinnen aus der Neukieritzscher Ortsteil verdient den Ausgleich erzwangen, konnte sich die mannschaftliche Leistung sehen lassen. Volkmann gewöhnte sich Ende des zweiten Durchgangs auch an die ungewohnte Position mit dem anderen Trikot. Beutelrock spielte auf Außen sogar durch und bestätigte die ordentliche Leistung vom Kurz-Debüt in Krostitz.

Am kommenden Wochenende steht eigentlich der bereits dritte Heimspieltag vor der Tür. Aus privaten Gründen wird die personelle Lage noch mehr angespannt. Da das Team ohnehin seit Wochen auf dem Zahnfleisch kriecht, bittet man den VV Nordstern-Leipzig und den SV Lok Engelsdorf IV SSR aktuell um Verlegung. Fehlen die Bezirksklasse-Damen also im nächsten Vorbericht, war die Verschiebung erfolgreich und es geht am 13. Januar bei der VSG Leipzig Nord II weiter. Vorher (06.01.) ist jedoch noch das Pokal-Viertelfinale angesagt.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitänin Sandra Grundmann, Sina Franke, Juliane Heßler, Caroline Monien, Julia Tröbs, Vanessa Wutzke, Luisa Beutelrock und Jacqueline Volkmann

SV Bad Düben U16 männlich             5. Platz

Unsere männliche U16-Mannschaft hat beim zweiten Turnierspieltag der Bezirksmeisterschaften ihren ersten Satz gewonnen. Der zweite Durchgang gegen den hoch favorisierten GSVE Delitzsch ging mit 25:23 an das Team vom Trainer-Duo Lukas Ohrisch/Felix Kempe. Für die junge Truppe um Kapitän Dimitri Gorr ist es die erste Wettkampfsaison überhaupt und nach dem Rückzug aus der Erwachsenen-Kreisklasse auch endlich ein Erfolgserlebnis, auf das sich aufbauen lässt. Die Konkurrenz, bestehend aus Turbine Leipzig, L.E. Volleys, VV DJK Colditz und GSVE Delitzsch, ist vielleicht noch ein oder zwei Nummern zu groß, aber der Anfang ist gemacht und der erste Punktgewinn nicht mehr zu nehmen.

Das nächste und bereits letzte Turnier – es wird unter den fünf Teilnehmern jedes Mal im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt – steigt am 17. Dezember in Colditz. Zum Jahresabschluss fährt das Team am 30. Dezember zusätzlich noch nach Mockrehna zum Anti-Weihnachtsspeck-Turnier des Dommitzscher SV Grün-Weiß.

Für die männliche U16 des SV Bad Düben spielten: Kapitän Dimitri Gorr, Philipp Bolduan, Franz Hielscher, John Janetzki, Hannes Oldenburg, Lukas Wieland und Sebastian Wolf

„Vom Krankenbett gesprungen“

Post by Phillipp

Glauchau/Torgau. Unsere Sachsenliga-Männer hatten am jüngsten Spieltag so ihre Mühe mit sich und den Aufsteigern von der SSV St. Egidien. Am Ende reichte es jedoch zur Fortsetzung der saisonübergreifend nun neun Spiele andauernden Siegesserie. In der Kreisklasse sprang ein Spielgewinn in drei Versuchen heraus.

Während der Partie bei Weitem nicht immer einer Meinung, nach dem Spiel ist alles vergessen: die erfolgreichen Holzbuben und das Kampfgericht.

SSV St. Egidien – SV Bad Düben      2:3 (-17, 17, 20, -17, -10) 119 min.

Wer den Auswärts-Auftritt der Bad Dübener Sachsenliga-Männer mit Holz im Herzen nun via Live-Ticker verfolgte, dürfte den einen oder anderen Gang in die Küche hinter sich gebracht haben. Es galt zu schauen, ob der Beruhigungstee bereits durch ist. Spielertrainer Thomas Haack und Gefolge durchlebten in der Glauchauer Krankenhaus-Sporthalle wie die gastgebenden „Tillinger“ eine wilde Achterbahnfahrt. Ein Spiel auf mäßigem Niveau punktete dagegen durch die immer wieder aufschwappende Spannung.

