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Ein bezeichnender Abschluss
SV Bad Düben – TSG Markkleeberg 1903 III 3:0 (25, 22, 17) 80 min.
SV Bad Düben – SV Liebertwolkwitz 0:3 (-23, -17, -24) 74 min.
Bad Düben. Einen halbwegs versöhnlichen letzten Heimspieltag erlebten die Bad Dübener Bezirksliga-Damen. Auf Silber im Vorjahr folgte eine ernüchternde Spielzeit, die mit Rang sieben endet. Das stand bereits vorher fest. Vor heimischem Publikum reichte es jedoch noch einmal zu einem Erfolgserlebnis. Gegen die TSG Markkleeberg 1903 III gelang die Revanche für das deutlich verlorene Hinspiel (0:3) mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg. Anschließend fehlten gegen den SV Liebertwolkwitz dann doch die Körner, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ein bis auf den zweiten Durchgang knappes Match endete in drei Sätzen zugunsten der „Wolkser“.
In zwei Wochen, am letzten Spieltag beim SV Reudnitz II, sollen noch einmal alle Kräfte gebündelt werden. Gegen den Tabellenvorletzten wollen die Schützlinge von Trainerin Susanne Windisch nochmal punkte und mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause gehen.
SV Bad Düben | Kapitänin Sophia Pfennig, Sina Franke, Dörte Reichenbach, Kim Schönberger, Maria Krüger, Kristin Triebel, Fina Kähmke, Juliane Heßler, Wilhelmine Stollberg
L.E. Volleys III – SV Bad Düben 3:0 (25, 24, 19) 76 min.
Leipzig. Es wollte einfach nicht klappen! Die Sachsenliga-Holzbuben unterlagen am Sonntagnachmittag auch beim bisherigen Tabellenvorletzten der L.E. Volleys III mit 0:3. Damit beenden die Kurstädter ihren experimentellen Ausflug ins freistaatliche Oberhaus auf einer ernüchternden Position neun. Kurios ist, dass es nach jetzigem Stand dennoch für den Klassenerhalt reichen würde, hätte man es darauf angelegt. Da der VC Zschopau am letzten Spieltag dramatisch aus der Regionalliga abstieg, muss auch die Sachsenliga-Reserve der Motorradstädter runter – zwangsweise in die Sachsenklasse. Hier werden sie wieder auf den SVBD treffen, der bekanntlich bereits vorher freiwillig zurückzog und eine Etage tiefer den Neuanfang wagen wird.
Neuanfang deshalb, da sich das Gesicht der Bad Dübener „Ersten“ über den Sommer maßgeblich verändern wird. Zur Verdeutlichung: Aus der sonntäglichen Startformation bleibt mit Mittelblocker Alexander Salewski lediglich ein Spieler übrig. Den Rest zieht es weiter, beendet seine Karriere oder rückt glücklicherweise ins zweite (Bezirksliga-)Glied. Vor allem der letzte Sachsenliga-Auftritt von Urgestein Frank Baumgarten, der in Anerkennung seiner Leistungen vom gegnerischen Trainer noch ein letztes Mal zum MVP gewählt wurde und der bei seiner Auswechslung beim Leipziger Matchball reichlich Beifall erntete, stand im Fokus. Aber auch von Florian Schreiber, der mittlerweile seit zehn Jahren im SVBD-Trikot schmettert, Hauptangreifer Felix Hönemann, Leonard Strauch und Constantin Schneider müssen sich die treuen Fans der ersten Garde verabschieden. Hinzu kommt das Karriereende von David Wächter, der drei Wochen nach seiner schweren Verletzung im letzten Heimspiel frisch aus dem Krankenhaus auf Krücken den Weg in die altehrwürdige Leplayhalle fand. Dafür feierten im letzten Spiel Tobias Stadler aus der Reserve als Libero und Rückkehrer Nick Rudolph ihr Debüt in der Sachsenliga. Das könnte durchaus ein Blick in die Zukunft sein.
Und dennoch endete auch dieses Spiel – bezeichnend für die ganze Saison – sehr ernüchternd. In den ersten beiden Durchgängen waren es die „Grünschnäbel“ aus der Messestadt, die stärkere Nerven bewiesen, im dritten Satz war dann die Luft raus. Glückwunsch den hochtalentierten und sehr aufschlagstarken Burschen. Ihnen gehört die Zukunft!
Abschließend geht der größte Glückwunsch ins Sorbenland. Während die sympathischen VF Blau-Weiß Hoyerswerda gegen Leipzig noch den großen Matchball liegen ließen, steht deren Meisterschaft durch den parallelen Patzer des GSVE Delitzsch III gegen den SV Motor Mickten fest. Viel Erfolg in der Regionalliga!
SV Bad Düben | Kapitän Kevin Phillipp, Frank Baumgarten, Felix Hönemann, Constantin Schneider, Florian Schreiber, Leonard Strauch, Alexander Salewski, Tobias Stadler, Nick Rudolph, Dimitri Gorr, Martin Zeidler