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Ein Wochenende wie gemalt

SV Bad Düben II – SV Roland Belgern II 3:0 (10, 21, 19) 67 min.
Bad Düben. Großer Jubel zum Donnerstagabend: Nach 2023 und 2024 zogen die Bad Dübener Kreisklasse-Damen auch 2025, also zum dritten Mal in Folge ins Finale um den Kreispokal ein. Mit einem überzeugenden Auftritt schickten sie die jungen Spielerinnen des SV Roland Belgern II mit einem klaren 3:0-Sieg wieder auf die lange Heimreise. Im Endspiel am 12. April in der Delitzscher Erasmus-Schmidt-Sporthalle wartet nun der GSVE Delitzsch II, seines Zeichens Spitzenreiter in der Liga.
Die Damen um Kapitänin Kati Poschmann legten von Beginn an los wie die Feuerwehr. Dass die Gäste im ersten Durchgang noch im zweistelligen Bereich landeten, war durchaus schmeichelhaft. Dafür stabilsierte sich das Team von Trainerin Michalina Jäkel spürbar ab Satz zwei. Hier entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Kurstädterinnen aber den entschlosseneren Eindruck hinterließen. Der Sieg geht am Ende – auch in der Klarheit – völlig in Ordnung.
Im Ligaalltag geht es bereits eine Woche vor dem Finale weiter beziehungsweise wird die Punktspielsaison hier abgeschlossen. Ebenfalls in der Erasmus-Schmidt-Halle geht es hier darum, in den drei Partien gegen den GSVE Delitzsch II und III sowie die LSG Löbnitz den zweiten Tabellenplatz abzusichern.
SV Bad Düben II | Kapitänin Kati Poschmann, Anja Schlegel, Dörte Reichenbach, Andrea Schulz, Simone Piatyschek, Ulrike Brandt, Anja Börner, Sophia Schleichardt, Annett Stänicke, Susanne Petersohn, Daniela Sieg
SV Bad Düben – TSG Markkleeberg 1903 III 3:1 (23, -23, 17, 23) 104 min.
SV Bad Düben – VSG Leipzig Nord 3:1 (22, 21, -17, 20) 105 min.
Bad Düben. Für ein großes Ausrufezeichen sorgten abermals die Bad Dübener Bezirksliga-Damen. In heimischer Halle gelang gegen die beiden Tabellennachbarn der TSG Markkleeberg 1903 III und der VSG Leipzig Nord nicht nur die erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlagen. Mit den vollen sechs Punkte aus den beiden 3:1-Erfolgen setzten sich die Schützlinge von Trainerin Susanne Windisch kurz vor dem Schlussakkord auf Position zwei. Ein Platz auf dem Podium rückt damit immer näher.
Mit voller Kapelle bewiesen die Kurstädterinnen vor allem in der hart umkämpften Auftaktpartie gegen Markkleeberg die besseren Nerven. Drei der vier Sätze entschieden sich auf den allerletzten Metern. Die starke Leistung an diesem Tag riss auch in der zweiten Begegnung nicht ab. Verlor man zwei Wochen zuvor noch 0:3 im Leipziger Norden, drehte man den Spieß nun um und sicherte sich drei weitere wertvolle Zähler.
Am kommenden Wochenende kommt es in Leipzig zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Der ATV Volkmarsdorf 90 (15 Spiele, 31 Punkte) empfängt unter anderem die Bad Dübener Damen (16 Sp., 29 Pkt.). Auf den weiteren Plätze folgen der SV Reudnitz II (17 Sp., 28 Pkt.), der SV Reudnitz III (14 Sp., 27 Pkt.) und die Markkleebergerinnen (15 Sp., 24 Pkt.). Es bleibt spannend wie nie in der Bezirksliga.
SV Bad Düben | Kapitänin Sophia Pfennig, Sina Franke, Kim Schönberger, Fina Kähmke, Kristin Triebel, Juliane Heßler, Maria Krüger, Sandra Grundmann, Maren Grube, Wilhelmine Stollberg
SV Bad Düben – VfL Wildenfels 3:0 (19, 23, 10) 64 min.
SV Bad Düben – L.O. Volleys 3:1 (15, -20, 21, 15) 88 min.