Bad Düben reiste ohne die berufsbedingt fehlenden Mittelblocker René Hellwig und Vinzenz Rummel sowie dem im Urlaub weilenden Florian Schreiber an. Am Morgen lunzte zudem André Reichenbach mit einem gewaltigen Männerschnupfen durch die müden Familienvater-Augen. Dem nicht genug, sorgte ein mit reichlich Bundesliga-Erfahrung ausgestatteter Spieler, dessen Name nicht erwähnt werden soll, für die wohl größte Hiobsbotschaft des Tages: Maskottchen „Holzi“ vergessen! Die Mannschaftskasse wird sich füllen... Die Kurstädter starteten mit dem angestammten Grundgerüst aus Jens Andrä auf Außen, Frank Baumgarten im Zuspiel, Captain Haack in der Mitte und Daniel Lange auf Diagonal. Dazu besetzte Constantin Schneider den Mittelblock und Jugendspieler Daniil Gorr wurde Vertrauen in der Außenannahme geschenkt.

Die Partie begann auf Augenhöhe mit leichten Egidiener Vorteilen. Beim 14:14 schlossen die Gäste auf, warfen den Turbo an und preschten auf und davon. Nach gutem Start im zweiten Durchgang waren plötzlich die Hausherren am Zug. Mit vereinten Kräften schraubte sich Bad Düben von 7:13 auf 14:14 zurück. Es folgten die ersten Gedanken an den heimischen Tee. Tilling jubelte zehnmal am Stück – 1:1. Ähnliches Bild im dritten Akt: Die SSV war nicht einzufangen, führte bereits 20:11. Kurze Zeit später ist Bad Düben wieder ran (18:20), die Puste war nach der Aufholjagd dann aber aus – 1:2. Glücklicherweise dann auch beim Aufsteiger um Spielertrainer Michael Albert. Der SVBD stellte um, brachte mit Sascha Baumgart und Lukas Ohrisch für Gorr und Schneider frische Kräfte. In der Folge spielten der Tabellenzweite aus der Heide seine Erfahrung aus, kam entschlossener zum Zug und sprang so mit einem beherzten Hopser vom Krankenbett. So ein Ingwer-Tee schmeckt nicht immer, hilft aber in den meisten Fällen.

Die Holzbuben von der Mulde bleiben also weiter ungeschlagen. Auch Spitzenreiter Krostitzer SV – hat ein Spiel mehr absolviert – musste über fünf Sätze gehen, ließ ein Zähler in Chemnitz liegen. Drei Zähler beträgt der Rückstand, der rein rechnerisch am nächsten Spieltag egalisiert werden könnte. Bad Düben (16 Punkte) empfängt zum Rückrunden-Start am 9. Dezember den Vierten vom VC Zschopau II (13) und das noch sieglose Tabellenschlusslicht VF Blau-Weiß Hoyerswerda (1), Krostitz (19) muss wie Verfolger und Vorjahres-Meister USV TU Dresden II (16) nach Grünau zum TSV Leipzig 76 (6).

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Thomas Haack, Frank Baumgarten, Daniil Gorr, Constantin Schneider, Daniel Lange, Jens Andrä, Henry Ungelenk, Lukas Ohrisch und Sascha Baumgart

SV Bad Düben II – SSV 1952 Torgau               0:2 (-9, -12)

SV Bad Düben II – GSVE Delitzsch II               0:2 (-24, -12)

Am vierten Kreisklasse-Spieltag schrammten die jungen Mädels der zweiten Bad Dübener Garde haarscharf an einem Satzgewinn gegen den GSVE Delitzsch II vorbei. Mit 24:26 mussten sich Kapitänin Vanessa Wutzke und Co. denkbar eng den Gymnasialen geschlagen geben. Die restlichen Sätze verliefen da schon etwas deutlicher. Abgeschossen hätte man sich jedoch keinesfalls, hieß es aus dem Trainerinnen-Team Sophia Schaffernicht/Julia Tröbs, die sich mit dem Gezeigten nicht ganz unzufrieden zeigten.

