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Derby-Startschuss und Mammutaufgaben
Krostitzer SV II – SV Bad Düben II | Sa., 03.10., 14 Uhr, Neue Mehrzweckhalle
Krostitz. Am kommenden Samstag geben die Bad Dübener Bezirksliga-Männer endlich ihre erste Visitenkarte in der neuen Saison ab. Beim Krostitzer SV II steht direkt das erste Derby der Saison auf dem Programm. Los geht es gegen 14 Uhr in der Neuen Mehrzweckhalle (Parkstraße 8) im Anschluss an das Gastspiel der Sportfreunde DVS aus Dommitzsch.
Das Gesicht der „Zweiten“ hat sich im Sommer gehörig gewandelt. Aufgrund des großen Personalumbruchs in der Sachsenklasse-Mannschaft erhielt die Reserve zwangsläufig einen neuen Anstrich. Und der dürfte sich durchaus sehen lassen können: Mit Routinier Frank Baumgarten im Zuspiel, Mittelblocker Constantin Schneider und Diagonalangreifer Florian Schreiber rücken eine Reihe früherer Sachsenmeister ins zweite Glied. Zudem streift sich André Reichenbach nach mehrjähriger Pause künftig das Libero-Leibchen über. Mit Thomas Haack, Andreas Güttner, Stefan Tiesies und Stefan Nordt dominiert ab sofort Erfahrung im zweiten Team. Ergänzt wird die Truppe von Talenten aus dem Nachwuchs, die behutsam an das Niveau herangeführt werden sollen. So wechselte der 18-jährige Zuspieler Willi Köditz vom Bezirksliga-Aufsteiger SV Tresenwald Machern in die Kurstadt, wird in der zweiten Mannschaft geparkt und soll perspektivisch in die „Erste“ rücken. Des Weiteren empfiehlt sich der knapp 16-Jährige Richard Stollberg derzeit für den einen oder anderen Schnuppereinsatz bei den Erwachsenen und auch Martin Müller, der bislang nur im Freizeitbereich beim SV Jesewitz unterwegs war, macht einen vielversprechenden Eindruck.
Der KSV ist bereits in die Saison gestartet. Ohne den bisherigen Hauptangreifer Levi Sadowski, der hoch ins Regionalligateam rückte, tun sich die Bierdörfler noch schwer. Sowohl im Pokal als auch in der Liga gab es zwei 1:3-Niederlagen gegen die L.E. Volleys II. Durch einen 3:1-Erfolg gegen Bezirksliga-Absteiger SV Reudnitz III reichte es dennoch für die nächste Runde im Bezirkspokal.
SV Bad Düben – SSV St. Egidien | So., 04.10., 12 Uhr, SH Bundespolizei
SV Bad Düben – VC Zschopau II | So., 04.10., 14 Uhr, SH Bundespolizei
Bad Düben. Am kommenden Sonntag zeigen sich die frisch formierten Bad Dübener Sachsenklasse-Holzbuben erstmals vor heimischem Publikum. Los geht es um 12 Uhr in der Sporthalle Bundespolizei (Schmiedeberger Straße 60). Der Eintritt ist frei und für Verpflegung dürfte gesorgt sein.
Nach dem hart erkämpften 3:2-Auftaktsieg beim Hennersdorfer SV haben Kapitän Kevin Phillipp und Co. zwei harte Brocken vor der Brust. Mit den „Tillinger Volleyballern“ der SSV St. Egidien kommen gute alte Bekannte in die Kurstadt. In der Vergangenheit kreuzten sich immer wieder die Wege – stets mit besserem Ende für den SVBD. Diese sagenhafte Bilanz könnte jedoch wackeln. Die Männer um Trainer Detlef May sind eingespielt und seit Jahren in den oberen Tabellensphären etabliert. Die Hausherren suchen dagegen noch ihren Platz in der Landesklasse. Aber auch bei der SSV hakt es noch: Auf einen überraschend deutlichen 3:0-Erfolg beim VfL Wildenfels folgte eine 2:3-Pleite bei Aufsteiger VSV Oelsnitz II. Vielleicht mögen die Tillinger ja keine langen Auswärtsfahrten...?
Auch beim zweiten Gegner des Tages, der VC Zschopau II, handelt es sich um alte Bekannte. Noch in der Vorsaison kämpften beide Teams in der Sachsenliga gegen den Abstieg. Bad Düben verzichtete bekanntermaßen frühzeitig auf einen Ligaverbleib, die Motorradstädter ereilte dagegen das Schicksal. Da die eigene erste Mannschaft am letzten Spieltag auf dramatische Weise aus der Regional- in die Sachsenliga abstieg, musste auch die VCZ-Reserve zwangsweise eine Rolle rückwärts einlegen. Während die Kurstädter einen mittelgroßen Personalumbruch hinter sich haben, gehen die Zschopauer um den ehemaligen Bundesliga-Zuspieler Stefan Timm mit nahezu unverändertem Kader ins Rennen. Das zeigt sich auch in der Frühphase der Saison: In den ersten drei Partien gegen Wildenfels, Hennersdorf und den Neuseenland-Volleys Markkleeberg II gaben die Männer von Trainer Andreas Richter erst einen Satz ab – könnte ein Start-Ziel-Erfolg werden. Der Doppelaufstieg ist in der MZ-Stadt sicherlich angepeilt.