Löbnitz. Großer Schreck, gefolgt von Hektik und Stress am Freitagnachmittag: Um Punkt 13.38 Uhr und damit ziemlich genau 24 Stunden vor dem großen Heimspieltag erreichte die Bad Dübener Sachsenklasse-Holzbuben die Nachricht, dass die Bundespolizei-Spielstätte aufgrund von kurzfristigem Eigenbedarf am Samstag nicht zur Verfügung steht. Geeignete Ausweichhalle in Bad Düben: Fehlanzeige! Spielfreie Wochenenden für eine potentielle Verlegung: Mangelware! Spielverschiebung auf Sonntag: nahezu unmöglich! Was tun? Die Telefonleitung von Kapitän Kevin Phillipp glühte. Fündig wurde er in Löbnitz. Die dortige halbrunde Sporthalle war in den 90er Jahren quasi sein zweites Zuhause, als Vater André hier früher für die LSG auf Punktejagd ging. Alte Kontakte rosten nicht und so wurde im Handumdrehen alles möglich gemacht. Ein großes Dankeschön an Thomas Bechtloff von der LSG Löbnitz sowie an die Gemeindeverwaltung.
Die Mühen hatten sich gelohnt. Erst fegten die Kurstädter den VfL Wildenfels mit einer Sahneleistung im Spitzenspiel von der Platte, dann erzitterten sie sich noch einen 3:1-Erfolg gegen die tapfer kämpfenden Schlusslichter der L.O. Volleys. Damit schieben sich Phillipp und Co. erstmals in dieser Saison auf Platz eins. Besser noch: Da man von der Anzahl der Spiele nun auch auf Augenhöhe mit der direkten Konkurrenz ist, klafft nun bereits eine kleine Lücke von vier Punkten auf die SSV St. Egidien und den VSV Eintracht Reichenbach. Wildenfels wurde sogar auf sechs Zähler distanziert.
Die Gastgeber zeigten sich vor allem in der ersten Partie beeindruckend fokussiert. Variables Angriffsspiel, druckvolle Aufschläge und vor allem die phänomenale Feldabwehr raubten den zwei Sätze lang sehr stark agierenden Gästen zunehmend den Nerv. Im zweiten Match ließ nach gutem Auftakt die Konzentration nach. Auf der Gegenseite kämpften sich die Limbacher bemerkenswert in die Partie zurück, erarbeiteten sich nötige Spielglück und holten sich hochverdient auch den zweiten Abschnitt. Der SVBD behielt jedoch den Kopf oben und übernahm zunehmend wieder die Regie – eine Trotzreaktion zum rechten Zeitpunkt.
Weiter geht es mit dem nächsten ganz wichtigen Duell am 5. April in Glauchau. Hier empfängt der Tabellenzweite der SSV St. Egidien zum Spitzenspiel.
SV Bad Düben | Kapitän Kevin Phillipp, Felix Hönemann, Lukas Ohrisch, Florian Schreiber, Tim Bomsdorf, Alexander Salewski, Frank Baumgarten, Martin Zeidler, Hannes Oldenburg, Dimitri Gorr, Constantin Schneider
SV Bad Düben II – SV Stahl Brandis 3:0 (16, 18, 21) 65 min.
SV Bad Düben II – Turbine Leipzig 0:3 (-20, -19, -21) 58 min.
Bad Düben. Auch die Bad Dübener Bezirksliga-Männer mussten aus genannten Gründen kurzfristig umdisponieren. Für die Reserve ging es wie in der Vergangenheit bewährt in die Turnhalle am Kirchplatz. Auf engen Platzverhältnissen konnte sich die Kurstädter gegen den Tabellenvierten vom SV Stahl Brandis klar mit 3:0 behaupten und verteidigten damit vor dem letzten Spieltag Platz zwei hinter dem bereits feststehenden Meister von Turbine Leipzig. Gegen den Titelverteidiger gab es im Anschluss nicht viel zu holen. Auch diese Partie endete nach drei Sätzen – jedoch zugunsten der Messestädter.
Bad Düben gab im wichtigen Spiel gegen Brandis sofort den Ton an und zeigte eine der besten Saisonleistungen. Die überraschend unmotiviert wirkenden Kontrahenten hatten im Spielverlauf nicht viel entgegenzusetzen, was sich auch im Ergebnis widerspiegelt. Gegen Turbine suchte man dagegen munter nach eigenen Chancen. Allen voran Gäste-Kapitän Eric Scholz machte diese jedoch verlässlich zunichte.