Nächste Chance auf Punkte wartet am 10. Dezember. In Belgern geht es gegen den gastgebenden SV Roland sowie die SG Pristäblich. Da sollte mehr drin sein.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitänin Vanessa Wutzke, Luisa Beutelrock, Helena Hofmann, Katharina Sagmeister, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Jacqueline Volkmann, Johanna Witzke und Josephine Sieg

SV Bad Düben III – SV Roland Belgern           2:0 (18, 11)

Die erfahrenen Damen der dritten Mannschaft fuhren am Sonntagmorgen für lediglich eine Partie nach Torgau. Grund: Die LSG Löbnitz bat verletzungs- und krankheitsbedingt kurzfristig um Verlegung. Dennoch gingen die Kurstädterinnen hochmotiviert in die Begegnung mit dem SV Roland Belgern und ließ dem direkten Verfolger nicht den Hauch einer Chance. Mit einem beherzten 2:0 wurden die Zähler sieben und acht eingefahren, die den vierten Platz erst einmal zementieren.

Für die Damen um Andrea Schulz geht es ebenso am 10. Dezember in der Belgerner Stadthalle weiter. Gegen den FSV Eilenburg II (8.) und den GSVE Delitzsch II (7.) dürften sie als Favoriten ins Rennen gehen.

Für den SV Bad Düben III spielten: Annett Stänicke, Susanne Petersohn, Daniela Sieg, Marion Lange, Jana Schlaak, Marika Göllner, Kati Poschmann und Simone Piatyschek

„In Bad Düben brennt noch Licht“

Post by Phillipp

Rote Jahne/Eilenburg. Na geht doch! Die Bad Dübener Bezirksliga-Schmetterer fuhren am vergangenen Wochenende ihren lang ersehnten ersten Saisonsieg ein, patzten jedoch im Anschluss gegen abgebrühte Leipziger Talente. Die Bilanz bei den Kreisklasse-Damen fiel ähnlich durchwachsen aus.

SV Bad Düben II – SV Reudnitz II                     3:1 (-21, 22, 19, 15) 110 min.

SV Bad Düben II – L.E. Volleys IV SSR              0:3 (-26, -22, -17) 81 min.

Die Kurstadt-Schmetterer sind aktuell vom Verletzungspech verfolgt. Erst erwischte es Katja Andrä von den Kreisklasse-Damen schwer am Knie, dann riss sich Sophia Schaffernicht aus der Bezirksklasse drei Bänder im Sprunggelenk und nun das: Beim Stand von 17:14 im ersten Durchgang des Spiels der Bezirksliga-Männer gegen den Tabellenzweiten SV Reudnitz II blieb Martin Hönemann nach einer erfolgreichen Rettungsaktion vor Schmerzen krümmend auf dem Hallenboden hocken. Der Ballwechsel lief weiter, Reudnitz machte letztendlich den Punkt. Erst dann bemerkten es die meisten. „Der ist durch“, rief der Außenangreifer unter den Augen seiner jungen Familie. Mit „der“ war sein Unterarm gemeint. Noch auf dem Spielfeld richtete Hönemann seine gebrochene, schiefstehende Speiche. Libero Alexander Becker hechtete genauso zum Ball, landete mit seinem kompletten Gewicht auf dem ausgestreckten Arm der quirligen Mitspielers. Die Partie wurde nach Rücksprache mit Schiedsgericht und Gegner kurz unterbrochen, um den Verletzten auf den Weg Richtung Krankenhaus mit dem Nötigsten zu versorgen. Gute und schnelle Genesung!

Der erste Saisonsieg rückte im Anschluss fast in den Hintergrund. Dabei zeigte das mittlerweile stark ersatzgeschwächte Team von Spielertrainer Kevin Phillipp unglaubliche Moral. Sirko Lange ersetzte Hönemann, Schocksatz eins ging noch in die Binsen. Fortan übernahm Bad Düben das Kommando. Den gut aufgelegten Mittelblocker Lukas Händler bekam Reudnitz nie in den Griff. Phillipp, der den noch immer erkrankten Zuspieler Stefan Nordt ersetzte, narrte die gegnerischen Blockreihen ein ums andere Mal. Der Rest wurde mit reichlich Willensstärke, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer guten Portion Ruhe auf dem Feld erledigt.