Der letzten Spieltag wird am 12. April ausgetragen. Hier führt der Weg für den SVBD zum SV Reudnitz III. Die auf den ersten Blick komplizierten Rechenwege lassen sich schnell auflösen: Gewinnt Bad Düben 3:0 oder 3:1, steht der Vizemeistertitel fest. Verliert man ebenso deutlich, könnte es unter Umständen noch auf Rang vier gehen. Auch wenn die Bad Dübener auf Holz stehen, darauf können sich sicherlich – in diesem Fall – verzichten.
SV Bad Düben II | Kapitän Stefan Tiesies, Stefan Nordt, Thomas Haack, Tim Rothfeld, Andreas Güttner, Stefan Dieter Deinert, Ricardo Güttner, Tobias Stadler, Stefan Klimczak, Sebastian Wolf, Martin Aé
SV Bad Düben – SV Lok Engelsdorf II 2:0 (21, 16)
SV Bad Düben – TSG Markkleeberg 1903 III 2:0 (15, 19)
SV Bad Düben – Volleys United 2021 0:2 (-23, -20)
SV Bad Düben II – TSG Markkleeberg 1903 IV 2:0 (0, 0)
SV Bad Düben II – TSG Markkleeberg 1903 II 0:2 (-13, -17)
SV Bad Düben II – Krostitzer SV III 0:2 (-18, -17)
SV Bad Düben II – Krostitzer SV 1:1 (-22, 21)
Krostitz. Die Bad Dübener U11-Jungs waren am vergangenen Sonntag mit zwei Teams beim zweiten Spieltag der Bezirksmeisterschaft in Krostitz am Start. Während Team I in der Endabrechnung der Vorrundenstaffel B auf Platz drei landete und sich damit souverän für die Finalrunde qualifizierte, konnte sich Team II im Vergleich zum ersten Turnier steigern und landete zumindest auf Rang acht. Damit geht es für Valentino Nöppel und David Moser in die Platzierungsrunde. Beides wird am 28. April in Engelsdorf ausgetragen.
Aber hinein ins Krostitzer Gewimmel: Der SVBD I gewann die ersten beiden Begegnungen souverän mit 2:0 und konnte sich somit einspielen für die dritte Partie gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Staffel, die Mädels der Volleys United 2021. Beide Teams zeigten von Anfang an viel Ballkontrolle und Übersicht, sodass die Zuschauer ein echtes Spitzenspiel geboten bekamen. Bis zum Stand von 22:21 waren die Kurstädter konstant in Führung und mussten sich dann durch kleine Unaufmerksamkeiten dennoch geschlagen geben. Die Enttäuschung über den ersten Satz war zu Beginn des zweiten Durchgangs noch nicht abgeschüttelt, weshalb durch Abstimmungsprobleme und etwas weniger Entschlossenheit in den eigenen Aktionen beim Stand von 1:5 die erste Auszeit her musste. Wachgerüttelt und mit neuem Selbstvertrauen hielten die Jungs nun wieder mit und es ging hin und her. Lange Ballwechsel und starke Rettungsaktionen wurden von den Zuschauern mit lautem Beifall gewürdigt. Leider blieb der Abstand bis zum Satzende nahezu konstant und auch ein letztes Aufbäumen mit mutigen Aufschlägen konnte die 0:2-Niederlage nicht mehr abwenden.
Der SVBD II hatte zunächst lange spielfrei, da die erste Begegnung gegen das nicht angereiste Team aus Markkleeberg mit 2:0 am „grünen Tisch“ gewannen. In den weiteren drei Spielen durften die beiden Jungs viel wertvolle Spielerfahrung sammeln, auch wenn die Erfolgserlebnisse zunächst auf sich warten ließen. Im Laufe des Tages wurden die erlernten Grundtechniken immer besser umgesetzt, wodurch der letzte Satz des Tages gegen die erste Mannschaft des Gastgebers schließlich verdientermaßen zum 1:1 gewonnen wurde.
SV Bad Düben | Timo Seypt, Pawel Brunn, Bela Schleichardt
SV Bad Düben II | Valentino Nöppel, David Moser