Ganz anderes Bild dann in der zweiten Partie des Tages: Durch den ersten Bezirksliga-Erfolg nach sechseinhalb Jahren ist offenbar so viel Anspannung abgefallen, dass die Luft völlig raus war. Coach Phillipp gab den Reservisten Pierre Renner (Diagonal) und Tobias Stadler (Zuspiel) Einsatzzeiten, rückte selber in die Außenannahme. Das Spiel wurde merklich träger, der Mumm fehlte auf Gastgeber-Seite. Die jungen Talente der L.E. Volleys IV zeigten dagegen – bemerkenswert in diesem Alter – eine erstaunliche Abgeklärtheit. Das Team von Trainerfuchs Jens Linkerhand behielt auch in engen Phasen die Übersicht und hatte mit dem überragenden Lorenz Deutloff sowie dem Delitzscher Karl-Erik Pöhnitzsch zwei nicht zu bremsende Punktelieferanten in ihren Reihen. Konzentration und Siegeswille sanken auf SVBD-Seite im Minutentakt, die Volleys fuhren so hochverdient den ersten Sieg ein – Chapeau! Aber es gibt ja noch ein Rückspiel.

Bereits am kommenden Samstag sind die Muldestädter erneut gefragt. Mit der Begegnung beim noch punktlosen Tabellenletzten TSV Leipzig 76 II wird der fünfwöchige Spielemarathon abgeschlossen. Ein deutlicher Sieg soll her, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

Für den SV Bad Düben II spielten: Kapitän Stefan Tiesies, Lukas Händler, Kevin Phillipp, Martin Hönemann, Stefan Dieter Deinert, Tim Bomsdorf, Alexander Becker, Sirko Lange, Pierre Renner und Tobias Stadler

FSV Eilenburg – SV Bad Düben II                      2:0 (13, 6)

SV Bad Düben II – FSV Eilenburg II                  0:2 (-15, -17)

Der Schwung vom ersten Punktspielsieg konnte leider nicht rübergerettet werden. Die Kreisklasse-Mädels vom Trainerinnen-Team Sophia Schaffernicht und Julia Tröbs unterlagen beiden Eilenburger Teams deutlich. Gegen den amtierenden Spitzenreiter war die Leistung der jungen Truppe noch ok, gegen die bis dato letztplatzierte Reserve aus der Papierstadt fehlte jedoch jeglicher Einsatzwille.

Ein gebrauchter Tag, der schnell abgehakt werden kann. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung gibt es am 26. November in Torgau – wieder mit einem Kontrastprogramm. Erst gegen den Tabellenzweiten und Gastgeber SSV 1952 Torgau, dann gegen das neue schlusslicht GSVE Delitzsch II. Die Dübenerinnen rangieren aktuell auf dem vorletzten Platz.

Für den SV Bad Düben II spielten: Luisa Beutelrock, Vanessa Wutzke, Anna Vogelweider, Katja Vogelweider, Johanna Witzke, Helena Hoffmann, Lea Drechsler und Jacqueline Volkmann

LSG Löbnitz – SV Bad Düben III                        0:2 (-15, -13)

SV Bad Düben III – SSV 1952 Torgau               0:2 (-25, -9)

Die Bilanz der dritten Damenmannschaft entpuppte sich am Ende als zweigeteilt. Während das Team von Kapitänin Andrea Schulz mit der LSG Löbnitz weniger Probleme hatte, zeigte sich Kreispokalsieger SSV 1952 Torgau als zu große Aufgabe. Der erste Satz ging in die Verlängerung, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Das glücklichere Händchen hatten am Ende jedoch die Elbstädterinnen. Über den zweiten Durchgang soll eigentlich der Mantel des Schweigens gehängt werden. Bad Düben brach völlig ein, es wollte einfach nichts mehr funktionieren.

Haken dran: Auch für die nun Viertplatzierten geht es am 26. November am Torgauer Wasserturm weiter. Gegner ist erneut Löbnitz. Außerdem treten sie gegen den direkten Verfolger SV Roland Belgern an.

Für den SV Bad Düben III spielten: Kapitänin Andrea Schulz, Jana Schlaak, Marion Lange, Susanne Petersohn, Marika Göllner, Kati Poschmann und Annett Stänicke